Die 15 besten Autobücher

Auch in diesem Jahr war der ADAC auf der Suche nach der ganz besonderen Lektüre: Zum dritten Mal wurden die besten Bücher rund um die Themen Auto und Mobilität mit dem ADAC Autobuch Preis geehrt, der heute auf der Frankfurter Buchmesse verliehen worden ist. 63 Titel bewarben sich um die Preise in den fünf Kategorien.

„Autobücher spiegeln die vielen Facetten automobiler Leidenschaft wider“, fasst ADAC Vizepräsident für Technik, Thomas Burkhardt, die Vielfalt der eingereichten Bücher bei der Ehrung in Frankfurt zusammen. 63 Werke gingen in diesem Jahr ins Rennen um den ADAC Motorwelt Autobuch Preis 2013: In den Kategorien Marke, Design, Biographie, Motorsport und Sonderpreis wurden unter anderem imposante Bildbände, detailreiche Biographien, Automobilhistorien, aber auch innovative Gestaltung geehrt. 15 Bücher konnten die Jury, bestehend aus ADAC Vizepräsident für Technik, Thomas Burkhardt, Buchautor Jürgen Lewandowski, den Chefdesignern von VW, Walter de Silva, und BMW, Adrian van Hooydonk, sowie Prof. Florian Hufnagl, Direktor der Pinakothek der Moderne in München, und Vertretern der ADAC Öffentlichkeitsarbeit am stärksten beeindrucken. Das sind die Sieger und Platzierten:

Marke/Typen
1) Millenove Alfa Romeo 1900, Hans-Jürgen Döhren (Alfapoint)
2) Corvette – 60 Jahre, Randy Leffingwell (GeraMond)
3) Lyons‘ Jaguar XJ – ein Vermächtnis in drei Serien, Heiner Stertkamp (Monsenstein & Vannerdat)

Design
1) Porsche Pavillon Buch, Elmar Brümmer und Frank M. Orel (Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG)
2) Mercedes-Benz Design – Exterieur, Christof Vieweg und Harry Ruckaberle (ISS Debeos Studios)

Biographie
1) Walter Maria de Silva, Decio G. Carugati (Mondadori Electa)
2) Making Aston Martin, Dr. Ulrich Bez (teNeues)
3) Der Rolf, Michael Behrndt, Erich Kahnt, Ferdi Kräling (Petrolpics)

Motorsport/Rennsport
1) SportErfolge, Tony Adriaensens (Corsa Research)
2) Porsche & Piëch: Die Rennwagen des Ferdinand Piëch, Eckhard Schimpf (Delius Klasing)
3) Can-Am – Die Formel der unbegrenzten Möglichkeiten 1966-1974, Christian Reinsch (Petrolpics)

Sonderpreis
• Alleggerita, Tony Adriaensens, Patrick Dasse, Martin Übelher (Dingwort)
• Sportscar Racing 1962-1973, Rainer W. Schlegelmilch (Könemann)
• Driving crazy – Sportwagen-Fotografie extrem, Frank Kayser (Delius Klasing)
• Velo 2nd Gear – Bicycle Culture and Style, Robert Klanten, Sven Ehmann (Gestalten)

So überwintern Cabrios und Oldtimer am besten

Wer Cabrio oder Oldtimer mit Saisonkennzeichen ausgestattet hat, steht jetzt vor der Aufgabe, sein Fahrzeug in die Winterpause zu schicken. Damit im Frühjahr keine bösen Überraschungen lauern, rät der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. zumindest einen Tag zu investieren, um sein Gefährt für die Überwinte-rung fit zu machen.

Karosserie innen

Neben der Reinigung mit Schwamm und Staubsauger sollte man alle losen Bodenbeläge, auch aus dem Kofferraum, herausnehmen. Stößt man hierbei auf feuchte oder modrige Stellen, sollte die Ursache erforscht und beseitigt werden (Gummiprofile des Verdecks, Schiebedachentwässerung prüfen usw.).

Ledersitze behandelt man am besten mit handelsüblichen Pflegemitteln. Dabei sollten die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers beachtet werden.

Karosserie außen

Lack: Nach Hand- oder Maschinenwäsche die Lack-Oberfläche penibel kontrollieren: Reste von Vogelkot, Ausscheidungen von Insekten sowie Absonderungen von Baumharzen sind teilweise schwer erkennbar, sie können sich aber bei längerer Einwirkungszeit bis aufs Blech durchfres-sen. Bei der Gelegenheit sogleich Steinschlagschäden ausbessern!
Der Auftrag von Hartwachs pflegt den Lack.

