Lebensmüde? Seiltanz über den Wolken

Seiltanz ist an sich schon eine spannende Angelegenheit. Verlegt man das Ganze aber in 800 Meter Höhe und spannt das Seil zwischen zwei Heißluftballons…

Equine Influenza: Mit dem Fellwechsel steigt die Infektionsgefahr

Equine Influenza ist eine ansteckende Viruserkrankung der Atemwege, die alle Pferde betreffen kann. Zeichen der Infektion sind in der Regel hohes Fieber und trockener Husten. Aber auch Ausfluss aus Augen und Nase sowie Appetitlosigkeit gelten als weitere Symptome. Manche Pferde entwickeln geschwollene Lymphknoten unter dem Kiefer, andere können Schwellungen und Steifheit in den Beinen zeigen. Die Krankheit wird zwischen Pferden durch Tröpfchen-, Kontakt- oder Schmierinfektion verbreitet, die dann innerhalb von sieben bis vierzehn Tagen auftreten kann.

Jedes Pferd kann am Influenza-Virus erkranken, allerdings gelten sehr junge Fohlen und ältere Pferde als etwas anfälliger. Die Krankheit tritt gehäuft vor allem zum Zeitpunkt des Fellwechsels im Frühjahr oder Herbst auf. Während der Verlauf nur in den seltensten Fällen tödlich ist, kann die Krankheit jedoch eine Trainingsauszeit über mehrere Monate erfordern.

Infizierte Pferde sollten aus der Arbeit genommen werden, um Schäden oder Beeinträchtigungen der Atemwege zu vermeiden. Frische Luft und eine möglichst staubfreie Umgebung schaffen dem Tier Erleichterung. Boxenruhe ist grundsätzlich nicht erforderlich. Bei gutem Wetter können die Pferde sich durchaus im Freien aufhalten, solange ein Unterstand zur Verfügung steht. Aufgestallte Pferde sollten regelmäßig bewegt werden.

Um eine Ausbreitung der Krankheit zu vermeiden, sollte eine Trennung der infizierten von den gesunden Pferden erfolgen. Nach der Betreuung der kranken Tiere ist die Kleidung zu wechseln, Schuhe, Hände und Gerätschaften sind zu desinfizieren, bevor das Personal mit den gesunden Pferden in Kontakt kommt. Hygiene ist bei dieser Erkrankung besonders wichtig, denn der Pferde-Influenza-Virus kann bis zu zwei Tage auf harten Oberflächen, wie Eimern oder Mistkarre überleben.

Weist das Pferd wieder eine Normaltemperatur auf und lässt der Husten nach, benötigt es noch etwa einen Monat Ruhe. Bei einer zu frühen Wiederaufnahme des Trainings kann sich das Risiko einer schweren, bakteriellen Sekundärinfektion, wie beispielsweise einer Lungenentzündung, erhöhen.

Die Tiere können gegen Pferde-Influenza geimpft werden. Allerdings existiert selbst bei häufigen Impfungen kein hundertprozentiger Schutz. Die betreffenden Tiere entwickeln aber in der Regel seltener eine schwere Infektion. Der Infektionsdruck verringert sich mit der Zahl der geimpften Pferde im Bestand und reduziert dadurch die Erregersituation im Feld. Eine Impfung des Gesamtbestands kann daher sinnvoll sein.

Anke Klabunde, www.aid.de

Schnelle Rezepte: Bruschetta picante

Schnelle Rezepte: Bruschetta picante Foto: Wirths PR
Schnelle Rezepte: Bruschetta picante
Foto: Wirths PR

Bruschetta picante
(für 4 Personen)

Bruschetta diabolo
2 Baguettebrötchen
1 Tomate
75 g gebratene Paprika (eingelegt, aus dem Glas)
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
2 rote Chilischoten
4 EL Olivenöl
1 EL Balsamico
Salz
weißer Pfeffer
1 Frühlingszwiebel

Baguettebrötchen halbieren, mit 1 EL Öl beträufeln und bei 200 °C im vorgeheizten Ofen 2-3 Minuten auf beiden Seiten im Ofen rösten. Inzwischen die Tomate enthäuten, entkernen und fein würfeln, die eingelegte Paprika abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden. Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln, die Zwiebel fein hacken. Die Chilischoten in feine Scheiben schneiden, dabei die Kerne entfernen. Alles mit 3 EL Öl und dem Essig mischen, mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken, auf die Brote verteilen und diese vor dem Servieren nochmals kurz im Ofen erwärmen.

