Kleinräumige Rasterkarten aus der Agrarstatistik

Wo gibt es die meisten Schweine je 100 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche? Welche Region hat den größten Mais- oder Weizenanteil an der landwirtschaftlich genutzten Fläche? Wo ist die Beschäftigung in der Landwirtschaft am höchsten? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der neue Online-Atlas Agrarstatistik. Mit dieser Anwendung erweitert die amtliche Statistik nun ihr Datenangebot um kleinräumige digitale Karten.

Der Atlas enthält insgesamt 16 Karten zum Thema Landwirtschaft, unter anderem zur Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe, zu deren landwirtschaftlich genutzter Fläche und zu deren Tierbeständen. Die statistische Datengrundlage dazu bilden georeferenzierte Daten aus der Landwirtschaftszählung 2010. Der Großteil der Karten basiert auf Rasterzellen mit 5 km Gitterweite. Damit werden erstmals Karten mit einer räumlichen Auflösung angeboten, die zum Teil sogar unterhalb der Gemeindeebene liegt. Zudem sind zu ausgewählten Themen Karten mit Flussgebietseinheiten verfügbar. Ergänzend sind als Hintergrundinformation zu den Karten umfassende Metadaten hinterlegt.

Der Online-Atlas Agrarstatistik steht allen interessierten Nutzern kostenfrei im gemeinsamen Statistik-Portal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zur Verfügung. Die einfach zu bedienende Web-Anwendung bietet neben der Ausgabe der Karten als Bilder und als PDF-Dateien auch einen WMS-Dienst (Web Map Service) an. Dieser Kartendienst erlaubt eine Nutzung der Karten in anderen GIS-Anwendungen (Geografisches Informationssystem).

Krebspatienten versterben im Schnitt mit 73 Jahren

Das durchschnittliche Sterbealter von Personen, die an bösartigen Neubildungen (Krebs) verstorben sind, betrug im Jahr 2012 durchschnittlich 73,2 Jahre. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkrebstages mitteilt, hat sich damit das Sterbealter in den letzten 30 Jahren um 3,1 Jahre erhöht.

Krebs bedeutet jedoch nicht unbedingt, keine Chance auf ein höheres Alter zu haben: 17 % der im Jahr 2012 an Krebs verstorbenen Personen waren 85 Jahre oder älter. Vor 30 Jahren betrug dieser Anteil nur 8 %.

Freilandhühner: Luft, Licht und mobil

Nach Auslaufen der Käfighaltung ist die Freilandhaltung nicht die erste Wahl unter den Alternativen in der Hühnerhaltung. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes geht die Zahl der Freilandhaltungen sogar leicht zurück. Iris Weiland aus dem hessischen Bad Sooden-Allendorf weiß auch warum: Verschlammte Ausläufe, infizierte Tiere, Umweltprobleme mit hohen Nährstoffeinträgen und fehlende Grünfutterflächen bringen die Freilandhaltung in Bedrängnis. Die Stallbauexpertin hat die Haltung von Legehennen vom Auslauf her neu denken gelernt und 2002 mit einem mobilen Stall experimentiert, der seitdem als Prototyp noch immer unterwegs ist. Sein Nachfolger ist das „Hühnermobil“, das von 225 bis zu 1.200 Legehennen Platz bietet.

Dem Fluchttier bietet das Hühnermobil Rückzugsraum, der in einen Warmbereich und Kaltscharrbereich unterteilt ist. Zahlreiche Sicherungen halten die Füchse fern. Der Clou ist die Umsetzbarkeit selbst mit kleineren Traktoren, so dass der mobile Stall innerhalb einer Viertelstunde auf einem neuen Platz stehen kann. Inklusive Eiersammeln fallen zwischen 270 und 650 Arbeitszeitstunden pro Jahr an. Die Grundreinigung nach dem Ausstallen ist mit zehn Stunden der größte ungeteilte Arbeitsblock.

