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Zitronen und Limetten: Feine Säure, aromatische Schale

Zitronen und Limetten geben zahlreichen Speisen eine besondere Note. Die angenehme Säure verfeinert Salate, Soßen zu hellem Fleisch und Fisch, Suppen, Kuchen, Desserts und Cocktails. Eine „Heiße Zitrone“ ist ein Hausmittel gegen Erkältungen. Dazu Wasser aufkochen, auf etwa 60 Grad abkühlen, über Zitronensaft gießen und eventuell mit etwas Honig süßen. Ein Spritzer Zitronen- oder Limettensaft verhindert zudem das Braunwerden von aufgeschnittenem Obst und macht als Bestandteil von Marinade das Fleisch zarter. Die aromatische Schale von unbehandelten Früchten wird gerne als Würzmittel verwendet.

Die Zitrone stammt ursprünglich aus Asien, ist heute aber auch im Mittelmeerraum verbreitet. Die Limette als kleine Schwester der Zitrone ist kälteempfindlicher und gedeiht nur im tropischen Klima. Sie enthält weniger Vitamin C, aber mehr Kalzium, Kalium und Phosphor als die Zitrone. In Deutschland ist meist die persische Limette erhältlich – mit kräftig-grüner Schale, hellgrünem Fruchtfleisch und nur wenigen Kernen. Generell sind Limetten kleiner, schmecken herber und haben mehr Saft.

Zitronen und Limetten lassen sich leichter auspressen, wenn man sie zuvor mit der flachen Hand unter leichtem Druck auf der Arbeitsplatte hin- und herrollt. Wer nur einen Spritzer Saft braucht, kann die Schale mit einem spitzen Gegenstand einstechen und die jeweilige Menge auspressen. Danach die Frucht kühl lagern und rasch verbrauchen.

Die Schale sollte nicht verzehrt werden, da konventionell erzeugte Zitronen und Limetten in der Regel nach der Ernte mit Konservierungsmitteln und Wachsen behandelt werden. Außerdem kann die Schale mit Pflanzenschutzmitteln belastet sein. Die Stiftung Warentest hat 38 abgepackte und lose Zitronen- und Limetten-Proben, darunter 14 Bioprodukte, auf Rückstände von 450 Pestiziden untersucht. Das erfreuliche Ergebnis: Nur eine Probe war deutlich belastet, 24 Proben gering bis sehr gering, und 13 Früchte waren frei von Rückständen. Bei allen pestizidfreien Früchten handelte es sich um ökologische Erzeugnisse, die weder vor der Ernte gespritzt noch nach der Ernte behandelt werden dürfen.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.was-wir-essen.de/abisz/zitrusfruechte.php

Die Karl-May-Festspiele Elspe

Die Elspe Festival GmbH ist ein inhabergeführtes, zuschussfreies Kulturunternehmen und Europas größter reiner Show- und Festivalpark. Als kultureller Leuchtturm der Region Sauerland / Südwestfalen ist das Elspe Festival vor allem berühmt für seine alljährlichen Karl-May-Festspiele, die jährlich rund 180.000 Besucher anziehen. In der über fünfzigjährigen Tradition des Unternehmens haben insgesamt schon mehr als 12,5 Millionen Zuschauer aus Nordrhein-Westfalen, Deutschland und dem angrenzenden Ausland die verschiedenen Shows, Konzerte und Events besucht.

Ensemble der Karl-May-Festspiele in Elspe 2014: Jean-Marc Birkholz (Winnetou), Martin Semmelrogge (Weller), Oliver Bludau (Old Shatterhand) mit Mönchsgeier Jack © Karl-May-Festspiele Elspe
Ensemble der Karl-May-Festspiele in Elspe 2014: Jean-Marc Birkholz (Winnetou), Martin Semmelrogge (Weller), Oliver Bludau (Old Shatterhand) mit Mönchsgeier Jack
© Karl-May-Festspiele Elspe

Das rund 120.000 Quadratmeter große Festspielgelände lädt insbesondere Familien zum ganztägigen Kultur- und Naturerlebnis mit allen fünf Sinnen ein. Neben der Naturbühne, auf der im Rahmen der Karl-May-Festspiele rund 60 professionelle Schauspieler – darunter auch zehn Jahre lang der berühmteste Winnetou-Darsteller Pierre Brice – und bis zu 40 Pferde für Spannung, Live-Action und Unterhaltung sorgen, verfügt das Gelände über eine Festival-Halle und mehrere Locations im Western-Stil – jeweils mit gastronomischer Rund-um-Versorgung. Das Elspe Festival steht für natürliche Live-Unterhaltung und kommt deswegen komplett ohne Karussells und Fahrgeschäfte aus. Die verschiedenen Event-Locations bieten außerhalb der eigenen Festival-Events Begegnungs- und Tagungsmöglichkeiten von 20 bis zu 4.000 Personen.

Weitere Informationen unter www.elspe.de.

