Cholesterin: Obst und Gemüse

In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Verbrauch von Gemüse bei knapp 100 kg, der von Obst bei rund 70 kg Obst im Jahr. Schon von klein auf werden wir stets darauf aufmerksam gemacht, Obst und Gemüse täglich auf unseren Speiseplan zu setzen, am besten „5 Portionen am Tag“. Wer sich an diese Regel der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) hält, versorgt seinen Körper nicht nur mit vielen Vital- und Mineralstoffen, die unse­ren Körper fit und gesund halten. Obst und Gemüse enthalten auch reichlich Ballaststoffe, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken und uns lange sättigen. Quelle: www.wirthspr.de

Cholesterinarme-Rezepte

 

Adventsgebäck (cholesterinarm) – tolle Rezepte

Cholesterinarmes Adventsgebäck - tolle Rezepte Foto: www.weihnachtsmenue.de
Cholesterinarmes Adventsgebäck – tolle Rezepte
Foto: www.weihnachtsmenue.de

Cholesterinarmes Adventsgebäck

Haselnuss-Plätzchen
(ergibt 40 Plätzchen)

150 g Zucker
0,1 l Sonnenblumenöl
2 Eigelb
150 g Weizenmehl
1 leicht gehäufter TL Backpulver
150 g geriebene Haselnüsse
1/2 TL Lebkuchengewürz
etwas abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
40 Haselnüsse

Zucker, Öl und Eigelb in einer Schüssel schaumig rühren. Die restlichen Zutaten bis auf die Haselnüsse zugeben und zu einem Teig verkneten. In Alufolie einschlagen und im Kühlschrank 45 Minuten kalt stellen. Aus dem Teig zwei etwa 30 cm lange Rollen formen, von jeder Rolle 20 gleich große Teilstücke abschneiden, diese leicht rund formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Jedes Plätzchen mit einer Haselnuss belegen und bei 190 °C 12-15 Minuten backen.

Pro Plätzchen: 90 kcal (377 kJ), 1,3 g Eiweiß, 6,4 g Fett, 7,1 g Kohlenhydrate, 12 mg Cholesterin

 

Walnuss-Plätzchen
(ergibt 30 Plätzchen)

150 g Zucker
0,1 l Sonnenblumenöl
2 Eigelb
150 g Weizenmehl
1 gestr. TL Backpulver
150 g gemahlene Walnüsse
1/2 TL Lebkuchengewürz
2 leicht gehäufte TL Zimt
etwas abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
30 Walnusshälften

Zucker, Öl und Eigelb in einer Schüssel schaumig rühren. Die restlichen Zutaten zugeben und zu einem Teig verkneten. In Alufolie einschlagen und im Kühlschrank 30 Minuten kalt stellen. Aus dem Teig zwei etwa 30 cm lange Rollen formen, von jeder Rolle 15 gleich große Teilstücke abschneiden, diese leicht rund formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Jedes Plätzchen mit einer Walnusshälfte belegen und bei 190 °C 12-15 Minuten backen.

Pro Plätzchen: 124 kcal (519 kJ), 1,9 g Eiweiß, 8,8 g Fett, 9,5 g Kohlenhydrate, 15,9 mg Cholesterin

Rosinenkleckse
(ergibt 50 Plätzchen)

1/8 l Sonnenblumenöl
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eigelb
3 EL Sahne
1/2 Gläschen Bittermandelaroma
300 g Mehl
1 gehäufter TL Backpulver
2 EL Kakao
1 TL Zimt
125 g Mandelstifte
20 g fein gehacktes Orangeat
150 g Rosinen

Öl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eigelb in einer Schüssel schaumig rühren. Sahne und Bittermandelaroma zugeben und unterrühren. Mehl mit Backpulver, Kakao und Zimt mischen, zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Danach die Mandelstifte, Orangeat und die Rosinen unterheben. Die Rosinenhäufchen mit Hilfe von 2 Teelöffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und bei 180 °C 15-20 Minuten backen.

Pro Plätzchen: 86 kcal (360 kJ), 1,4 g Eiweiß, 4,7 g Fett, 9,4 g Kohlenhydrate, 10,2 mg Cholesterin

 

Kokos-Schneebälle
ergibt 50 Plätzchen

0,15 l Sonnenblumenöl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 abgeriebene Orangenschale oder 1 TL Orangenzucker
1 Prise Salz
1 Eiweiß
300 g Weizenmehl
100 g gemahlene Mandeln
125 g Kokosraspeln
5 EL Rum
50 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker

Öl, Zucker, Vanillezucker, Orangenschale, Salz und das Eiweiß in einer Schüssel schaumig rühren. Mehl, Mandeln, Kokosraspeln und Rum zugeben. Einen Teig kneten und daraus 50 kleine Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und ca. 20 Minuten bei 180-190 °C backen. Puderzucker mit Vanillezucker mischen und die Kokos-Schneebälle direkt nach dem Backen darin wälzen.

