Schlanke Linie: Feuriges Thunfisch-Sandwich

Schlanke Linie: Feuriges Thunfisch-Sandwich Foto:  Wirths PR /John West
Schlanke Linie: Feuriges Thunfisch-Sandwich
Foto: Wirths PR /John West

Schlanke Linie: Feuriges Thunfisch-Sandwich
(für 1 Person)

1 kleine Dose Thunfischstücke in Wasser (à 80 g)
2 Kirschtomaten
1 EL Paprikawürfel, rot und gelb
1 EL Salat-Mayonnaise
1/2 TL milder Senf
Salz
Pfeffer
1 dicke Scheibe Vollkorn-Bauernbrot
1 Handvoll Rucola
1 TL Schnittlauchröllchen

Den Thunfisch abtropfen lassen. Die Tomaten in kleine Würfel schneiden, mit den Paprikawürfeln, dem Thunfisch, der Salatmayonnaise und dem Senf in eine Schüssel geben und gut vermischen, mit Pfeffer und Salz pikant abschmecken. Den Rucola kalt abbrausen und gut abtropfen lassen. Das Brot mit Rucola belegen, die Thunfischmasse darauf verteilen und mit Schnittlauch bestreuen.

297 kcal (1243 kJ), 18,3 g Eiweiß, 10,9 g Fett, 31,8 g Kohlenhydrate

Schlechte Karten für dünne Männer und mollige Frauen?

Mollige Frauen haben oft schlechtere Verdienstchancen als ihre schlanken Kolleginnen. Bei Männern hingegen wirkt sich ein zu geringes Körpergewicht im Job negativ aus. Das ist jedenfalls das Fazit einer Studie des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). Die Informationen zu Körpermaßen, Gesundheit, Einkommen und Erwerbstätigkeit stammten aus dem Sozio-oekonomischen Panel, für das jährlich eine repräsentative Befragung durchgeführt wird. Daten von 18.000 Arbeitnehmern in Deutschland wurden ausgewertet. Die Wissenschaftler bestimmten den Körpermassenindex (BMI), wobei Menschen mit einem BMI von 20 bis 25 als normalgewichtig, von 25 bis 30 als übergewichtig und ab 30 als fettleibig gelten.

Frauen mit einem BMI von 21,5 verdienten demnach am meisten. Der Wert liegt im unteren Bereich des Normalgewichts. Diese Frauen verdienten bis zu 12 Prozent mehr als Frauen mit höherem BMI. Das gilt insbesondere für Dienstleistungsberufe, in denen der Kontakt mit Kunden und Kollegen ausschlaggebend ist – etwa in der Gastronomie oder im Vertrieb. Auch die Wahrscheinlichkeit, überhaupt einen Job zu bekommen, ist bei schlanken Frauen höher. Die Studienergebnisse legen nahe, dass diese Unterschiede nicht auf gesundheitliche Aspekte, sondern auf Schönheitsideale zurückzuführen sind, zumindest was die Kundenkontakt-Berufe angeht.

Männer mit einem BMI von 23 oder höher hatten die höchsten Einkommen. Untergewichtige dagegen erhielten ein bis zu 8 Prozent niedrigeres Gehalt. Der nachteilige Effekt war vor allem bei Arbeitern in der Produktion zu beobachten, bei denen körperliche Arbeit eine größere Bedeutung hat. Daher sei vermutlich nicht das Aussehen, sondern die fehlende Muskelmasse, Fitness und Stärke der ausschlaggebende Grund für die schlechteren Verdienstchancen der „dünnen“ Männer, so die Autoren.

Interessant wäre gewesen, wie sich die Einkommensstruktur im Verhältnis von BMI und Alter verhält. Dass junge, schöne Frauen als Kellnerin sattes Trinkgeld bekommen, verwundert nicht. Ob sie allerdings karrieretechnisch den „molligeren“ – so die Wissenschaftler – das Wasser reichen können, ist nicht beschrieben. Ebenso ist bei Männern zu beobachten, dass mit steigendem Alter auch ein steigender BMI einhergeht. Ob sich das verdiensttechnisch bei einem Fließbandarbeiter auswirkt, ist nicht dokumentiert.

Wie immer bei etwas diskussionswürdigen Korrelationen weisen die Autoren auch darauf hin, dass weitere Studien die genauen Zusammenhänge zwischen Körpergewicht und Einkommen bei beiden Geschlechtern aufdecken sollen.

Heike Kreutz und Harald Seitz, www.aid.de

Weitere Informationen:
IZA Diskussionspapier (www.iza.org)

Weder gesund noch krank?

Wie wahrscheinlich es ist, dass ein Mensch im Laufe seines Lebens an einer bestimmten Krankheit leiden wird, lässt sich dank moderner Medizin inzwischen berechnen. Doch gilt dieser Mensch dann bereits als krank, auch wenn die Krankheit noch gar nicht ausgebrochen ist? Wie beurteilen Krankenversicherungen solche Vorhersagen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein bundesweites Forschungsvorhaben, an dem RUB-Juristen unter Leitung von Prof. Dr. Stefan Huster (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht und Rechtsphilosophie, Juristische Fakultät der Ruhr-Universität) beteiligt sind. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit insgesamt 840.000 Euro über drei Jahre.