Zehn Prozent des Körpergewichtes nehmen die Hühner an Grünfutter auf. Daher eignet sich das Hühnermobil für die Rotation in einer Kleegrasfruchtfolge und kommt ohne zusätzliche Flächen aus. Der Nachfrucht werden rund 60 kg Rein-Stickstoff je Hektar hinterlassen.

Das Prinzip der weiterziehenden und artgerechten Haltung eignet sich nach Angaben von Iris Weiland selbst für Wasserschutzgebiete. Das Wechseln des Stallplatzes ist an den Abdrücken leicht zu kontrollieren. Das Hühnermobil braucht aber einen Bauantrag oder eine Bestätigung der Genehmigungsbehörde.

Je nach Stallgröße müssen die Bauern zwischen 30.000 und 160.000 Euro investieren. Bei Investitionskosten von rund 125 Euro je Henne dürfen sie aber auch mit einem Mehrerlös von zehn bis 20 Cent pro Ei in der Direktvermarktung rechnen. Einige Landwirte bieten eine Kundenbeteiligung an, so dass die Verbraucher „ihre Eier“ einkaufen können. Das Hühnermobil ist in der Landschaft präsent und bietet ausreichend Gelegenheit zur Kundenkommunikation.

Roland Krieg, www.aid.de

Valentinstag: Reisen statt Rosen

Gibt es zum Tag der Liebenden etwas Aufmerksameres als einen Strauß Blumen oder eine Einladung zum Abendessen? Gibt es. Einfallsreiche „Verliebte“ entführen ihre Partner lieber für zwei, drei Tage und Nächte in einen kuscheligen Landgasthof oder ein romantisch gelegenes Hotel. Zum Beispiel im Schmallenberger Sauerland, wo der Tag auf Wunsch mit einem ausgiebigen Sekt-Frühstück im Bett beginnt.

 Schlemmen und Geniessenim Schmallenberger Sauerland.  © www.schmallenberger-sauerland.de
Schlemmen und Geniessenim Schmallenberger Sauerland.
© www.schmallenberger-sauerland.de

Danach empfiehlt sich eine anregende Wanderung durch das wahre Land der tausend Berge, dessen europaweit vorbildliche Ausschilderung Sicherheit und Orientierung auf Schritt und Tritt schenkt. Wer das Wochenende (ohne Kinder) lieber für einen ausgiebigen Bummel nutzen möchte, besucht die bestens sortierten Fachgeschäfte Bad Fredeburgs,

 Schmusewochenende Sauerland © www.schmallenberger-sauerland.de
Schmusewochenende Sauerland
© www.schmallenberger-sauerland.de

Eslohes und Schmallenbergs sowie den Werksverkauf der Fa. Falke. Oder gönnt sich und dem Partner ein paar Extra-Streicheleinheiten an Körper, Geist und Seele: Viele der 3- bis 5-Sterne-Gastbetriebe warten nämlich nicht nur mit großzügig gestalteten Bade- und Saunalandschaften auf, sondern auch mit wohltuenden Massage- und Beauty-Angeboten.

Von Kopf bis Fuß erholt geht es so des Abends ganz entspannt zu Tisch – bei Kerzenschein versteht sich. Ab 99 Euro pro Person inklusive 2 Übernachtungen mit einem Sektfrühstück, einem rustikalen 3-Gang- und einem festlichen 4-Gang-Menü sowie einem herzig verpackten Gutschein, der garantiert bis zum 14. Februar eintrifft, sofern er bis zum 7.02.2014 unter dem Stichwort „Schmusewochenende“ bestellt wird bei: Gästeinformation Schmallenberger Sauerland, Poststr. 7, 57392 Schmallenberg, Telefon: 02972 – 9740 – 0, täglich von 9 bis 21 Uhr, Fax: 0 29 72 – 97 40 26. www.schmallenberger-sauerland.de.

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