Kräuterbrot mit Möhren

Kräuterbrot mit Möhren  Foto: Wirths PR
Kräuterbrot mit Möhren
Foto: Wirths PR

Kräuterbrot mit Möhren
(ergibt 2 Brote à 850 g)

500 g Weizenmehl Type 1050
500 g Roggenmehl Type 997
1 TL Brotgewürz
250 g Möhren
1 Päckchen Hefe (42 g)
0,7 l lauwarmes Wasser
50 ml Olivenöl
15 g Salz
3 EL Petersilie (getrocknet)

Weizenmehl, Roggenmehl und Brotgewürz mischen und in eine Schüssel ge-ben. In die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln und mit etwas Wasser verrühren. Einige Minuten gehen lassen. Inzwischen die Möhren wa-schen und mit einer Reibe grob schnitzeln.

Das restliche Wasser, Olivenöl, Salz, Petersilie und die Möhren zugeben, alles gut verkneten und den Teig 1/2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Den Teig teilen, nochmals durchkneten und die runden Teiglaibe mit dem Schluss nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. An einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 220 °C ca. 1 Stunde backen.

Ein Brot enthält 2129 kcal (8912 kJ), 51,7 g Eiweiß, 57,7 g Fett, 349,6 g Kohlenhydrate

Riester-Banksparpläne: Gute, solide Altersvorsorge mit staatlicher Förderung

Zwischen guten und schlechten Riester-Banksparplänen können bei einer Laufzeit von 25 Jahren 10.000 bis 15.000 Euro Differenz beim Sparguthaben liegen. Das hat die Stiftung Warentest in einem Test von 71 Riester-Banksparplänen festgestellt. Wie die November-Ausgabe von Finanztest schreibt, ist diese Form der Altersvorsorge trotz aktuell niedriger Zinsen gut und solide. Wer die staatliche Förderung mitnehmen will, aber ansonsten noch keine konkrete Vorstellung hat, ist mit einem Riester-Banksparplan gut beraten. Auch Ältere können noch einsteigen. Sparer bis Anfang 40 fahren mit Verträgen mit steigenden Zinsaufschlägen am besten.

Riester-Banksparpläne sind keine Zinswunder. Zwei Prozent zum Einstieg sind derzeit das höchste der Gefühle. Dennoch lohnt sich der Abschluss eines Vertrages. Vor allem die fehlenden Abschluss-kosten sprechen für Riester-Banksparpläne. Sparer bleiben flexibel und haben auch bei einem vorzeitigen Ausstieg kein Verlustrisiko. Um die Qualität der Verträge zu vergleichen, ermittelten die Tester für jeden Sparplan den Renditeabstand zu einem Mustervertrag. Je geringer der Renditeabstand, desto besser für den Sparer.

Nach wie vor werden Riester-Banksparpläne fast ausschließlich von meist kleineren Sparkassen oder Genossenschaftsbanken angeboten. Die großen Privatbanken vertreiben lieber andere Riester-Sparformen, an denen sie mehr verdienen können. Wer mit einem Banksparplan riestern will, muss sich deshalb oft an einen ortsfremden Anbieter wenden – ein Aufwand, der sich aus Sicht von Finanztest aber lohnt.

Die ausführliche Untersuchung „Riester-Banksparpläne“ erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 16.10.2013 am Kiosk erhältlich) und ist bereits unter www.test.de/riester-banksparplaene abrufbar.

Sprüche-Mülltonnen im Einsatz

Rund 100 solcher Sprüche-Mülltonnen sind während der Kirmestage in der Innenstadt aufgestellt. Foto: Stadt Bocholt
Rund 100 solcher Sprüche-Mülltonnen sind während der Kirmestage in der Innenstadt aufgestellt.
Foto: Stadt Bocholt

Auf der diesjährigen Bocholter Kirmes sind sie wieder im Einsatz, die „Sprüche-Mülltonnen“ des Entsorgungs- und Servicebetriebes Bocholt (ESB). Rund 100 davon sind in der Innenstadt aufgestellt worden. Vielen Bocholtern mittlerweile bestens bekannt, werben die Restmülltonnen mit großem Einwurfloch dafür, den Müll in die Tonne und nicht auf die Straße zu werfen. Mit lustigen, provozierenden und teilweise auch zweideutigen Sprüchen beklebt, sollen sie für mehr Sauberkeit sorgen.

