Nudelauflauf mit Kraut

Nudelauflauf mit Kraut Foto: Wirths PR
Nudelauflauf mit Kraut Foto: Wirths PR

Nudelauflauf mit Kraut
(für 4 Personen)

200 g Vollkornnudeln
2 EL Sonnenblumenöl
Salz
400 g Sauerkraut oder milchsauer eingelegtes Weißkraut
100 g Emmentaler
1 TL Kümmel
150 g saure Sahne
100 g magerer durchwachsener Speck
Selleriesalz
schwarzer Pfeffer

Nudeln mit etwas Öl in reichlich Salzwasser nach Packungsangabe „al dente“ kochen und mit kaltem Wasser abschrecken. Sauerkraut in einen Topf geben, kurz aufkochen und weitere 10 Minuten dünsten. Eine Auflaufform mit dem restlichen Öl ausstreichen und mit der Hälfte der Nudeln auffüllen. In eine zweite Schicht einen Teil des vorgekochten Weißkrautes füllen.

Die Hälfte des Käses würfeln und zusammen mit dem Kümmel auf das Kraut streuen. Die restlichen Nudeln und das Kraut miteinander vermengen und in die Auflaufform geben. Den restlichen Käse reiben. Den Speck würfeln. Saure Sahne mit geriebenem Käse und Speckwürfeln verrühren, mit Selleriesalz und Pfeffer abschmecken und über den Auflauf gießen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 15 Minuten backen.

Pro Person: 562 kcal (2350 kJ), 19,4 g Eiweiß, 37,1 g Fett, 34,2 g Kohlenhydrate

Jüdisches Frauenleben zwischen Halacha und Moderne

„Als Jüdin der sogenannten ‚zweiten Generation’ fühle ich mich dem liberalen europäischen Judentum zugehörig und wehre mich gegen eine Holocaust-Opfer-Rolle … Ich bin eine lebende jüdische Deutsche. Durch meine Arbeiten möchte ich mit jüdischem Leben heute in Deutschland bekannt machen und so Brücken der Verständigung schlagen. Mit meiner Dialogarbeit will ich die Anerkennung für den fremden Anderen wecken.“

Die bemerkenswerte jüdische Schriftstellerin Petra Kunik wird in ihrem Vortrag Einblicke geben in die Rolle der Frauen zu biblischen Zeiten, Veränderungen im Lauf der Geschichte aufzeigen und zu gemeinsamer Verantwortung aller für die Weitergabe religiöser Werte und Traditionen heute ermuntern. Sie beschreibt fröhlich und temperamentvoll ihren Weg in eine liberale jüdische Gemeinde, in der Frauen aus der Thora lesen und deren Gottesdienste von einer Rabbinerin geleitet werden. Schließlich tritt sie für eine gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern im jüdischen Gottesdienst ein.

Petra Kunik, geboren 1945, ist in Frankfurt a. M. aufgewachsen und aktives Mitglied der jüdischen Gemeinde. Sie ist Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Frankfurt a.M.. Die ausgebildete Schauspielerin begann 1963 ihre Karriere als „Kleiner Prinz“ im Kellertheater „Die Katakombe“. Neben verschiedenen Engagements am Theater führte sie auch Regie und trat als Autorin von Kindertheaterstücken in Erscheinung. Heute lebt Kunik als interreligiöse / interkulturelle Referentin und freie Autorin; als solche hat sie zahlreiche Bücher sowie Essays veröffentlicht. Petrau Kunik ist Vorstandsmitglied der interreligiösen Frauengruppe Sara-Hagar Hessen und Rheinland- Pfalz sowie des Egalitären Minjan in der jüdischen Gemeinde Frankfurt. Außerdem ist sie Mitglied im Gesprächskreis Juden und Christen im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und im Deutschen Islamforum und Abrahamischen Forum, beide beim Interkulturellen Rat Deutschland.

