Brokkoli mit Rahmsauce

Kochen mit Kohl: Brokkoli mit Rahmsauce Foto: Wirths PR
Kochen mit Kohl: Brokkoli mit Rahmsauce
Foto: Wirths PR

Brokkoli mit Rahmsauce
(für 4 Personen)

1200 g Brokkoli (geputzt ca.1000 g)
600 g geschälte Kartoffeln
Meersalz
200 g Schmant
0,1 l Milch
Muskat
Zitrone
125 g magerer, gekochter Schinken
Kräutertee

Kartoffeln schälen, waschen, in kaltem, ganz wenig gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und garen. Inzwischen den Brokkoli putzen, waschen und gar kochen. Schmant mit etwas Milch cremig rühren und erhitzen. Mit Muskat und Zitrone abschmecken. Schinken in dünne Streifen schneiden, an die Sauce geben und kurz durchziehen lassen. Brokkoli abtropfen lassen, mit der Sauce begießen. Die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken und mit dem Brokkoli servieren. Dazu schmeckt Tee.

346 kcal (1.448 kJ), 21,9 g Eiweiß, 14,3 g Fett, 29,9 g Kohlenhydrate, 59 mg Cholesterin

Brokkoli

Gute Qualität beim Einkauf erkennt man an einer sattgrüner Farbe, fest geschlossenen Blüten und frischen Blättern. Brokkoli hat im Kühlschrank eine Aufbewahrungszeit von ca.2 Tagen. Generell verdirbt in Folie abgepackter Brokkoli schneller als lose gekaufter. Vor der Zubereitung den Kopf eine halbe Stunde in Salzwasser einlegen. Wenn man die Hauptstiele am Grunde kreuzweise einritzt und schält, so haben sie etwa die gleiche Garzeit wie die feine Seitentriebe (10 min). Brokkoli schmeckt roh oder gekocht zu Salaten, Suppen, Eintöpfen, Aufläufen oder als Fleischzulage.

100g gekochter Brokkoli enthalten: 22 kcal (92 kJ), 2,8 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 2,0 g Kohlenhydrate, 2,7 g Ballaststoffe, 90 mg Vitamin C

 

Gefüllte Wirsingtaschen mit Ziegenkäse, Manuka-Honig und Pinienkernen

Gefüllte Wirsingtaschen mit Ziegenkäse, Manuka-Honig  und Pinienkernen. Foto: Wirths PR
Gefüllte Wirsingtaschen mit Ziegenkäse, Manuka-Honig und Pinienkernen. Foto: Wirths PR

Gefüllte Wirsingtaschen mit Ziegenkäse, Manuka-Honig  und Pinienkernen
(für 4 Personen)

4 mittelgroße Wirsingblätter
4 runde Ziegenfrischkäse (à 20 g)
1 EL Pinienkerne
1 EL Sonnenblumenkerne
1 EL aktiver Manuka-Honig (MgO 100+)
Ingwerpulver
Chilipulver
Pfeffer
Salz
2 EL Sonnenblumenöl

Wirsing waschen und in wenig kochendem Salzwasser 20-30 Sekunden blanchieren, herausnehmen und kalt abschrecken. Die Blätter auf einer Arbeitsfläche ausbreiten. Auf jedes Blatt einen Ziegenfrischkäse legen. Pinienkerne und Sonnenblumenkerne in einer Pfanne kurz anrösten, mit dem Manuka-Honig mischen, pikant mit Ingwer- und Chilipulver würzen und über den Ziegenkäse verteilen. Die Wirsingblätter einschlagen, leicht pfeffern und salzen und in heißem Öl von beiden Seiten jeweils 2 Minuten braten.

Pro Person: 113 kcal (473 kJ), 5,6 g Eiweiß, 8,1 g Fett, 4,4 g Kohlenhydrate

Warum ist Manuka-Honig so gesund?

