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Kai Schumann als Kommissar im Ruhrgebiet

Der eigensinnige Kommissar Nikolas Heldt macht wieder das Ruhrgebiet (un)sicher. Die zweite Staffel der ZDF-Krimiserie „Heldt“ startete am 2. Januar 2014. In der ersten von zwölf neuen Folgen, „Totalschaden“, ging es um den Mord an einem KFZ-Mechaniker. Tatwerkzeug: Heldts Auto.

Zum Inhalt: Heldt (Kai Schumann) soll zusammen mit seinem Vorgesetzten, Kriminalhauptkommissar Detlev Grün (Timo Dierkes), zu einer Fortbildung nach Essen. Doch prompt geht Heldts Auto kaputt. In der Werkstatt macht der smarte KFZ-Mechaniker Tobias Wachowiak (Dominic Boeer) dem Kommissar ein kostengünstiges Angebot, das dieser nicht ausschlagen kann. Heldt und Grün machen sich mit einem Leihmotorrad auf den Weg nach Essen. Unterwegs werden sie Zeugen eines Autounfalls, bei dem die junge Meike Behling (Maike Jüttendonk) verletzt wird.

Kurze Zeit später ist der Mechaniker Wachowiak tot – zerquetscht von Heldts Auto. Staatsanwältin Ellen Bannenberg (Janine Kunze) beauftragt Heldt und Grün mit den Ermittlungen. Grün findet heraus, dass Wachowiak mit gefälschten Ersatzteilen arbeitete. Als Frau Dr. Holle (Angelika Bartsch) von der Spurensicherung bestätigt, dass bei Meikes Wagen die Bremsleitung manipuliert war, beschleicht Heldt das Gefühl, dass beide Fälle zusammenhängen könnten.

Ulrike Hamacher führte Regie nach dem Drehbuch von Marko Lucht und Lorenz Lau-Uhle. Neben den Hauptdarstellern Kai Schumann, Janine Kunze, Timo Dierkes, Felix Vörtler, Yunus Cumartpay, Steffen Will und Angelika Bartsch sind in Episodenrollen unter anderen Petra Nadolny, Grit Boettcher, Ralf Richter, Ralf Morgenstern, Hansa Czypionka, Tilo Prückner, Marc Benjamin Puch, Christian Kahrmann, Stephan Grossmann, Nadeshda Brennicke, Clelia Sarto, Dirk Martens, Cristina Do Rego, Thomas Balou Martin und Uwe Rhode zu sehen.

Heino Ferch kritisiert den „Tatort“

Heike Makatsch, Nora Tschirner, Christian Ulmen und Til Schweiger – der „Tatort“ wird immer mehr zum „Event“. Doch nicht alle deutschen Top-Stars möchten Ermittler in der bei den Zuschauern so beliebten Krimireihe werden.

Heino Ferch etwa hat den Produzenten der Reihe bereits mehrfach eine knallharte Absage erteilt – und begründet sie so: „Ich habe schon ein paarmal abgesagt. Mir gefällt einfach nicht, dass in jeder Stadt „Tatort“-Ermittler sitzen müssen – das erscheint mir inflationär. Durch aktuell 46 Ermittler in 22 Städten ist der Sonntagabend-Sendeplatz leider etwas beliebig geworden.“

Statt also die Arbeit als 47. Ermittler in einer weiteren „Tatort“-Stadt aufzunehmen, konzentriert sich Ferch lieber auf seine ZDF-Reihe „Spuren des Bösen“, in der er den verschlossenen Verhörspezialisten Richard Brock spielt.

Die Unterschiede zwischen dem „Tatort“ und „Spuren des Bösen“ benennt der Schauspieler folgendermaßen: „Egal was man beim ‚Tatort‘ macht – es ist ein massentaugliches Sonntagabendprogramm. Die Tradition der ‚Tatort‘-Reihe ist so alt, dass die Zuschauer fast schon aus Gewohnheit zusehen. ‚Spuren des Bösen‘ hingegen ist neu. Unser Drehbuchautor fischt die spannendsten Psychosen aus dem großen Teich der Abnormitäten heraus. Momentan dreht unser Team den vierten Film von ‚Spuren des Bösen‘. Wir sind eine gut eingespielte Truppe, die große Lust dabei empfindet, möglichst ungeschminkt, pur, klar und uneitel auf das zu schauen, was uns der Autor an komplizierten Zusammenhängen im Drehbuch vorgibt. Weitere Unterschiede zum ‚Tatort‘ sind unsere Intensität, die Nicht-Austauschbarkeit sowie die Düsternis unserer Erzählungen.“

Das ganze Interview mit Heino Ferch in TV DIGITAL ab 3. Januar 2014.

Zehn Jahre Bärenbude mit „Honig für die Ohren“

„Erst hören, dann träumen!“ Unter diesem Motto versüßt die Bärenbude jungen Radiohörern Abend für Abend das Zubettgehen. 2014 feiert die halbstündige Radiosendung mit den Kuschelbären Johannes und Stachel und dem Ohrenbär ihren zehnten Geburtstag.

