Frankfurt goes Nordend!

Eckhard Henscheid und Gerhard Polt Foto: ©: hr/ Wolfgang Becker/Dionys Asenkerschbaumer
Eckhard Henscheid und Gerhard Polt
Foto: ©: hr/ Wolfgang Becker/Dionys Asenkerschbaumer

Mit seinem 1972 publizierten Roman „Die Vollidioten“ hat Eckhard Henscheid dem Frankfurter Szene-Viertel „Nordend“ ein literarisches Denkmal gesetzt. Jetzt steht der Band aus der „Trilogie des laufenden Schwachsinns“ im Zentrum von „Frankfurt liest ein Buch 2014“.

Foto: ©:hr/ Wolfgang Becker
Eckhard Henscheid
Foto: ©:hr/ Wolfgang Becker

Die populäre Veranstaltungsreihe lädt vom 31. März bis 13. April zu einer Zeitreise auf den Spuren Henscheids durch legendäre WGs und Kneipen ein. Neben der Radiolesung der „Vollidioten“ und weiteren Sendungen zum Thema präsentiert hr2-kultur gemeinsam mit dem Verein „Frankfurt liest ein Buch e.V.“ am Samstag, 12. April, um 20 Uhr den großen Abschlussabend „Heimgeräumt und weggetan“ mit Eckhard Henscheid und Gerhard Polt im hr-Sendesaal.

Im Zentrum der Geschichte steht die Liebe zwischen „Herrn Jackopp“ und „Frl. Czernatzke“, die sich im Dunstkreis der Gastwirtschaft „Mentz“ anbahnt. Henscheid, gleichzeitig Erzähler und Akteur, wird zum „Postillon d’amour“, der die Ereignisse willentlich, zum Teil aber auch „böswillentlich“ vorantreibt. Unterdessen werden im Mentz die Emanzipation der Frau, gesellschaftspolitische Utopien und die Gründung eines „Vereins zur Abschaffung der Sexualität wegen unerträglicher Banalität der dabei anfallenden Vorgänge“ diskutiert.

Vom 31. März bis 11. April haben die Hörerinnen und Hörer von hr2-kultur Gelegenheit, sich mit Eckhard Henscheids Frühwerk vertraut zu machen. Der Schauspieler Hanns Zischler liest jeweils um 9.30 Uhr im und 15 Uhr (Wdh.) aus den „Vollidioten“. Der Autor persönlich ist am Mittwoch, 2. April, um 12.05 Uhr (Wdh. 23.05 Uhr) in einem ausführlichen „Doppelkopf“-Gespräch zu erleben.

Gerhard Polt Foto: Dionys Asenkerschbaumer
Gerhard Polt
Foto: Dionys Asenkerschbaumer

Unter dem Stichwort „ Ein Faible für Idioten“ nehmen die Zeitzeugen Bernd Eilert und Martin Mosebach am Dienstag, 1. April, im Literaturhaus Frankfurt Henscheid in die „kollegiale Zange“. Der Mitschnitt der Veranstaltung ist am Samstag, 26. April, 18.05 Uhr in der Sendung „Kulturszene Hessen“ zu hören.

Auch das TV-Magazin „Hauptsache Kultur“ widmet sich am Donnerstag, 27. März, um 22.45 Uhr im hr-fernsehen der Aktion „Frankfurt liest ein Buch“ und dem Autor Eckhard Henscheid.

„Frankfurt liest ein Buch“/Abschlußabend

Termin: Samstag, 12. April, 20 Uhr
Ort: hr-Sendesaal, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt
Eintritt: 25 €, 20 € und 16 €
Karten: hr-Ticketcenter Tel.: 069/155-2000, oder www.hr-ticketcenter.de
Sendung: hr2-kultur, Sonntag, 27. April, 12.05 Uhr, „Kulturszene Hessen“, UKW 96,7, 95,5 oder 97,4 MHz oder als Livestream auf www.hr2-kultur.de

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Tipps für die Handy-Nutzung bei Eis und Schnee

Winter-Tipps: Damit Verbraucher mit moderner Technologie besser durch die kalte Jahreszeit kommen und ihr Mobiltelefon besser vor Kälte schützen, gibt BITKOM folgende Hinweise:

