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Die wichtigsten Nährwerte im Überblick – für Fachleute und Laien

Ein Double-Steakhouse Burger von Burger King® enthält 1055 kcal, eine Portion Makkaroniauflauf beim Italiener, je nach Rezept, sogar 1200 kcal. Das deckt für viele Menschen den Kalorienbedarf von fast zwei Hauptmahlzeiten. Was genau sich hinter den oftmals vielversprechenden Produkt- und Menübezeichnungen verbirgt, deckt Kalorien im Griff auf. Angaben zu über 3000 Lebensmitteln inklusive Protein-, Kohlenhydrat-, Fett- und Ballaststoffgehalt sowie Kalorien schaffen Klarheit im Ernährungsdschungel. Broteinheiten für Diabetiker komplettieren die Übersicht.

GU_Kalorien_im_Griff_2011_Umschlag.inddAlle Werte beziehen sich auf eine Portion, so entfällt umständliches Umrechnen. Für den schnellen Vergleich einzelner Produkte gibt es die Kalorien-Angabe auch pro 100 Gramm-Portion. Ein Griffregister unterstützt das schnelle Auffinden der Lieblingskäsesorte, von Tiefkühlpizza und Apfelschorle oder vegetarischem Brotaufstrich. Konkrete Hinweise, um aus der Vielzahl der Angebote die beste Wahl für eine gesunde Lebensweise herauszufiltern, findet der Leser gleich zu Beginn in der Einführung.

Die Enthüllung von Zucker und Fettwerten von Kinderlebensmitteln macht deutlich, dass es meist gesünder ist auf diese Extra-Nahrungsmittel zu verzichten. Für Orientierung beim Restaurantbesuch sorgt die Kategorie „Essen außer Haus“. Denn diese nimmt beliebte Gerichte wie Crêpes, Spaghetti Carbonara, Frühlingsrolle, Schnitzel und Co. unter die Lupe. Sondertabellen mit Natrium-, Fett- und Harnsäurewerten unterstützen ein ausgewogenes Essverhalten bei Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Gicht und Rheuma.

Wer schnelle Orientierung und Klarheit in Bezug auf eine gesunde Ernährung sucht, findet sie garantiert in Kalorien im Griff.

Univ.-Prof. Dr. Ibrahim Elmadfa hat seit 1990 die Professur „Ernährung des Menschen“ an der Universität Wien inne. Bei GU erschienen von ihm bereits u. a. die „GU Nährwert- und Kalorien-Tabelle“, die Kompasse „Nährwerte“, „Ballaststoffe“ und „Harnsäurewerte“. Dr. Alexa Leonie Meyer ist Ernährungswissenschaftlerin. Seit 2006 ist sie am Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Wien als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Elmadfa. Sie ist Mitautorin der GUKompasse „Ballaststoffe“ und „Harnsäurewerte“.

Univ.-Prof. Dr. Ibrahim Elmadfa hat seit 1990 die Professur „Ernährung des Menschen“ an der Universität Wien inne. Bei GU erschienen von ihm bereits u. a. die „GU Nährwert- und Kalorien-Tabelle“, die Kompasse „Nährwerte“, „Ballaststoffe“ und „Harnsäurewerte“. Dr. Alexa Leonie Meyer ist Ernährungswissenschaftlerin. Seit 2006 ist sie am Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Wien als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Elmadfa. Sie ist Mitautorin der GUKompasse „Ballaststoffe“ und „Harnsäurewerte“.

Prof. Dr. Ibrahim Elmadfa, Dr. Alexa Leonie Meyer
Kalorien im Griff. Über 3000 Produkte
304 Seiten
Format: 10,0 x 19,0 cm, Softcover
12,99 € (D) / € 13,40 (A) / 19,50 sFr
ISBN: 978-3-8338-2305-3

Kalorien im Griff

Spargelsuppe (für Diabetiker)

Spargelsuppe (für Diabetiker) Foto: Wirths PR
Spargelsuppe (für Diabetiker)
Foto: Wirths PR

Spargelsuppe (für Diabetiker)
(für 4 Personen)

500 g Spargel (am besten grünen und weißen)
1 TL Zucker
1 TL Salz
40 g Butter
40 g Mehl
3/4 l Spargelbrühe
3 TL Gemüsebrühe (Instantpulver)
1/2 Glas Weißwein
100 g Crème fraîche
Salz
Pfeffer
Muskat
einige Zweige Kerbel

Den weißen Spargel vom Kopf, den grünen Spargel von der Mitte bis zum Fußende dünn schälen, waschen und in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Unter Zugabe von Zucker und Salz in 1 l kochendes Wasser geben und 12-15 Minuten kochen. Den Spargel herausnehmen. Butter in einem Topf erhitzen, das Mehl darunter rühren und bei schwacher Hitze kurz andünsten. Mit Spargelbrühe löschen. Die Suppe zum Kochen bringen, die Gemüsebrühe zugeben, kurz kochen lassen. Wein und Crème fraîche unterrühren und die Suppe mit Salz, Pfeffer, etwas Muskat und fein gehacktem Kerbel abschmecken. Die Spargelstücke zugeben und die Suppe in Tellern oder Tassen anrichten.

