Apfelküchle im Bierteig

Apfelküchle im Bierteig Foto: Wirths PR
Apfelküchle im Bierteig Foto: Wirths PR

Apfelküchle im Bierteig
(für 4 Personen)

300 g Weizenmehl
3 Eier
175 ml Bier
Salz
Zimt
4 große Äpfel
0,2 l Sonnenblumenöl
Zucker
Zimt

Aus Mehl, Eiern, Bier, Salz und etwas Zimt einen nicht zu dünnen Teig zubereiten. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse ausstechen und die Äpfel in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Sonnenblumenöl in einer hohen Pfanne erhitzen, eine Apfelscheibe in den Bierteig tauchen, etwas abtropfen lassen und in dem heißen Öl von beiden Seiten goldgelb ausbacken. Nach und nach die restlichen Apfelscheiben ausbacken. Die fertigen Apfelküchle zum Entfetten auf Küchenkrepp setzen. Den Zucker mit Zimt mischen, die Apfelküchle auf Tellern anrichten und mit Zimtzucker bestreut servieren.

Pro Person: 668 kcal (2795 kJ), 13,9 g Eiweiß, 31,1 g Fett, 79,3 g Kohlenhydrate

 

 

Kindheitsträume – Prominente erzählen ihren Lebenstraum

Marie-Luise Marjan und Bill Mockridge sprechen über das Buch „Kindheitsträume. Prominente erzählen ihren Lebenstraum“, herausgegeben von Marie-Luise Marjan.

Marie-Luise Marjan
Marie-Luise Marjan

Über das Buch: Ob Balletttänzerin oder Fußballstar, Rocksänger oder Sternekoch – Marie-Luise Marjan folgt den „Kindheitsträumen“ von Prominenten und entlockt ihnen so manches Geheimnis. Wer hat sie auf ihrem Lebensweg begleitet und was waren Schlüsselmomente im Leben dieser bekannten Persönlichkeiten, die sie ihrem Ziel, ihrer Karriere und der Verwirklichung ihrer Träume näher brachten?

Die in diesem Band vereinten Lebens- und Kindheitsgeschichten erzählen von rührenden Momenten, schicksalhaften Begegnungen und unbändiger Willenskraft – und sie zeigen, dass es immer auch den Mut zum Träumen braucht!

Marie-Luise Marjan, eine der bekanntesten und beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands, wurde 1940 in Essen geboren. Aufgewachsen in Hattingen, trat die gerade 19-jährige Schauspielschülerin bereits 1959 erstmals im Fernsehen auf. 12 Jahre lang stand Marie-Luise Marjan im Schauspielhaus Bochum auf der Bühne. Daneben spielte sie in zahlreichen Filmen, Serien und Fernsehspielen.

Vor allem als „Mutter Beimer“ in der seit 1985 ausgestrahlten „Lindenstraße“ ist sie einem Millionenpublikum ein Begriff.

Bill Mockridge
Bill Mockridge

Bill Mockridge, geboren 1947 in Toronto/ Kanada. 1983 gründet er das Improvisationstheater „Springmaus“. Seit Juni 1991 spielt er in der „Lindenstraße” an der Seite von Marie-Luise Marjan den Erich Schiller.

Termin:
Mittwoch, 16.10.2013, 20.00 Uhr
Brunosaal, Klettenberggürtel 65, 50939 Köln
Eintritt: 12,- € Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung, Neumarkt-Galerie/Neumarkt 2, Köln erhältlich oder können unter 0221/ 203070 reserviert werden.

Ackerbohnen und Erbsen aus heimischem Anbau

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) möchte den heimischen Anbau von Ackerbohnen und Erbsen weiter stärken. Der Schwerpunkt soll dabei vor allem auf einer systematischen Forschung und der Vermittlung von Wissen in die Praxis liegen. Hintergrund ist eine aktuelle Studie der Fachhochschule Südwestfalen in Soest. In diesem Projekt des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) analysierten die Wissenschaftler die bisherigen Forschungsprojekte zum Ackerbohnen- und Erbsenanbau zwischen 1986 und 2010.

