Rundum versorgt bei Divertikulose

Vielen wird erst bewusst, dass sie darunter leiden, wenn sich diese entzünden. Die Rede ist von Divertikeln, also sackartigen Ausstülpungen des Darms, die besonders bei älteren Menschen häufig auftreten. Wie Divertikel entstehen und warum sich diese bei manchen Betroffenen entzünden, gibt der Medizin noch Rätsel auf. Sicher ist jedoch, dass die Ernährung eine Rolle spielt. Um neuen Divertikeln und weiteren Entzündungen vorzubeugen, empfehlen Fachleute ballaststoffreich zu Essen. Doch wie setze ich die Empfehlungen im Alltag um?

Bei dieser Frage hilft das neue Paket „Rundum versorgt bei Divertikulose“. Eine ausführliche Ratgeberbroschüre liefert Informationen zur Erkrankung und worauf es beim Essen ankommt. Das Miniposter „Ernährungstherapie“ fasst die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick zusammen, während eine Lebensmittelliste empfehlenswerte sowie weniger günstige Nahrungsmittel gegenüberstellt. Ein weiteres Miniposter veranschaulicht, wie Ballaststoffe wirken und welche Lebensmittel wahre Ballaststoff-Pakete sind. Mit dem Ernährungs-Symptom-Protokoll lassen sich unverträgliche Speisen schnell entlarven. Ein Trinkprotokoll hilft dabei, das bei einer ballaststoffreichen Kost wichtige Trinken im Auge zu behalten. Um dann auch direkt starten zu können, bieten 50 Rezeptkarten Kochideen zu Vor- und Hauptspeisen, zu Fisch- und Fleischgerichten sowie zu Suppen und cleveren Menükomponenten.
Das Paket „Rundum versorgt bei Divertikulose“ ist im Onlineshop unter www.fet-ev.eu erhältlich. Ratgeber, Miniposter, Lebensmittelliste und Rezepte sind zudem auch als Einzelartikel verfügbar.

Redaktion: Dipl.troph. Christine Langer

Studenten-Apartments: Hohe Kaufpreise, magere Rendite

Schicke Apartments für Studenten werden als „Renditeturbo unter den Immobilien“ angepriesen. Die Stiftung Warentest hat sich Angebote aus mehreren Unistädten eingeholt und ist ernüchtert. Bei einer seriösen Kalkulation liegt die anfängliche Nettomietrendite meist nur bei rund 3 Prozent. Zudem geht der Anleger zahlreiche Risiken ein, so die Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Die Kauf- und Mietpreise der komfortablen Apartments sind gesalzen: 4500 bis 5000 Euro pro Quadratmeter zahlen Anleger in Berlin oder Heidelberg, sogar 6000 Euro am Stadtrand von München. Zu mieten sind die Wohnungen für 16 bis über 20 Euro pro Quadratmeter.

Die Makler werben so mit bis zu 5 Prozent Rendite, blenden dabei aber oft viele Kosten aus: Kaufkosten wie Steuern und Gebühren genauso wie laufende Kosten für Hausverwaltung und Instandhaltung. Unter dem Strich bleibt nach Finanztest-Berechnungen nur 2,8 bis 3,3 Prozent Nettomietrendite.

Wer auf steigende Miet- und Immobilienpreise setzt, kann dennoch ein gutes Investment machen. Möglich ist aber auch die andere Richtung: Wertverlust des gealterten Hauses oder sinkende Nachfrage, etwa durch kommende geburtenschwache Jahrgänge.

Finanztest empfiehlt daher, in entsprechende Objekte nur zu investieren, wenn Anleger ein Verlustrisiko eingehen können und mindestens 50 Prozent Eigenkapital mitbringen.

Der ausführliche Artikel Studentenwohnungen als Kapitalanlage erscheint in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist unter www.test.de/thema/immobilienkauf abrufbar.