Im Vergleich zu normalem Honig enthält der aus Neuseeland stammende Manuka-Honig einen extrem hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO). Dieser Wirkstoff ist für die starke antibakterielle „aktive“ Wirkung des Honigs verantwortlich. Interessant: Das MGO im Manuka-Honig ist hitzestabil, so Wissenschaftler der TU Dresden. Er kann also auch erhitzt werden. Aktive Manuka-Honige gibt es unter www.neuseelandhaus.de und im Reformhaus.

Das Geheimnis der Hundertjährigen

Eindrucksvolle Bilder des Alters Foto: Andreas Labes
Eindrucksvolle Bilder des Alters
Foto: Andreas Labes

Das Motto der Universität zu Lübeck, „Im Focus das Leben“, ließe sich aus Anlass einer aktuellen Ausstellung abwandeln: „Im Focus das lange Leben“. Gezeigt werden die eindrucksvollen Fotos und Lebensgeschichten alter Menschen unter dem Titel „Das Geheimnis der Hundertjährigen“ im Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung (IMGWF) der Universität.

Eindrucksvolle Fotoausstellung wurde am 1. Oktober 2013 eröffnet und  ist noch bis 1. November 2013 zu sehen (montags bis donnerstags von 9 bis 15 und freitags von 9 bis 14 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung „Das Geheimnis der Hundertjährigen“ ist 2011 in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe „Gesundes Altern“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entstanden. Sie wird vom Exzellenzcluster zur Entzündungsforschung der Universitäten Kiel und Lübeck unterstützt. Die Fotos stammen von dem Berliner Fotografen Andreas Labes. Er hat einhundert hoch betagte Menschen porträtiert, die an einer Studie der Altersforscherin Prof. Dr. Almut Nebel teilgenommen haben.

In der Ausstellung sind zwölf dieser Porträts von Menschen, die mindestens hundert Jahre alt sind, zu sehen. Sie offenbaren einen Blick auf die individuellen Lebensgeschichten und bringen persönliche Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen.

Akkuwärme bringt Schokolade zum Schmelzen

Ein Forscherteam der TU Dortmund zeigt neue Wege auf, wie Akkulaufzeiten ohne Einschränkung des Nutzungsverhaltens verlängert werden können. Hierfür ist das Team um Prof. Christian Wietfeld vom Lehrstuhl für Kommunikationsnetze der TU Dortmund im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereichs (SFB) 876 den Ursachen für die begrenzten Akkulaufzeiten auf den Grund gegangen. Die Wissenschaftler haben ihre Ergebnisse in einem anschaulichen Experiment, dem ChocoLaTE fondue-to-go, auf Video dokumentiert.

Die neue Mobilfunktechnik LTE (Long Term Evolution) lädt aufgrund der hohen Datenraten dazu ein, auch große Datenmengen mobil zu übertragen und auf Multimediadaten, beispielsweise hochauflösende Videos, über das Smartphone zuzugreifen. Wenngleich sich die Nutzer von Smartphones in den letzten Jahren bereits daran gewöhnt haben, den Akku ihres Geräts nachts nachzuladen, wird bei der intensiven Verwendung von LTE das Ladegerät in Zukunft auch im Büro oder dem Auto sehr viel häufiger zur Anwendung kommen müssen. Denn unter ungünstigen Bedingungen kann der LTE-Smartphone-Akku schon nach deutlich weniger als zwei Stunden leer sein. Bei LTE-Nutzern der ersten Stunde ist daher die begrenzte Akkulaufzeit ein derzeit heiß diskutiertes Thema.

In dem Dortmunder Laborexperiment wird die von einem unter extremen Bedingungen betriebenen LTE-Datenstick abgegebene Wärme zum Schmelzen von Schokolade verwendet. Denn wenn das LTE-Funknetz große Datenmengen übertragen muss und das Endgerät gleichzeitig keine gute Verbindung zur nächsten Basisstation hat, schaltet die LTE-Hardware um in einen „Vollgas“-Modus. In diesem Zustand wird trotz der sehr begrenzten Sendeleistung der Akku stark belastet und dabei viel Abwärme erzeugt. Dies ist vergleichbar mit einer Glühbirne, bei der ein Großteil der Leistungsaufnahme als Wärmeenergie verloren geht. Nach 45 Minuten des Dauerbetriebs im Versuchsnetz mit maximaler Datenrate entsteht so viel Wärme, dass sich die Schokolade als ChocaLaTE-fondue-to-go genießen.

