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Neue Sport-Ambulanz an der Uni-Klinik

Die Kinderkardiologie richtet am Zentrum für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn eine Sportmedizinische Ambulanz ein. Das Angebot umfasst Leistungsdiagnostik über Sporttauglichkeits-Untersuchungen bis hin zu Beratungsgesprächen hinsichtlich körperlicher Belastbarkeit und Training. Die neue Ambulanz ist offen für gesunde und kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Im besonderen Fokus stehen dabei Patienten mit angeborenen Herzfehlern, Krebs, Adipositas, Diabetes und anderen chronischen Erkrankungen. Gast bei der Einweihung am 4. Februar ist Paria Mahrokh, die im Modernen Fünfkampf der Nationalmannschaft und dem Weltcupteam 2014 angehört.

Sport ist meist gesund. Doch jeder, der einen aktiven Lebensstil führt, sollte sich regelmäßig sportmedizinisch durchchecken lassen. So können nicht nur eventuelle Erkrankungen rechtzeitig erkannt, sondern das Training optimiert sowie ein Übertraining vermieden werden. Sport ist aber auch kein Tabuthema für kranke Kinder, vielmehr kann körperliche Aktivität zur Besserung beitragen. „Gerade bei einer Herz- oder Krebserkrankung herrscht häufig Unsicherheit was und wie viel an Sport betrieben werden kann. Wir helfen jedem dabei, das richtige Maß zu finden“, sagt Dr. Ursula Hildebrandt, Leiterin der Sport-Ambulanz.

Die neue Ambulanz bietet ein Gesamtkonzept aus sportmedizinischer, sportwissenschaftlicher und sportpsychologischer Betreuung an – jeweils auf die Bedürfnisse des Einzelnen angepasst bis hin zu individuellen Trainingsplänen. Hierfür stehen alle modernen Möglichkeiten der Leistungsdiagnostik zur Verfügung. Zudem gibt es Ernährungsberatung und Programme zum „gesunden Abnehmen“, „Blutdruck ohne Medikamente senken“ und „Sport in der Schwangerschaft“. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf wissenschaftlichen Studien.

Traumpanorama beim Skilaufen

Winterurlauber genießen in der gemütlichen Venet-Gipfelhütte – im Winter 2013/14 neu bei ITS – eine Traumaussicht. In über 2.000 Metern Höhe fällt der Blick durch die großen Fenster schon vom Bett aus auf das Panorama der umliegenden Tiroler Gipfel.

Österreich. Tirol. 3-Sterne Hotel Venet-Gipfelhütte © Foto: DER Touristik
Österreich. Tirol. 3-Sterne Hotel Venet-Gipfelhütte
© Foto: DER Touristik

In den Ötztaler Alpen im Skigebiet Landeck-Zams-Fliess wartet auf Winterurlauber mit dem Berg Venet ein Juwel. Beim Schwingen über 22 Pistenkilometer wechselt der Hintergrund von den Ötztaler Alpen über die Lechtaler Alpen bis zur Zugspitze. Für Pulverschnee-Fahrer und Freeraider ist das kleine Skigebiet im Tiroler Oberinntal eine Entdeckung. Im Frühjahr eignet sich das Gelände auf der Südseite zum Firnfahren, auf der Nordseite liegt oft gleichzeitig Pulverschnee. Ein der Pisten wird auch fürs Nacht-Skilaufen beleuchtet. Sonnenhänge locken zum Ausruhen und auf der Venet-Rodelbahn geht es rasant bergab. Sogar Hollywood schätzt die Region: Am Venet wurden die Ski- und Snowboardszenen des Hollywood-Films „Noch einmal Ferien“ mit Hip-Hop-Sängerin Queen Latifah und LL Cool J gedreht.

Neben Abfahrtsläufern und Snowboardern sind hier Urlauber richtig, die es langsamer angehen lassen möchten: Auf sie wartet ein Netz von rund 30 Kilometern für Winterwanderungen, Langläufer finden klassische und Skating-Loipen. Wer mal eine Auszeit von der Natur braucht, kann das Schlossmuseum in Landeck oder das Archäologische Museum in Flies erkunden.

