Käse-Rezepte: Mecklenburger Käsesuppe

Käse-Rezepte: Mecklenburger Käsesuppe Foto: Wirths PR
Käse-Rezepte: Mecklenburger Käsesuppe
Foto: Wirths PR

Mecklenburger Käsesuppe
(für 4 Personen)

1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
1/2 l Fleischbrühe
1/4 l Sahne
2 gekochte Kartoffeln
100 g Tilsiter
1/4 l Weißwein
1/2 TL Kümmel
Pfeffer
Salz
Petersilie
1 Toastbrotscheibe

Zwiebel abziehen, fein würfeln und in einem Suppentopf in dem heißer Butter andünsten. Fleischbrühe und Sahne aufgießen und erhitzen. Inzwischen die Kartoffeln reiben. Den Käse klein schneiden, an die Suppe geben und unter Rühren erhitzen, dabei den Wein zugeben. Die geriebenen Kartoffeln an die Suppe geben und die Suppe damit binden. Mit Kümmel, Pfeffer, Salz und Petersilie abschmecken. Das Brot toasten und in Würfel schneiden. Die Käsesuppe mit Croutons servieren.

Pro Person: 407 kcal (1703 kJ), 9,4 g Eiweiß, 32,7 g Fett, 16,8 g Kohlenhydrate

Trends im Öko-Gemüsebau: Bio-Erzeuger setzen auf Kürbisse, Zucchini und Erdbeere

Bio-Erzeuger haben im Jahr 2012 Kürbisse, Zucchini und Erdbeeren in deutlich größerem Umfang angebaut als bisher angenommen. Das geht aus aktuellen Zahlen einer Strukturdatenerhebung zum ökologischen Gemüseanbau in Deutschland hervor, die von der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) in Bonn durchgeführt wurde. Darin wurden erstmals die Flächen einzelner Kulturen bzw. Kulturgruppen im Bio-Gemüseanbau berücksichtigt.

2012 wurden insgesamt 9,3 % der deutschen Gemüseflächen ökologisch bewirtschaftet. Das entspricht knapp 11.000 ha. Mit einem Flächenanteil von gemeinsam über 17 % (1.422 ha) lagen Fruchtgemüsearten wie Bio-Kürbisse und -Zucchini deutlich über dem Durchschnitt. Auch Erbsen und Bohnen, die vor allem als Tiefkühlware verkauft werden, hatten mit 15 % einen überdurchschnittlich hohen Flächenanteil. Das Schwergewicht im ökologischen Gemüseanbau bleiben aber weiterhin Wurzel- und Knollengemüsearten wie Möhren, Zwiebeln und Rote Beete. Mit insgesamt über 3.000 ha machen sie zusammen 29 % der deutschen Bio-Freilandgemüsefläche aus.

Unter dem Durchschnitt liegen dagegen Blatt- und Stängelgemüse wie Salat und Spinat sowie Kohlgemüsearten. Gründe dafür sind die besonderen Nährstoffansprüche und ein hoher Schädlingsdruck, die den ökologischen Anbau dieser Kulturen besonders anspruchsvoll machen.

Unerwartet hoch lagen die erstmals erhobenen Zahlen für Erdbeeren und Pilze. Mit über 1.000 ha machten Bio-Erdbeeren 7 % der gesamten Erdbeerflächen in Deutschland aus. Bei Bio-Pilzen, zum überwiegenden Teil Champignons, schätzen die Experten der AMI die Produktionsmengen auf etwa 4.000 Tonnen. Bisher ging man von deutlich geringeren Mengen aus. Die Gesamtmenge der in Deutschland erzeugten Pilze liegt nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes bei etwa 62.000 Tonnen.

Die größten Anbauflächen für Bio-Freilandgemüse sind in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg zu finden. Schlusslicht sind Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen.

