Die Urlaubswelt: Reisen, Campen, Radfahren

In fünf Tagen um die Erde. In so kurzer Zeit hat es selbst Jules Verne nicht geschafft, seine Hauptfigur einmal um den Globus zu schicken. Die Messe Essen macht es möglich: Fünf Tage, vom 19. bis 23. Februar 2014, findet hier unter dem Dach der „Urlaubswelt – Reisen. Campen. Radfahren“ die Reise + Camping statt. Sie ist NRWs größte Urlaubsmesse und die ideale Plattform, um auf Entdeckungstour zu gehen. Rund 1.000 Aussteller präsentieren eine bunte Urlaubs-Welt. Die Fahrrad Essen bietet vom 20. bis 23. Februar 2014 wieder an vier Tagen parallel zur Reise + Camping ein umfangreiches Angebot an Rädern, Zubehör sowie viele Informationen zu Reisen mit dem Rad. Erwartet werden insgesamt rund 90.000 Besucher.

Touristische Vielfalt in Deutschland

Bekanntlich reisen die Deutschen gern im eigenen Land. Ob Gemeinden, Städte, Regionen oder Bundesländer, die Reise + Camping bildet von der Ostseeküste bis in die Alpen die gesamte touristische Vielfalt nationaler Destinationen ab. Wer einen Städte-Trip plant, ist zum Beispiel am Stand von visitBerlin richtig. Die Tourismusagentur feiert ihre Premiere auf der Reise + Camping 2014. Die Hamburger Stadtrundfahrt GmbH informiert über ihre Touren mit den bekannten roten Doppeldecker-Bussen. Nach einem erfolgreichen Messeauftritt 2013 ist die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) wieder mit einem Stand vertreten. Auch das Weserbergland, der Teutoburger Wald oder das Bergische Land zeigen ihre Attraktionen.

Harz ist Partnerregion

Partnerregion der Reise + Camping 2014 ist der Harz. Das Mittelgebirge überzeugt durch unberührte Natur und zahlreiche Aktivangebote für Wanderer, Mountainbiker oder Wintersportler. Auf einem 200 Quadratmeter großen Stand in Halle 5 zeigen

Touristikverbände, Hotels und Freizeiteinrichtungen, was die Region touristisch zu bieten hat. Typische kulinarische Spezialitäten und kulturelle Darbietungen lassen das richtige Harz-Feeling aufkommen.

Weltweit unterwegs

Weit weg geht es in der Sonderschau Fernweh: Das Corps Touristique ist die Vereinigung der ausländischen nationalen Tourismusorganisationen und Eisenbahnen in Deutschland. Mit seinen Mitgliedern präsentiert es sich auf einem Gemeinschaftsstand. Wer sich über individuelle und gleichzeitig exotische Touren informieren möchte, der sollte sich einen Sessel im Urlaubskino sichern. Eindrucksvolle Filme nehmen die Besucher mit auf eine Reise an die außergewöhnlichen Orte der Erde. Reiseveranstalter wie Crikey Camper Hire oder draculatours bieten Abenteuertouren mit dem Wohnmobil an – entweder durch Australien oder den Westbalkan und Rumänien.

Nordisch geht es in der einzigartigen SkandinavienWelt zu. In Kooperation mit dem Nordis Verlag stellen sich dort Orte der gleichnamigen Region vor und präsentieren Angebote aus Übernachtung, Kultur, Sport und Wellness. Der Verband der Fährschifffahrt informiert zudem über die zahlreichen Möglichkeiten des Urlaubs auf dem Wasser.

„Bienvenue en France“ heißt es am Stand vom Comité Régional de Tourisme – Provence-Alpes-Côte d’Azur. Das Fremdenverkehrsamt der Provence, der französischen Alpen und der Côte d’Azur sowie die Mitaussteller, das Fremdenverkehrsamt von Hyeres und das Office de Tourisme de Digne les Bains et de Pays Dignais lassen das besondere Urlaubsflair des Hexagons aufkommen. Außerdem dabei sind zahlreiche Campingplätze.

Alles zum mobilen Reisen

Ob mit dem Caravan, dem Wohnmobil oder abenteuerlich mit dem Zelt – mobiles Reisen steht bei Urlaubern hoch im Kurs. Die Reise + Camping bietet dazu in drei Messehallen die passende Ausstattung. Alle namhaften Fahrzeughersteller präsentieren ein großes Angebot von neusten Wohnwagen und Reisemobilen – vom günstigen Einsteigermodell bis zur edlen Luxusvariante. Wer es besonders exquisit mag, wird bei den Mobilheimen fündig.

