Das Maritim Hotel Club Alantur in Alanya hat die Winterpause genutzt, um das Hotel samt seiner dazugehörigen Pool- und Gartenanlage noch familienfreundlicher auszustatten. So ist der Kids Club für die vier- bis zwölfjährigen Gäste grundlegend renoviert und deutlich erweitert worden. Hier kann man nicht nur allerhand spielen, wer möchte, kann auch an dem vielfältigen und altersgerechten Programm des professionellen, deutschsprachigen Kinder-Animationsteams teilnehmen.
Einer der Pools wurde zudem mit lustigen Minirutschen versehen. Auch im Hotelgebäude gibt man sich noch familienfreundlicher: Im Hauptrestaurant bietet sich den Kleinen ein Kinder-Buffet mit ihren designierten Lieblingsspeisen an, und nach dem Essen können die Kids in die neu eingerichtete Spielecke umziehen. Viele Zimmer sind umgebaut worden und bieten nun reichlich Platz für Familien.
Die moderne All-Inclusive Anlage mit ihren 350 Zimmern und Suiten liegt direkt an der Türkischen Riviera, nur fünf Kilometer von Alanya entfernt und ist von einer großzügigen Garten- und Poollandschaft umgeben, die direkt an den hoteleigenen Strand angrenzt. Hier findet man auch in der Hochsaison noch ausreichend Privatsphäre und Platz zum Toben. Ein vielfältiges Angebot an Sport- und Entspannungsmöglichkeiten – auch für die Erwachsenen – runden die gebotenen Services ab.
Auch die Anreise ist in der Saison 2014 angenehm und bequem, denn ab dem 1. April 2014 steuert die Fluggesellschaft Sunexpress von Frankfurt, Düsseldorf, Leipzig/Halle, Köln, München und Stuttgart aus den Airport Gazipaşa an, der nur 38 Kilometer vom Hotel entfernt ist.
Die Maritim Hotelgesellschaft ist die größte inhabergeführte deutsche Hotelkette und in sieben Ländern im Ausland vertreten: Mauritius, Ägypten, Türkei, Malta, Spanien, China und Lettland. Die starke Position des Unternehmens in der First-Class-Hotellerie soll durch kontinuierliches Wachstum weiter gefestigt werden.
Die meisten Eltern kennen das Phänomen bestens und sind bei jedem Supermarkt-Besuch froh, wenn es dieses Mal die Nachbarn und nicht sie selbst trifft: Beim Anstehen in der Schlange im Supermarkt geraten gerade kleine Kinder oft außer Rand und Band, weil sie Süßigkeiten in der Kassenzone erzwingen wollen. Mit der richtigen Strategie kommen Eltern besser mit ihren Kindern durch die Quengelwaren-Zone.
Manche Kinder reißen sich geradezu darum, mit ihren Eltern einkaufen gehen zu dürfen: Vor allem die auf Kinderaugenhöhe verlockend drapierten Angebote an kleinen Süßigkeiten aus Riegeln, Drops, Kaugummi oder Schokoeiern haben es ihnen angetan – und bieten dann in schöner Regelmäßigkeit Stoff für innerfamiliäre Machtkämpfe. „Gerade beim längeren Anstehen wird der Wunsch der Kinder immer größer, die Situation für die Eltern unangenehmer“, sagt Christel Hoyer, Diplom-Psychologin bei der AOK. Allerdings ist das für viele Eltern nicht allein an der Kasse beim Anstehen ein Problem, sondern genauso am Kühlregal mit Kinder-Joghurts und süßen Schnitten oder am überquellenden Süßwaren-Regal.