Die Auswertung bestätigte, dass der Anbau beider Leguminosenarten eine nachhaltige Landwirtschaft unterstützt. So haben die Kulturen einen sehr hohen Vorfruchtwert und verbessern zudem die Bodenfruchtbarkeit und Nährstoffeffizienz. Auch die Kohlenstoff- und Energiebilanz wird durch den Anbau optimiert. Um Ackerbohne und Erbse vor allem im konventionellen Bereich wettbewerbsfähig zu machen, sei es jedoch notwendig, zukünftige Forschungsprojekte systematisch aufeinander aufzubauen und zu vernetzen. Großen Forschungsbedarf sehen die Wissenschaftler unter anderem bei der Züchtung (Ertrag und Qualität), bei der Optimierung der Stickstofffixierleistung und der Einordnung von Bohnen und Erbsen in die Fruchtfolge. Darüber hinaus gäbe es auch beim Pflanzenschutz, beim Einsatz von Leguminosen in der Nutztierfütterung und hinsichtlich der Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit des Anbaus viele Fragen zu klären.

Um den Wissenstransfer in die landwirtschaftliche Praxis weiter auszubauen, raten die Wissenschaftler dazu, verstärkt Modell- und Demonstrationsprojekte in regionalen Anbauzentren zu etablieren, wie sie zurzeit auch für die Sojabohne aufgebaut werden. Das BMELV möchte diese Empfehlungen aufgreifen und einen entsprechenden agrarpolitischen Rahmen schaffen.

Deshalb sollen die erarbeiteten Punkte der Studie in die 2012 gestartete Eiweißpflanzenstrategie des Ministeriums eingebunden werden. Die Strategie verfolgt das Ziel, den Leguminosenanbau in Deutschland durch intensive Forschung vom Anbau bis zur Verarbeitung auszuweiten. Zurzeit liegen die Anbauflächen von Ackerbohnen und Erbsen auf sehr niedrigem Niveau, nur im Ökolandbau spielen die Kulturen eine größere Rolle. Ursachen sind u. a. zu geringe Deckungsbeiträge im Vergleich zu anderen Kulturen, große Ertragsschwankungen beim Anbau und ein zu kleines Sortenspektrum aufgrund fehlender Züchtungsarbeit.

Jürgen Beckhoff, www.aid.de

Weitere Informationen:

Die Studie ist als Download unter Angabe des Förderkennzeichens „12NA118“ verfügbar unter www.bundesprogramm.de oder www.orprints.org

Fleisch nährstoffschonend zubereiten

Wer Fleisch wirklich genießen möchte, kauft lieber weniger, dafür aber in guter Qualität. Damit die Qualität und die wertvollen Nährstoffe erhalten bleiben, kommt es vor allem auf die Zubereitung an.

Eine nährstoffschonende und fettsparende Zubereitungsart ist Grillen. Die Speisen werden durch Strahlungs- oder Kontaktwärme bei etwa 250 Grad Celsius gegart, ohne zusätzliches Fett. Wichtig sind der sachgerechte Umgang mit dem Grill sowie die sorgfältige Auswahl geeigneter Fleischstücke. Im Hinblick auf einen hohen Genusswert sind leicht fettdurchzogene Fleischstücke optimal.

Beim Braten wird das Fleisch im eigenen Fett (ohne Fettzugabe) oder mit wenig Fett bei 170 bis 200 Grad Celsius gebräunt und gegart. Man unterscheidet zwischen Kurzbraten und lang dauerndem Braten. Um ein heftiges Spritzen zu vermeiden, sollte das Fleisch möglichst trocken sein.

Frittieren ist das Garen in 160 bis 175 Grad Celsius heißem Fett oder Öl. Das Fleisch kann natur frittiert werden oder mit einem Ausbackteig umhüllt sein. Der nimmt allerdings Fett auf. Nach einem gut durchgeführten Frittiervorgang ist das Fleisch außen goldbraun und knusprig, innen zart und saftig. Beim Niedrigtemperaturgaren wird das Fleisch zunächst angebraten, damit sich die gewünschten Röststoffe bilden und dann bei einer Temperatur von etwa 80 bis 90 Grad Celsius über längere Zeit im Ofen gegart. Die Kerntemperatur des Fleisches liegt zwischen 60 und 70 Grad Celsius. Vor allem große Braten, aber auch Steaks und Filets werden zart und bleiben saftig; das Fleisch verliert nur wenig Gewicht durch Austrocknen.

Rüdiger Lobitz, www.aid.de

Weitere Informationen:

aid-Heft „Fleisch und Fleischerzeugnisse“, Bestell-Nr. 1005, Preis: 4,00 Euro, www.aid-medienshop.de

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