Der Vortrag, im Rahmen der Veranstaltungsreihe 2013, findet am Sonntag, 20. Oktober 2013, um 14.45 Uhr, in der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“, Bergstraße 9, 51570 Windeck – Rosbach, statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Link: www.rhein-sieg-kreis.de/gedenkstaette

„Die Zeit zurückdrehen …

Zeitreise: LaGa-Gelände in Gronau. Foto: Kreis Borken
Zeitreise: LaGa-Gelände in Gronau. Foto: Kreis Borken

Seit 1. Oktober 2013 bietet der Fachbereich Geoinformation und Liegenschaftskataster des Kreises Borken einen außergewöhnlichen Service. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können dort dann ganz besondere „Filmstreifen“ ordern und dabei „Die Zeit zurückdrehen …“. So lautet auch der Name dieses neuen Angebots. Es geht immer um fünf Luftbildaufnahmen der im Internet-Geodatenatlas des Kreises unter www.kreis-borken.de/zeitreise verfügbaren Befliegungs-Jahrgänge 1989/97, 2000/02, 2005/06, 2009 und 2012.

Mit der jeweiligen Wunschadresse im Zentrum lassen sich so über diese lange Zeitreihe hinweg Veränderungen in der Landschaft, der Bebauung oder der direkten Nachbarschaft sowie die Entwicklung von Städten und Gemeinden bebildern. Die „Filmstreifen“ eignen sich hervorragend auch als Geschenke, die im Wortsinne auf die zu Beschenkenden „zugeschnitten“ sind.

Entsprechende Muster der möglichen „Filmstreifen“ sind im Internet unter www.kreis-borken.de/filmstreifen zu finden. Die darin enthaltenen Einzelbilder decken immer ein Gebiet von 150 mal 200 Metern ab. Gedruckt werden sie auf hochwertigem 190g/m² Fotopapier. Im Format 90 x 30 Zentimeter kosten diese „Filmstreifen“ dann 30,- Euro und im Format 60 x 20 Zentimeter 20,- Euro (Versandkosten inklusive).

Bestellkarten dafür gibt es bei den Städten und Gemeinden sowie den Sparkassen und Volksbanken im Kreisgebiet. Erhältlich sind die Bestellkarten natürlich auch im Borkener Kreishaus, Burloer Straße 93, 46325 Borken, und in den Nebenstellen des Kreises (zum Beispiel in den Kfz-Zulassungstellen in Ahaus und Bocholt sowie im Hamaland-Museum in Vreden) oder als Online-Formular unter www.kreis-borken.de/zeitreise.

Auskünfte zum neuen Serviceangebot gibt beim Kreis Borken Julia Exner, Telefon 02861/82-2410, E-Mail: zeitreise@kreis-borken.de, Informationen zum Thema Geodatenatlas generell Thomas Westhoff, Telefon 02861/82-2440, E-Mail: gdm@kreis-borken.de.

Fast jeder zweite Hähnchenschenkel enthält zu viele Keime

9 von 20 Hähnchenschenkeln schneiden kurz vor oder am Verbrauchsdatum mikrobiologisch nur „ausreichend“ oder „mangelhaft“ ab. Produkte von „Bio Geflügel“ und „Le Marensin“ enthielten mehr Listerien als die EU erlaubt. Bei anderen Keimen waren oft Richt- oder Warnwerte der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie überschritten. Das ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest, die in der Oktober Ausgabe der Zeitschrift test erscheint.

So entstehen und verbreiten sich resistente Keime © Stiftung Warentest
So entstehen und verbreiten sich resistente Keime © Stiftung Warentest

Besonders wenig Keime und keine antibiotikaresistenten Bakterien fanden die Tester bei Friki Geflügellaune und den bei Kaufland eingekauften Hähnchenschenkeln. Der beste Bio-Hähnchenschenkel ist von Rewe. Auffällig war, dass die fünf Bio-Produkte im Test viele Verderbnis- und Krankheitskeime enthielten. Selbst das beste Bio-Produkt ist deshalb nur „Befriedigend“.

Dafür fand die Stiftung Warentest nur in einem der fünf getesteten Bio-Hähnchenschenkel antibiotikaresistente Bakterien. Eine mögliche Erklärung dafür: Bei Bio-Erzeugnissen ist der Antibiotikaeinsatz stark beschränkt. Dagegen fanden die Tester bei 11 von 15 konventionellen Produkten antibiotikaresistente Keime. Selbst die Hähnchenschenkel, die im Test „gut“ abgeschnitten haben, sind nicht keimfrei. Das wäre biologisch unmöglich. Deshalb gilt: Gut Durchgaren oder –braten tötet Bakterien – auch schädliche und resistente.

Der ausführliche Test Hähnchenschenkel ist unter www.test.de/gefluegel abrufbar.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

… wissen, was grade angesagt ist

Translate »