Gefüllte Kartoffeln mit Kräuterquark (für Diabetiker)

Gefüllte Kartoffeln mit Kräuterquark (für Diabetiker) Foto: Wirths PR
Gefüllte Kartoffeln mit Kräuterquark (für Diabetiker)
Foto: Wirths PR

Gefüllte Kartoffeln mit Kräuterquark (für Diabetiker)
(für 4 Personen)

8 große Kartoffeln (à 200 g)
500 g Magerquark
5 EL Sonnenblumenöl
Pfeffer
Salz
2-3 EL fein gewiegte Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Dill)
1/2 TL Kümmel
1 Stück rote Paprikaschote
1 Stück gelbe Paprikaschote

Kartoffeln als Pellkartoffeln zubereiten. Inzwischen Quark mit dem Öl cremig rühren, mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken. Nach Belieben mit Kräutern, Kümmel oder fein gehacktem Paprika vermengen. Den oberen Teil der Kartoffeln abschneiden, die Kartoffeln mit einem Löffel leicht aushöhlen und je nach Geschmack mit Kräuter-, Kümmel- oder Paprikaquark füllen.

Pro Person: 484 kcal (2025 kJ), 25,0 g Eiweiß, 12,9 g Fett, 63,4 g Kohlenhydrate

So schützen Sie sich vor Zecken

Als Blutsauger und Krankheitsüberträger haben Zecken einen schlechten Ruf. Schon beim Gedanken an die Spinnentierchen vergeht vielen Leuten die Lust auf einen Frühlingsspaziergang durch den Wald. Zwar stimmt es, dass der „Gemeine Holzbock“ Krankheiten wie Borreliose und Hirnhautentzündung übertragen kann. „Doch lassen Sie sich davon nicht die Lust auf Natur nehmen“, sagt Dr. Eike Eymers. Die Ärztin im AOK-Bundesverband rät vielmehr zu gutem Schutz und Kontrolle, um sich vor Infektionen zu schützen.

Wenn das Thermometer über sieben, acht Grad Celsius klettert, beginnt langsam wieder die alljährliche Zeckenzeit. Dabei lassen sich die Spinnentiere entgegen des weit verbreiteten Glaubens nicht von Bäumen fallen. Stattdessen lieben die rundlichen Tierchen mit acht Beinen es eher bodennah und feucht. Sie wippen mit den Grashalmen, krabbeln in Wiesen und Gebüsch und warten geduldig auf jenen Bruchteil einer Sekunde, in dem ein potenzieller Wirt sie streift, mitnimmt und ihnen Blut zur Verfügung stellt. Oft sind das Hunde oder Katzen, häufig aber eben auch Menschen. „Ganz wichtig: Die meisten Zeckenstiche sind harmlos“, sagt Eymers. Lediglich ein Teil der Zecken ist mit Bakterien oder Viren infiziert, die Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen.

Und: Der Stich einer infizierten Zecke bedeutet nicht automatisch, dass man krank wird. Bildet sich wenige Tage oder Wochen nach dem Zeckenstich um die Einstichstelle jedoch ein kreisrunder, roter Hautausschlag, der größer wird, deutet das auf eine Infektion mit den Borreliose-Bakterien, den Borrelien, hin und der Betroffene sollte sofort zum Arzt. Bei einer Infektion mit dem FSME-Virus haben Kinder oft lediglich leichte Beschwerden wie bei einer Grippe. Ein schwerer Verlauf kommt ebenfalls insgesamt selten vor, aber wenn, dann eher bei Erwachsenen. Kopfschmerzen, Fieber, Erbrechen gehen dann einher mit Störungen von Koordination und Bewusstsein durch das entzündete Gehirn oder die Hirnhäute.

Im Jahr 2011 kam es in ganz Deutschland zu 400 leichten und schweren FSME-Erkrankungen, die meisten davon in Bayern und Baden-Württemberg, so das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Borreliose ist insgesamt viel häufiger als FSME. Genaue Zahlen zum Risiko einer Infektion mit Borrelien gibt es zwar nicht, Schätzungen zufolge erkrankt – laut IQWiG – aber einer von 100 Menschen nach einem Stich an einer Borreliose. FSME ist viel seltener, in manchen Regionen gibt es sie gar nicht. Als Risikogebiete gelten Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Aber selbst hier ist auch wiederum nur ein kleiner Teil der Zecken infiziert, Schätzungen zufolge zwischen 0,1 bis fünf Prozent. „Um es erst gar nicht zu einer Infektion kommen zu lassen, kann jeder viel selbst tun“, sagt Eymers. Dazu gehört der richtige Schutz durch Kleidung genauso wie die sorgfältige Kontrolle des Körpers:

  • Tragen Sie bei Wanderungen durchs Gras oder Gebüsch geschlossene Schuhe, lange Hosen und ein langärmeliges T-Shirt. Auch eine Kopfbedeckung, die möglichst den Nacken abdeckt, ist sinnvoll. Stecken Sie die Hosenbeine in die Socken.
  • Helle Kleidung erleichtert es Ihnen, Zecken zu finden.
  • Bedenken Sie: Sprays bieten nur für etwa zwei Stunden Schutz. Außerdem bleiben wichtige Partien wie Haare ungeschützt.

