Griechische Rezepte: Gourmetschnitte Mediterrane

Griechische Rezepte: Gourmetschnitte Mediterrane Foto: Wirths PR
Griechische Rezepte: Gourmetschnitte Mediterrane
Foto: Wirths PR

Gourmetschnitte Mediterrane
(für 4 Personen)

4 Scheiben Kürbiskern-Knäckebrot
40 g Butter
1 Handvoll Rucola
1 Handvoll Portulak
125 g Schafskäse
12 schwarze Oliven
1 EL gelbe Paprikawürfel
1 EL grüne Paprikawürfel
1 EL rote Paprikawürfel
Früchtetee

Die Knäckebrote buttern, den Schafskäse zerbröckeln. Die Brote mit Rucola, Portulak und Schafskäse belegen. Mit Oliven und Paprikawürfeln garnieren. Dazu schmeckt Früchtetee.

Pro Person: 290 kcal (1214 kJ), 10,6 g Eiweiß, 21,8 g Fett, 12,8 g Kohlenhydrate

Schnelle Rezepte: Spaghetti bolognese

Schnelle Rezepte: Spaghetti bolognese Foto: Wirths PR
Schnelle Rezepte: Spaghetti bolognese
Foto: Wirths PR

Spaghetti bolognese
(für 4 Personen)

1 Bund Suppengrün
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
400 g Hackfleisch (halb & halb)
500 g Tomaten (oder 1 Packung Tomatenpüree)
50 g Tomatenmark
1/8 l Gemüsebrühe
1 EL Zucker
1 TL Salz
Pfeffer
Oregano
Rosmarin
Liebstöckel
Muskat
400 g Spaghetti
150 g Mozzarella-Kügelchen

Suppengrün putzen, waschen und fein würfeln. Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen, in Würfel schneiden und in heißem Olivenöl andünsten. Suppengrün zugeben und kurz mitdünsten, dann das Hackfleisch zugeben und gut anbraten. Die Tomaten abziehen, grob zerkleinern und mit dem Tomatenmark an das Hackfleisch geben. Mit Brühe angießen. Mit Zucker, Salz, Pfeffer, Oregano, Rosmarin, Liebstöckel und etwas Muskat kräftig würzen und 30 Minuten köcheln lassen. Die Spaghetti nach Packungsanweisung zubereiten. Die Mozzarella-Kügelchen abtropfen lassen, an die Sauce geben und mit den Nudeln auf Tellern anrichten.

Pro Person: 816 kcal (3416 kJ), 42,0 g Eiweiß, 33,9 g Fett, 84,9 g Kohlenhydrate

Der getarnte Raub

Titelblatt des Bandes 96 der Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz Foto: hr/Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz
Titelblatt des Bandes 96 der Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz
Foto: hr/Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz

Zu einem Vortrag laden die Landeszentrale für politische Bildung und das Landesarchiv Speyer in die Gedenkstätte KZ Osthofen (Ziegelhüttenweg 38, D-67574 Osthofen) am Dienstag, 4. Februar, um 18 Uhr ein. Unter dem Titel „Der getarnte Raub“ spricht Dr. Walter Rummel, Leiter des Landesarchivs Speyer, über die Rolle von Bürokratie und Recht bei der Enteignung der Juden im nationalsozialistischen Deutschland ab 1933.

Die Finanzamtsakten zur Enteignung der Juden vermitteln tiefe Einblicke in die bürokratischen Abläufe des „legalen“ Raubes. Sie zeigen vor allem das Fehlen jeglicher rechtsstaatlicher Grundlagen. So wird deutlich, dass zwischen dem klassischen Verwaltungshandeln und der Enteignung der Juden ein tiefer Abgrund bestand, der den zuständigen Beamten auch bewusst werden konnte. Umso wichtiger waren bürokratische Formen und Verfahren, welche dem staatlich angeordneten Raub eine Scheinlegitimation verschafften. Die bürokratischen Abläufe suggerierten, dass sich alles in den gewohnten Formen von Recht und Gesetz vollzog, eine Position, die nach dem Krieg weithin von Beamten und Nutznießern zu ihrer Rechtfertigung vorgebracht wurde. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Legalisierter Raub“, die der Hessische Rundfunk und das Fritz Bauer Institut in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und dem Förderverein Projekt Osthofen e. V. bis zum Donnerstag, 5. Juni, in der Gedenkstätte KZ Osthofen zeigen. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Am Karfreitag und Ostersonntag sowie an Rosenmontag und Fastnachtsdienstag bleibt sie geschlossen.

Gefördert wird die Ausstellung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Die regionale Präsentation wird unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, dem Förderverein Projekt Osthofen e. V., der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, der AG Juden im Alzeyer Land im Altertumsvereins Alzey und Umgebung e. V., der Anna-Seghers-Gesellschaft Berlin und Mainz e. V., dem Dominikanerkloster St. Paulus Worms, dem Evangelisches Dekanat Worms-Wonnegau, von den Evangelischen Dekanaten Alzey und Oppenheim/Fachstelle Gesellschaftliche Verantwortung, von der Evangelische Stadtkirchenarbeit Worms, vom Forum Anwaltsgeschichte e.V., von Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. / Rhein-Main, Jugendhaus Oppenheim, Katholisches Bildungswerk Rheinhessen, Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz, Landesarchiv Speyer, Landtag Rheinland-Pfalz, Museum Alzey, Museum der VG Eich in Gimbsheim, Oppenheimer Geschichtsverein e. V., Stadtarchiv Worms, Verein für Sozialgeschichte Mainz e. V., Warmaisa – Gesellschaft zur Förderung und Pflege jüdischer Kultur in Worms e. V., Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN in Mainz/Pfarrstelle für Landwirtschaftliche Familienberatung in Rheinhessen.

Link:
www.fritz-bauer-institut.de/
www.hr-online.de
www.gedenkstaette-osthofen-rlp.de
www.projektosthofen-gedenkstaette.de

Vorführung der historischen Dampffördermaschine

Die historischen Dampffördermaschine im Maschinenhaus der Zeche Nachtigall. Foto: LWL/Hudemann
Die historischen Dampffördermaschine im Maschinenhaus der Zeche Nachtigall.
Foto: LWL/Hudemann

Der Bergbau im 19. Jahrhundert brauchte leistungsstarke Maschinen für den Vorstoß in die Tiefe. Um die Kohle aus dem über 400 Meter tiefen Schacht „Hercules“ nach oben zu befördern, wurde 1869 an der Zeche Nachtigall eine neue dampfbetriebene Fördermaschine in Betrieb genommen. Das Maschinenhaus musste extra dafür gebaut werden. Noch heute ist hier eine Fördermaschine zu finden. Am Sonntag, 12. Januar, um 14.30 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Besucher zur Vorführung der aus dem Jahre 1887 stammenden Förder-maschine in sein Wittener Industriemuseum ein.

Die heute auf der Zeche Nachtigall zu besichtigende Maschine kam 1987 vom Bergwerk-Prosper Haniel nach Witten. In ihrer Leistung und Größe entspricht sie der ersten Maschine aus dem 19. Jahrhundert. Für die Schauvorführung setzt das LWL-Museum die Maschine heute nicht mehr mit Dampf, sondern mittels eines Elektromotors in Bewegung.

Die Vorführung der historischen Dampffördermaschine ist im Museumseintritt enthalten. (Erwachsene: 3 Euro, Kinder: 1,50 Euro Familienkarte: 7,50 Euro).

LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstr. 35
58452 Witten
Karte und Routenplaner

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