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Kaffeeanbau in Indien: Bienen nur ein Produktionsfaktor unter anderen
Die Bestäubung durch Bienen und andere Insekten ist offenbar nur einer von vielen Produktionsfaktoren in der Landwirtschaft. Das ist das Fazit einer Fallstudie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) auf einer Kaffeeplantage in Indien. Die Ökologen hatten in der Provinz Kodagu in Südindien untersucht, welchen Einfluss Bestäuberinsekten auf den Kaffeeertrag in einem Waldfeldbausystem haben. Weitere Faktoren wie die Boden- und Waldbewirtschaftung, Wasserverfügbarkeit, Bodenfruchtbarkeit und die Beschattung der Kulturen durch Bäume wurden mit einbezogen.
Im traditionellen Waldfeldbau werden die Kaffeebüsche ins Unterholz des Waldes oder im Schatten großer Bäume gepflanzt, um sie vor direktem Sonnenlicht zu schützen. Die Kaffeebüsche blühen alle zur gleichen Zeit nach starkem Regen zwischen Februar und März und werden von drei Bienenarten bestäubt. Die Riesenhonigbiene Apis dorsata ist die wichtigste Bestäuberin, die große Kolonien bildet und für ihr schweres Nest hohe Bäume mit dicken Ästen braucht.
Bestäuber sind natürlich wichtig für die Kaffeebauern, betonen die ETH-Forscher. Die Auswertung der Daten hat gezeigt, dass mit der Größe der Bienenvölker auch der Ertrag steigt. Dennoch sind bestäubende Insekten nur ein Produktionsfaktor unter vielen, die sich gegenseitig beeinflussen. Der Ertrag lässt sich aber auch bienenunabhängig steigern – etwa durch eine Kalkdüngung. Zudem lohnt es sich, mit Hilfe von Bewässerung die Blütenbildung vorzeitig auszulösen und dadurch auf der jeweilgen Plantage mehr Bestäuber anzulocken. Durch das Fällen von Bäumen bekommen die Pflanzen mehr Licht und können besser wachsen.
Einzelbetrieblich führen diese Maßnahmen kurzfristig zu höheren Erträgen. Langfristig zerstört die schleichende Entwaldung aber den Lebensraum der Riesenhonigbiene. Das verringert letztlich die Bestäubungsleistung. Es ist unklar, ob die beiden anderen Bienenarten diesen Verlust ausgleichen könnten. Das Fallbeispiel des Kaffeeanbaus in Indien zeigt, wie Bienen die Anbaumethoden der Bauern und die natürlichen Gegebenheiten sich gegenseitig beeinflussen und voneinander abhängen. Kurzfristig sind höhere Erträge auch ohne Bienen möglich, langfristig verschwindet der Lebensraum für die Insekten. Hier gilt es, die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen. Zehn Prinzipien wie das vor allem in ländlichen tropischen Gebieten gelingen kann, wurden in der Studie formuliert und in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.
Heike Kreutz, www.aid.de
Weitere Informationen:
www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/130604_kodagu_kaffee_per/index
www.aid.de/landwirtschaft/bienen.php
„Die Zeit zurückdrehen …

Seit 1. Oktober 2013 bietet der Fachbereich Geoinformation und Liegenschaftskataster des Kreises Borken einen außergewöhnlichen Service. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können dort dann ganz besondere „Filmstreifen“ ordern und dabei „Die Zeit zurückdrehen …“. So lautet auch der Name dieses neuen Angebots. Es geht immer um fünf Luftbildaufnahmen der im Internet-Geodatenatlas des Kreises unter www.kreis-borken.de/zeitreise verfügbaren Befliegungs-Jahrgänge 1989/97, 2000/02, 2005/06, 2009 und 2012.
Mit der jeweiligen Wunschadresse im Zentrum lassen sich so über diese lange Zeitreihe hinweg Veränderungen in der Landschaft, der Bebauung oder der direkten Nachbarschaft sowie die Entwicklung von Städten und Gemeinden bebildern. Die „Filmstreifen“ eignen sich hervorragend auch als Geschenke, die im Wortsinne auf die zu Beschenkenden „zugeschnitten“ sind.
Entsprechende Muster der möglichen „Filmstreifen“ sind im Internet unter www.kreis-borken.de/filmstreifen zu finden. Die darin enthaltenen Einzelbilder decken immer ein Gebiet von 150 mal 200 Metern ab. Gedruckt werden sie auf hochwertigem 190g/m² Fotopapier. Im Format 90 x 30 Zentimeter kosten diese „Filmstreifen“ dann 30,- Euro und im Format 60 x 20 Zentimeter 20,- Euro (Versandkosten inklusive).
Bestellkarten dafür gibt es bei den Städten und Gemeinden sowie den Sparkassen und Volksbanken im Kreisgebiet. Erhältlich sind die Bestellkarten natürlich auch im Borkener Kreishaus, Burloer Straße 93, 46325 Borken, und in den Nebenstellen des Kreises (zum Beispiel in den Kfz-Zulassungstellen in Ahaus und Bocholt sowie im Hamaland-Museum in Vreden) oder als Online-Formular unter www.kreis-borken.de/zeitreise.
Auskünfte zum neuen Serviceangebot gibt beim Kreis Borken Julia Exner, Telefon 02861/82-2410, E-Mail: zeitreise@kreis-borken.de, Informationen zum Thema Geodatenatlas generell Thomas Westhoff, Telefon 02861/82-2440, E-Mail: gdm@kreis-borken.de.
„Menschen“

Foto: A. Tenzler
Die Hobbyfotografen des FotoForums Minden haben sich auf der Straße und im Fotostudio mit der Kamera ein Bild von anderen Menschen gemacht. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Sonntag, 13. Oktober, um 11 Uhr zur Eröffnung der Fotoausstellung im Herrenhaus der Glashütte Gernheim ein. Die Fotografen des FotoForums Minden präsentieren die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit dem Jahresthema „Menschen“. Die Ausstellung im LWL-Industriemuseum läuft bis zum 17. November.
Das Bild „2“ von Professor Andreas Tenzler wurde beim diesjährigen Norddeutschen Fotowettbewerb in der Kategorie freies Thema mit dem ersten Platz ausgezeichnet.
Hintergrund
Das Foto Forum Minden wurde 1969 gegründet und hat 20 Mitglieder. Sie beteiligen sich regelmäßig an Wettbewerben, führen Fotoexkursionen durch und richten Ausstellungen aus. Ein Erfahrungsaustausch und Diskussionen über Fotografien und Fotogeräte stehen im Mittelpunkt des gemeinsamen Interesses.

LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Karte und Routenplaner