Am 1.1.2004 lief die erste Bärenbude-Sendung. Seitdem gibt es jeden Abend von 19.30-20.00 Uhr auf WDR5 (und seit kurzem auch im digitalen KinderRadioKanal www.KiRaKa.de) „Honig für die Ohren“: klingende Geschichten, Musik und das Neueste von Johannes und Stachel. So heißen die beiden frechen und liebenswerten Kuschelbären der bärenstarken Bärenbande, die drei Mal in der Woche den Kindern erklären, wie das Leben funktionieren könnte. Es gibt Kinderlieder und klassische Stücke, Gedichte, Hörspiele, vertonte Bilderbücher, einen nachdenklichen A-Bären, den staunenden O-Bären oder das weit gereiste Fernohr. Jeden Abend widmet sich die Bärenbude einem anderen Thema: den Wolken oder dem Essen, der Katze oder den Zauberern. Und der Ohrenbär erzählt in der Bärenbude jeden Tag eine neue Geschichte. Kurz: Die Bärenbude ist der schönste Grund für die Kleinen, jeden Abend gern ins Bett zu gehen.

Sondersendungen und Aktionen im Geburtstagsjahr:

1.1.2014, 19.05-20.00 Uhr,
Zum Geburtstag – Bärenbude Geburtstags-Sondersendung
mit Erwin Grosche, den Kuschelbären Johannes und Stachel, vielen
Geschichten und Kindern, die der Bärenbude gratulieren und Erwin mit
einem Rätsel herausfordern.

21.4.2014, 19.05-20.00 Uhr
Hoch sollen sie leben! Die Kuschelbären feiern Geburtstag
Bärenspezial zum Thema Geburtstag: Die Kuschelbären Johannes und
Stachel planen ein großes Fest. Irgendwo hat schließlich immer
irgendwer Geburtstag. Vielleicht sogar die Bären(bude) selber?!

20.4.-27.4.2014, jeweils in der Bärenbude: Ratebär Spezial
Rätselaktion mit den Kuschelbären Johannes, Stachel und Kindern: Es
wird nach einem Satz gesucht. An jedem Tag gilt es ein Wort zu
erraten, Auflösung am 27.4.2013. Als Preise winken Bärenbude-Pakete.

27.4.2014, 11.00-17.00 Uhr
Große Kindergeburtstagsparty im WDR-Funkhaus
Die Bärenbude feiert ihren zehnten Geburtstag – mit den Kuschelbären
Johannes und Stachel, dem Ohrenbär und vielen mehr. Alle Kinder sind
herzlich eingeladen. Special Guest: Die Sendung mit dem Elefanten.
Der Eintritt ist frei.

20.9.2014 im Kölner Rheingarten: Lichterzauber
Hunderte Leuchtstäbe und Taschenlampen erleuchten den Kölner
Nachthimmel, wenn die Bärenbude zum Lichterzauber am Vorabend des
Weltkindertags in den Kölner Rheingarten (nahe der Philharmonie)
einlädt. Die Kuschelbären und Erwin Grosche spielen bei freiem
Eintritt unter freiem Himmel, dazu gibt es Live-Musik. Mit etwas
Glück scheint der Mond dazu.

immer während der Schulzeit: Bärenbude-Klassenzauber
Wer die Kuschelbären und Erwin Grosche live erleben will: Die
Bärenbude kommt auch an Grundschulen. Mehr Infos gibt’s hier:
www.baerenbude.de/klassenzauber/

Bärenbude
täglich 19.30 – 20.00 Uhr (an den Feiertagen 19.05 – 20.00 Uhr) auf
WDR 5 und im www.KiRaKa.de
Wiederholung am darauffolgenden Tag 18.00 – 18.30 Uhr im KiRaKa
www.baerenbude.de

Versteigerungsplattform „Justiz-Auktion“ weiter auf Erfolgskurs

Die von NRW betriebene Online-Versteigerungsplattform „Justiz-Auktion“ hat im vergangenen Jahr ihren Umsatz um mehr als 30 Prozent steigern können. Insgesamt wurden rund 9.000 Auktionen durchgeführt und dabei rund 3,5 Millionen Euro erzielt. Justizminister Thomas Kutschaty: „Die Justizauktion ist in der Bundesliga der Versteigerungsplattformen angekommen!“

Auf der Internetplattform können die rund 2.000 Justizeinrichtungen bundesweit sowie die Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher Auktionen anbieten. Hier werden zum Beispiel die Dinge versteigert, die die Staatsanwaltschaften oder die Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher beschlagnahmt oder gepfändet haben. Unter www.justiz-auktion.de wurden im letzten Jahr viele interessante und abwechslungsreiche Artikel auf der Plattform angeboten. So wurden u. a. Fußballtrikots, Snowboard-Boots, Motorräder, eine antike Pferdekutsche, Waschmaschinen, Smartphones, eine Luther-Bibel, hochwertige Uhren und Schmuck versteigert. Für bundesweites Aufsehen sorgte im letzten Jahr die Versteigerung einer „Dampflock an Selbstabholer“. Aktuell werden bis zum 6. Januar die Büromöbel versteigert, die von mehreren ehemaligen Justizministern, wie z. B. Herrn Dr. Neuberger und Frau Donnepp genutzt worden sind. Die Möbel sind professionell von der Schreinerei der Justizvollzugsanstalt Geldern aufgearbeitet worden.

Die Justiz-Auktion hat für alle Beteiligten nur Vorteile. Der Erwerber kann sicher sein, dass die Ware im Angebot korrekt beschrieben sowie schnell und zuverlässig nach Geldeingang versandt wird. Man muss sich also nicht auf mitunter zweifelhafte Bewertungen anderer Bieter verlassen. Doch auch Gläubiger und Schuldner profitieren gleichermaßen. Dadurch, dass die Produkte online versteigert werden, erreicht das Angebot  eine viel größere Anzahl an Interessenten.

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