Ganz schnell wird an den neuralgischen Kinder-Einkaufs-Punkten aus Quengeln Jammern, aus Jammern Weinen, aus Weinen Schreien und Toben. Erst beschwichtigen Eltern, dann drohen sie, manchmal schreien sie. Hoyer: „Am Ende sind alle unzufrieden, erschöpft und nicht selten schweißgebadet.“ Gerade für Eltern mit Kindern rund ums zweite Lebensjahr gehört das zum Alltag, denn jetzt entdecken die Kinder ihren eigenen Willen. „Doch selbst die Eltern von Zweijährigen müssen das nicht einfach über sich ergehen lassen, sondern können mit ein paar Tricks den Einkauf entspannter gestalten“, sagt Hoyer. Das sind die wichtigsten Schritte:
Treffen Sie Ihre Entscheidung
„Machen Sie sich klar, wie Sie die Situation mit Ihrem Kind beim Einkauf erleben, was Sie stört und was Sie ändern wollen.“ Stört es Sie grundsätzlich, dass Ihr Kind immer etwas beim Einkauf haben möchte? Oder stört es Sie, dass es immer noch mehr haben möchte? „Der Mittelweg ist in der Kindererziehung meist der Weg, mit dem beide Seiten ganz gut leben können“, sagt Hoyer. Wenn Sie grundsätzlich nichts gegen eine kleine Süßigkeit haben, könnten Sie beispielsweise erlauben, dass Ihr Kind sich bei jedem Einkauf eine Kleinigkeit aussucht. Mit älteren Kindern kann man schon aushandeln, dass es vielleicht bei jedem zweiten oder dritten Einkauf eine Kinderzeitschrift gibt. Auch möglich und gleichzeitig ein guter Schritt zu mehr Eigenverantwortung: Ihr Kind darf sich jedes Mal etwas von seinem Taschengeld kaufen – für einen bestimmten Betrag. Hier muss jede Familie die für sie passende Absprache finden.
Teilen Sie Ihrem Kind Ihre Entscheidung mit
Bevor Sie Ihr Kind zum Einkaufen mitnehmen, besprechen Sie die künftige Marschroute – erinnern Sie es auch unmittelbar vor Betreten des Ladens noch einmal daran: Was wollen Sie von Ihrem Kind? Wie viel darf es sich aussuchen? Teilen Sie Ihrem Kind mit, wie teuer eine Kleinigkeit ist und was zu teuer wird. Kündigen Sie Ihrem Kind auch an, was Sie tun werden, wenn es trotzdem quengelt, weil es mehr haben will. „Dann sollte es gar nichts geben. Ansonsten erlebt das Kind, dass Quengeln weiterhin zum Erfolg führt“, sagt Hoyer. Wenn Quengeln und Toben an der Kasse oder am Süßwaren-Regal bereits zur Routine geworden sind, sollten Sie erst einmal langsam anfangen: „Starten Sie – falls möglich – mit zwei gemeinsamen Einkäufen die Woche, dann stehen die Chancen besser, dass Sie gelassener bleiben.“
Gehen Sie gemeinsam einkaufen
Mit Quengeln drücken Kinder Gefühle und Anspannungen aus, für die sie noch keine Worte haben. „Deshalb sollten Sie sich vor dem Einkauf noch einmal klar machen, dass Ihr Kind Sie nicht ärgern will“, sagt Hoyer. Folgende Tricks helfen Ihnen, Ihr Kind von den süßen Verlockungen abzulenken und vor Ort entspannter zu bleiben:
Gehen Sie nie einkaufen, wenn Ihr Kind hungrig ist.
Binden Sie Ihr Kind in den Einkauf mit ein. Schon sehr kleine Kinder können Milch holen oder Obst einpacken.
Nehmen Sie etwas zum Ablenken mit, ein Kuscheltier, ein Spielzeug, ein fertig geschmiertes Brot.
Wenn Ihr Kind ständig etwas Neues in den Wagen legt, das es auch haben will, fordern Sie es auf, sich zu entscheiden und nur die erste Wahl im Wagen zu lassen.
Bleiben Sie bei Ihrer Entscheidung – atmen Sie durch!
Beim ersten Mal ist es vielleicht hart: Ihr Kind will sich nicht zufrieden geben und startet schon wieder die Quengel-Tour. „Das ist der entscheidende Moment für Eltern. Wer jetzt nachgibt, weil es anstrengend wird und die anderen schon alle herüberstarren, wird es bei den nächsten Einkäufen umso schwerer haben“, sagt Hoyer. Das Kind versteht die Botschaft nämlich sehr gut: Mit Quengeln und Schreien bekomme ich am Ende, was ich will. Erinnern Sie sich selbst und Ihr Kind beim ersten Quengel-Anzeichen an die Absprache. Atmen Sie tief durch, zählen Sie bis zehn. Machen Sie sich noch einmal bewusst, dass Ihr Kind Sie nicht gezielt ärgert, sondern nur seinen Bedürfnissen Luft macht. „Schaffen Eltern es in diesem Moment, ruhig und konsequent zu bleiben, stehen die Chancen gut, dass das Einkaufen in Zukunft immer entspannter wird.“
1000 g Kartoffeln
3-4 Zucchini (ca. 600 g)
500 g Tomaten
1 EL Butter
4 Eier
0,1 l Milch
Meersalz
Pfeffer
Muskat
100 g Emmentaler
Kartoffeln schälen, in wenig Salzwasser ca. 15 Minuten vorgaren. Abkühlen lassen, in Scheiben schneiden. Zucchini der Länge nach in mehrere Scheiben schneiden, die Tomaten achteln. Das Gemüse in einer gebutterten Form schichtweise anordnen. Milch, Salz, Pfeffer und Muskat mit dem Ei verquirlen, über das Gemüse gießen. Den Emmentaler reiben, den Auflauf damit bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 200 °C ca. 15-20 Minuten überbacken.
