Japaner verdrängen BMW und Volvo von der Service-Spitze

Die europäischen Hersteller sind in Bedrängnis, wenn es um den Service in der Werkstatt und beim Autokauf geht. In der Studie ADAC Kundenbarometer bescheinigen die Verbraucher Honda, Toyota und Mitsubishi aktuell den besten Service. Honda macht einen Riesensprung. 2012 war dieser Automobilproduzent noch auf dem elften Platz, jetzt belegt er Rang Eins.
Markenwertung 2013_187726Toyota, jetzt an zweiter Position, war letztes Jahr im Service noch auf dem fünften Platz. Die Nummer Drei, Mitsubishi, konnte sich um eine Position verbessern. Volvo, vergangenes Jahr noch Nummer Eins, rutschte auf den fünften Platz ab und BMW – ehemals auf dem zweiten Platz – wurde jetzt bezüglich Service auf die vierte Position verdrängt. Schlusslicht im Service-Ranking, einem wichtigen Teilaspekt des Kundenbarometers, ist – wie auch schon 2012 – Chevrolet.

In der Wertung „Marke“ führen immer noch die Deutschen: BMW ist hier die Nummer Eins, den zweiten Platz belegt Audi. Aber auch hier sind die Japaner im Kommen: Honda hat immerhin den dritten Rang inne.

Auf der Modellebene sieht es ähnlich gut für die Japaner aus. Im Kleinstwagensegment belegt der Toyota Aygo den dritten Platz. (Platz Eins: VW Up!, gefolgt vom smart fortwo). Kleinwagen: Hier führt der Mini von BMW. Der Honda Jazz ist in diesem Segment, nach dem Audi A1 (Platz Zwei), aber ebenfalls schon in den Top Drei angekommen. Die Spitzenreiter der Mittelklasse (Audi A5, BMW 3er-Reihe, Audi A4) werden ebenfalls bedrängt. Kundenzufriedenheit 2013 Die Modelle_187721

Der Toyota Avensis liegt jetzt punktegleich mit dem Audi A4 auf dem dritten Platz, 2012 war dieses Modell noch auf dem sechsten Rang. Die obere Mittelklasse führt der A6 an, vor der BMW 5er Reihe und dem Skoda Superb. Der Audi A6 hat auch die höchsten Zufriedenheitswerte, und zwar über alle Modellgrenzen hinweg. Die untere Mittelklasse dominieren der A3, der BMW 1er und der VW Golf. Der Toyota Auris folgt aber schon auf dem vierten Platz.

Für das ADAC Kundenbarometer, das es seit 2012 gibt, wurden in einer repräsentativen Online-Umfrage mehr als 20.000 Personen zu Erfahrungen und zur Zufriedenheit mit ihrem eigenen Auto befragt. Das ADAC Kundenbarometer ist Deutschlands größte Kundenzufriedenheitsstudie.

Bio-Zierpflanzen: Nische oder Markt mit Potenzial?

Der Markt für Ökoprodukte wächst in Deutschland kontinuierlich. Doch während Bio-Lebensmittel inzwischen fast überall erhältlich sind, ist das Angebot an Bio-Zierpflanzen hierzulande noch dürftig. Bei Verbrauchern besteht zudem häufig die Einschätzung, dass man Blumen nicht isst und Rückstände daher unproblematisch seien. Was viele Konsumenten jedoch nicht wissen: Bio-Zierpflanzen sind robuster, frei von chemischen Wachstumshemmstoffen und wachsen in Substraten mit reduziertem Torfanteil. Das Arbeiten ohne Wachstumshemmer und mineralischen Dünger wirkt sich positiv auf die Pflanzengesundheit aus.

Wer also Stauden oder Topfpflanzen in Bio-Qualität kauft, bekommt daher eine Pflanze, die kräftig und damit weniger anfällig für Krankheiten und Schädlinge ist, betont Klaus Bongartz, der in Nettetal-Hinsbeck seit 2010 Stauden und Gräser nach Bioland-Richtlinien erzeugt. Aber nicht nur aus Sicht der Zierpflanzenerzeuger, auch aus Gründen der Nachhaltigkeit sei es absolut sinnvoll, auf Bio umzustellen und in den wachsenden Bio-Zierpflanzenmarkt einzusteigen. Ein beträchtliches Absatzpotenzial sieht Hermann Schumacher von der Anbaugemeinschaft Bio-Zierpflanzen u. a. bei den immer zahlreicher werdenden Urban Gardening-Gruppen: „Für diese Menschen ist die Bio-Qualität ein absolutes Muss“. Und auch bei Blumen spiele die Regionaldiskussion zunehmend eine Rolle. Hier könne man die regionale Herkunft der Zierpflanzen zusätzlich durch Bio-Qualität toppen, so Schumacher.

Zwar „kein Megaboom, jedoch ein relevantes Thema“ ist der Bio-Zierpflanzenbereich nach Einschätzung von Heribert Dammann von der Firma Landgard, die seit 2010 Bio-Zierpflanzen mit dem Label FlorBio an den Fachgroß- und Einzelhandel vermarktet. Auch Steffen Raab von der Gartencenter-Kette Knauber hat im Endkundengeschäft sehr positive Erfahrungen gemacht: „Die Bio-Ware verkauft sich, wenn Qualität und Präsentation stimmen“.

