Die Erzeugung von Fisch in Aquakulturbetrieben nimmt weiter zu. 2012 wurden mit 19.600 Tonnen Fisch 7,3 Prozent mehr erzeugt als im Jahr davor. Die Zahl der Fisch erzeugenden Betriebe ist um gut 600 (+ 12,9 %) auf 5.349 gestiegen, teilt das Statistische Bundesamt mit. Die meisten Aquakulturbetriebe (3.355) erzeugten Karpfen (5.521 Tonnen).
Regenbogenforellen werden von 2.353 Betrieben produziert (8.116 Tonnen). Dann folgen Lachsforelle (1.278 Tonnen), Europäischer Aal (706 Tonnen) und Bachforelle (658 Tonnen). Um etwa ein Drittel zurückgegangen ist dagegen die deutsche Muschelerzeugung. Gegenüber 2011 wurden von zehn Betrieben nur noch ca. 6.900 Tonnen Muscheln geerntet. Die Muschelerzeugung hängt größtenteils vom natürlichen Brutfall der Muscheln und anderen Umweltfaktoren ab.
Dass Fastfoodmenüs nicht allzu gesund sind, ist bekannt. Sie enthalten zu viele Kalorien, zu viel Fett und zu viel Salz. Manche Fastfood-Restaurants liefern aber auch ein zu viel an Schadstoffen, wie die Stiftung Warentest in der September-Ausgabe ihrer Zeitschrift test feststellt. Zwar lässt sich beispielsweise der Schadstoff Acrylamid beim Frittieren von Pommes nicht vermeiden, aber er lässt sich deutlich reduzieren.
Die Tester fanden beispielsweise Glycidyl-Ester, die wahrscheinlich Krebs auslösen, in den Pommes von Burger King und Kochlöffel. Das kann am verwendeten Palmfett liegen. Im Palmfett werden die Pommes zwar schön knusprig, es hat aber drei Nachteile: Raffiniertes Palmfett ist häufig mit Glycidyl-Estern belastet, die beim Frittieren auf die Pommes übergehen. Außerdem ist es ungesund, weil es zu viele gesättigte Fettsäuren enthält. Weiterer Nachteil: Die Ölpalmen wachsen in riesigen Plantagen, für die die Betreiber Regenwälder roden und so Ureinwohner, Tiere und Pflanzen vertreiben. Dass es auch anders geht, zeigt McDonald‘s, das für seine Pommes ganz auf Palmfett verzichtet und in denen die Tester Glycidyl-Ester nur in deutlich geringeren Mengen fanden.
Bis zu 1200 Kilokalorien und 63 Gramm Fett enthält ein Fastfoodmenü aus Burger, einer mittleren Portion Pommes und Salat – als Hauptmahlzeit deutlich zu viel. Für einen Erwachsenen zwischen 25 und 50 Jahren liegt die Empfehlung bei rund 720 Kilokalorien und 24 Gramm Fett. Am wenigsten Kalorien und Fett enthält das Menü von McDonald’s – allerdings sind die Portionen hier auch kleiner als bei der Konkurrenz. Burger King punktet zwar im Geschmack, aber Schadstoffe in Burger und Pommes trüben den Genuss.
Die Stiftung untersuchte nicht nur die Fastfoodmenüs, sondern interessierte sich auch für die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter sowie die Herkunft der Rohstoffe. Während die Menüs von allem zu viel enthalten, ist beim Lohn, den Arbeitnehmerrechten und dem Umweltschutz häufig das Gegenteil der Fall.
Polizeiratten als Superschnüffler: Dem Verbrechen auf der Spur – Im niederländischen Rotterdam sollen künftig ein paar ganz besondere Spürnasen der Polizei helfen. Dort werden Ratten darauf trainiert, in Windeseile Schießpulverrückstände zu erschnüffeln.
Lebensgefährliche „Hauskatzen“ – Familie aus Brasilien hält sich neun Tiger: Raubkatzen kennen die Meisten aus dem Zoo oder dem Tierpark. Eine brasilianische Familie aber lebt mit ihnen zusammen: 9 Tiger und 2 Löwinnen hausen bei dem Ehepaar. Die Behörden sehen darin eine Gefahr für die Nachbarschaft.