Kategorie-Archiv: Fit & Gesund

Von wegen „König Fußball“

Mitgrölen, anfeuern und vor Freude in die Luft hüpfen – Gerade startete die neue Bundesliga-Saison und so mancher Fan hat sich vermutlich beim Zuschauen bereits körperlich verausgabt. Beim Anfeuern gehört Fußball zur Lieblingsdisziplin der Deutschen. Wenn sie sich aber selbst sportlich betätigen, landet der Mannschaftssport nur auf Platz fünf der Lieblingssportarten. Statt einem Ball hinterherzulaufen, schwingt sich ein Großteil lieber auf den Fahrradsattel, wie die aktuelle TK-Bewegungsstudie „Beweg Dich, Deutschland!“ zeigt.

Vier von zehn Befragten, die mindestens ab und zu Sport treiben, nutzen den Drahtesel für eine gemütliche Fahrradtour, fahren Mountainbike oder sogar Radrennen. Im Osten wie auch im Westen des Landes ist die Sportart gleichermaßen beliebt, in ländlichen Orten noch etwas mehr als in urbanen Gebieten. Männer zieht es deutlich häufiger auf das Rad (44 Prozent) als Frauen (35 Prozent). Insbesondere die Jüngeren im Alter von 18 bis 25 Jahren radeln gerne (47 Prozent). Und es zeigt sich auch: Je mehr Personen im Haushalt leben, desto beliebter ist der Radsport.

Auf Platz zwei der beliebtesten Sportarten landen gezieltes Fitness-Training, Aerobic und Gymnastikkurse. Immerhin rund ein Drittel der Sporttreibenden findet regelmäßig Spaß daran – Frauen doppelt so häufig (42 Prozent) wie Männer (21 Prozent). Je älter die Befragten, desto eher nehmen sie an Fitness-Kursen oder Gerätetraining teil. „Mit steigendem Alter nehmen Rücken- und Gelenkschmerzen zu. Gezieltes Fitnesstraining ist eine gute Möglichkeit solchen Problemen vorzubeugen. Wichtig dabei ist, dass man nicht einseitig trainiert, sondern alle Muskelgruppen gleichermaßen stärkt“, empfiehlt TK-Sportexpertin Uta Dreykluft und ergänzt: „Sind bereits Beschwerden vorhanden, ist eine sportmedizinische Untersuchung ratsam“.  Die TK bezuschusst für ihre Versicherten die Kosten einer solchen Beratung.

Gelenkschonend geht es auf dem dritten Platz zu: Jeder Vierte walkt oder schwimmt gerne. In beiden Sportarten ist der Frauenanteil deutlich höher als der der Männer. Insbesondere Nordic Walking erfreut sich bei den Älteren ab 66 Jahren großer Beliebtheit. Hier zeigt sich: Mit steigendem Alter walken mehr Menschen. Mehr Tempo gibt es bei der viertliebsten Sportart Joggen: Mehr als jeder Fünfte läuft regelmäßig. Dann erst folgt auf dem fünften Platz Fußball, gleichauf mit Tennis. Jeweils sieben Prozent der befragten Sportler schnüren dafür die Fußball- beziehungsweise Turnschuhe – davon deutlich mehr Männer als Frauen.

Die Studie zeigt auch: Sport ist keine Frage des Geldes. In der niedrigsten und der höchsten Einkommensgruppe werden die gleichen fünf Lieblingssportarten genannt. Tennis, Wintersport und Reiten kommen in der Gehaltsklasse ab 4.000 Euro zwar öfter vor als im Durchschnitt, sind aber auch hier Randsportarten.

Beschäftigte wollen ihren Arbeitsalltag nicht aussitzen

Die Urlaubszeit ist zu Ende. Die rund 42 Millionen Berufstätigen in ihren Arbeitsalltag. zurückgekehrt. Und der ist, wie die aktuelle TK-Studie „Beweg dich, Deutschland!“ zeigt, vor allem bewegungsarm. 70 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten nur im Sitzen oder bewegen sich allenfalls mäßig. Das große Sitzen betrifft deutlich mehr Frauen (87 Prozent) als Männer (57 Prozent). Die Unzufriedenheit damit ist groß: Mehr als jeder Zweite von ihnen möchte diesen Zustand gerne ändern.

Wunsch und Wirklichkeit driften allerdings in der Realität auseinander. Zwischendurch aufstehen, sich recken und strecken – 45 Prozent der beruflichen Wenigbeweger schaffen nicht einmal das. Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, seine Mitarbeiter in Schwung zu bringen. So denken zumindest 52 Prozent der Befragten. Ihrer Meinung nach soll dieser ausreichend Angebote dafür schaffen. Dem widersprechen vier von zehn Berufstätigen: Ob sie sich bewegen oder nicht, halten sie in erster Linie für Privatsache.

