Große Liebeslieder der Operette

Wer kennt sie nicht – die Namen der großen Operetten: „Gräfin Mariza“, „Im weißen Rössl“, „Die Csardasfürstin“, „Die lustige Witwe“, „Land des Lächelns“. Ein Millionenpublikum liebt ihre Melodien. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Samstag, 1. Februar, um 19.30 Uhr zu einem Konzert mit unvergesslichen Evergreens aus diesen Stücken in sein Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg nach Waltrop ein. Interpreten sind Holger Ries (Tenor) und Martin Brödemann (Piano).

Holger Ries (Tenor) und Martin Brödemann (Piano). Foto: Agentur
Holger Ries (Tenor) und Martin Brödemann (Piano).
Foto: Agentur

Die Suche nach der großen, wahren und einzigen Liebe bestimmt die Handlung und das Thema der meisten Operetten. Davon zeugen die heiteren, aber durchaus auch traurigen und dramatischen Lieder dieses Programms, die Holger Ries mit unterhaltsamen Zwischenmoderationen verbindet.

Der ausgebildete Tenor Ries begann seine musikalische Karriere 1988 als Rocksänger. In den Jahren 2005 bis 2011 war er festes Ensemblemitglied am Schleswig-Holsteinischen Landestheater Flensburg. Martin Brödemann studierte Klavier an der Musikhochschule Köln. Er arbeitet als Organist in Hagen sowie als Dozent für Klavier an der Universität Dortmund und an der Hochschule für Musik der Fachhochschule Osnabrück. Als Komponist, Arrangeur und Liedbegleiter gestaltete er zahlreiche Kabarett- und Chansonprogramme.

Der Eintritt kostet 9/12 Euro. Eine Reservierung unter der Tel. 02363 9707-0 ist erforderlich.

LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Karte und Routenplaner

Reise: Nordkap

Eine Reise in den höchsten Norden Europas – das norwegische Nordkap

Risikobewertung Pflanzenschutzmittel: Gewässer oft stärker belastet als angenommen

Häufig sind Flüsse und Seen deutlich stärker durch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln belastet als im Rahmen der Risikobewertung angenommen wurde. Das hat eine Untersuchung des Instituts für Umweltwissenschaften Landau ergeben. Die Wissenschaftler sind überzeugt, dass das europäische Zulassungsverfahren überarbeitet und der Praxis angepasst werden muss.

Fungizide sind Pflanzenschutzmittel gegen Pilzbefall. Sie werden in der Landwirtschaft meist vorbeugend und daher oft in großen Mengen eingesetzt. Bei Regen gelangen die Substanzen in Gewässer und können vor allem Amphibien wie Frösche und Lurche gefährden.

Vor der Anwendung müssen Pflanzenschutzmittel ein EU-weit einheitliches Zulassungsverfahren durchlaufen. Im Rahmen dieses Verfahrens wird mit Hilfe von mathematischen Simulationsmodellen berechnet, in welchen Mengen die Pflanzenschutzmittel bei korrekter Anwendung durch die Landwirte in die Gewässer gelangen. Nur wenn diese Konzentration unterhalb der ökologisch bedenklichen Wirkschwelle liegt, darf das Präparat in der EU zugelassen werden.

Offenbar wird bislang nicht ausreichend überprüft, ob die Prognosen mit den gemessenen Werten übereinstimmen, kritisieren die Landauer Wissenschaftler. Sie hatten über 400 Konzentrationen von Fungiziden in Gewässern und Sedimenten bestimmt und mit berechneten Werten verglichen. In 25 bis 43 Prozent der Fälle waren die tatsächlich vorliegenden Konzentrationen in den Gewässern höher. Bei Sedimenten wurde sogar eine Abweichung von bis zu 76 Prozent festgestellt.

In fast allen Fällen lagen die Abweichungen bei mehr als 30 Prozent. Daher ist es unwahrscheinlich, dass die Unterschiede auf einen nicht sachgemäßen Gebrauch der Präparate oder unzureichende Anwendungshinweise zurückzuführen sind. Die Wissenschaftler empfehlen, zahlreiche in der EU zugelassene Wirkstoffe neu zu bewerten und auch die Anwendungshinweise zu prüfen.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
aid-Heft „Landbewirtschaftung und Gewässerschutz“, Bestell-Nr. 1494, 4,00 Euro, www.aid-medienshop.de

Schnelle Rezepte: Asiatische Gemüsepfanne mit Tofu

Asiat Gemüsepfanne Tofu
Schnelle Rezepte: Asiatische Gemüsepfanne mit Tofu
Foto: Wirths PR

Asiatische Gemüsepfanne mit Tofu
(für 4 Personen)

250 g Basmati-Reis
100 g Champignons
100 g Bambus-Sprossen
2 Karotten
8 Frühlingszwiebeln
100 g Zuckerschoten
2 Chilischoten
6 Schalotten
200 g Tofu
50 g Glasnudeln
4 EL Sonnenblumenöl
4 EL Sojasauce
4 EL Sherry
1 TL Zucker
Salz
Chinagewürz
1 Tasse Gemüsebrühe
1-2 TL Weizenstärke

Den Reis nach Packungsangabe kochen. Inzwischen das Gemüse putzen und waschen. Champignons in Scheiben, Bambus-Sprossen in Stücke, Karotten in Stifte, Frühlingszwiebeln quer in ca. 4 cm breite Streifen, Chili in dünne Ringe schneiden, dabei die Kerne entfernen. Schalotten abziehen und halbie-ren. Tofu in Scheiben schneiden und diese halbieren. Die Glasnudeln in kaltem Wasser einweichen.

Das Öl in einer Wok-Pfanne erhitzen und das Gemüse darin unter vorsichtigem Umrühren braten, nach 5 Minuten Zuckerschoten und Tofu zugeben. Inzwischen leicht gesalzenes Wasser erhitzen und die Glasnudeln ca. 1 Minute darin ziehen lassen. Sojasauce und Sherry an das Gemüse geben, mit Zucker, Salz und Chinagewürzmischung würzen.

Die Gemüsebrühe angießen, Stärke mit Wasser anrühren und zugeben, die Sauce aufkochen und nochmals nachwürzen. Die abgetropften Glasnudeln unter das Gemüse heben, kurz mit erhitzen und mit dem Reis servieren.

Pro Person:467 kcal (1955 kJ), 16,6 g Eiweiß, 15,0 g Fett, 66,6 g Kohlenhydrate

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