Wo sich Zecken gerne verstecken

Es reicht allerdings nicht aus, sich gut zu schützen. „Ganz wichtig ist es, sich selbst und vor allem auch Ihr Kind nach dem Aufenthalt in der Natur gut nach Zecken abzusuchen“, sagt Eymers. Vor allem auch Hautfalten, Achselhöhlen, Genitalbereich, Haare und Haaransatz sollten sorgfältig begutachtet werden, denn hier lassen sich die Tierchen sehr gerne nieder.

In der möglichst intensiven und vor allem auch frühen Kontrolle liegt eine besondere Chance, sich vor Infektionen mit Borrelien zu schützen: Oft krabbeln die Zecken noch Stunden über den Körper, bis sie die geeignete Stelle für ihren Stich gefunden haben. Und selbst wenn sie sich bereits in die Haut gebohrt haben, stehen bei schnellem Entdecken die Chancen gut, zumindest eine Infektion mit Borrelien zu verhindern: Während die FSME-Viren in der Speicheldrüse der Zecke sitzen, befinden sich die Borrelien im Darm, die von hier erst ausgeschieden werden müssen. Deshalb kommt es bei den Borrelien-Bakterien später zur Infektion als bei den FSME-Viren. Das Risiko einer Borreliose hängt allerdings nicht nur davon ab, wie lange die Zecke schon festsitzt und Blut saugt, sondern auch von ihrem Alter. „Ältere Zecken haben schon andere Wirte gestochen, so dass sie viel eher infiziert sein können“, sagt Eymers.

Hat die Zecke erstmal zugestochen…

Hat die Zecke zugestochen, sollte sie schnellstens entfernt werden. Das geht am besten mit einer Zeckenzange oder mit einer Zeckenkarte, die es in Apotheken gibt. Wichtig ist es, dass die Zecke komplett entfernt wird. Dazu muss das Tier möglichst nah an der Einstichstelle gefasst und dann langsam herausgezogen werden, möglicherweise hilft eine leichte Drehbewegung. Auf keinen Fall sollte man die Tiere quetschen. „Hausmittel wie die Tiere mit Öl, Nagellack, Klebstoff oder Zahnpasta zu ersticken, sind völlig unbrauchbar“, sagt Eymers. Ist die Zecke entfernt, ist sorgsames Beobachten angebracht: Entwickelt sich ein roter Ring um die Einstichstelle?

Bekomme ich Grippesymptome? „Um die Entwicklung der Stichstelle zu beurteilen, ist es hilfreich, sie mit einem wasserfesten Stift zu umkreisen“, sagt Eymers. Ganz typisch ist beispielsweise die sogenannte Wanderröte, die aber nur bei der Hälfe der Infektionen auftritt: Rund um den Einstich breitet sich ringförmig eine Rötung aus, sie kann aber auch an anderen Körperstellen auftreten. Bei Rötungen, Grippesymptomen, Schmerzen oder irgendwelchen anderen Auffälligkeiten, sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen – und das gilt nicht nur in den ersten Tagen nach dem Stich, vielmehr können Symptome auch Monate später erst auftreten. Der Arzt testet in solchen Fällen das Blut auf Antikörper gegen Borrelien und entscheidet, ob eine Antibiotika-Behandlung nötig ist. Bei einer FSME-Infektion wirkt ein Antibiotikum nicht, hier bekämpft man vor allem das auftretende Fieber mit Medikamenten.
Impfung zum Schutz vor FSME

Allerdings kann man sich zum Schutz vor der Frühsommer-Meningoenzephalitis impfen lassen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt das für Menschen in Risikogebieten, die sich viel in der Natur aufhalten. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in diesem Fall die Kosten. Ob es auch sinnvoll sein kann, wenn Sie lediglich in einem Risikogebiet Urlaub machen, entscheiden Sie am besten im Gespräch mit Ihrem Arzt. „Dafür ist allerdings Vorlauf nötig: Für einen wirksamen Schutz sind drei Injektionen im Abstand von ein bis drei beziehungsweise fünf bis zwölf Monaten nötig“, sagt Eymers. Die Impfung eignet sich auch für Kinder.

FSME: Deutschlandkarte des Risikos

Das Robert-Koch-Institut gibt regelmäßig eine Karte heraus, in der die Risikogebiete in Deutschland für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) aufgeführt sind. Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen sind hier verzeichnet. Allerdings ist auch in den Landkreisen mit erhöhtem Risiko in Süddeutschland nur ein kleiner Teil der Zecken mit dem Virus infiziert: Schätzungen zufolge sind es 0,1 bis fünf Prozent. Link

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