Ostertipp: Eier klassisch färben

Zum Osterfest gibt`s natürlich nicht nur gekaufte sondern auch selbst gefärbte Ostereier, wir zeigen heute den mal den Klassiker.

Diät-Rezept: Kartoffelsalat mit Pesto und Thunfisch

Diät-Rezept: Kartoffelsalat mit Pesto und Thunfisch Foto:  Wirths PR/ J. West
Diät-Rezept: Kartoffelsalat mit Pesto und Thunfisch
Foto: Wirths PR/ J. West

Kartoffelsalat mit Pesto und Thunfisch
(für 1 Person)

250 g kleine Frühkartoffeln
1 kleine Dose Thunfischstücke in Wasser (à 80 g)
1 Handvoll frischer Blattspinat
1 EL Kräuterpesto
Parmesan

Die Kartoffeln mit einer Gemüsebürste abschrubben, gut waschen und in wenig Salzwasser als Pellkartoffeln zubereiten. Anschließend etwas abkühlen lassen und halbieren. Den Thunfisch gut abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Den Blattspinat waschen und fein hacken. Die Kartoffeln in eine Schüssel geben und mit dem Pesto und dem Blattspinat vermischen, anschließend den Thunfisch unterheben. Den Kartoffelsalat mit frisch gehobeltem Parmesan bestreuen.

389 kcal (1628 kJ), 22,4 g Eiweiß, 15,8 g Fett, 37,8 g Kohlenhydrate

Staubsauger: Viel Kraft mit wenig Watt

Mit weniger als 1600 Watt Leistung effizient Staub saugen – das gelingt im aktuellen Test der Stiftung Warentest sieben der 15 geprüften Staubsauger „gut“. Ob ein Staubsauger den Staub gut entfernt, lässt sich nicht an der Watt-Zahl erkennen. Entscheidend für die Saugleistung sind die Konstruktion und das Zusammenspiel von Gerät und Düse. Die „guten“ Staubsauger aus dem Test bringen diese Leistung mit durchschnittlich 1200 bis 1400 Watt, einer braucht dazu nicht einmal 900 Watt.

Ein Staubsauger soll Staub effizient entfernen, von Teppichböden und glatten Hartböden, aus Ritzen, Ecken und an Kanten. Sieben bewältigten diese Aufgabe im Test „gut“. Allerdings liegen diese Staubsauger eher im oberen Preissegment. Lediglich ein Gerät, das Aldi (Nord) im Juli 2013 als Aktionsware für 80 Euro anbot, konnte hier mithalten. Ansonsten gilt: Staubsauger für weniger als 100 Euro saugten im Test nur „befriedigend“ bis „mangelhaft“.

Ob Staubbox oder Beutel ist für die Qualität des Geräts nicht entscheidend. Es gibt in beiden Gruppen „gute“ Geräte. Auch die Fähigkeit, Staub im Gerät zu halten, ist keine Systemfrage. Sehr gut können das sowohl die Beutelsauger Eio Razzer Eco2 und der Siemens Q5.0 Extreme Silence Power sowie die Boxsauger FC8769 Power Pro Eco von Philips und der insgesamt „befriedigende“ AEG Ultraperformer Öko. Allerdings ist es beim Leeren der Staubbox kaum möglich, sich Staub komplett vom Leib zu halten – ein Problem für Hausstauballergiker.

Der Unmut gegen die EU-Ökodesign-Richtlinie für Staubsauger, die ab September 2014 nur noch maximal 1600 Watt für neue Staubsauger zulässt, ist nicht gerechtfertigt. Das zeigen die Testergebnisse. Dass es mit noch weniger Watt geht, beweist der Siemens Q5.0 Extreme Silence Power: ein „gutes“ Gerät mit „guter“ Saugleistung – mit nur 870 Watt. Ausgerechnet das hat Siemens aus dem Sortiment genommen. Denn dieser Sauger erfüllt, was die Leistungsaufnahme betrifft, schon jetzt die EU-Anforderungen für 2017.

