15.7.1976 – Geburtstag von Diane Kruger

Diane Kruger pictureDiane Kruger

 

Steckbrief / Lebenslauf
Diane Kruger (deutsche Schauspielerin)

Name: Diane Kruger (auch Diane Krüger, Diane Heidkrüger)
Geboren: 15. Juli 1976
Geburtsort: Algermissen bei Hildesheim, Deutschland

Filme:

2002: The Piano Player – Brennende Seelen vergessen nie (The Piano Player), Fernsehfilm
2002: Bad, Bad Things (Mon idole)
2003: Ihr letzter Coup (Ni pour, ni contre (bien au contraire)
2003: Michel Vaillant
2004: Troja (Troy)
2004: Sehnsüchtig (Wicker Park)
2004: Das Vermächtnis der Tempelritter (National Treasure)
2005: Merry Christmas (Joyeux Noël)
2005: Frankie
2006: Princess Constance (Les Brigades du tigre)
2006: Klang der Stille (Copying Beethoven)
2006: Goodbye Bafana
2007: The Hunting Party
2007: Das Vermächtnis des geheimen Buches (National Treasure: Book of Secrets)

Mehr Erfolg mit Ackerbohnen

Was können Biolandwirte tun, um mit Leguminosen langfristig hohe Erträge zu erzielen? Und ist der Anbau von Sojabohnen in Norddeutschland bereits eine Option für Praktiker? Diese und weitere Fragen beantworteten Wissenschaftler und Fachberater auf einem Praktikertag, den das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) gemeinsam mit der Bioland Beratung GmbH Ende Juni in Osnabrück und Werther durchführte.

Auf den Versuchsflächen der Fachhochschule Osnabrück stellte Bianca Hüsing den aktuellen Stand der Sojaversuche vor. Die Versuche sind Teil eines dreijährigen, bundesweiten BÖLN-Projektes zur Ausweitung des Sojaanbaus in Deutschland. Die Wissenschaftlerin hob hervor, dass eine gute Unkrautkontrolle beim ökologischen Anbau entscheidend für den Erfolg ist. In den laufenden Versuchen erwies sich der mehrmalige Einsatz des Flachhäuflers als beste Lösung, da die Unkräuter ausreichend mit Erde verschüttet wurden.

Um die frühe Wachstumsphase nach der Aussaat zu beschleunigen, untersuchten die Wissenschaftler die Wirkung von Vliesabdeckungen. Damit konnte ein Wachstumsvorsprung von bis zu 10 Tagen gegenüber vliesfreien Kontrollen erreicht werden, der jedoch bei ungünstigem Witterungsverlauf häufig verloren ging und keine Ertragsvorteile brachte. Auch die Ausbringung von zusätzlichem Schwefel in Form von Patentkali wirkte sich weder auf den Ertrag, noch auf den Öl- und Proteingehalt aus. Die Erträge auf den Versuchsflächen lagen bisher je nach Sorte zwischen 11 und 25 dt/ha. Laut Hüsing ist im ökologischen Anbau ein stabiler Ertrag von 20 dt/ha anzustreben. Bei diesem Niveau ergibt sich ein theoretischer Deckungsbeitrag von 640 EUR/ha. Insgesamt zeigt sich, dass der Sojaanbau im norddeutschen Raum vor allem aufgrund der Witterung noch viele Probleme aufwirft und der Anbau mit deshalb mit einigen Risiken verbunden ist.

Anders ist das bei Ackerbohnen, Erbsen und Lupinen, wie sich bei der Feldbegehung auf dem Betrieb Maaß in Werther bei Bielefeld zeigte. Betriebsleiter Gerd Maaß erzielte im letzten Jahr bei Ackerbohnen Erträge von 35 dt/ha. Auch der Anbau der weißen Lupine war für ihn mit Erträgen von 20 bis 25 dt/ha zufriedenstellend, nicht zuletzt aufgrund guter Preise der Abnehmer aus der Lebensmittelindustrie.

Bei der Besichtigung der Bestände betonte Günter Völkel, ehemaliger Berater des Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, dass alle Leguminosenarten sehr empfindlich auf ackerbauliche Fehler reagieren. Deshalb sollte zum Beispiel der Boden bei der Saatbettbereitung im Frühjahr unbedingt komplett abgetrocknet sein, da sonst beim Pflügen auf schwereren Böden eine Schmierschicht entsteht, die die Wurzeln nicht durchdringen können. Auch der Striegel sollte nur bei absolut trockenen Bedingungen eingesetzt werden, damit gekeimte Unkräuter sicher absterben. Andernfalls wirke das Striegeln laut Völkel eher wie ein Unkrautvermehrer.

Speziell bei Lupinen sei es zudem wichtig, das Saatgut ausreichend mit Knöllchenbakterien zu impfen, da sonst Ertragseinbußen drohten. Zudem betonte er, dass auch beim Anbau von Grob- und Feinleguminosen ein ausreichender Abstand in der Fruchtfolge eingehalten werden müsse. Grund seien bodenbürtige Erreger verschiedener Krankheiten, die beide Leguminosentypen befallen können und dadurch die verbreitete Leguminosenmüdigkeit auf ökologischen Flächen verstärken.

Jürgen Beckhoff, www.aid.de

 

Autofahrer müssen mit Fahrbahnverschmutzungen rechnen

Jetzt beginnt die Rübenernte! Lastwagen und Treckergespanne fahren mit ihrer „süßen Fracht“ über das Land. Daher müssen Autofahrer besonders auf Land- und Kreisstraßen vermehrt mit überbreiten landwirtschaftlichen Fahrzeugen und auch mit Fahrbahnverschmutzungen rechnen.