Jürgen Beckhoff, www.aid.de

Käse-Rezepte: Zwiebelsuppe

Käse-Rezepte: Zwiebelsuppe Foto: Wirths PR
Käse-Rezepte: Zwiebelsuppe
Foto: Wirths PR

Zwiebelsuppe
(für 4 Personen)

500 g Zwiebeln
40 g Butter
1/2 Glas trockener Weißwein
1 Knoblauchzehe
1 Liter Fleischbrühe
100 g Bergkäse
weißer Pfeffer
Salz
Muskat
150 g Schmant oder extra Saure Sahne
2 Scheiben Toastbrot
Schnittlauchröllchen

Die Zwiebeln abziehen und in feine Ringe schneiden. Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin 10 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Dabei gelegentlich durchrühren. Dann mit Wein ablöschen, die Knoblauchzehe hineindrücken und mit der Brühe auffüllen. Die Suppe zum Kochen bringen, dann Hitze reduzieren, den Bergkäse raspeln, hinzugeben und unter Rühren schmelzen lassen.

Suppe mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken und einige Minuten ziehen lassen. Den Schmant cremig rühren und unterziehen. Toastbrot rösten, würfeln und bei Tisch auf die Suppe geben. Die Zwiebelsuppe mit Schnittlauchröllchen bestreut servieren.

Pro Person: 408 kcal (1707 kJ), 11,9 g Eiweiß, 31,5 g Fett, 16,3 g Kohlenhydrate

Gesammelte Leidenschaften – Von Kunst bis Krempel

Spruchtuch aus der Sammlung von Willemina Krüger-Nijenhuis. Foto: LWL
Spruchtuch aus der Sammlung von Willemina Krüger-Nijenhuis.
Foto: LWL

Die einen sammeln Blechspielzeug, andere Postkarten oder Briefmarken – viele Menschen haben eine Sammelleidenschaft. Objekte von drei passionierten Sammlern stellt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der neuen Ausstellung „Gesammelte Leidenschaften – Von Kunst bis Krempel“ vor, die am Sonntag, 12. Januar, im LWL-Ziegeleimuseum Lage eröffnet wird. Spruchtücher, technische Haushaltsgegenstände und Gebrauchsglas aus den Sammlungen von Willemina Krüger-Nijenhuis, Hans Krüger und Albert Schwiezer sind bis zum 23. März im LWL-Industriemuseum zu sehen. Zur Eröffnung der Schau um 11 Uhr sind Gäste herzlich willkommen.

Collage mit Stücken aus der Sammlung von Hans Krüger. Foto: LWL
Collage mit Stücken aus der Sammlung von Hans Krüger.
Foto: LWL

Die Gründe für eine ausgeprägte Sammelleidenschaft sind so vielfältig wie die Sammlungsobjekte selbst. Manche verspüren eine Lust am Jagen, Entdecken und Besitzen, andere verarbeiten mit dem Sammeln Sehnsüchte, Ängste oder Verlust, wieder andere streben nach Prestige. Sammeln ist identitätsbildend und entsteht oft aus einem irrationalen Impuls. Meist geben die gesammelten Objekte auch Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Sammlers. Als Sammlungsgegenstand wird etwas jedoch zum „Objekt“ und sein früherer Verwendungszweck geht verloren. Kunst, Alltagsgegenstände, Persönliches, Technisches, Historisches, Populäres oder Kitschiges – es gibt praktisch nichts, was man nicht sammeln kann.

Willemina Krüger-Nijenhuis aus Lemgo sammelte Spruchtücher. Ihre Sammlung umfasst 130 Tücher verschiedener Formen. Ihrem Ehemann Hans Krüger hatten es technische Alltagsgegenstände angetan. Entstanden ist so eine Sammlung von über 300 Föhnen, über 120 Höhensonnen und elf Staubsaugern. Albert Schwiezer aus Hessisch Oldendorf hat mit etwa 30.000 Objekten von Gebrauchsglas die wohl umfangreichste Sammlung in dieser Reihe. Die Hälfte davon hat er 1994 dem LWL-Industriemuseum vermacht; ein Großteil ist in der Glashütte Gernheim in Petershagen ausgestellt.

Gesammelte Leidenschaften
http://www.lwl-industriemuseum.de

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