Der ausführliche Test Staubsauger ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test nachzulesen und unter www.test.de/staubsauger abrufbar.

Lebensmittel: Oft weniger drin als die Verpackung verspricht

In der alltäglichen Hektik soll auch der Einkauf im Supermarkt schnell gehen. Da bleibt wenig Zeit, stehen zu bleiben und die Etiketten der Waren genau zu studieren. Neben dem Preis entscheiden vor allem die Verheißungen auf der Vorderseite über den Weg in den Einkaufswagen. Obwohl es weitreichend bekannt ist, dass Produkthersteller versuchen, die Kaufentscheidung des Konsumenten durch auffallend geschönte Verpackungen zu beeinflussen, sind sich viele Käufer über den wahren Inhalt ihrer Lebensmittel kaum bewusst. Dabei sind transparente Angaben über die Zutaten und Zusatzstoffe mit wenigen Ausnahmen auf allen verpackten Lebensmitteln Pflicht. Wer sich gelegentlich die Zeit nimmt, diese zu lesen, merkt schnell, dass viele Produkte kaum das enthalten, was die Vorderseite vermuten lässt.

Oftmals versprechen die Bezeichnung und die Bebilderung wertvolle Zutaten. Die Zutatenliste offenbart, wie viel hiervon wirklich im Produkt steckt. Zutaten, die an erster Stelle stehen, sind mengenmäßig am meisten enthalten. So entpuppt sich manche Kräutermischung als ein Gemisch aus vorwiegend Salz, Geschmacksverstärkern und Zucker. Auch wer sich morgens mit Nüssen den ersten Nährstoffkick holen will, sollte bei fertigem Nussmüsli aufpassen. Dieses enthält mitunter gerade einmal fünf Prozent Nüsse.

Wer die Verpackung vor seinem geistigen Auge in hundert Teile teilt, merkt rasch, dass fünf Teile nur einen winzigen Anteil des Produkts ausmachen. Bemerkenswerterweise tauchen hingegen Zutaten wie Zucker, Mehl, Pflanzenöl oder Sirup oft weiter vorn in der Liste auf – Zutaten, die wohl kaum jemand in ein selbstgemachtes Müsli geben würde. Auch bei einigen Süßungsmitteln ist Vorsicht geboten, denn neben dem eigentlichen Süßstoff können weitere Zutaten enthalten sein. Manche Streusüße, die groß mit Stevia wirbt, enthält beispielsweise nur drei Prozent des Steviolglykosids. Den Mammutteil macht der Füllstoff Maltodextrin aus, der im Gegensatz zum Süßstoff durchaus Kalorien liefert und sich auf den Blutzucker auswirkt. Kalorienfreies Süßen darf hier nicht erwartet werden.

Gerade bei neuen Produkten ist es sinnvoll, einen genauen Blick auf die Verpackungsrückseite zu werfen. Welche Zutaten sind laut Reihenfolge am meisten enthalten und handelt es sich vorwiegend um Zutaten, die ich erwartet hätte? Dabei ist besonders auf die Platzierung von kritischen Zutaten wie Zucker, Glukosesirup, gehärteten Fetten und Geschmacksverstärkern zu achten, aber auch an welcher Stelle versprochene Zutaten stehen. Sichert der Name des Produktes eine bestimmte Zutat zu wie etwa bei Erdbeerjoghurt oder Nussmüsli, muss deren prozentualer Anteil vermerkt sein. Hierdurch lässt sich gut abschätzen, ob das Produkt das hält, was der Käufer erwartet.

Worauf es bei einer Verpackung ankommt, verrät das Miniposter „Lebensmittelverpackungen richtig deuten“. Weitere Beispiele, was die Verpackung suggeriert und welche Zutaten letztlich enthalten sind, gibt das Miniposter „Zutatenlisten lesen und verstehen“. Beide Beratungsunterlagen sowie weitere Miniposter zur Bewertung von Lebensmitteln finden sich im Onlineshop unter www.fet-ev.eu.

Redaktion: Dipl.troph. Christine Langer

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