Doch noch fehlt es an ausreichenden Mengen und einer interessanten Sortimentsbreite. Bislang sind es bundesweit schätzungsweise 40 Betriebe, die sich auf die Produktion von Bio-Zierpflanzen spezialisiert haben. „Der Anbau von Bio-Zierpflanzen stellt hohe Anforderungen an die Erzeuger. Zudem sind noch Fragen bezüglich des Anbaus und der Vermarktung zu klären“, erläutert Dr. Karl Kempkens von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, die an einem 2012 gestarteten Forschungsprojekt im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) mitwirkt.

Nina Weiler, www.aid.de

Schalten Sie im Urlaub ruhig mal (alles) richtig ab

Da träumen wir das ganze Jahr vom Sommerurlaub – und denken dann doch in der schönsten Zeit des Jahres nur an die Arbeit. Das soll so nicht sein und muss auch nicht. Im Urlaub richtig abzuschalten und Energie zu tanken, das kann durchaus klappen.

© AOK-Medienservice
© AOK-Medienservice

Wenn der Alltag stressig ist, muss der Urlaub gelingen: Jeder von uns wünscht sich, erholt, entspannt und voller neuer Energie wieder an die Arbeit und in den Alltag zurückzukehren. Doch leider funktioniert das nicht automatisch so, denn: „Wer immer auf Hochtouren läuft, kann den Schalter nicht immer so leicht auf Entspannung und Erholung umlegen“, sagt Christel Hoyer, Diplom-Psychologin bei der AOK. „Damit der Urlaub echte Erholung und neue Energien verschafft, muss man dafür sorgen, dass man nicht nur frei hat, sondern auch den Kopf frei bekommt.“ Und das hilft Ihnen dabei:

Die Woche vorm Start: Arbeiten gut einteilen

  • Die letzte Woche am Arbeitsplatz ist für die meisten besonders stressig: Stapel müssen abgearbeitet, Projekte zu Ende geführt und eine Übergabe gemacht werden. Machen Sie rechtzeitig einen Termin mit Ihrer Urlaubsvertretung für das Übergabegespräch aus. Hinterlassen Sie schriftlich, was in Ihrer Abwesenheit zu tun ist. „Das macht den Kopf frei, ansonsten trägt man die unabgeschlossenen Aufgaben schnell im Kopf mit in den Urlaub“, sagt Hoyer.
  • Legen Sie auch eine Liste der Dinge auf Ihren Schreibtisch, die nach Ihrem Urlaub erledigt werden müssen. „Sind sie auf diese Weise festgehalten, muss man sie nicht gedanklich in den Ferien festhalten“, so Hoyer.
  • Überlegen Sie: Will ich erreichbar sein, muss ich das überhaupt? Vielleicht können Sie Laptop und Co. einfach zu Hause lassen, um besser abzuschalten. „Oft ist es hilfreich, den Kollegen und vor allem dem Chef auch deutlich zu sagen, dass man gerne ungestört seinen Urlaub genießen möchte“, erläutert Psychologin Hoyer.
  • Wenn Sie aber bereits vorm Urlaub wissen, dass Telefonate mit dem Büro unvermeidbar sind, dann machen Sie dafür feste Zeiten aus.
  • Fangen Sie nicht erst am letzten Tag mit dem Packen an. Portionieren Sie die Vorbereitungen, packen Sie jeden Tag etwas: An einem Tag den Koffer, am nächsten die Strandtasche, dann das Handgepäck und die Reiseapotheke und so weiter. Vielen Menschen hilft dabei eine „Packliste“, auf der alles steht, was im Urlaub benötigt werden könnte.
  • Stimmen Sie sich auf den Urlaub ein: Stellen Sie Urlaubslektüre, Musik oder Hörbücher zusammen, packen Sie Spiele für die Familie ein, planen Sie Ausflüge. Auch hier gilt: Weder das Planen und erst recht nicht der Plan sollten sich nach Arbeit anfühlen.
  • Stimmen Sie sich mit Ihrer Familie oder Ihrem Partner ab: Wer hat welche Vorstellungen? Der eine mag es aktiv, der andere liebt es zu faulenzen. Hoyer:  „Um Spannungen im Urlaub zu vermeiden, sollte man klären, wie jeder auf seine Kosten kommt.“

Krank im Urlaub

Viele Menschen arbeiten so auf Hochtouren, dass sie ihrem Körper die nötigen Ruhepausen zwischendurch verweigern. Stress erhöht den Blutdruck, der Verdauungstrakt ist belastet, das Immunsystem schwächer. Dass es ihnen nicht gut geht, merken Betroffene erst am Wochenende oder im Urlaub. Sie leiden dann häufig unter Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit oder Erkältungen. Wissenschaftler bezeichnen das als „leisure sickness“ (Freizeitkrankheit).