Prominenter Fall: Angelina Jolie

Als sich die Schauspielerin Angelina Jolie im vergangenen Jahr prophylaktisch beide Brüste abnehmen ließ, rief das ein großes Medienecho hervor: Jolie war nicht an Krebs erkrankt, warum also dieser radikale Schritt? Da ihre Mutter früh an Brustkrebs verstorben war, ließ sich Jolie auf bestimmte Genmutationen testen, die die Krankheit auslösen können. Das Resultat: Die Ärzte berechneten eine 87-prozentige Wahrscheinlichkeit an einem hereditären Mammakarzinom, so der Fachausdruck, zu erkranken. Eine beidseitige Amputation der Brüste minimierte das Risiko auf ca. fünf Prozent.

Müssen Kostenträger für vorbeugende Eingriffe zahlen?

Möglich gemacht hat eine solche Vorhersage die Systemmedizin. In diesem Ansatz erfassen Forscher molekulare sowie umwelt- und verhaltensbedingte Faktoren, um neue Therapieansätze und maßgeschneiderte Präventionsmaßnahmen zu entwickeln. Ärzte bringen beispielsweise molekularbiologische Ergebnisse mittels neuer informationstechnologischer Programme mit klinischen Daten zusammen und bestimmen so die individuellen genetischen Risiken für bestimmte Erkrankungen. Doch dieser technische Fortschritt bringt auch Probleme mit sich. Denn durch die Vorhersage, wie wahrscheinlich eine bestimmte Krankheit bei einem Menschen ausbricht, verschwimmen die Grenzen zwischen Gesundheit und Krankheit. Dies wirft auch für das Recht schwierige Fragen auf. Müssen etwa die Kostenträger derartige prophylaktische Maßnahmen bezahlen, auch wenn die Krankheit noch gar nicht ausgebrochen ist, sondern nur ein – wenn vielleicht auch hohes – Erkrankungsrisiko besteht?

Forscher entwickeln ein Rahmenkonzept

In dem Verbundforschungsprojekt „SYKON: Re-Konfiguration von Gesundheit und Krankheit. Ethische, psychosoziale, rechtliche und gesundheitsökonomische Herausforderungen der Systemmedizin“ soll ein Rahmenkonzept für den gesellschaftlichen Umgang mit systemmedizinischen Innovationen entwickelt werden. Neben den Bochumer Juristen sind an dem Projekt beteiligt: Ökonomen um Prof. Dr. Jürgen Wasem von der Universität Essen-Duisburg, Medizinerinnen und Psychologinnen um Prof. Dr. Rita Schmutzler vom Universitätsklinikum in Köln und Medizinethiker und Theologen um Prof. Dr. Peter Dabrock, Leiter des Verbundprojektes und Inhaber des Lehrstuhls für Systematische Theologie II (Ethik) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).

Quelle/Text/Redaktion: Meike Drießen (RUB)
Dezernat Hochschulkommunikation
Stand: 29.08.2014

Kartoffelgerichte: Überbackene Kartoffeln

Kartoffelgerichte: Überbackene Kartoffeln Fotohin: Wirths PR
Kartoffelgerichte: Überbackene Kartoffeln
Fotohin: Wirths PR

Überbackene Kartoffeln
(für 4 Personen)

1,5 kg vorwiegend fest kochende Kartoffeln (8 große)
2 Tomaten
1 gelbe Paprikaschote
1 grüne Paprikaschote
250 g Mozzarella (oder ein anderer milder Käse)
Petersilie
schwarzer Pfeffer
Muskat

Die Kartoffeln gründlich bürsten und abwaschen, Wasser zum Kochen bringen und Kartoffeln 20-30 Minuten darin weich garen. Inzwischen Gemüse und Petersilie putzen. Tomaten, Paprika und Mozzarella fein würfeln. Die Petersilie fein wiegen. Zutaten miteinander vermengen und mit Pfeffer und Muskat würzen. Die fertigen Kartoffeln abgießen, die obere Hälfte abschneiden und mit einem Löffel vorsichtig etwas aushöhlen. Mit dem Gemüse-Käse-Gemisch füllen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten im vorgeheizten Backofen überbacken, bis der Käse zerläuft.

Pro Person: 426 kcal (1781 kJ), 21,1 g Eiweiß, 10,7 g Fett, 61,6 g Kohlenhydrate

Über Kartoffeln

Kartoffeln werden je nach Verwendungszweck unterschieden in fest kochende, vorwiegend fest kochende und mehlig kochende. Festkochende, zum Beispiel Hansa, eignen sich hervorragend als Brat- und Salatkartoffeln. Vorwiegend fest kochende, zum Beispiel Grata, verwendet man als Pell- und Salzkartoffeln. Suppen, Klöße oder Püree gelingen am besten mit mehlig kochenden Kartoffeln, wie zum Beispiel Datura. Kartoffeln sollten immer dunkel und trocken gelagert werden. Spätkartoffeln sind länger haltbar und geschmacksintensiver als Frühkartoffeln. Wenn möglich, verzichten sie auf Plastikbeutel oder nehmen sie die Kartoffeln nach dem Kauf heraus. Noch ein

Tipp: Die in der Kartoffel enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe bleiben am besten erhalten, wenn sie mit Schale und in nur wenig Wasser gegart werden.

100g gekochte Kartoffeln enthalten: 70 kcal (292 kJ), 2 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 14,8 g Kohlenhydrate, 1,7 g Ballaststoffe

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