Pro Person: 205 kcal (858 kJ), 3,8 g Eiweiß, 10,4 g Fett, 23,6 g Kohlenhydrate

Bruschetta mit Sardellen, Tomaten und Knoblauch
2 Baguettebrötchen
2 Tomaten
1 Schalotte
1/2 Knoblauchzehe
4 Sardellenfilets
einige Blättchen Basilikum
4 EL Olivenöl
1 EL Balsamico
Salz
weißer Pfeffer

Baguettebrötchen halbieren, mit 1 EL Öl beträufeln und bei 200 °C im vorgeheizten Ofen 2-3 Minuten auf beiden Seiten im Ofen rösten. Inzwischen die Tomaten enthäuten, entkernen und fein würfeln. Schalotte und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Sardellenfilets mit kaltem Wasser abbrausen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Basilikum in feine Streifen schneiden. Alles mit 3 EL Öl und dem Essig mischen, mit Salz, Pfeffer und Basilikum kräftig abschmecken. Die Masse auf die gerösteten Brötchen verteilen und nochmals 2-3 Minuten im Ofen erhitzen. Sofort servieren.

Pro Person: 218 kcal (912 kJ), 5,4 g Eiweiß, 11,4 g Fett, 23,1 g Kohlenhydrate

Heuschrecken und Bienen: Richtige Mahd fördert die Artenvielfalt

Wenn Wiesen später gemäht und begrünte Rückzugsgebiete angelegt werden, steigt die Zahl der Wildbienen und Heuschrecken auf den Flächen. Diese einfachen Maßnahmen können einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten, erklären Ökologen der Universität Bern. Offenbar liefern die begrünten Wiesen noch Nektar und Pollen, wenn andere Quellen bereits versiegt sind. Die Kulturlandschaft wird abwechslungsreicher und das fördert ebenfalls die Biodiversität.

Im Rahmen von zwei Studien gingen die Schweizer Wissenschaftler der Frage nach, wie die Artenvielfalt in extensiv genutzten Wiesen mit möglichst einfachen Maßnahmen gesteigert werden kann. Dazu verglichen sie die Biodiversität von Bienen und Heuschrecken auf Nutzwiesen an 12 Standorten im Schweizer Mittelland, die auf verschiedene Arten gemäht wurden. Bei der ersten Variante ließen die Landwirte 10 bis 20 Prozent der Wiese bei der ersten Mahd stehen, um den Insekten ein begrüntes Rückzugsgebiet zu bieten. Diese Maßnahme hatte einen positiven Effekt auf die Zahl und die Artenvielfalt der Wildbienen. Nach einem Jahr stieg die Zahl der Bienen um 36 Prozent. Bei den Heuschrecken hatte sich die Gesamtzahl im Laufe von zwei Jahren auf den Flächen sogar verdoppelt. Die totale Artenvielfalt dieser Tiergruppe konnte im Vergleich zu Wiesen ohne Rückzugsflächen um knapp ein Viertel gesteigert werden.

Bei der zweiten Variante erfolgte die Mahd statt konventionell am 15. Juni einen Monat später am 15. Juli. Auch diese Maßnahme beeinflusste die Artenvielfalt positiv – besonders deutlich bei der Heuschreckenpopulation. Im Vergleich zu den herkömmlich gemähten Wiesen stieg diese auf das Fünffache. Das wirkte sich auch förderlich auf die Entwicklung anderer Tiere wie Vögel und Fledermäuse aus, die sich von diesen Insekten ernähren.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.aid.de/landwirtschaft/artenschutz_wildbienen.php

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