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Personenwaagen: Ziemlich vermessen

Das Gewicht zeigen fast alle Testwaagen treffsicher an, doch mit dem Körperfett nehmen sie es nicht so genau. Die Messwerte weichen oft deutlich vom tatsächlichen Fettgehalt ab. Die Stiftung Warentest hat 19 Personenwaagen zu Preisen von 13 bis 150 Euro getestet, darunter 16 elektronische Geräte mit Körperfettanalyse, extra großem Display oder Sprachausgabe und drei mechanische Waagen. Die Qualitätsurteile reichen von „Gut“ bis „Mangelhaft“ und sind in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

Die ADE Clinica gehört zu den besten Waagen im Test © Foto: Stiftung Warentest
Die ADE Clinica gehört zu den besten Waagen im Test © Foto: Stiftung Warentest

Bei ein und derselben Testperson zeigt eine Waage 17 Prozent Körperfett, die nächste 35 Prozent. Im Test traten die Analysewaagen gegen ein medizinisches Profimessgerät an. Das ermittelt den Körperfettanteil mit einer Messung durch den ganzen Körper von Hand zu Fuß. Alle Waagen weichen bei der Fettanalyse im Schnitt um 14 bis 23 Prozent vom Referenzgerät ab. Die größten Abweichungen lieferte eine Discounterwaage.

Vor der Messung muss Größe, Alter, Geschlecht und oft auch der Fitnessgrad eingeben werden. Dann soll man sich mit bloßen Füßen auf die Waage stellen. Beide Fußsohlen berühren die Metallelektroden; ein schwacher nicht spürbarer Strom fließt durch die Beine. Die Waage misst die Leitfähigkeit und verrechnet das Ergebnis mit Erfahrungswerten für den Stromwiderstand je nach Größe, Alter und Geschlecht. Da die Messung höchstens den unteren Körper bis zum Bauchnabel erfasst, kommt es zu ungenauen Ergebnissen.

Der ausführliche Test Personenwaagen ist in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test nachzulesen und unter www.test.de/waagen abrufbar.

Neue Folgen von „Bares für Rares“ und „Die Hundeflüsterin“

Bares für Rares mit Moderator Horst Lichter © Foto: ZDF / Willi Weber
Bares für Rares mit Moderator Horst Lichter
© Foto: ZDF / Willi Weber

Die Trödel-Show „Bares für Rares“ und die Doku-Reihe „Die Hundeflüsterin“ gehen in die zweite Runde: Von Sonntag, 5. Januar 2014, 13.15 Uhr, an zeigt das ZDF jeweils zehn neue Folgen.

Horst Lichter sucht in seiner Trödel-Show um 13.15 Uhr Zuschauer, die aus ihren in Keller, Garage oder Speicher gefundenen Sammlerstücken und Kuriositäten Geld machen wollen. Er und sein Expertenteam nehmen Raritäten unter die Lupe und begutachten antike, wertvolle oder besonders liebgewonnene Schätze. Der Trödel-Besitzer hat die Möglichkeit, sein Objekt einem ausgewählten Kreis von Händlern anzubieten und „Bares für Rares“ zu bekommen.

Ob aggressive Beller, flüchtende Angsthunde oder eifersüchtige Rudelführer – Hundeexpertin Maja Nowak hilft auch in den neuen Folgen der Doku-Reihe „Die Hundeflüsterin“, um 14.00 Uhr, wenn das Leben mit dem geliebten Vierbeiner zur Last wird. Die Hundeexpertin versucht aber auch, den Menschen „am anderen Ende der Leine“ die Bedürfnisse und „Sprache“ ihres Hundes näher zu bringen.

In der ersten Folge „Maja Nowak und der Hund aus Sardinien“ holt Claudia Ludwig, jahrelang Moderatorin der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“, einen Hund aus einem Tierheim auf Sardinien. Damit das Eingewöhnen in Deutschland reibungslos abläuft, setzt sie auf die Unterstützung von Maja Nowak. Die Hundeflüsterin zeigt, wie Norwich Terrier Dusty, der jeden Besucher in Grund und Boden bellt und seinem Frauchen nicht von der Seite weicht, zur Entspannung findet. Schließlich hilft Maja zwei gestressten Männern, sich bei ihrer Beagle-Dame Emma durchzusetzen.

ZDFneo sendet die erste Folge der zweiten Staffel „Bares für Rares“ bereits am Samstag, 4. Januar 2014, 12.15 Uhr. Weitere neue Folgen werden am 18. Januar, 1., 15. und 22. Februar 2014, jeweils samstags, 12.15 Uhr, gezeigt.

