Schmuck aus Fimo und Glas

Anfänger und Fortgeschrittene erlernen am Samstag, 26. Januar, von 11 bis 16 Uhr im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim verschiedene Techniken zum Gestalten von Fimoperlen, so entstehen Millefiori- und Cevronperlen nach venezianischem Vorbild. Das Angebot des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) richtet sich an Interessierte ab 15 Jahren. Die Kursgebühr beträgt 12 Euro, die Materialkosten 18 Euro. Als zusätzliches Werkzeug muss eine Stricknadel mitgebracht werden. Die Anmeldung ist bis zum 17.1.2014 dringend erforderlich. Der Kurs findet nur statt, wenn sich bis zu diesem Termin mindestens acht Teilnehmer gefunden haben.

Die Kombination von Fimo und Glas in einem individuellen Schmuckstück. Foto: J. Brandt
Die Kombination von Fimo und Glas in einem individuellen Schmuckstück.
Foto: J. Brandt

Die Kursleiterin Julia Brandt erklärt wie Fimoperlen hergestellt werden und wie das beliebte Millefiorimuster entsteht. Im Zentrum des Kurses steht die besondere Veredelung, die den Perlen ihren antiken Effekt und speziellen venezianischen Charme verleiht. Nachdem Aushärten der Fimomasse im Ofen werden die kleinen Kunstwerke gemeinsam mit Glasperlen zu individuellen Schmuckkreationen verarbeitet.

LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Karte und Routenplaner

Wege der Kohle“ und ein Blick in die Maschinenhalle

Leseband in der Schachthalle der Zeche Zollern. Foto: LWL/Appelhans
Leseband in der Schachthalle der Zeche Zollern.
Foto: LWL/Appelhans

Was passiert, nachdem die Kohle den Weg aus der Erde ans Tageslicht gefunden hat? Wie wird sie weiterverarbeitet und welche Produkte entstehen aus Kohle? Klaus Senkel klärt am Sonntag, 12. Januar, diese und andere Fragen im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt um 14 Uhr zu der Themenführung „Wege der Kohle – Von der Rohkohle bis zum Verkaufsprodukt“ ein. Senkel nimmt die Besucher mit in die Schachthalle und schildert neben den Wegen des Rohstoffes auch, welche Menschen zu verschiedenen Zeiten dort gearbeitet haben.

Ab 16 Uhr können die Besucher dann ein echtes „Juwel der Industriekultur“ bestaunen.
Dann startet eine Führung durch die Maschinenhalle, die derzeit nicht allgemein zugänglich ist. Der Stahlfachwerkbau wird seit 2008 aufwendig saniert und ist in mehrfacher Hinsicht ein Objekt von herausragender Qualität: Das nach den Entwürfen des Berliner Architekten Möhring 1902/1903 errichtete Bauwerk steht für den Beginn der modernen Industriearchitektur. Stilistisch bezeichnet die Maschinenhalle den Übergang von Historismus und Jugendstil zur Moderne.

Wie jeden Sonntag finden darüber hinaus um 11.30 und 12 Uhr Führungen unter dem Titel „Ein Schloss der Arbeit“ statt, bei denen Besucher die Tagesanlagen der Zeche Zollern kennenlernen.

Teilnehmer aller Führungen zahlen nur den normalen Museumseintritt (Erw. 4 Euro); eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Link:
www.lwl-industriemuseum.de

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