Pro Person: 404 kcal (1.690 kJ), 22,8 g Eiweiß, 13,4 g Fett, 50,6 g Kohlenhydrate
Jeder Mensch macht Fehler, das gehört zum Leben dazu. Doch es gibt medizinische Berufe, in denen Fehler schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. In einer neuen Broschüre des AOK-Bundesverbandes Fehler als Chance sprechen Profis aus Pflege und Praxis offen über Fälle, in denen sie versagt haben. „Es verdient unseren Respekt, wenn Menschen gerade in medizinischen Berufen Fehler zugeben“, sagt Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. „Denn damit übernehmen sie Verantwortung und stärken die Patientensicherheit.“
In 14 Fallgeschichten berichten Pflegefachkräfte, medizinische Fachangestellte und Physiotherapeuten ehrlich über Fehlverhalten an ihren Arbeitsplätzen. „Obwohl ich es besser wusste, ist mir ein schlimmer Fehler unterlaufen“, gesteht der frühere Altenpfleger Andreas Büscher. Heute ist er Professor für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück und forscht über Qualitätsentwicklung in der Pflege. Er hatte sich bei der Infusionsversorgung aus Unachtsamkeit nicht an die notwendige Reihenfolge gehalten, was den Puls des Patienten lebensgefährlich nach oben schießen ließ. Erst heute kann er darüber sprechen. „Der Arbeitspegel auf der Intensivstation ist immer hoch und es passieren Fehler. Mir ist dieser passiert“, gesteht Büscher.
Aber auch in der Arztpraxis gehören Fehler zum Alltag wie das Beispiel von Petra Weinmann, einer medizinischen Fachangestellten, zeigt. Es ging um die Behandlung einer Allergiepatientin, sie sollte ein Hyposensibilisierung bekommen – eigentlich ein Routinevorgang. Spritze setzen und fertig. „Das kann der Chef im Vorbeigehen erledigen“, dachte sie. Neben dem Allergen im Kühlschrank lag ein Dokumentationszettel, der eine falsche Dosierung enthielt. Petra Weinmann hatte es versäumt die Dosis in der Patientenakte im Computer gegenzuchecken. Passiert ist glücklicherweise nichts weiter, aber es bestand durchaus Lebensgefahr. Daraus hat die Praxis gelernt, „noch besser auf Eintragungen zu achten“ und lieber zweimal zu schauen.
Patientensicherheit
Wie die Altonaer Kinderklinik mit Fehlern umgeht und welche Maßnahmen ergriffen wurden, um einen professionellen Umgang mit Fehlern – fern ab von Schuldzuweisungen – zu etablieren, zeigt die Broschüre ebenfalls auf. Experten erklären was dazu gehört, dass die Kommunikation mit Patienten funktioniert und als befriedigend erlebt wird – besonders wenn Fehler passiert sind.
Mit der Broschüre verstärkt die AOK ihre Aktivitäten für mehr Patientensicherheit. Dabei geht es zum einen um Unterstützung der Versicherten bei Verdacht auf einen Behandlungsfehler. In diesem Fall stehen spezialisierte Service-Teams bereit, um zu beraten. Zum anderen will die AOK helfen, Gefahren im medizinischen Alltag zu minimieren, indem man Fehler bespricht und analysiert. „Das nützt allen, denn so können Ängste und Sorgen vermieden werden. Fehler müssen nicht zweimal gemacht werden, wenn man sich ihre Entstehungsgeschichte anschaut“, so Graalmann.