Pro Person: 297 kcal (1244 kJ), 4,7 g Eiweiß, 18,4 g Fett, 11,5 g Kohlenhydrate

Gesundheits-Tipp
Artischocke hilft beim Verdauen

Es heißt zwar immer, Spargelgerichte seien fettarm, das trifft aber nur auf das Gemüse selbst zu. Denn die Zubereitung hat es in sich – in diesem Falle durch die Crème fraîche. Bei ande-ren Spargelgerichten kommen hauptsächlich über die Saucen größere Mengen Fett auf uns zu. Und das kann ganz schön auf den Magen schlagen. Hier hilft ein Verdauungscocktail aus 0,2 l Tomatensaft und 2 EL Artischockensaft, z. B. von Schoenenberger, gibt es im Reformhaus. Die Wirkstoffe der Artischocke verbessern die Fettverdauung und regen den Gallenfluss an. Da Artischockensaft etwas bitter schmeckt, am besten mit Obst- oder Gemüsesaft mischen.

Südpark wird auf Kampfmittel untersucht

Die Stadt Münster lässt den Südpark im Februar auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg untersuchen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe hatte im Zusammenhang mit den inzwischen wieder aufgegebenen Planungen für eine Kindertagesstätte am Josef-Kirchplatz darauf hingewiesen, dass es im Südpark Stellen gibt, an denen Kampfmittel in der Erde liegen könnten. Um Gewissheit zu erhalten und im Fall des Falles die Gefahr beseitigen zu können, werden die Verdachtspunkte nun genauer unter die Lupe genommen.

Für die Bohrungen, die an neun Verdachtspunkten tief ins Erdreich gehen und voraussichtlich zwei bis drei Wochen dauern, muss der Südpark abschnittweise gesperrt werden. Das Amt für Grünflächen und Umweltschutz bittet die Besucherinnen und Besucher der beliebten Grünanlage um Verständnis für die Einschränkungen.

„Angesichts der intensiven Nutzung der Grünanlage halten wir die vorsorgliche, gründliche Erkundung für sinnvoll“, erläutert Heiner Bruns, Leiter des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz. Vorgeschrieben sind Erkundungen der Verdachtspunkte nur, wenn Bauarbeiten anstehen oder Eingriffe in den Boden geplant sind, die tiefer als 80 Zentimeter reichen. Dies könnte im Südpark durchaus mal notwendig sein, wenn beispielsweise Baumwurzeln ausgefräst oder Fundamente für Spielgeräte eingelassen werden.

Der Südpark ist zwischen 1975 und 1979 auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne des westfälischen Trainbataillons Nr. 7 angelegt worden. Nach 1945 wurde die Kaserne gewerblich genutzt, unter anderem als Kfz-Betriebshof der Deutschen Bahn. Das Beseitigen von Kampfmitteln in diesem Bereich ist nicht dokumentiert worden.

Verbraucherzentrale verklagt fünf Lebensversicherer

Die Lebensversicherer DBV, PB (Postbank), Nürnberger, AachenMünchener und Axa weigern sich, Unterlassungserklärungen hinsichtlich der von ihnen verwendeten Klauseln zur Kündigung, zur Beitragsfreistellung und zum Stornoabzug in ihren Policen für Kapitallebens- und private Rentenversicherungen abzugeben. Um die seit Mitte 2012 gültige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs durchzusetzen, hat die Verbraucherzentrale Hamburg nun Klagen gegen die fünf Versicherungsunternehmen bei den jeweils zuständigen Landgerichten eingereicht.

„Die Rechtslage ist inzwischen sehr klar“, sagt Edda Castelló von der Verbraucherzentrale Hamburg, „und trotzdem weigern sich die verklagten Versicherer seit Monaten, die Urteile des BGH umzusetzen.“ Die Expertin vermutet, dass es den Unternehmen lediglich darum gehe, Zeit zu gewinnen und Verbrauchern möglichst lange und möglichst viel von dem ihnen zustehenden Geld vorzuenthalten. Versicherte dürfen nach Rechtsprechung des obersten Gerichts bei vorzeitiger Kündigung ihrer Kapitallebens- und Rentenversicherungsverträge wegen einer nachteiligen Verrechnung von Abschlusskosten und Provisionen sowie einer Art Kündigungsstrafe, dem sogenannten Stornoabzug, nicht mehr so viel Geld verlieren wie bisher.

Mit ihrer Verweigerungshaltung stehen die Lebensversicherer DBV, PB, Nürnberger, AachenMüchener und Axa nach Erfahrungen der Hamburger Verbraucherschützer in der Versicherungswirtschaft nicht allein da. Erst Ende 2013 wurden auf Klage der Verbraucherzentrale hin die Klauseln der Stuttgarter Lebensversicherung AG und der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG gekippt, die sich ebenfalls geweigert hatten, die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anzuerkennen.

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