Unterbodenschutz: Besonders bei älteren Baujahren lohnt sich ein Check von Unterboden und Radhäusern: Haben die Schutzschichten Verletzun-gen oder – höchste Alarmstufe – Ablösungen bzw. Korrosions-Spuren? Eine fundierte Diagnose setzt freilich Hebebühne, gute Beleuchtung und Dampfstrahler-Einsatz voraus.

Cabrioverdeck: Rissbildung, aufgeplatzte Nähte? Einmal pro Jahr sollte man das schon genauer in Augenschein nehmen. Den Gummiprofilen tut auf jeden Fall eine Behandlung mit speziellen Produkten (z.B. Silicon) gut.

Mit Shampoo ans Verdeck? Im Regelfall wird es nur trocken oder feucht abgebürstet (in Fahrzeug-Längsrichtung, von vorne nach hinten), allen-falls mit klarem Wasser abgespritzt. Zur Fleckenentfernung sollte man nur das verwenden, was der Fahrzeughersteller empfiehlt. Die Ruhezeit verbringt das Auto dann mit geschlossener Kapuze.

Technik

Ist in Kürze ohnehin eine Inspektion fällig? Dann lieber vorziehen: Der Arbeitsumfang enthält zum einen sinnvolle Stilllegungs-„Elemente“, zum anderen erkennt der Fachmann natürlich besser, was aktuell oder in Kür-ze reparaturbedürftig ist. Auch die ADAC Prüfzentren sind hierfür eine gute Adresse („Gebrauchtwagenuntersuchung“, „Winter-Fit Untersuchung“). Schließlich soll die nächste Saison nicht unbedingt mit Werk-statt-Terminen wegen tropfender Wasserpumpe oder mürbem Auspufftopf beginnen.

Motor: Genutztes Öl enthält korrosionsfördernde Bestandteile, also wechseln. Nicht gut ist es (für die Schmierung zwischen Kolben und Zylinderwand), den Motor ab und zu kurz laufen zu lassen. Das Einfüllen eines speziellen Korrosionsschutzöls ist nur bei mehrjähriger Ruhepause notwendig.

Kühlsystem: Frostschutzfaktor prüfen, ggf. ergänzen.

Kraftstoffsystem: Tank auffüllen, um Rostbildung im Inneren zu verhindern (entfällt bei Kunststofftanks)

Batterie: Sie altert immens rasch, wenn sie nicht nachgeladen wird. Abhilfe schafft ein spezielles „Erhaltungs“-Ladegerät. Oder man hängt die Batterie spätestens alle 6 Monate einige Stunden ans Standard-Ladegerät.

Fahrwerk: Am besten Auto aufbocken, das entlastet Reifen und Radaufhängung. Zumindest sollte aber der Luftdruck im Reifen auf 3-4 bar erhöht werden.

Sonstiges: Handbremse nicht anziehen – die Beläge könnten an den Bremsscheiben oder Bremstrommeln „festrosten“. Autofenster zur Durchlüftung einen Spaltbreit öffnen.

Der richtige Lagerort

Auch wenn man sich nur in den wenigsten Fällen den Abstellplatz aussuchen kann: Einige Tipps hierzu:

Optimal ist ein klimatisierter Raum, in dem Temperatur (ca.15 Grad) und Luftfeuchte (relative Luftfeuchte von ca. 40%, messbar mit dem Hygrometer) konstant eingehalten werden – so wird eine Kondenswasserbil-dung (Hohlräume!) weitgehend vermieden. Textilien, Gummi und Leder fühlen sich in dem Umfeld ebenfalls recht wohl.
Zu meiden wäre auf jeden Fall ein schlecht durchlüfteter Lagerort, der als Folge der heimischen Witterungsverhältnisse immer zu feucht ist.

Gegen das Einstauben hilft im Übrigen ein Baumwolltuch. Kunstfaserstoffe oder gar Plastikfolien sollte man wegen der mangelhaften Feuchtigkeits-Durchlässigkeit nicht verwenden.

