Überbackener Brokkoli mit Salami

Überbackener Brokkoli mit Salami  Foto: Wirths PR
Überbackener Brokkoli mit Salami
Foto: Wirths PR

Überbackener Brokkoli mit Salami
(für 4 Person)

800 g Brokkoli (geputzt)
3 EL Butter
2-3 Frühlingszwiebeln mit Grün
40 g Mehl
0,1 l Milch
0,4 l Gemüsefond
weißer Pfeffer
Muskat
125 g fettreduzierte Salami
125 g Emmentaler

Den Brokkoli in Röschen teilen und knapp mit Salzwasser bedeckt 10-12 Minuten garen. Abgießen und den Sud auffangen. Die Butter in einem Topf erhitzen, die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und darin andünsten, das Mehl darüber stäuben und alles unter Rühren hell anschwitzen. Den Topf vom Herd nehmen und die Mehlschwitze mit Milch ablöschen, klumpenfrei verrühren und unter weiterem Rühren den Gemüsefond einrühren. Kurz aufkochen lassen. Die Sauce mit den Gewürzen abschmecken. Das Gemüse in einer Gratinform geben, die in dicke Scheiben geschnittene Salami würfeln und zwischen den Brokkoli stecken, die Sauce darüber verteilen und das Ganze mit geriebenem Emmentaler bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C überbacken, bis der Käse schmilzt.

452 kcal (1891 kJ),27,2 g Eiweiß, 27,2 g Fett, 22,3 g Kohlenhydrate


Tipp: Artischockensaft hilft bei Blähungen

Bei deftigen Kohlgerichten kann es oftmals zu unangenehmen „Winden“ kommen. Hier hilft Artischocke. Die Wirkstoffe der Artischocke regen den Gallenfluss an und unterstützen so die Entgiftungstätigkeit der Leber. Sie fördern zudem die Fettverdauung und verhindern Völlegefühl und Blähungen. Da Artischockensaft sehr bitter schmeckt, am besten mit Wasser oder Gemüsesäften mixen. Artischockensaft (z. B. von Schoenenberger) gibt es in Apotheken und Reformhäusern. Er sollte idealerweise 15 Minuten vor der Mahlzeit getrunken werden.

 

Salmonellen: Lebensmittelhygiene im Haushalt

Heftige Durchfälle, Erbrechen, dazu Kopfschmerzen und Fieber – wer im Sommer darunter leidet, sollte an eine Infektion durch Salmonellen oder Campylobacter denken. Die nur wenige Mikrometer langen, stäbchenförmigen Bakterien finden sich in vielen Lebensmitteln, in denen sie sich bei Wärme explosionsartig vermehren. Doch wer bei der Zubereitung einiges beachtet, beugt wirksam vor.

Sorgfältige Hygiene, ausreichende Kühlung und das Durcherhitzen von empfindlichen Lebensmitteln zählen zu den wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor Salmonellose und Campylobacteriose. Hauptinfektionsquellen sind mit rohen Eiern hergestellte Produkte, Geflügel, Fleisch, Fisch und Meerestiere. Besonders in der Grillzeit schnellt die Anzahl der lebensmittelbedingten Erkrankungsfälle in die Höhe, wenn Fleisch auf dem Grill nicht vollständig durchgegart wird, weil eine schnell entstehende Bräune über einen inneren rohen Kern hinwegtäuscht.

Oder es stehen Speisen mit rohem Ei wie Süßspeisen oder Salate mit selbstgemachter Majonnaise zu lange ungekühlt in der Sonne. Erst durch Hitze ab 70 Grad Celsius werden Salmonellen und Campylobacter getötet. Selbst im Kühl- oder Gefrierschrank überleben die Bakterien, können sich dort aber nur schwer vermehren. Am wohlsten fühlen sie sich zwischen 10 und 40 Grad Celsius.