Auch das richtige Equipment für einen erlebnisreichen Campingurlaub gehört zum vielfältigen Angebot der Reise + Camping. Zelte, Faltcaravans, Zubehör und Fahrzeugtechnik können vor Ort getestet und gekauft werden. In der Technik-Arena sind die Zulieferer aus der Fahrzeugindustrie zu finden. Sie informieren Caravaner und Reisemobilisten über die neueste Technikausstattung der Fahrzeuge. – von Solaranlagen über Anhängevorrichtungen bis hin zu Karosseriebauteilen.

Im „Campingland Deutschland“, in der Galeria erhalten Besucher alle wichtigen Informationen über campingtaugliche Destinationen und Stellplätze. Der Bundesverband der Campingwirtschaft BVCD präsentiert mit seinen Mitgliedern über 1.000 Campingplätze aus Deutschland.

Am Stand des Deutschen Camping Clubs DCC, dem ideellen Träger der Reise + Camping, gibt es wertvolle Tipps für einen erholsamen und sicheren Campingurlaub.

Zwei Messen und ein Kongress unter einem Dach

Parallel zur Reise + Camping findet die größte und einzige Fahrradmesse für Endverbraucher in NRW statt. Weil Aussteller und Besucher 2013 gleichermaßen von der verlängerten Laufzeit auf insgesamt vier Tage profitierten, öffnet die Fahrrad Essen auch 2014 an vier Tagen: vom 20. bis zum 23. Februar.

Auf 16.000 Quadratmetern finden die Besucher ein attraktives Angebot, beginnend bei Zweirädern in allen Facetten – von Stadträdern, Roadbikes, Mountainbikes über E-Bikes und Pedelecs bis zu Spezialrädern. Außerdem zeigen die Aussteller umfangreiches Zubehör wie Bekleidung, Helme und Reifen. Auch Radreisende kommen auf ihre Kosten: Der Bereich Radtouristik präsentiert Reise-Angebote, Touren und Fahrrad-Regionen für jeden Geschmack.

Unter dem Dach „Die Urlaubswelt – Reisen. Campen. Radfahren.“ werden beide Freizeitmessen in einem Titel vereint. Zusätzlich findet am 21. Februar der European Camping Congress Essen mit einer begleitenden Fachausstellung statt. Er beleuchtet anhand von Vorträgen und Best Practice-Beispielen aktuelle Themen der Campingwirtschaft.

Weitere Informationen und Tickets unter:

www.die-urlaubswelt.de

www.fahrrad-essen.de

www.campingcongress.de

Pkw-Absatz steigt – Europas Automarkt kommt langsam in Gang

Der europäische Pkw-Markt kommt langsam auf die Beine: Im Januar stiegen die Neuzulassungen in der EU um 5,5 Prozent und legten damit den fünften Monat in Folge zu.

Ein Zeugnis von Mut, Liebe und Hingabe

Mit einer Multimedia-Lesung im Comoedienhaus Wilhelmsbad erinnert der Fachbereich Kultur der Stadt Hanau in diesem Jahr an die verheerende Zerstörung der Stadt durch den Bombenhagel im Zweiten Weltkrieg. „Als bliebe ich am Leben“ – Die letzten Tage des Helmuth James Graf von Moltke“ ist der Titel dieser Veranstaltung am Jahrestag der Zerstörung, dem 19. März. Ergreifende Texte werden dabei kunstvoll mit Originaltönen, Filmausschnitten und Livemusik untermalt. Das Publikum erwartet ein Abend, der die Menschen ansprechen und berühren, aber gleichzeitig auch zum Nachdenken über die Gegensätze in uns allen anregen will.

