Altenpflege bleibt zukunftsfähig

Das Europäische Parlament ist gestern von der Forderung abgerückt, als Zugangsvoraussetzung für die Krankenpflege eine mindestens zwölfjährige Schulzeit vorzuschreiben – das sogenannte Pflegeabitur ist somit vom Tisch. Stattdessen wurde ein Kompromiss gefunden: Nun müssen angehende Krankenpfleger entweder eine zehnjährige Schulbildung mit anschließendem Besuch der Berufsfachschule oder eine zwölfjährige allgemeinbildende Schulbildung, die den Besuch einer Universität ermöglicht, vorweisen. Damit bleibt auch der Zugang zur Altenpflegeausbildung weiterhin für Interessenten mit zehnjähriger Schulbildung gesichert.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) befürwortet diese Entscheidung: „Das Pflegeabi hätte zu einer Verschärfung des Fachkräftemangels geführt. Denn angesichts der geplanten Zusammenlegung von Alten- und Krankenpflege hätten quasi nur noch Abiturienten Altenpfleger werden können“, erläutert bpa-Präsident Bernd Meurer.

Meurer hatte in der Vergangenheit stets vor der Einführung einer Schulzeit von mindestens zwölf Jahren als Zugangsvoraussetzung zu Pflegeausbildungen gewarnt und angemerkt, über 80 Prozent der Jugendlichen, die den Beruf Altenpflege erlernen, könnten das künftig nicht mehr tun, weil sie nur über einen Real- oder Hauptschulabschluss verfügen. „Wir freuen uns sehr, dass durch die Kompromisslösung engagierte junge Menschen weiterhin einen zukunftsträchtigen Beruf erlernen können“, so Meurer.

Die neue Richtlinie muss nach dem Inkrafttreten von jedem der 28 EU-Mitgliedstaaten innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden.

Link: www.bpa.de

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch zur Situation im Bistum Limburg

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, erklärt zur aktuellen Entwicklung im Bistum Limburg:

„Der heute von der Staatsanwaltschaft Hamburg veröffentliche Antrag auf Erlass eines Strafbefehls gegen den Bischof von Limburg bewegt mich sehr. Den Vorgang verfolgen wir aufmerksam und mit großer Sorge.

Es steht mir nicht zu, über den Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg oder den Bischof von Limburg zu urteilen. Ich bin sicher, dass sich der Bischof gründlich und mit der notwendigen Selbstkritik mit dieser Entwicklung auseinandersetzt. In der kommenden Woche werde ich in Rom darüber auch mit dem Heiligen Vater sprechen.

Insgesamt nehme ich die Situation im Bistum Limburg sehr ernst. Die vom Bischof erbetene Prüfungskommission habe ich eingesetzt. Sie wird in Kürze ihre Arbeit aufnehmen. Wie lange die Untersuchung dauert, kann ich im Moment noch nicht sagen. Der Prüfungskommission gehören interne und externe Experten an. Über die Namen ist Vertraulichkeit vereinbart worden. Das Team hat einen dreifachen Auftrag: die Klärung der Kosten, der Finanzierung und der Entscheidungswege.“

Link: dbk.de/

So jagt die Polizei die Temposünder

Blitzmarathon in München: So jagt die Polizei die Temposünder – Der Blitzmarathon in München hat begonnen. Seit dem 10.10.2013 geht die Polizei mit neuster Technik für eine Woche lang verstärkt gegen Raser vor.

Sebastian Block im Interview

Sebastian Block im Interview: Ein YAGALOO-Interview mit Sebastian Block. Im Oktober und November spielt der Fünfer mit Sebastians neuer Single „Augen zu (Nachlader-Remix)“ zur „IN 3D-TOUR“ auf.

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