Text:  Stiftung Warentest

Tausendfüßer: Kein Risiko durch zugewanderte Arten

In deutschen Gewächshäusern leben Tausendfüßer, die bisher noch nicht in Deutschland gesichtet wurden. Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstituts in Görlitz haben 18 zugewanderte Arten entdeckt, zwei davon erstmals in Europa. Denn in Gewächshäusern sind die Bedingungen für diese wärmeliebenden Gliedertiere ideal: kein Frost und keine Kälte, konstante Temperaturen und eine regelmäßige Wasserzufuhr.

Die Wissenschaftler haben in der Literatur und in Museumssammlungen nachgeforscht und zusätzlich in 29 Gewächshäusern bundesweit intensiv nach Tausendfüßern (Ordnung Diplopoda, Doppelfüßer und Chilopoda, Hundertfüßer) gesucht. Mehr als 1.800 Tiere wurden unter Steinen, im Holz oder aus Laubstreu aufgelesen. Insgesamt fanden die Forscher 53 Arten (35 Diplopoda, 18 Chilopoda).

Ein Drittel der gefundenen Arten kommt aus Süd- und Zentralamerika (15 %), aber auch aus Asien (13 %), Australien (4 %) und Afrika (2 %). Rund 75 Prozent aller gefundenen Arten sind auch außerhalb der Gewächshäuser verbreitet. Allerdings überleben nur sehr wenige Arten im städtischen Bereich, sodass derzeit nicht von einer Bedrohung für die heimische Fauna ausgegangen wird.

Seit den 1950er Jahren ist in Deutschland keine Bestandsaufnahme bei Tausendfüßern durchgeführt worden. Der Bau von Tropen- und Schmetterlingshäusern und die vermehrte Einfuhr von tropischen Pflanzen begünstigt die Zuwanderung von nicht-heimischen Tieren. Tausendfüßer beziehungsweise deren Larven oder Eier werden versteckt in Erde oder anderem Pflanzensubstrat eingeschleppt.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.senckenberg.de/files/content/presse_joerdens/2014_05_23_pm_tausendfusser.pdf

Beats-Kopfhörer: Plagiatsverdacht bei Dr. Dre

Verwunderung beim Kopfhörer-Test der Stiftung Warentest: Ein als Solo HD von Beats gekennzeichneter Kopfhörer für rund 150 Euro fällt durch starke Qualitätsprobleme auf und unterscheidet sich in mehr als 60 Punkten von den anderen eingekauften Exemplaren des gleichen Modells. Der Verdacht: Es könnte sich um eine Fälschung handeln – obwohl die Stiftung Warentest den Kopfhörer in einem deutschen Elektronik-Fachmarkt gekauft hat.

Beim Original (links) ist das „b“-Logo hellrot und die Schrift 2 mm breit. Beim vermutlichen Plagiat (rechts) ist das Rot dunkler und die Schrift 3 mm breit. Foto: Stiftung Warentest
Beim Original (links) ist das „b“-Logo hellrot und die Schrift 2 mm breit. Beim vermutlichen Plagiat (rechts) ist das Rot dunkler und die Schrift 3 mm breit. Foto: Stiftung Warentest

Sowohl per Mail als auch bei einem Besuch vor Ort bestätigen Beats-Mitarbeiter zunächst den Verdacht. Als die Stiftung Warentest eine offizielle schriftliche Bestätigung wünscht, will sich das Unternehmen aber nicht mehr äußern. Erstaunlich – schließlich müsste der Hersteller seine Geräte kennen und bemüht sein, Kunden vor dem Kauf von Fälschungen zu schützen. Sollte es sich um kein Fake handeln, würde das auf schlechte Qualitätskontrollen bei Beats schließen.

Damit Käufer ihren Kopfhörer überprüfen können, zeigt die Stiftung Warentest unter www.test.de/beats ausführlich in Text, Bild und Video, wie sich das mutmaßliche Plagiat vom Original unterscheidet.

Die mögliche Fälschung hätte nach den Prüfkriterien von test die Note „Mangelhaft“ bekommen, wurde aber bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Das Original bekam ein „Ausreichend“, vor allem aufgrund von Schwächen im Falltest. Einen rundum „guten“ Kopfhörer gab es im Test schon für rund 50 Euro.

Text: Stiftung Warentest

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