Handy möglichst nah am Körper tragen

Bei klirrender Kälte vermindert sich die Akkuleistung stark. Die Handys kommen schneller ans Limit als bei warmen Temperaturen. Daher sollten Mobiltelefone möglichst nah am Körper getragen werden. So können die Akkus vor dem Auskühlen geschützt werden. Außerdem vermeidet man Temperaturschwankungen, die zu Kondenswasser im Gerät und damit zu Störungen oder Ausfällen führen können. Handys sollten bei tiefen Minustemperaturen insbesondere nicht im Auto deponiert werden: Scharfer Frost kann das Display dauerhaft beschädigen. Zudem arbeiten viele Geräte bei niedrigen Temperaturen langsamer, auch der Touchscreen kann verzögert reagieren. Falls das Telefon doch einmal ausgekühlt ist, sollte das Gerät erst nach einer Aufwärmphase eingeschaltet werden. Für sportliche Aktivitäten empfiehlt sich eine wasserdichte Schutzhülle. Zu kalt sollten die Geräte übrigens auch beim Aufladen nicht sein, denn der Akku speichert bei Kälte weniger Strom als bei Zimmertemperatur.

Für Energie sorgen

Ob auf der Piste oder auf der Landstraße: Bei einem Notfall wird das Handy nicht nur zum Telefonieren eingesetzt. Betroffene fotografieren den Unfallort, nutzen den Ortungs- oder Navigationsdienst oder setzen das Smartphone per App sogar als Taschenlampe ein. All das verbraucht zusätzliche Energie. Deshalb sollte das Handy vor einer Abfahrt aufgeladen sein. Es ist zudem sinnvoll, im Auto stets ein Ladekabel mit Adapter mitzuführen. Und wer längere Outdoor-Touren macht, sollte darüber nachdenken, ein mobiles Solar-Ladegerät mitzuführen. Diese Zusatzgeräte sind sehr klein und leicht – und obendrein preiswert.

Telefonnummern von Pannendiensten und Bergwachten speichern

Für den Fall einer Panne oder eines Unfalls sollte die Telefonnummer eines Pannendienstes im Handy einprogrammiert werden. Das gilt besonders für Fahrten ins Ausland. Gleiches ist für Skifahrer und Snowboarder wichtig: Wenn sie vor der ersten Abfahrt die Telefonnummer der Bergwacht eingespeichert haben, können sie im Notfall direkt Hilfe holen und verlieren keine Zeit mit der Suche nach der richtigen Nummer. Dabei sollte man die Landesvorwahl nicht vergessen. Nutzer von Prepaid-Karten sollten darauf achten, dass ihr Gerät für internationales Roaming freigeschaltet und ausreichend Guthaben vorhanden ist.

Handy-Ortung für den Notfall

Kommt es zu einem Unfall, bei dem der Handy-Besitzer nicht mehr reaktionsfähig ist, kann das Mobiltelefon Leben retten. Die Notrufleitstellen können Handys im Notfall orten.

Sinnvolles Zubehör nutzen

Mit speziellen Schutzhüllen können Handybesitzer ihre Mobiltelefone vor Schnee und Feuchtigkeit bewahren. Der Touchscreen eines Smartphones kann mit normalen Handschuhen nicht bedient werden. Dies ist jedoch mit speziellen Handschuhen möglich, die elektrisch leitende Fingerkuppen haben. Solche speziellen Handschuhe gibt es bereits ab rund 5 Euro. Auch ein Headset kann sinnvoll sein. Damit lässt sich telefonieren, ohne das Handy aus der wärmenden Innentasche der Jacke nehmen zu müssen.

Hilfreiche Apps für das Smartphone

Zudem gibt es nützliche Winter-Apps, etwa eine Gebrauchsanleitung zur Montage von Schneeketten oder ausführliche Informationen über die Wetterlage, den Liftbetrieb und den Pistenzustand eines Skigebiets. Oder Erste-Hilfe-Apps: Damit lassen sich die wichtigsten Handgriffe für den Notfall erlernen. Einen Erste-Hilfe-Kurs ersetzt das Programm aber nicht!

Outdoor-Smartphones als Alternative

Für Wintersportler gibt es mittlerweile eine recht große Auswahl an robusten Smartphones. Solche Geräte verzeihen häufig Stürze, Kälte oder Feuchtigkeit. Sie sind nicht teurer als normale Smartphones, die Ausstattung ist allerdings auf den Outdoor-Bereich zugeschnitten und oft begrenzt.

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