Pro Plätzchen: 90 kcal (377 kJ), 1,2 g Eiweiß, 5,7 g Fett, 7,9 g Kohlenhydrate, 0 mg Cholesterin

Schoko-Muckies mit Fondant
(ergibt ca. 80 Plätzchen)

0,2 l Sonnenblumenöl
150 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 abgeriebene Orangenschale oder 1 TL Orangenzucke
1 Prise Salz
2 Eier
400 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 EL Kakao
1 TL Zimt
100 g bittere Schokolade
4 cl Rum
50 g Fondant

Öl, Zucker, Vanillezucker, Orangenschale, Salz und die Eier in einer Schüssel schaumig rühren. Mehl mit Backpulver, Kakao und Zimt mischen, zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Schokolade grob hacken und mit dem Rum unter den Teig heben. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und bei 180 °C 18-20 Minuten backen. Nach dem Backen in 3×5 cm große Stücke schneiden, den Fondant leicht erwärmen und mit einer Gabel oder einem kleinen Pinsel darüber geben.

Pro Plätzchen: 61 kcal (255 kJ), 0,9 g Eiweiß, 3,2 g Fett, 6,9 g Kohlenhydrate, 5,2 mg Cholesterin

Bettdecken: Nur eine von 11 Daunendecken ist „gut“

Nur Wasservögel wie Gänse und Enten geben Bettdaunen © Stiftung Warentest
Nur Wasservögel wie Gänse und Enten geben Bettdaunen © Stiftung Warentest

Nur eine von 11 Daunendecken schneidet bei einem Test der Stiftung Warentest mit dem Qualitätsurteil „Gut“ ab. In vielen der geprüften Decken zu Preisen zwischen 80 und 500 Euro stecken minderwertige Füllungen, außerdem ist bei einigen die Haltbarkeit „mangelhaft“. Kein Anbieter kann belegen, dass seine Daunen nur von toten Tieren stammen.

Füllungen mit mindestens 90 Prozent Daunen erster Klasse versprechen alle Decken-Anbieter. Doch in vielen Decken stecken minderwertige, kleine Dauen und mehr Federn als angegeben. Sie halten Wärme meist schlechter als bauschige Daunen. Auch bei der Haltbarkeit gab es bei einigen Decken Abzüge. Sie überstanden nicht einmal drei Wäschen, darunter die teuerste für 500 Euro. Drei ebenfalls getestete Synthetikdecken zu Preisen von 249 bis 330 Euro reichen nicht an die Schlafeigenschaften von Daunen heran und schneiden „befriedigend“ ab.

Tierschützer werfen der Daunenindustrie Tierquälerei vor. Angeblich werden Gänse oft lebendig gerupft. Beim Test von 26 Kriterien zur sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung konnten die Anbieter die Vorwürfe nicht entkräften. Kein Anbieter belegte gegenüber der Stiftung Warentest, von welchen Höfen die Daunen kommen – nicht einmal jene, die dem Verbraucher mit Brief und Siegel garantieren, dass die verwendeten Daunen und Federn nicht von lebenden Tieren stammen. „Das ist ein Armutszeugnis“, so die November-Ausgabe der Zeitschrift test, in der die Untersuchungen veröffentlicht sind.

Der ausführliche Test Bettdecken ist unter www.test.de/bettdecken abrufbar.

Kartoffel-Suppe mit Lauch und Soja (cholesterinarm)

Kartoffel-Suppe mit Lauch und Soja (cholesterinarm) Foto: Hensel/Wirths PR
Kartoffel-Suppe mit Lauch und Soja (cholesterinarm)
Foto: Hensel/Wirths PR

Kartoffel-Suppe mit Lauch und Soja
(für 4 Personen)

50 g Soja-Flocken (von Hensel)
1 Zwiebel
1 kleine Stange Lauch (Porree)
2 EL Olivenöl
1/4 l Brühe
200 ml Sahne
1 große Kartoffel
Pfeffer aus der Mühle
Salz
Muskat

Die Zwiebel schälen, den Lauch putzen und waschen. Beides in feine Ringe schneiden und in einem Topf in heißem Olivenöl glasig dünsten. Brühe und 150 ml Sahne zugeben. Die Kartoffel schälen, waschen, fein würfeln und zugeben. Alles ca. 10 Minuten kochen. Im Mixer oder mit dem Rührstab pürieren und die Soja-Flocken unterrühren. Mit Pfeffer, Salz und etwas Muskat abschmecken. Die restliche Sahne schlagen und unter die Suppe heben und diese mit einigen Gemüsestreifen garniert servieren.

Pro Person: 295 kcal (1234 kJ), 4,8 g Eiweiß, 24,0 g Fett, 14,5 g Kohlenhydrate, 55 mg Cholesterin

Soja

Die Sojabohne ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und bereits seit über 4000 Jahren das Grundnahrungsmittel aller asiatischen Völker – ob gekeimt, vermahlen, geröstet, gekocht, zu Käse, Milch, Essig, Bier, Brot, Sauce oder Fleischersatz verarbeitet. Nach Europa kam die Hülsenfrucht mit ihrer hohen Eiweißwertigkeit über die USA. Heute ist Soja auf der ganzen Welt fester Bestandteil vieler Lebensmittel und Küchenzutaten. Mit ihrem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren ist Soja die ideale kalorienarme, calcium- und eisenreiche sowie cholesterinfreie Fleisch-Alternative und heute bei Vegetariern, Milcheiweiß-Allergikern und Feinschmeckern sehr beliebt.

 

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