Der Urlaub: Wie und was Sie besser abschalten

Am Urlaubsort angekommen, stellt man sich das gedankliche Abschalten oft leichter vor, als es dann ist. „Man kommt gar nicht runter, ist mit den Gedanken noch bei der Arbeit. Das kennen vor allem sehr ehrgeizige Menschen, die viel Verantwortung in ihrem Job tragen“, sagt Hoyer. Für sie ist die Vorbereitungszeit in der Woche vorm Urlaub besonders wichtig. Oft hilft ihnen zusätzlich am Urlaubsort ein starkes Kontrastprogramm zum Alltag: Wenn die Gedanken beim Sonnenbaden kreisen, kann ein Aktivurlaub mit Tauchkurs oder Klettertouren sehr wohltuend sein. Anderen hilft das gezielte Nichtstun ohne Programm dagegen umso besser: Lange schlafen, spät frühstücken und einfach mal aufs Meer oder auf die Berge schauen, sich durch den Tag treiben lassen. „Hier muss jeder sein persönliches Wohlfühlprogramm für den Urlaub erkunden“, sagt Hoyer.

Ein häufiges Problem für immer mehr Menschen im Urlaub ist die Erreichbarkeit. „Wer im Urlaub noch Büromails liest oder die Mailbox auf Anrufe von Kollegen abhört, der kommt nicht leicht im Urlaub an“, so die AOK-Psychologin. Wer das von sich kennt, muss dem konsequent einen Riegel vorschieben. Ansonsten kann es Ihnen bald so gehen wie immer mehr Menschen: Statt sich zu erholen und Energie zu tanken, werden sie ausgerechnet im Urlaub krank. „Dieses Phänomen findet sich vor allem bei Menschen, die ihrem stressigen Hochleistungsalltag um jeden Preis standhalten wollen.“ Da hilft nur eins: Nicht erst im Urlaub versuchen zu entspannen, sondern im Alltag einen Gang zurückschalten.

Nach der Rückkehr: Den Urlaub in den Alltag verlängern

Abends um sieben aus dem Flieger steigen, um am nächsten Morgen um sieben wieder zur Arbeit zu gehen – für viele Urlauber endet die schönste Zeit des Jahres abrupt. „Genauso wenig wie von 100 auf Null, funktioniert es umgekehrt von Null auf 100“, sagt Hoyer. Auf diese Weise geht die Erholung schnell wieder verloren. Deshalb sollte man nach der Rückkehr mindestens noch einen freien Tag Puffer einplanen, besser mehrere. So kann man nicht nur stressfreier das nun anstehende Pflichtprogramm erledigen wie Wäsche waschen, Haustiere und Blumen wieder nach Hause holen. Man kann auch in Ruhe noch einmal den Urlaub nacherleben. Denn, so Psychologin Hoyer: „Das macht die schönste Zeit des Jahres noch einmal ein ganzes Stück erholsamer.“

Blumenkohl mit Rahmsauce

Blumenkohl mit Rahmsauce. Foto: Wirths PR
Blumenkohl mit Rahmsauce.
Foto: Wirths PR

Blumenkohl mit Rahmsauce
(für 4 Personen)

1 Blumenkohl (geputzt etwa 800 g)
150 g Schmant oder Extra Saure Sahne
0,1 l Milch
50 g Reibekäse
Meersalz
Muskat
Zitronensaft
100 g gekochter Schinken
800 g Kartoffeln

Kartoffeln schälen, waschen, in kaltem Salzwasser zum Kochen bringen und garen. Inzwischen den Blumenkohl putzen, waschen und in Salzwasser garen. Den Schmant mit der Milch verrühren und erhitzen. Den Reibekäse zugeben und zum Schmelzen bringen. Mit Salz, Muskat und Zitronensaft abschmecken. Den in dünne Streifen geschnittenen Schinken in die Sauce geben, kurz durchziehen lassen und über den abgetropften Blumenkohl geben. Mit den Kartoffeln servieren.

Tipp: Statt Blumenkohl kann das Gericht auch mit Brokkoli oder Romanesco zubereitet werden.

Pro Person: 385 kcal (1611 kJ), 22,1 g Eiweiß, 15,5 g Fett, 38,5 g Kohlenhydrate

Blumenkohl

Blumenkohl aus heimischen Gebieten bekommt man zwischen Juni und Oktober. Nach dem Kauf sollte der Kohl nur 1-2 Tage aufbewahrt werden, möglichst bei Temperaturen um null Grad. Vor dem Verarbeiten legt man den Blumenkohl eine halbe Stunde mit dem Strunk nach oben in Salzwasser. Dieser Arbeitsschritt ist vor allem bei Freilandgemüse wichtig ,um eventuelle “Bewohner” zu vertreiben Blumenkohl wird meistens gekocht und mit einer hellen Sauce serviert. Er kann aber auch überbacken, gebraten, in Butter gedünstet oder nach kurzem Blanchieren als Rohkost zubereitet werden. Blumenkohl ist eines unserer gesündesten Gemüse.

100g roher Blumenkohl enthalten: 18 kcal (75 kJ), 2,1 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 3,2 g Kohlenhydrate,2 g Ballaststoffe, 69 mg Vitamin C, 328 mg Kalium.

 

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