Direkt an der Skipiste, neben der Bergstation der Venet-Seilbahn liegt die Venet Gipfelhütte. Ob beim Sonnenaufgang oder beim Sonnenuntergang, von den 25 Doppel- und Mehrbettzimmern ist die Aussicht auf die umliegenden Berge Valluga, Ortler, Zugspitze, Riffler, Parseier und Wildspitze bis zum Kaunertaler Gletscher so atemberaubend, dass der Fernseher Pause hat. Vom Frühstücksbuffet im Panorama-Restaurant lockt die weiße Schneelandschaft direkt nach draußen auf die Piste. Bis zur Bergstation sind es nur etwa 50 Meter. Sowohl der Skipass, der Gepäcktransfer von der Talstation zur Bergstation als auch die 10-Tages-Vignette für Österreich sind bei ITS im Reisepreis bereits inklusive.

Hausfrauen unter Druck: Sieben von zehn sind gestresst

„Das bisschen Haushalt“ – so der Titel eines 70er-Jahre-Hits – macht sich ganz und gar nicht von allein, sondern setzt viele offenbar stark unter Druck. So sagen sieben von zehn Hausfrauen und -männern hierzulande, dass sie häufig oder manchmal gestresst sind. Damit liegen sie deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt aller Befragten von 57 Prozent. Sie stehen praktisch genauso stark unter Strom wie Berufstätige. Der Anteil Gestresster ist nur bei Managern (80 Prozent) und Angestellten (79 Prozent) größer, so eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).

Viele Hausfrauen beklagen auch, dass der Druck zunimmt. So sagen fast zwei Drittel, dass ihr Leben in den letzten drei Jahren stressiger geworden ist, während dies von allen Befragten nur rund die Hälfte so empfindet. Als Stressfaktor Nummer eins nennen Hausfrauen Konflikte oder Probleme mit dem Lebenspartner, in der Verwandtschaft oder im Bekanntenkreis. Jede zweite Hausfrau gibt dies als Stressauslöser an. Ein Grund könnte ihre aktuelle Lebenssituation sein. Denn häufig sind es Mütter, die kleine Kinder versorgen. Heiko Schulz, Diplompsychologe bei der TK: „Wenn das Baby viel schreit, nachts häufig aufwacht oder krank ist, kann den Betroffenen schnell einmal alles über den Kopf wachsen.“ Laut Statistischem Bundesamt sind nur drei von zehn Müttern mit Kindern unter drei Jahren erwerbstätig. Sieben von zehn bleiben in dieser Lebensphase zu Hause.

Unter Druck setzen sich Hausfrauen aber auch selbst. So sagt fast jede Zweite, dass sie die eigenen hohen Ansprüche an sich selbst stressen (46 Prozent). An den Nerven zerren auch schwere Krankheiten von Menschen, die ihnen nahestehen, die Hausarbeit und Geldsorgen.

Den Belastungsfaktoren stehen jedoch gleichzeitig auch Energieressourcen gegenüber. So belastet das private Umfeld nicht nur, sondern gibt auch Kraft: „Ich habe Freunde und Familie, die für mich ein starker Rückhalt sind“, sagen 97 Prozent der Hausfrauen. Wenn sie abschalten wollen, gehen die meisten an der frischen Luft spazieren (83 Prozent), faulenzen (75 Prozent) oder lesen (73 Prozent). Außerdem sagt jede zweite Hausfrau, sie sei „sehr zufrieden“ damit, wie ihr Leben bisher gelaufen sei. Zufriedener sind nur noch Rentner (64 Prozent Zufriedenheit mit dem bisherigen Leben) und Selbstständige (63 Prozent).

