Dynamische Verkehrszeichen: Angaben sind verbindlich

Verkehrsschild bleibt Verkehrsschild – egal ob aus Metall oder als variable Anzeigen einer elektronischen Verkehrsbeeinflussungsanlage. „Die abgebildeten Vorgaben sind für den Kraftfahrer immer verbindlich“, sagt Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland, und ergänzt: „Wer sich nicht daran hält, muss mit Bußgeldern, gegebenenfalls auch mit einer Anzeige rechnen.“

Auf über 3.100 Kilometern verbessern dynamische Verkehrszeichen bereits den Verkehrsfluss auf deutschen Autobahnen und verringern so gleichzeitig die Umweltbelastungen. Weitere 1.500 Kilometer sollen ebenfalls mit solchen Anlagen bestückt werden. So können bedarfsgerecht Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Überholverbote angeordnet, Fahrstreifen gesperrt sowie Seitenstreifen zeitweise freigegeben werden. Ziel ist es, Staus möglichst zu verhindern sowie rechtzeitig vor Gefahrenquellen zu warnen. Außerdem können die Anlagen Umleitungsempfehlungen geben und je nach Verkehrsaufkommen auch die Zufahrt zur Autobahn beeinflussen.

Dynamische Verkehrsanlagen erhöhen Sicherheit

Die Steuerung der dynamischen Verkehrsanlagen erfolgt automatisch per Induktionsschleifen, Infrarotsensoren oder Videoerfassung und auf der Grundlage von Kenngrößen wie Verkehrsaufkommen und Witterungsdaten. Rechner werten die Daten aus und leiten sie an die Polizei weiter, bei Bedarf wird der Verkehrsfunk des Radios entsprechend informiert. Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen belegen, dass sich durch den Einsatz der Verkehrsbeeinflussungsanlagen die Zahl aller Unfälle auf den deutschen Fernstraßen erheblich reduziert. Bei Massenkarambolagen wird die Unfallrate sogar um die Hälfte gesenkt. „Möglich machen dies die angepasste Geschwindigkeit, ein größerer Sicherheitsabstand und die erhöhte Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer. Lieber später, aber dafür sicher ankommen, lautet die Devise“, so TÜV Rheinland-Fachmann Hans-Ulrich Sander.

Nudel-Auflauf mit Wirsing

Nudel-Auflauf mit Wirsing Foto: Wirths PR
Nudel-Auflauf mit Wirsing Foto: Wirths PR


Nudel-Auflauf mit Wirsing

(für 4 Personen)

500 g Wirsing
1/8 l Fleischbrühe, instant
1 fein gewürfelte Zwiebel
1/2 TL Curry
250 g Hörnchennudeln
Salz
1 EL Öl
30 g Butter
200 g Mettwurst
4 Eier
1/4 l süße Sahne
Pfeffer
150 g geriebener Gouda
1 große Tomate
1 TL Schnittlauchröllchen

Wirsing putzen, dicke Rippen herausschneiden und waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Fleischbrühe mit Zwiebelwürfeln und Curry 10 Minuten garen, kalt abspülen und abtropfen lassen. Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser mit 1 EL Öl bissfest garen, anschließend abtropfen lassen. Eine feuerfeste Form mit etwas Butter einfetten.

Die Mettwurst würfeln. Nudeln, Wirsing und Mettwurst mischen und in die Form füllen. Eier mit Sahne verquirlen, salzen, pfeffern und 2/3 des Käses darunter mischen. Über den Auflauf gießen. Restlichen Käse darüber streuen und Butterflöckchen auf dem Auflauf verteilen. Im Backofen bei 200 °C ca. 45 Minuten garen. Tomate mit heißem Wasser überbrühen, häuten, entkernen und würfeln. Die Tomatenwürfel 3 Minuten vor Ende der Garzeit über den Auflauf streuen. Mit Schnittlauchröllchen bestreut servieren.

Pro Person: 934 kcal (3908 kJ), 37,2 g Eiweiß, 64,2 g Fett, 51,3 g Kohlenhydrate

Tipp: Bei fettreichem Essen hilft Artischockensaft der Verdauung

Bei deftiger Hausmannskost, insbesondere fetthaltigem Essen, ist Artischocke ideal. Die Wirkstoffe der Artischocke regen den Gallenfluss an und unterstützen so die Entgiftungstätigkeit der Leber. Sie fördern zudem die Fettverdauung und verhindern Völlegefühl und Blähungen. Da Artischockensaft sehr bitter schmeckt, am besten mit Wasser oder Gemüsesäften mixen. Artischockensaft (z. B. von Schoenenberger) gibt es in Apotheken und Reformhäusern.

