Uni Bonn am Nachweis des Higgs-Teilchens beteiligt

Der Nobelpreis für Physik 2013 wurde an Francois Englert (Brüssel) und Peter Higgs (Edinburgh) für ihre Theorie vergeben, die erklärt, wie Elementarteilchen Masse erhalten. Die Theorie wurde vor fast 50 Jahren entwickelt. Die Auszeichnung hat auch damit zu tun, dass die Theorie durch die Entdeckung des nach Peter Higgs benannten Higgs-Bosons im vergangenen Jahr durch die Experimente ATLAS und CMS am Europäischen Zentrum für Teilchenphysik CERN in Genf eindrucksvoll bestätigt wurde. Daran waren auch Physiker der Universität Bonn beteiligt.

An den Messungen mit dem Großdetektor ATLAS wirken auch Physiker der Universität Bonn als größte deutsche Gruppe mit den Professoren Ian C. Brock, Klaus Desch, Jochen Dingfelder und Norbert Wermes mit. Der in Bonn maßgeblich entwickelte Pixeldetektor von ATLAS ist gewissermaßen eine Lupe für den Urknall. Er sitzt unmittelbar an der Kollisionszone der in dem LHC-Beschleuniger zusammenprallenden Protonen. Die Bonner Forscher arbeiteten an der Suche nach dem Higgs-Teilchen unmittelbar mit.

Das Higgs nimmt in der durch viele Experimente überprüften Theorie der Elementarteilchen eine Schlüsselrolle ein. Es hängt unmittelbar mit der Art und Weise zusammen, wie Elementarteilchen Masse erhalten, nämlich durch Wechselwirkung mit dem von Englert und Higgs postulierten Higgs-Medium. Der Effekt ist der gefühlten Bewegungseinschränkung ähnlich, wenn man sich durch ein Medium bewegt. Wenn man sich zum Beispiel durch Luft bewegt, „fühlt man sich leichter“ als wenn man zum Beispiel durch Wasser oder gar zähen Honig schreitet. Ein ähnliches Konzept liegt dem „Higgs-Mechanismus“ zugrunde. „Das Higgs-Teilchen ist eine unmittelbare Konsequenz dieses theoretischen Konzeptes. Seine Entdeckung ist eine wunderbare Bestätigung der Theorie, die jetzt durch den Nobelpreis gewürdigt wird“, sagt Prof. Wermes.

Die Experimente ATLAS und CMS veröffentlichten die Entdeckung des Higgs-Teilchens im Juli 2012 basierend auf einer Menge von Vierhundert Tausend Milliarden aufgenommenen Reaktionen der kollidierenden Protonen an dem Beschleuniger LHC (Large Hadron Collider), bei denen eine Handvoll der extrem selten auftretenden Higgs-Teilchen mit komplizierter Experimentiertechnik herausgefischt wurden. Das Higgs-Teilchen ist so selten wie ein Stern unter allen Sternen der Milchstraße. Um es aus der Vielzahl der Reaktionen herauszufiltern, spielte der erwähnte Pixeldetektor eine maßgebliche Rolle.

Mittlerweile wurde die Zahl an analysierten Kollisionen verfünffacht. Mit der erhöhten Menge konnte überprüft werden, ob weitere Eigenschaften des Higgs-Teilchens den theoretischen Vorhersagen entsprechen. „Bis jetzt sieht es jedenfalls so aus, was die Motivation, den Nobelpreis an Englert und Higgs zu vergeben, sicherlich befördert hat“, sagt Prof. Desch. Prof. Brock ergänzt: „Dennoch wissen wir aber bereits, dass das Modell für die vollständige Erklärung der Teilchenwelt nicht ausreicht. Dies macht die kommenden Jahre mit dem ab 2015 bei doppelter Energie und Intensität laufenden LHC-Beschleuniger umso spannender.“

 

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Ausstellung Erster Weltkrieg

Mobilmachung in Altena 2014. Foto: Kreisarchiv Märkischer Kreis
Mobilmachung in Altena 2014. Foto: Kreisarchiv Märkischer Kreis

Auf Unterstützung der Einwohnerinnen und Einwohner im Märkischen Kreis ist das Kreisarchiv angewiesen. Anlässlich des 100. Jahrestages des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges plant das Kreisaurchiv 2014 eine Ausstellung mit dem Titel „Lieb Vaterland mag´s ruhig sein“. Dafür werden noch Bilder und Exponate gesucht.

Kriegsgefangener Basse Selve Altena. Foto: Kreisarchiv Märkischer Kreis
Kriegsgefangener Basse Selve Altena. Foto: Kreisarchiv Märkischer Kreis

Das Kreisarchiv des Märkischen Kreises bereitet für das nächste Jahr eine Ausstellung zum Ersten Weltkrieg mit dem Titel „Lieb Vaterland mag’s ruhig sein“ vor. 2014 jährt sich zum einhundertsten Mal der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. In der Ausstellung, die am 01. August 2014 im Kreishaus Altena eröffnet werden wird, sollen hauptsächlich die Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung der damaligen Kreise Altena und Iserlohn, sowie die kreisfreien Städte Iserlohn und Lüdenscheid dargestellt werden.

Im Kreisarchiv und in den an der Schau beteiligten Kommunalarchiven befinden sich zahlreiche Dokumente aus dieser Zeit. Nicht so zahlreich sind allerdings Fotos und Erinnerungsstücke aus Privatbesitz. Und genau daran ist das Kreisarchiv interessiert. Beispielsweise Fotos zur Mobilmachung, von heimischen Soldaten, zu Sammelaktionen (Reichswollwoche, Sammeln von Metall, Sammeln von Laub, Heu und Brennnesseln, Büchersammelaktionen), Feldpostbriefe bzw. Postkarten, Erinnerungsstücke wie Reservistenkrüge, Reservistenbilder, Orden, Ehrenzeichen, Wehrpässe, „Grabenerzeugnisse“ wie Brieföffner mit Granatensplitter, Vasen aus Geschosshülsen, Basteleien aus Patronen, „Patriotische Gegenstände“ wie Teller und Tassen mit Abbildungen von Kaiser Wilhelm oder Hindenburg, Spielzeug, Kinderbücher mit militärischem Hintergrund aus dieser Zeit.

Landsturmwache Altena. Foto: Kreisarchiv Märkischer Kreis
Landsturmwache Altena. Foto: Kreisarchiv Märkischer Kreis

Für die Vorbereitung auf die Ausstellung würde das Kreisarchiv zunächst vorhandene Gegen-stände und Unterlagen erfassen und wäre für eine eventuelle leihweise Überlassung für den Zeitraum von Juli bis November 2014 dankbar.
Wer die Ausstellung mit seinen Leihgaben unterstützten möchte, kann sich an das Kreisarchiv Märkischer Kreis, Ulrich Biroth, Bismarckstraße 15, 58762 Altena, Telefon 02352/966-7059, E-Mail: u.biroth@maerkischer-kreis.de, wenden.

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