Problematisch ist die Übertragung von befallenen Lebensmitteln, Händen oder Küchengeräten auf nicht befallene Lebensmittel. Wird zum Beispiel Grillfleisch auf einem Arbeitsbrett vorbereitet, auf dem anschließend ohne ausreichende Reinigung Blattsalat geschnitten wird, können die Bakterien übertragen werden. Spülen Sie also vor dem nächsten Arbeitsgang alle Utensilien, die mit Fleisch in Berührung gekommen sind, gründlich mit heißem Wasser. Fleisch, besonders Geflügel- und Schweinefleisch sowie Wild, sollte auf mindestens 70 Grad Celsius Kerntemperatur erhitzt werden. Das erkennt man daran, dass es keine rote bzw. rosa Farbe mehr hat und kein Fleischsaft austritt. Verwenden Sie für die Zubereitung von Tiramisu, Mousse au Chocolat und anderen Speisen mit rohen Eiern nur frische Eier. Auch gründliches Händewaschen mit Seife und heißem Wasser senkt das Infektionsrisiko.

Beate Ebbers, www.aid.de

Weitere Informationen, wie man sich vor Lebensmittelinfektionen und -vergiftungen schützen kann, gibt es in der aid-Broschüre „Lebensmittelhygiene – Praxishandbuch zur Lebensmittellagerung im Haushalt“, 108 Seiten, Bestell-Nr. 3922, Preis: 8,00 Euro, http://www.aid-medienshop.de

Grill ist nicht gleich Grill: Tipps für das richtige Gerät

Egal ob auf dem Balkon, am See oder bei der Gartenparty – Platz für einen Grill findet sich immer. Für die Anhänger des Grillgenusses gibt es eine ganze Reihe von Geräten auf dem Markt. Beliebt ist derzeit der Kugelgrill, mit dem man auch indirekt grillen kann. Das Besondere an ihm: Durch den Deckel zirkuliert heißer Dampf um das Grillgut und wirkt von allen Seiten darauf ein. Daher eignet sich dieser Grill auch zum Zubereiten von großen Stücken wie Braten, Hähnchen, Keulen oder ganzen Fischen. Unter dem Grillgut steht zwischen der Holzkohle eine Auffangschale, die herabtropfendes Fett auffängt und mit Wasser gefüllt ist. Dadurch bildet sich in der geschlossenen Kugel eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Das Grillgut bleibt durch dieses Dampfgrillen besonders saftig und trocknet an der Oberfläche nur wenig aus. Die Temperatur im Kugelgrill lässt sich mithilfe des Deckels und der Lüftungsschlitze regulieren. Praktisch ist ein Temperaturmesser, damit für die Kontrolle des Grillgutes nicht ständig der Deckel angehoben werden muss. Die meisten Kugelgrills werden mit Briketts oder Holzkohle befeuert, es gibt inzwischen aber auch Modelle mit Gas.

Nach wie vor beliebt ist das Grillen mit Holzkohle – vor allem wegen des typischen Grillgeschmacks. Wichtig beim Kauf eines klassischen Holzkohlegrills ist ein höhenverstellbarer Rost, mit dem sich die Hitzezufuhr regulieren lässt. Auch auf einen Windschutz ist zu achten, damit die Glut ruhiger brennt und der Wind die Asche nicht hoch wirbelt.

Wer sich die Zeit fürs Anheizen sparen will, entscheidet sich am besten für einen Gas- oder Elektrogrill. Beide sind im Handumdrehen grillbereit. Beim Elektrogrill reicht es, die Fettauffangschale mit Wasser zu füllen, den Stecker in die Steckdose zu stecken und eine kurze Aufheizzeit abzuwarten. Gasgrills sind ebenfalls rasch grillbereit. Hierfür muss nur ab und zu eine neue Gasflasche besorgt werden. Im Unterschied zu den Holzkohlegrills fällt keine Asche an und die Temperatur lässt sich via Regler einstellen.

Ganz gleich, ob die Wahl auf einen Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill fällt, er sollte auf jeden Fall standfest sein und keine scharfkantigen Bleche oder spitzen Ecken haben. Achten Sie auch auf das GS-Zeichen. Dieses Zeichen dürfen Geräte nur dann tragen, wenn unabhängige Prüfstellen die Sicherheit bestätigt haben. Das GS-Zeichen tragen übrigens auch Grillkohle und Anzündhilfen. Zum Grillanheizen nur festen oder flüssigen Anzünder verwenden, niemals Benzin, Brennspiritus, Terpentin oder ähnliche Brennstoffe. Ansonsten entstehen Stichflammen, die zu schweren Brandverletzungen führen können.

Dr. Claudia Müller, www.aid.de

Weitere Informationen unter:
www.was-wir-essen.de/zubereitung/grillen.php

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