Basierend auf dem Buch „Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel: September 1944 – Januar 1945“ erleben die Besucherinnen und Besucher an diesem Abend dank der eindrucksvollen Schilderungen und Vorträge von Stefan Zimmermann, Jenny-Joy Kreindl und Eugen Bazijan ein bewegendes Zeugnis von Mut, Liebe und Hingabe. Gefängnis Berlin Tegel, im Herbst 1944: Der Jurist und Freigeist Helmuth James von Moltke wartet auf seinen Prozess vor dem Volksgerichtshof – und auf seine Hinrichtung. Während sowjetische Truppen auf seine Heimat Kreisau in Schlesien vorrücken und Weggefährten gehenkt werden, wechselt er täglich Briefe mit seiner Frau Freya: Es geht um ihre Liebe und die Lage in Kreisau, die Situation im Gefängnis und die Vorbereitung auf den Tod, aber auch um den Widerstand und um Wege zur Rettung. „Ich habe keine Furcht vor dem Tod, und ich habe animalische Angst vor dem Sterben“, schreibt er. „Ich werde alt und anders werden, deshalb muss ich Dich in mir tragen und mit Dir leben“, antwortet sie.

Der Briefwechsel ist wie durch ein Wunder vollständig erhalten und wurde 2011, ein Jahr nach Freyas Tod, veröffentlicht. Ermöglicht hat ihn der evangelische Gefängnispfarrer Harald Poelchau. Er schleuste die Briefe täglich unter Lebensgefahr durch die Kerkermauern.

Die mit Multimedia-Elementen ergänzte Lesung, die um 19 Uhr beginnt, bindet mit Mitteln moderner Technik das persönliche Schicksal des Ehepaares Moltke in das Weltgeschehen während der zwölf dunklen Jahre des Dritten Reiches ein.
Karten gibt es im Vorverkauf bei Frankfurt-Ticket, Am Markt 14, 63450 Hanau, Telefon 069 -1340400, bei der Volksbühne Hanau, Nürnberger Straße 2, 63450 Hanau, Telefon 06181-20144 und beim Hanauer Anzeiger, Donaustraße 5, 63452 Hanau, Telefon 06181-2903545, sowie – soweit vorhanden – ab 18 Uhr an der Tageskasse des Comoedienhauses.

Kälberhaltung: Guter Haltungskomfort verringert Atemwegserkrankungen

In den ersten Lebenswochen eines Kalbes entscheidet sich, wie gut sich das Tier entwickelt. Die Lunge eines Rindes ist im Vergleich zu anderen Tierarten kleiner und schlechter mit Blutgefäßen versorgt. Damit ist auch die Abwehr von Infekten schwieriger. Die volle Entfaltung der Lunge und die Belüftung aller Alveolen beanspruchen einen Zeitraum von etwa zwei Wochen. In einem Beitrag der Tierärztlichen Umschau werden Ergebnisse verschiedener Studien vorgestellt, die den Einfluss von Haltung und Fütterung von Rindern in den ersten Lebenswochen auf die Entwicklung und Leistung zeigen.

Da aufgrund der kleineren Lunge Rinder bereits im Ruhezustand länger und tiefer einatmen müssen, sind sie auch einer größeren Keimbelastung ausgesetzt. Das heißt, hohe Keimbelastungen in den ersten Lebenstagen können zu Lungenschädigungen führen, die sich später in verringerten Tageszunahmen bemerkbar machen. Die Menge der Stroheinstreu, die Kälber bei niedrigen Temperaturen schützt, und das Ernährungsniveau beeinflussen das Risiko an einer Pneumonie zu erkranken. Der Keimeintrag in Einzelhaltung kann durch seitliche Trennwände, die auch Zugluft verhindern, verringert werden. Größere Temperaturschwankungen sind zu vermeiden, zum Beispiel durch Einrichten von Kleinklimazonen wie Einzeliglus oder Kälbernester.

Eine US-amerikanische Studie hat gezeigt, dass das Erkrankungsrisiko geringer war, wenn zwischen den Kälbern geschlossene Buchtenwände vorhanden waren. Dieser Punkt stehe jedoch im Widerspruch zur in der EU geltenden Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, nach der Kälber in Einzelhaltung Sicht- und Berührungskontakt haben müssen, heißt es in dem Beitrag. Das gleiche gelte auch für die Übertragung von Durchfallerkrankungen. Hingewiesen wird auch darauf, dass das Hochhängen der Kälber nach der Geburt nicht mehr empfohlen wird. Bei der Flüssigkeit, die beim Hochhängen der Kälber abläuft handele es sich nicht um Flüssigkeit aus dem Lungenbereich, sondern aus dem Magentrakt. Diese solle aber nicht ablaufen.

Renate Kessen, www.aid.de

Weitere Informationen: www.dr-vet.net

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