„Die Garmisch-Cops“

Am Fuße von Alp- und Zugspitze gehen Anton Wölk und Robert Bähr erneut auf Verbrecherjagd: Das ZDF zeigt von Freitag, 3. Januar 2014, 19.25 Uhr, an zwölf neue Folgen der Krimiserie „Die Garmisch-Cops“. Neben Thomas Unger und Jan Dose als Ermittler sowie Franziska Schlattner, Holger Daemgen, Christoph Stoiber und Tim Wilde in weiteren Hauptrollen spielen erstmals Bettina Mittendorfer als Sekretärin im Präsidium sowie Inge Blau als Vorzimmerdame der Staatsanwaltschaft. Regie bei der zweiten Staffel führten Walter Bannert und Jörg Schneider nach den Drehbüchern von Claudia Leins, Anette Schönberger, Hans-Henner Hess, Oke Stielow, Paul Milbers und Michael Pohl.

Der ortsansässiger Bergbahnbetreiber Markus Lechner (David Baalcke) und sein Mitarbeiter machen in der Auftaktfolge „Gondelfahrt in den Tod“ eine schreckliche Entdeckung: In einer der Kabinen sitzt ein Toter. Offensichtlich wurde auf den Chef einer Schneetechnik-Firma während der Fahrt aus großer Entfernung geschossen. Erste Ermittlungen konzentrieren sich auf die Suche nach der Patronenhülse, auf weitere Spuren des Täters und auf Markus Lechner selbst, der eine Verabredung mit dem Mordopfer hatte. Kommissar Wölk fordert deshalb bei seiner Noch-Ehefrau, Staatsanwältin Claudia Wölk (Franziska Schlattner), einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Gondelbetreibers an, verschweigt dabei aber, dass seine Begründung hierfür eher auf einem Bauchgefühl als auf Beweisen beruht.

Claudia hat auch andere Sorgen: Ihre Eltern Eva und Arthur Brandl (Gaby Dohm und Dietrich Mattausch) kommen zu Besuch und wissen nicht, dass ihre Tochter und Anton seit der Trennung immer noch unter einem Dach wohnen. Richtig irritiert über ihren Noch-Ehemann ist die Staatsanwältin, als sie merkt, dass der Fall eine ganz andere Wendung nimmt und Anton ihr nicht die ganze Wahrheit gesagt hat.

garmischcops.zdf.de

SEPA: Neue Zahlungsregeln

Zum 1. Februar des nächsten Jahres enden europaweit viele nationale Zahlungssysteme. Das betrifft vor allem Überweisungen und Lastschriften; ab dem Stichtag werden alle Zahlungen nach den SEPA-Regeln erfolgen. SEPA bedeutet Single Euro Payments Area. Zahlungen in Euro – im Inland wie auch in andere Länder – sollen nach dem Willen der EU schneller und für den Verbraucher günstiger werden.

Neben den Mitgliedern der EU nehmen auch die Länder des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie die Schweiz und Monaco am System teil. Um das einheitliche europäische SEPA-Verfahren zu etablieren, hat der europäische Gesetzgeber in einem genauen Zeitplan vorgegeben, wann die nationalen Zahlungssysteme nicht mehr zur Verfügung stehen dürfen. Künftig werden für den Zahlungsverkehr die IBAN (International Bank Account Number, also die internationale Kontonummer) und – zeitlich befristet – die BIC (internationale Bankleitzahl) bedeutsam sein. In Deutschland bedeutet der Zeitplan, dass

  • bis zum 31. Januar 2014
    bei inländischen Überweisungen die IBAN und BIC oder wie bisher Kontonummer und Bankleitzahl,
    bei grenzüberschreitenden SEPA-Überweisungen in der EU die IBAN und BIC anzugeben sind,
  • zwischen dem 1. Februar 2014 und 31. Januar 2016
    bei inländischen Überweisungen nur die IBAN oder die Kontonummer und Bankleitzahl,

    bei grenzüberschreitenden SEPA-Überweisungen in der EU die IBAN und BIC anzugeben sind,

  • ab dem 1. Februar 2016
    bei inländischen und grenzüberschreitenden SEPA-Überweisungen innerhalb der EU allein die IBAN zählt.

Antworten auf häufige Fragen zu den SEPA-Regeln finden Sie unter: www.vz-nrw.de/sepa

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