So oder so besteht beim Bewegungsangebot in Betrieben Luft nach oben: Rund neun von zehn Berufstätigen werden von ihrem Vorgesetzten nicht unterstützt, wenn es um sportliche Aktivität geht. Ähnlich viele Befragte geben an, dass auch die Kollegen in der Hinsicht weder motivieren noch unterstützen. Zudem hat fast jeder Dritte keine Chance, sich während der Arbeitszeit zu bewegen.

Obwohl sich genau das viele Beschäftigte wünschen: Insbesondere der ergonomische Arbeitsplatz (44 Prozent), Gesundheitskurse direkt im Unternehmen (37 Prozent) und gute Fahrradabstellmöglichkeiten (30 Prozent) stehen auf der Wunschliste der Mitarbeiter. Ein Blick auf das tatsächlich vorhandene Angebot zeigt: Vor allem ergonomische Arbeitsplätze (13 Prozent) und Gesundheitskurse im Unternehmen (17 Prozent) könnten häufiger angeboten werden.

Die Studie zeigt aber auch: Der Arbeitgeber ist nicht allein verantwortlich. Denn selbst wenn dieser einiges anbietet, greifen nur Teile der Belegschaft darauf zurück. Immerhin nutzten die meisten vorhandene Duschen, Umkleideräume oder Spinde (73 Prozent), ebenso wie den ergonomischen Arbeitsplatz (62 Prozent). Aber nicht einmal die Hälfte der Berufstätigen nimmt die restlichen Angebote wahr. Selbst unter den Befragten, die angeben, sich im Alltag zu wenig zu bewegen, machen nur 46 Prozent beim Betriebssport mit.

Immerhin: Wem es gesundheitlich weniger gut geht, erkennt offenbar das Warnsignal. Zwei Drittel dieser Befragten nutzen Gesundheitskurse im Unternehmen. Auch die Befragten, deren Rücken oder Gelenke schmerzen, sind aktiv: Acht von zehn machen bei organisierten bewegten Arbeitspausen mit und jeder Zweite nutzt betriebsinterne Gesundheitskurse.

„Dauerhaftes Sitzen belastet den Rücken, führt zu Verspannungen oder gar zu Rückenbeschwerden, wenn die Arbeitnehmer nicht für einen bewegten Ausgleich sorgen. Daher ist es empfehlenswert, regelmäßig Bewegungspausen einzulegen. Treppen laufen, stehend telefonieren oder sich zwischendurch bewusst recken  und strecken – das sind kleine Bewegungseinheiten, die sich in jeden Tagesablauf integrieren lassen“, so Beate Helbig, TK-Bewegungsexpertin. „Wichtig ist der Erhalt der Gesundheit auch im belastenden Arbeitsalltag. Dafür müssen sich Arbeitgeber und Mitarbeiter gleichermaßen einsetzen.“ Wie betriebliches Gesundheitsmanagement gelingen kann, steht auf www.tk.de (Webcode: 018168). Hier gibt es Anregungen und Tipps rund um das Thema „Gesund im Betrieb“.

Kranke Gesellschaft? – Jeder Dritte hält für chronisch krank

Ein Drittel der Menschen in Deutschland sieht sich selbst als chronisch krank an. Dies geht aus der aktuellen Bewegungsumfrage „Beweg Dich, Deutschland!“ hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) durchgeführt hat. Am häufigsten genannte Beschwerden unter den Befragten: Herz-Kreislauf-Erkrankungen (90 Prozent), Stoffwechselstörungen wie Diabetes (85 Prozent) und Übergewicht (41 Prozent) – Zivilisationskrankheiten, die vor allem durch falsche Ernährung und Bewegungsmangel entstehen.

Genau das ist laut TK ein Problem: Mehr als jeder vierte Chroniker (26 Prozent) bezeichnet sich als Antisportler, ein weiteres Drittel als Sportmuffel (33 Prozent). Und: 45 Prozent der Patienten meinen, dass es ihnen aufgrund ihrer Erkrankungen auch im Alltag nicht möglich ist, sich mehr zu bewegen.

„Medizinisch gesehen ist das Unsinn“, erklärt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK), und ergänzt: „Viele Krankheiten entstehen überhaupt erst durch eine ungesunde Lebensweise. Aber selbst wenn zum Beispiel Diabetes oder Bluthochdruck bereits vorliegen, wirkt sich die richtige Bewegung fast immer positiv auf den Krankheitsverlauf aus.“

Ebenfalls auffällig: Der Anteil derer, die besonders viel Zeit vor TV, Computer oder Spielkonsole verbringen, ist bei den Chronikern deutlich höher. Knapp jeder Fünfte (18 Prozent) sitzt täglich 5-7 Stunden vor dem Bildschirm, weitere zehn Prozent sogar acht Stunden oder mehr. Bei den gesunden Befragten lag der Anteil nur bei elf bzw. vier Prozent.

