Kategorie-Archiv: Biografie

Flora Tristan – ein „sozialistischer Blaustrumpf“?

„Wahrscheinlich konnte sie nicht kochen. Ein sozialistischer und anarchistischer Blaustrumpf“, urteilte ihr Enkel, der berühmte Maler Paul Gauguin, über seine Großmutter, ohne sie zu kennen. Gemeint ist die Schriftstellerin und Aktivistin Flora Tristan (1803-1844). Die Tochter eines reichen Peruaners und einer nach Spanien emigrierten Französin begründete theoretisch die Vereinigung von Feminismus und Sozialismus. Ihr widmet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den nächsten Abend im Rahmen der Reihe Salon „Frauenbilder“ am Donnerstag, 17. Oktober, um 18.15 Uhr im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten.

Flora Tristan auf einer Zeichnung von Adolphe Constant, 1840 in der Zeitschrift "Les belles femmes de Paris" veröffentlicht. Foto: LWL
Flora Tristan auf einer Zeichnung von Adolphe Constant, 1840 in der Zeitschrift „Les belles femmes de Paris“ veröffentlicht.
Foto: LWL

Florence Hervé, renommierte Schriftstellerin und Wissenschaftlerin aus Düsseldorf, wird mit vielen Bildern den Lebensweg von Flora Tristan nachzeichnen und Ausschnitte aus ihren Werken vorlesen. Die Expertin ist Herausgeberin des aktuellen Buches „Flora Tristan oder: Der Traum vom feministischen Sozialismus“.

Flora Tristan hatte ein kurzes aber äußerst bewegtes und gefährliches Leben. Ihre Wege führten sie von Frankreich nach England, Italien, Deutschland, die Schweiz und Peru. Sie war Journalistin, Reporterin, Rednerin, Kulturvermittlerin, Reisende, Abenteuerin, Aktivistin, Feministin, Sozialistin und gilt als eine der faszinierendsten Gestalten der französischen und internationalen Frauenbewegung.

Im 19. Jahrhundert waren ihre Werke „Die Notwendigkeit, Ausländerinnen gut aufzunehmen“, „Fahrten einer Paria“, „Im Dickicht von London“, „Arbeiterunion“ und „Tour de France“ Bestseller – sie sind heute noch ein Lesegenuss. Ihre Reportagen beispielsweise über Peru und London beschäftigen sich in vielen Aspekten mit der Armut und dem sozialen Elend der Arbeiterklasse. Die gesellschaftliche Diskriminierung der Frauen aufgrund ihres Geschlechts stellt Tristan in ihren Schriften pointiert dar. Sie fordert deshalb „absolute Gleichheit des Mannes und der Frau“, zu ihrer Zeit noch eine gesellschaftliche Utopie.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. Parkplätze stehen auf dem Gelände zur Verfügung.

LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstr. 35
58452 Witten
Karte und Routenplaner

11.11.1974 – Geburtstag von Leonardo DiCaprio

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Leonardo Dicaprio

Lebenslauf / Steckbrief
Leonardo DiCaprio (amerikanischer Filmschauspieler)

Name: Leonardo Wilhelm DiCaprio
Geboren: 11. November 1974
Geburtsort: Los Angeles, Kalifornien, USA

Sonstiges: Seine Oma wohnte im Ruhrgebiet (Oer-Erkenschwick/Kreis Recklinghausen)

Filme:
1991: Critters 3 – Die Kuschelkiller kommen (Critters 3)
1992: Poison Ivy – Die tödliche Umarmung (Poison Ivy)
1993: This Boy’s Life
1993: Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa (What’s Eating Gilbert Grape)
1995: Don’s Plum
1995: Schneller als der Tod (The Quick and the Dead)
1995: Jim Carroll – In den Straßen von New York (The Basketball Diaries)
1995: Total Eclipse – Die Affäre von Rimbaud und Verlaine (Total Eclipse)
1996: William Shakespeares Romeo + Julia (William Shakespeare’s Romeo + Juliet)
1996: Marvins Töchter (Marvin’s Room)
1997: Titanic
1998: Der Mann in der eisernen Maske (The Man in the Iron Mask)
1998: Celebrity (Celebrity)
2000: The Beach
2002: Gangs of New York
2002: Catch Me If You Can
2004: Aviator (The Aviator)
2006: Departed – Unter Feinden (The Departed)
2006: Blood Diamond
2007: The 11th Hour, Dokumentarfilm
2008: Revolutionary Road

15.7.1976 – Geburtstag von Diane Kruger

Diane Kruger pictureDiane Kruger

 

Steckbrief / Lebenslauf
Diane Kruger (deutsche Schauspielerin)

Name: Diane Kruger (auch Diane Krüger, Diane Heidkrüger)
Geboren: 15. Juli 1976
Geburtsort: Algermissen bei Hildesheim, Deutschland

Filme:

2002: The Piano Player – Brennende Seelen vergessen nie (The Piano Player), Fernsehfilm
2002: Bad, Bad Things (Mon idole)
2003: Ihr letzter Coup (Ni pour, ni contre (bien au contraire)
2003: Michel Vaillant
2004: Troja (Troy)
2004: Sehnsüchtig (Wicker Park)
2004: Das Vermächtnis der Tempelritter (National Treasure)
2005: Merry Christmas (Joyeux Noël)
2005: Frankie
2006: Princess Constance (Les Brigades du tigre)
2006: Klang der Stille (Copying Beethoven)
2006: Goodbye Bafana
2007: The Hunting Party
2007: Das Vermächtnis des geheimen Buches (National Treasure: Book of Secrets)

3.3.1982 – Geburtstag von Jessica Biel

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Jessica Biel

Steckbrief / Lebenslauf
Jessica Biel (amerikanische Schauspielerin)

Name: Jessica Claire Biel
Geboren: 3. März 1982
Geburtsort: Ely, Minnesota, USA

Sonstiges: Bekannt wurde Jessica Biel durch die Rolle als Mary Camden in der Fernsehserie Eine himmlische Familie.

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