Das Münsterland auf Identitätssuche

Fahrräder und Pferdewirtschaft oder Wasserschlösser und Wissenschaft? Das Münsterland hat viele Facetten. Doch wie sehen die Münsterländer selbst ihre Region und wie wird sie von außerhalb wahrgenommen? Diesen Fragen geht ein Forschungsprojekt am Institut für Kommunikationswissenschaft der WWU Münster in Kooperation mit dem Münsterland e. V. nach. Ziel der Studie: der regionalen Identität auf den Grund zu gehen. Hierzu werden in den kommenden Monaten rund tausend Personen befragt: online, telefonisch und in Regionalzügen. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2014 veröffentlicht.

Für aussagekräftige Ergebnisse ist das Forschungsprojekt auf die Unterstützung motivierter Münsterländer angewiesen. Als Dankeschön für ihre Teilnahme an der Online-Umfrage (www.befragung-muensterland.de) werden unter allen Befragten Büchergutscheine verlost. Projektleiterin Prof. Ulrike Röttger erwartet Vielversprechendes: „In unserem Forschungsprojekt sind wir auf die Unterstützung vieler Münsterländer angewiesen. Wir gehen von einem recht stark ausgeprägten Gefühl der regionalen Verbundenheit aus. Für uns stellt sich die Herausforderung, ein aktuelles Bild der Bürger von ihrer Region einzufangen.“

Was macht die Gegend lebenswert, welche Potenziale birgt sie und wo gibt es vermeintliche Defizite? Unterscheidet sich das regionale Zugehörigkeitsgefühl zwischen der kreisfreien Stadt Münster sowie den Kreisen Coesfeld, Steinfurt, Borken und Warendorf? Die Ansichten der Bewohner werden anschließend verglichen mit den Ergebnissen einer bundesweiten Befragung unter Nicht-Münsterländern. Zudem soll erforscht werden, inwiefern sich die Region als selbstbewusster Wirtschaftsstandort wahrnimmt.

Link zur Studie http://www.befragung-muensterland.de

Kohlrouladen Gaumenschmaus

Kohlrouladen Gaumenschmaus Foto: Wirths PR
Kohlrouladen Gaumenschmaus Foto: Wirths PR

 
Kohlrouladen Gaumenschmaus
(für 4 Personen)

8 Blätter Spitzkohl

für die Füllung:
250 g Gabelspaghetti
250 g Hackfleisch
1 Ei
1 TL Senf
2 EL Paniermehl
Salz
Pfeffer
1 Zwiebel
1 kleine Möhre
100 g Champignons
2 EL Butter

für die Sauce:
1 Tomate
1 Möhre
1/2 Kohlrabi
1 Stange Staudensellerie
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer
3 EL Sahne
2 EL trockener Weißwein
Schnittlauchröllchen

Kohlblätter blanchieren und abtropfen lassen, das Kochwasser beiseite stellen. Für die Füllung Gabelspaghetti nach Packungsanweisung zubereiten und abtropfen lassen. Hackfleisch, Ei, Senf und Paniermehl kneten und mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln abziehen, Möhre schälen und waschen. Champignons evtl. waschen und putzen. Zwiebeln in feine Würfel, Möhren in Streifen und Champignons in Scheiben schneiden. Zwiebelwürfel, Möhrenstreifen und Champignonscheiben sowie Gabelspaghetti zu dem Hackfleisch geben und vermischen. Die blanchierten Kohlblätter mit Hackfleisch-Nudelmasse füllen, mit einem Bindfaden fixieren und in heißer Butter von allen Seiten anbraten.

In der Zwischenzeit für die Sauce Tomate kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen und die Haut abziehen. Gemüse in Würfel schneiden, zu den Kohlrouladen geben und kurz mitdünsten. 0,4 l des verbliebenen Kohlkochwassers angießen und die Rouladen ca. 15 Minuten garen. Die Rouladen herausnehmen und warm stellen. Den Braten-Gemüsefond pürieren, mit Sahne und Weißwein verfeinern, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Rouladen mit der Sauce und mit Schnittlauchröllchen garniert servieren.

Pro Person: 539 kcal (2255 kJ), 27,3 g Eiweiß, 24,2 g Fett, 49,6 g Kohlenhydrate

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