Mit einem umfangreichen Angebot an Gesundheitskursen und E-Coaching-Programmen möchte der TK-Chef auch Chroniker in Bewegung bringen: „Sport ist Therapie und sollte ebenso wie die medizinische und medikamentöse Versorgung in die Behandlung integriert werden. Es geht hier nicht um Leistungssport. Auf unserer Website tk.de halten wir derzeit über 40.000 Kursangebote vor. Es gibt viele Sportarten wie Walking, die sich auch für Menschen mit Übergewicht oder Rückenproblemen eignen.“

Zum Süßen Honig verwenden

Honig gilt als das älteste Süßungsmittel der Menschheit. Bis zum 16. Jahrhundert wurde auf der ganzen Welt fast ausschließlich mit ihm gesüßt. Der jährliche Honigverbrauch liegt in der Bundesrepublik bei ca. 1,4 kg und ist der höchste Pro-Kopf-Verbrauch der Welt. Gern wird Honig als Aufstrich auf dem Brot verzehrt. Doch eignet er sich auch hervorragend zum Süßen von Speisen wie Quark, Joghurt, Müsli, Salatdressings und Saucen und für die Zubereitung von Gebäck und Kuchen. Die Griechen und Römer legten den Grundstein für Gewürzkuchen-Rezepte, aus denen der deutsche Lebkuchen, das englische Gingerbread und das französische Pain d´ épices hervorgegangen sind.

Weniger Kalorien als Zucker

Zum größten Teil, d.h. zu 70-80%, besteht Honig aus Zuckerstoffen, überwiegend aus einem Gemisch von Frucht- und Traubenzucker. Darüber hinaus enthält er Wasser und verschiedene Wirkstoffe wie Mineralien, Enzyme, organische Säuren und Aromastoffe. Honig liefert dem Körper rund 300 kcal pro 100 Gramm. Im Vergleich dazu liefern 100 g Zucker ca. 400 kcal.

Honig enthält viel Fruchtzucker. Deshalb übersteigt seine Süßkraft die des Zuckers. Man kann mit Honig also Zucker und damit Kalorien einsparen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass auch Honig zum Großteil aus Zuckerstoffen besteht und daher auch nur sparsam verwendet werden sollte. Während der Haushaltszucker allerdings bis auf die Kohlenhydrate keine weiteren Nährstoffe liefert, sind im Honig neben etwa 120 Duft- und Aromastoffen viele weitere wertvolle Vitalstoffe enthalten. Es sind zwar nur geringe Mengen an Spurenelementen, Vitaminen, Enzymen und anderen natürlichen Stoffen. Aber das einzigartige, natürliche Zusammenspiel dieser Stoffe ist es, das den Honig nicht nur von Natur aus haltbar, sondern auch zu einem sehr gesunden Lebensmittel macht.

Besser für Diabetiker

Für Diabetiker ist vor allem Blütenhonig eine Alternative zum Zucker, da er den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen lässt. Wissenschaftler vermuten, dass das am hohen Fruchtzuckergehalt (34-41 %), aber auch an Mehrfachzuckern (1-14 %) und an der generell sehr komplexen Zusammensetzung des Honigs liegt. Fruchtzucker wird im Gegensatz zum normalen Haushaltszucker ohne Insulin vom Körper aufgenommen, allerdings deutlich langsamer.

Der aus dem Nektar des Manukastrauches gewonnene Honig wirkt antibakteriell. © neuseelandhaus.de / Wirths PR
Der aus dem Nektar des Manukastrauches gewonnene Honig wirkt antibakteriell.
© neuseelandhaus.de / Wirths PR


Bei richtiger Lagerung – d.h. kühl, dunkel und vor allem trocken – hält sich Honig über Monate und sogar Jahre hinweg. Wenn Honig auskristallisiert, ist das übrigens kein Zeichen von schlechter Qualität. Im Gegenteil – Honig ist ein Naturprodukt und je nach Zusammensetzung kristallisieren bestimmte Honigsorten mal langsamer, mal schneller. Vorsichtig im Wasserbad unter Rühren erwärmt, ist er schnell wieder flüssig und schmeckt auch genauso gut wie vorher. Dabei sollte der Honig nicht über 40 °C erwärmt werden, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe nicht mehr wirken können. Eine Ausnahme bildet Manuka-Honig: Sein Wirkstoff, das Methylglyoxal (MGO) ist sehr temperaturbeständig. Dieses MGO hat der neuseeländische Manuka-Honig den anderen Honigsorten voraus, denn damit wirkt er wie ein natürliches Antibiotikum und kann sowohl innerlich als auch äußerlich eingesetzt werden.

In den Waben entsteht der Honig. © neuseelandhaus.de / Wirths PR
In den Waben entsteht der Honig.
© neuseelandhaus.de / Wirths PR

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