Dennoch geht ihr hoher Stresspegel mit einer weniger guten Gesundheit einher. Nur 55 Prozent der Hausfrauen bezeichnen ihren Gesundheitszustand als sehr gut oder gut – gegenüber 61 Prozent insgesamt. Die Hausarbeit geht vor allem auf die Knochen. Mehr als zwei Drittel der Frauen klagen über Rückenschmerzen (68 Prozent gegenüber 58 Prozent im Bundesschnitt). Fast vier von zehn schlafen schlecht (38 gegenüber 32 Prozent). Auch die Seele leidet. So treten Erschöpfung, Ausgebranntsein, Nervosität und Gereiztheit, niedergedrückte Stimmungen und Angstzustände häufiger als im Bevölkerungsdurchschnitt auf.

Stress ist nicht immer nur eine Frage von äußeren Umständen, sondern auch eine der inneren Einstellung. „Damit schwierige Situationen und Stressempfinden nicht krank machen, ist es wichtig, eine gesunde Balance zwischen Anforderungen und ausgleichenden Aktivitäten zu finden“, rät TK-Diplompsychologe Heiko Schulz. „Wenn beispielsweise die Ansprüche an sich selbst zu hoch sind und für Selbstüberforderung sorgen, sollte man kleinere Schritte planen, um sein Ziel zu erreichen.“

Botanische Gärten: Sägen, Bagger und Fräsen verschwinden jetzt

Umfangreiche Sanierungsarbeiten in den Botanischen Gärten rund um den Melbweiher und das Poppelsdorfer Schloss werden jetzt abgeschlossen. Fällungen, Pflanzungen und Reinigungen sind geschafft.

Ein ca. 13 m hoher Amberbaum wurde am Poppelsdorfer Schloss umgepflanzt. © Botanische Gärten der Universität Bonn
Ein ca. 13 m hoher Amberbaum wurde am Poppelsdorfer Schloss umgepflanzt.
© Botanische Gärten der Universität Bonn

Motorsägen, Fräsen und Bagger prägten das Bild der Botanischen Gärten der Universität Bonn am Schloss Clemensruh – und mancher Besucher wundert sich wahrscheinlich, weshalb nun auf der zur Reuterstraße gelegenen Gartenseite großflächig gerodet und geräumt wird. Der Masterplan der Botanischen Gärten der Universität Bonn sieht hier eine pflanzengeographische Anlage „Amerikanische Wälder“ vor. Hier werden ab dem Sommer viele Pflanzen zu sehen sein, die sonst an keinem Ort in Deutschland zu sehen sind.

Die Botanischen Gärten ergreifen begleitende Maßnahmen, die die Verunkrautung und Verschlammung des Weihers dauerhaft reduzieren. Zunächst waren zum Teil zu dicht gepflanzte, zum Teil kranke und zum Teil überflüssige Gehölze gefällt worden. In diesen Tagen werden hier Erdarbeiten durchgeführt, um das Ufer des Weiherzulaufs zu reinigen und die begleitende Strauch-Vegetation zu entfernen. Im Anschluss werden mehrere Großgehölze aus anderen Bereichen des Gartens an ihren neuen Standort an dieser Stelle gebracht.

Am Zaun zur Reuterstraße mit ihrem extrem hohen Verkehrsaufkommen entsteht eine deutlich dichtere Bepflanzung als bisher mit immergrünen Gehölzen. Die Lärmbelastung lässt sich allerdings dadurch noch nicht drosseln. Die technische Lösung des Lärmproblems steht auf der Agenda. Die optische und inhaltliche Aufwertung des Bereiches ist dafür eine notwendige Bedingung, um mögliche Geldgeber von der Notwendigkeit einer solchen Lärmschutzmauer zu überzeugen.

Viele Gartenbesucher haben schon mit Begeisterung zu den umfassenden Umgestaltungen der vergangenen zwei Jahre gratuliert, einige wenige Besucher sind über die Rodungen besorgt. Durch gezielte Fällungen wurden in den letzten beiden Jahren einige der schönsten Bäume freigestellt. Jetzt können sie sich voll entwickeln und werden ein hohes Alter erreichen, beispielsweise der persische Eisenholzbaum, der von Schwarzerlen, Birken und wild aufgegangenem Spitzahorn eingeengt war, jetzt aber ringsum Platz und Luft hat und sich frei entfalten kann.

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