Val McDermid liest aus ihrem neuen Thriller „Der Verrat“

Val McDermid liest in Dortmund aus ihrem neuen Thriller „Der Verrat“

Das Buch: Während sie auf dem Flughafen von Chicago eine Sicherheitsschleuse passiert, muss die Schriftstellerin Stephanie Harker hilflos mit ansehen, wie ihr fünfjähriger Adoptivsohn Jimmy von einem unbekannten Mann entführt wird. Als sie aus der Kabine ausbricht und Jimmy zurückholen will, wird sie von der Security überwältigt und für eine Attentäterin gehalten. Erst die FBI-Agentin Vivian McKuras glaubt ihr. Doch da ist der Entführer mit dem kleinen Jungen schon längst verschwunden…

McDermid(C)Mimsy Moller
McDermid(C)Mimsy Moller

Die Autorin: Val McDermid wurde 1955 in Kirkcaldy im Schottischen Fife geboren und wuchs dort in einer Bergarbeiterfamilie auf. Nach der Schulzeit studierte sie Englisch in Oxford. Nach Jahren als Literaturdozentin und als Journalistin bei namhaften Zeitungen lebt sie heute als freie Autorin in Manchester und in einem kleinen Ort an der englischen Nordseeküste.

Termin:

Dienstag, 29.10.2013, 20.15 Uhr, Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 37-41, 44137 Dortmund

Eintritt: 12,- € Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0231/80905-0 reserviert werden.

Der Schauspieler Boris Aljinovic (Tatort) liest den deutschen Text, Margarete von Schwarzkopf führt durch den Abend.

Kaffeeanbau in Indien: Bienen nur ein Produktionsfaktor unter anderen

Die Bestäubung durch Bienen und andere Insekten ist offenbar nur einer von vielen Produktionsfaktoren in der Landwirtschaft. Das ist das Fazit einer Fallstudie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) auf einer Kaffeeplantage in Indien. Die Ökologen hatten in der Provinz Kodagu in Südindien untersucht, welchen Einfluss Bestäuberinsekten auf den Kaffeeertrag in einem Waldfeldbausystem haben. Weitere Faktoren wie die Boden- und Waldbewirtschaftung, Wasserverfügbarkeit, Bodenfruchtbarkeit und die Beschattung der Kulturen durch Bäume wurden mit einbezogen.

Im traditionellen Waldfeldbau werden die Kaffeebüsche ins Unterholz des Waldes oder im Schatten großer Bäume gepflanzt, um sie vor direktem Sonnenlicht zu schützen. Die Kaffeebüsche blühen alle zur gleichen Zeit nach starkem Regen zwischen Februar und März und werden von drei Bienenarten bestäubt. Die Riesenhonigbiene Apis dorsata ist die wichtigste Bestäuberin, die große Kolonien bildet und für ihr schweres Nest hohe Bäume mit dicken Ästen braucht.

Bestäuber sind natürlich wichtig für die Kaffeebauern, betonen die ETH-Forscher. Die Auswertung der Daten hat gezeigt, dass mit der Größe der Bienenvölker auch der Ertrag steigt. Dennoch sind bestäubende Insekten nur ein Produktionsfaktor unter vielen, die sich gegenseitig beeinflussen. Der Ertrag lässt sich aber auch bienenunabhängig steigern – etwa durch eine Kalkdüngung. Zudem lohnt es sich, mit Hilfe von Bewässerung die Blütenbildung vorzeitig auszulösen und dadurch auf der jeweilgen Plantage mehr Bestäuber anzulocken. Durch das Fällen von Bäumen bekommen die Pflanzen mehr Licht und können besser wachsen.

Einzelbetrieblich führen diese Maßnahmen kurzfristig zu höheren Erträgen. Langfristig zerstört die schleichende Entwaldung aber den Lebensraum der Riesenhonigbiene. Das verringert letztlich die Bestäubungsleistung. Es ist unklar, ob die beiden anderen Bienenarten diesen Verlust ausgleichen könnten. Das Fallbeispiel des Kaffeeanbaus in Indien zeigt, wie Bienen die Anbaumethoden der Bauern und die natürlichen Gegebenheiten sich gegenseitig beeinflussen und voneinander abhängen. Kurzfristig sind höhere Erträge auch ohne Bienen möglich, langfristig verschwindet der Lebensraum für die Insekten. Hier gilt es, die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen. Zehn Prinzipien wie das vor allem in ländlichen tropischen Gebieten gelingen kann, wurden in der Studie formuliert und in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/130604_kodagu_kaffee_per/index
www.aid.de/landwirtschaft/bienen.php

Gefüllte Kartoffeln mit Kräuterquark (cholesterinarm)

Gefüllte Kartoffeln mit Kräuterquark (cholesterinarm) Foto: Wirths PR
Gefüllte Kartoffeln mit Kräuterquark (cholesterinarm)
Foto: Wirths PR

Gefüllte Kartoffeln mit Kräuterquark
(für 4 Personen)

8 große Kartoffeln (à 200 g)
500 g Magerquark
5 EL Sonnenblumenöl (oder Leinöl)
Pfeffer
Salz
2-3 EL fein gewiegte Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Dill)
1/2 TL Kümmel
1 Stück rote Paprikaschote
1 Stück gelbe Paprikaschote

Kartoffeln als Pellkartoffeln zubereiten. Inzwischen Quark mit dem Öl cremig rühren, mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken. Nach Belieben mit Kräutern, Kümmel oder fein gehacktem Paprika vermengen. Den oberen Teil der Kartoffeln abschneiden, die Kartoffeln mit einem Löffel leicht aushöhlen und je nach Geschmack mit Kräuter-, Kümmel- oder Paprikaquark füllen.

Pro Person: 484 kcal (2.025 kJ), 25,0 g Eiweiß, 12,9 g Fett, 63,4 g Kohlenhydrate, 1 mg Cholesterin

Hochzeitsfotos von 1910-1913

Victoria und Ernst August Hochzeit 1913 Foto: Städtisches Museum Braunschweig
Victoria und Ernst August Hochzeit 1913 Foto: Städtisches Museum Braunschweig

Am 24. Mai 1913 gaben sich Ernst August von Braunschweig-Lüneburg und die Kaisertochter Victoria Luise im Berliner Schloss das Jawort. Vier Tage Hochzeitstrubel mit Gästen aus der Welt des Hochadels fanden in Berlin statt. Das Städtische Museum Braunschweig stellt in einer Sonderausstellung zum Einzug des Regentenpaares in Braunschweig, am 3. November vor 100 Jahren, die wilhelminische Gesellschaft am Vorabend des Ersten Weltkriegs vor.

Für die Ausstellung wurden jetzt Hochzeitsfotos zwischen 1910 und 1913 aus Braunschweig gesucht. Geeignete Bilder werden Teil der Ausstellung, die das Haus am Löwenwall vom 3. November bis zum 5. Januar nächsten Jahres präsentiert.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

… wissen, was grade angesagt ist

Translate »