Aber es geht auch anders: „Durch die optimierte Wahl der LTE Systemparameter kann die Energieeffizienz bereits für die heute existierende Hardware deutlich erhöht werden. Und dies führt insbesondere bei schlechten Funkverbindungen zu einer überproportionalen Optimierung der Leistungsaufnahme“, erklärt Prof. Wietfeld. „Unsere Forschungsarbeiten zielen darauf ab, die Akkulaufzeit von LTE-fähigen Endgeräten mit Hilfe intelligenter Zuweisung der Funkkanäle deutlich zu verlängern. Dabei spielt die Anpassung an die jeweilige Umgebung in Kombination mit dem Nutzungsverhalten, wissenschaftlich als Kontext bezeichnet, eine wesentliche Rolle.

Befindet sich ein Nutzer an einem Ort mit einer z.B. durch benachbarte Gebäude gestörten Verbindung zur Basisstation, kann mit der vorgeschlagenen Optimierung der Funkkanalparameter ein Gewinn von bis zu 75 Prozent erzielt werden. Etwa 25 Prozent können alleine durch geeignete Wahl des Frequenzbandes gewonnen werden.“ Für das oben angesprochene Experiment bedeutet dies, dass die Abwärme nicht mehr ausreicht, um die Schokolade zu schmelzen (siehe Abbildung 2). Der Akku hält entsprechend länger durch.

Die von Prof. Wietfeld und seinen Mitarbeitern erforschten Optimierungen des LTE-Systems sind ein wichtiger Beitrag zum DFG-Sonderforschungsbereich 876, in dem sich an der TU Dortmund über 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Analyse von großen Datenmengen unter Ressourcenbeschränkungen beschäftigen. „Die Ressource Energie spielt eine entscheidende Rolle in jedem batteriebetriebenen, eingebetteten Sensorsystem, beispielsweise für neuartige, mobile Atemanalysespektrometer, wie sie in Zukunft für die Gesundheitsvorsorge zum Einsatz kommen können“, erläutert Prof. Katharina Morik, die Sprecherin des Sonderforschungsbereiches.

Morik: „Durch die übergreifende und enge Zusammenarbeit von Forscherinnen und Forschern der Informatik, Elektrotechnik, Physik und weiteren Disziplinen gelingt es, ganz neue, verteilte Datenanalysealgorithmen in ressourceneffizienter Form umzusetzen. Damit leistet der SFB einen Beitrag dazu in Verkehr, Logistik und Medizin mit kleinsten Geräten komplexe Daten zu analysieren, was bisher nur auf Großrechnern denkbar war.“

Webseite: www.cni.tu-dortmund.de

Link zum Video:

www.kn.e-technik.tu-dortmund.de/forschung/699pressemitteilung-schoko-fondue?lang=de

Informationen zum wissenschaftlichen Hintergrund:

B. Dusza, C. Ide, L. Cheng and C. Wietfeld, „CoPoMo: A Context-Aware Power Consumption Model for LTE User Equipment“, Transactions on Emerging Telecommunications Technologies (ETT), Wiley. 2013.

B. Dusza, C. Ide, L. Cheng and C. Wietfeld, „An Accurate Measurement-Based Power Consumption Model for LTE Uplink Transmissions“, IEEE INFOCOM (Poster), Turin, Italy, Apr 2013.

B. Dusza, C. Ide and C. Wietfeld, „Quantitative Bewertung des Einflusses von Kontext- und Systemparametern auf die Batterielaufzeit von LTE Endgeräten“, Proc. of the 18th VDE/ITG Fachtagung Mobilkommunikation, Osnabrück, Germany, May 2013.

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