Gerade im Bereich von Zuckerfabriken ist Vorsicht geboten. Dazu gibt der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt Tipps für Autofahrer, die auf „Rübenstrecken“ unterwegs sind:

  • Erhöhen Sie die Wachsamkeit! Rübenroder ragen meist weit in den Fahrstreifen des Gegenverkehrs hinein und sind nicht immer ausreichend gekennzeichnet. Außerdem haben die breiten Erntemaschinen beim Abbiegen einen größeren Radius, was viele Autofahrer unterschätzen.
  • Rüben und Ackerschmutz können überall auf der Fahrbahn liegen oder direkt vom Lkw fallen. Unbedingt Abstand halten, um rechtzeitig reagieren und ausweichen zu können.
  • Erdklumpen können sich bei Feuchtigkeit zu einem gefährlichen Schmierfilm verbinden. 10-20 km/h weniger Geschwindigkeit können bei einer Vollbremsung entscheidend sein.
  • Besonders bei Dunkelheit und Nebel vorausschauend fahren und stets bremsbereit sein. Rübentransporter fahren auch nachts!
  • Mehr Fahrzeit einplanen und die Nerven schonen, auch die Rübenernte hat ein Ende.
  • Nur absolut sichere Überholvorgänge wagen! Keinesfalls von Dränglern provozieren lassen. Nur als erstes Fahrzeug hinter den Transportern überholen. Wer vom Ende der Schlange ansetzt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben Unbeteiligter. Auch in der Gegenrichtung können zeitgleich Rübenfahrzeuge überholt werden, dann könnte die Überholstrecke plötzlich nicht mehr ausreichen.

Aber nicht nur Autofahrer sind aufgefordert, sich auf die landwirtschaftlichen Fahrzeuge ein-zustellen, auch die Fahrer der Rübentransporter stehen in der Verantwortung. Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. appelliert an die Landwirte, ihrer Verantwortung Rechnung zu tragen und die benutzten Fahrbahnen im Nachhinein mit einem Kehrgerät zu säubern. Außerdem sollten sie alle gesetzlich vorgeschrieben Beleuchtungseinrichtungen ihrer Fahrzeuge regelmäßig überprüfen und reinigen. Außerdem gilt nach § 5, Absatz 6 der StVO: „Der Führer eines langsameren Fahrzeuges muss seine Geschwindigkeit an geeigneter Stelle ermäßigen, notfalls warten, wenn nur so mehreren unmittelbar folgenden Fahrzeugen das Überholen möglich ist.“

Praktisch sind die Rübentransporter sogar verpflichtet, rechts heran zu fahren, wenn sich hinter ihnen bei dichtem Verkehr eine lange Schlange gebildet hat. Doch hilft es nicht, als Führer eines schnelleren Fahrzeuges auf sein Recht zu pochen, partnerschaftliches Verhalten von beiden Seiten ist gefragt.

Neues Essbewusstsein

Der europäische Verbraucher kennt sich besser mit Ernährung und Lebensmitteln aus und entwickelt dadurch ein neues Essbewusstsein. Diesen Trend formuliert das Schweizer Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) im „European Food Trends Report“. In einem Kreativ-Workshop wurden Thesen zur Zukunft der Essmuster entwickelt und durch Interviews mit Experten aus Gastronomie, Wissenschaft, Marktforschung, Design und Beratung konkretisiert.

Heutzutage sehnen sich viele Konsumenten nach gesundem, frischem, nachhaltig und fair produziertem Essen. Gut und echt soll es schmecken, in Ruhe und am besten in Gesellschaft genossen. Nach Einschätzung der Experten zeigt sich das neue Essbewusstsein in vier verschiedenen Lebensbereichen – zu Hause, in der Firma, unterwegs und im Restaurant.

Am Wochenende wird gerne in den eigenen Wänden für Freunde und Familie gekocht. Das Gespräch am Tisch wird nicht selten von der Herkunft und der Zubereitung des Essens dominiert: die Besonderheit der Produkte, ihre Entstehungsweise, wie man sie isst und was sie einem Gutes tun. Das Wissen rund um Essen und Trinken („Food Skills“) und die Essqualität entwickeln sich nach Meinung der GDI-Forscher immer mehr zum Statussymbol. Dabei hat die kommunikative Transparenz zugenommen und jeder kann sich zuverlässige Informationen aneignen. Nicht selten werden die persönlichen Essvorlieben mit Fotos in sozialen Netzwerken dem Bekanntenkreis präsentiert.

Im hektischen Arbeitsalltag bleibt häufig kaum Zeit, selbst zu kochen. Es wird auswärts gegessen und die hohen persönlichen Ansprüche an ein „gutes“ Essen können oft nicht erfüllt werden. Doch auch in diesem Bereich ist eine positive Entwicklung zu beobachten. In Unternehmenskantinen wird noch viel passieren, meinen die Forscher. Wenige Vorzeigebetriebe sehen das gemeinsame Essen bereits als sozialen und kommunikativen Akt und investieren in ein vielfältiges gesundes Angebot in Wohlfühlatmosphäre. Auf Bahnhöfen und in Flughäfen gibt es inzwischen nicht nur Fastfood, sondern auch gesündere Angebote wie Saftbars und vegetarische Imbisse. Frische, gesunde, aber dennoch praktische Esslösungen sind gefragt.

Auch in der Gastronomie zeigt sich das neue Bewusstsein der Kunden. Die Gäste mögen es, wenn sich ihre Gastgeber mit der Herkunft der Lebensmittel und Zutaten auseinandersetzen und Traditionelles zeitgemäß zubereiten.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.gdi.ch/de

 

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