Zu den bisher 50 vorhandenen Sprüchen sind nun 30 weitere Texte hinzugekommen. So heißt es auf der kommenden Bocholter Kirmes beispielsweise „Bei mir herrscht Tonnenfinsternis“, „Ich träume von den Müllediven“ oder „Ich bin ein BMW – Bocholts-Müll-Wegräumer“. „So werden die Sprüche beim Kirmesrundgang sicherlich das ein oder andere Schmunzeln hervorrufen und hoffentlich die Akzeptanz der Tonnen erhöhen“, sagt ESB-Abfallberaterin Karin Kalka-Freundt.

Biogasanlagen auf Biobetrieben bleiben umstritten

Obwohl die ersten Pioniere bereits in den 1950er Jahren Reststoffe und Koppelprodukte auf Biobetrieben veredelt haben, hat sich die energetische Nutzung der Biomasse nicht durchgesetzt. Von den rund 7.500 Biogasanlagen steht heute nur ein Prozent auf Ökobetrieben. Warum das so ist und ob das so bleibt, diskutierte im August 2013 eine Expertenrunde auf Einladung des Förderkreises Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg.

Für Martin Becker vom Öko-Gut Kerkow im Norden Brandenburgs ist die Biogaserzeugung sinnvoll. Seit acht Jahren produziert die Anlage dort mehr als 15 Millionen kWh Strom im Jahr. 7.000 Tonnen Festmist und 750 Tonnen Gülle vom eigenen Betrieb, 2.500 Tonnen Kleegras, konventioneller Mais und weitere Substrate von Nachbarbetrieben haben einen überbetrieblichen Nährstoffkreislauf etabliert. Die Nachbarbetriebe bekommen die aufbereiteten Gärreste als Dünger zurück und können damit den humusarmen Standort verbessern.

Neben Reststoffen und Koppelprodukten kann der Ökolandwirt Kleegras verwenden, das für die Bodenverbesserung angebaut wird. Die Biogasanlage kann die Leguminosen sogar noch veredeln. Denn die Nutzung verringert die Lachgasemissionen des Klees und die Stickstoffauswaschung, die auch im Ökolandbau vorkommt, erklärte Bastian Olzem, Referatsleiter Politik beim Fachverband Biogas. Für viehlose Betriebe können die Gärreste auch den Stickstoffschwund aufhalten und über eine Bodenverbesserung Ernte und Qualität der Nutzpflanzen erhöhen.

Den Vorteilen stehen aber viele Bedenken gegenüber. Der Biogasboom hat eine neue Nutzungskonkurrenz auf den Ackerflächen etabliert. Die Biobetriebe leiden zudem unter einem wachsenden Anteil von Bio-Importen aus der EU und Drittstaaten. Für den Agrarreferenten Martin Hofstetter von Greenpeace ist dieses Thema existenzieller für die Branche als die Frage nach der energetischen Verwendung der Biomasse.

Gegen die Verwendung von Reststoffen und Koppelprodukten wie Stroh sowie Gülle sei nichts einzuwenden. Aber der Einstieg in einen Energiepflanzenanbau sei nicht mit den Vorstellungen einer biologischen Wirtschaftsweise vereinbar. Und bei der Frage, wie viel Substrat eigentlich in Bio-Betrieben zur Verfügung steht, lautet die Antwort, dass für hofeigene Quellen die meisten Anlagen zu groß seien. Und Investitionen in große Anlagen führten zu einem Ausbau der Tierhaltung, der auf einem Bio-Betrieb flächenbezogene Grenzen gesetzt sind.

Viel hängt von den politischen Rahmenbedingungen ab. Kleegras als ökologisches Substrat wird nur als Zwischenfrucht gefördert. Für Bastian Olzem einer der Punkte, die im Herbst bei der Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes auf der Agenda stehen sollte.

Fazit: Biogasanlagen auf Biobetrieben sind engere Grenzen gesetzt als im konventionellen Betrieb. Der Fermenter mit den Methanbakterien rüttelt mehr am Selbstverständnis der Branche als auf den ersten Blick ersichtlich.

Roland Krieg, www.aid.de

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

… wissen, was grade angesagt ist

Translate »