Deutschland blitzt für noch mehr Sicherheit

Der am 10. und 11. Oktober 2013 stattfindende erste bundesweite Blitz-Marathon ist nach Ansicht des ADAC eine sinnvolle Maßnahme, um die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren durch zu schnelles Fahren aufmerksam zu machen. Im Rahmen der Aktion, die in Bayern sogar eine Woche dauert, kontrolliert die Polizei mit mobilen Messgeräten die Geschwindigkeit. In der Regel wird vorab bekannt gegeben, an welchen Stellen geblitzt wird. „Solche Aktionen tragen dazu bei, das Bewusstsein von Auto- und Motorradfahrern für die Gefahren durch zu schnelles Fahren zu schärfen“, sagt ADAC Präsident Peter Meyer. „Wichtig ist, dass die Polizei unmittelbar nach dem Verstoß aufklärt und informiert. Wenn den Verkehrssünder erst Wochen später ein anonymer Bußgeldbescheid erreicht, hat dies erfahrungsgemäß kaum nachhaltige Wirkung“, so Meyer.

Die breite Ankündigung des Blitz-Marathons sowie die Bekanntgabe der Messstellen in den Medien leisten nach Meinung des ADAC einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Noch 1991 war „nicht angepasste Geschwindigkeit“ die Ursache für 84 000 schwere Unfälle mit Personenschaden. Bis zum Jahr 2012 ist diese Zahl auf 34 000 gesunken – auch ein Resultat intensiver Verkehrssicherheitsarbeit von Polizei und Organisationen wie dem ADAC.

Die Verkehrsüberwachung muss laut ADAC in erster Linie Aufgabe der Polizei sein. Gerade die stationären Messstationen im kommunalen Bereich dienen nach Ansicht des Clubs jedoch häufiger dem Füllen leerer Haushaltskassen als der Verbesserung der Verkehrssicherheit. So wird oftmals an Ortsausgangsschildern geblitzt statt an besonders kritischen Stellen vor Schulen oder Kindergärten.

Expo-Diaspora 2013

Am nächsten Samstag und Sonntag, 12. und 13. Oktober, präsentieren Künstler aus zehn europäischen Ländern und aus den Zentren der in der Diaspora lebenden Volksgruppen gemeinsam ihre Kunst im TextilWerk des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Die Ausstellung „Expo-Diaspora 2013“ wird von der „Galerie B“ Bocholt unter der Leitung des Malers Bekim Resing und der Künstlerin Merita Avdyli organisiert. Die Schau wird Samstag (12.10.) um 12 Uhr in der Spinnerei des LWL-TextilWerks eröffnet. Nach einem Empfang im historischen Rathaus der Stadt Bocholt werden Sonntag (13.10.) der Minister für Diaspora der Republik Kosovo, Ibrahim Makulli, und Bürgermeister Peter Nebelo die Ausstellung im LWL-Industriemuseum besuchen.

Die Bilder und Skulpturen in der Spinnerei zeigen die Vielfalt der Ausdrucksformen unterschiedlicher Kulturen auf. Ein besonderes Ziel der Ausstellung ist es, die Kommunikation zwischen Bevölkerungsgruppen, die einander fremd sind, anzustoßen und somit Verständnis für Verschiedenheit aber auch die Erfahrung von Gemeinsamkeiten möglich zu machen. Kunst wird so zu einer Art gemeinsamer Sprache. Dazu die Organisatoren: „Diese gemeinsame Grammatik hilft dabei, die komplexe Wirklichkeit zu entschlüsseln und den eigenen Standort in seiner Relation zu den Standpunkten der anderen zu erkennen.

Die der künstlerischen Sprache immanenten universalen Muster, kreative Gestaltungsmethoden und Ausdrucksformen der Phantasie übersteigen die banale Oberfläche der Alltagsrealität und schaffen so Raum für Vorstellungen alternativer Möglichkeiten. So wird diese Ausstellung zum Barometer und Abbild der unterschiedlichen Lebensformen mit ihrem Farbenspektrum und den charakteristischen Motiven.“

Ort: LWL-Industriemuseum Textilwerk Bocholt. Spinnerei, Industriestraße 5
Datum: Samstag, 12. Oktober, 12-18 Uhr, Sonntag, 13. Oktober, 10-18 Uhr
Eintritt Museum: 3 Euro

LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum – TextilWerk Spinnerei
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Industriestraße 5
46395 Bocholt
Karte und Routenplaner

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