Mehr Teilzeitstudierende im Wintersemester 2012/13

Im Wintersemester 2012/13 waren an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen 88 340 Studierende für ein Teilzeitstudium eingeschrieben; das waren 13,9 Prozent aller Hochschüler. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war die Zahl der Teilzeitstudierenden um 9 213 (+11,6 Prozent) höher als im Wintersemester 2011/12. Die Zahl der Vollzeithörer erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 7,2 Prozent.

Spitzenreiter in Hinblick auf die Teilzeitquoten waren in Nordrhein-Westfalen die Private Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Essen (Teilzeitquote: 98,6 Prozent), die Fernuniversität Hagen (75,5 Prozent) und die Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld-Bethel (72,6 Prozent).

Insbesondere an den Fachhochschulen NRWs sind immer mehr Studierende in Teilzeit eingeschrieben: Gegenüber dem Vorjahressemester erhöhte sich ihre Zahl um 20,3 Prozent auf 32 899; die Teilzeitquote an den Fachhochschulen lag im Wintersemester 2012/13 bei 18,2 Prozent. An den Universitäten lag die Teilzeitquote –  wie im Wintersemester 2011/12 – bei 12,6 Prozent. (IT.NRW)

Ergebnisse für einzelne Hochschulen finden Sie hier.

Kohlrabi-Möhren-Auflauf

Leckerer Kohlrabi-Möhren-Auflauf Foto: Wirths PR/Zott
Leckerer Kohlrabi-Möhren-Auflauf
Foto: Wirths PR/Zott

Kohlrabi-Möhren-Auflauf
(für 4 Personen)

800 g Kohlrabi
200 g Möhren
6 EL Sonnenblumenöl
1/4 l Fleischbrühe
200 g Emmentaler
100 g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
50 g roh geräucherter durchwachsener Speck
500 g Rinderhackfleisch
2 EL Tomatenmark
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Basilikum)
20 g Butter
20 g Mehl
1/8 l Milch
Salz
Pfeffer
1 EL gehackte Petersilie

Kohlrabi schälen und in 1/2 cm dicke Stifte schneiden. Die Möhren schälen und ebenfalls in 1/2 cm dicke Stifte schneiden. 4 EL Öl in einer Kasserolle erhitzen und die Kohlrabi und die Karottenstifte dazugeben, kurz an-schwitzen und mit der Fleischbrühe übergießen. Das Gemüse bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten dünsten.

Inzwischen die Hälfte des Käses würfeln, den Rest reiben. Das Gemüse vom Herd nehmen und über einem Sieb ablaufen lassen – die Brühe beiseite stellen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel im restlichen Öl hell anschwitzen, den Speck fein würfeln und zu den Zwiebeln geben. Das Rinderhackfleisch zufügen und bei starker Hitze unter ständigem Rühren kurz anbraten. Dann das Tomatenmark und 1/8 l der aufgefangenen Gemüsebrühe angießen, alles mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen, 3-4 Minuten dünsten. Käsewürfel unterheben und die Fleischmischung in eine gefettete Auflaufform füllen.

Die Kohlrabi und die Karotten darauf verteilen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Butter in einem Topf zerlassen, das Mehl unter kräftigem Rühren dazugeben. Dann nach und nach die Milch unterrühren und die Bechamelsauce mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend den geriebenen Käse unterrühren. Die Sauce über den Auflauf verteilen. Im Backofen auf der unteren Schiene etwa 30 Minuten backen. Mit Petersilie bestreut servieren.

Pro Person: 780 kcal (3265 kJ), 51,0 g Eiweiß, 56,4 Fett, 16,9 g Kohlenhydrate

Forscher gehen Bestattungsriten der Römer auf den Grund

In ihrer Masse und auch in ihrer Qualität sind diese römischen Schnitzereien einmalig: Experten aus Deutschland und aus der Schweiz haben sich im Rahmen eines Kolloquiums beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster noch tiefgründiger mit der spektakulären Kunst beschäftigt, die in Haltern den Verstorbenen vor 2.000 Jahren mit in den Tod gegeben wurden.

Schnitzereien wie diese wurden den Verstorbenen in den römischen Nekropolen in Haltern mit in den Tod gegeben. Foto: LWL/Stefan Brentführer
Schnitzereien wie diese wurden den Verstorbenen in den römischen Nekropolen in Haltern mit in den Tod gegeben.
Foto: LWL/Stefan Brentführer

Aus Tierknochen wurden die Schnitzereien kunstvoll angefertigt und verzierten die bei den römischen Bestattungen verwendeten Totenbetten. Auf diesen so genannten Klinen verbrannten die Römer ihre Verstorbenen. Die Archäologen, Archäozoologen und Restauratoren aus Basel, Trier Köln, München und Münster beschäftigten sich jetzt im Rahmen ihres Treffens in der Speicherstadt in Münster-Coerde mit der Herkunft der Knochen, die für diese spektakuläre Kunstgattung verwendet wurden. Untersuchungen ergaben, dass als Grundlage offenbar Knochen von großen Rindern verwendet wurden.

Das Römische Gräberfeld in Haltern hat schon viele wichtige Erkenntnisse für die Forschung geliefert. Die Funde und Befunde haben insbesondere zur Klärung von Fragen für die Zeit der römischen Angriffskriege rechts des Rheins unter Augustus beigetragen. Auch die Diskussionen und Gespräche im Rahmen dieses interdisziplinären Treffens erbrachten neue Einblicke, die in die derzeit laufende und durch die Deutsche Forschungsgesellschaft unterstützte Auswertung einfließen werden.

LWL-Einrichtung:
LWL-Archäologie für Westfalen
Zentrale
An den Speichern 7
48147 Münster
Karte und Routenplaner

Jugend Sexualität Medien … alles Porno?

Dass die Themen „Sexualität“ und vor allem auch „Pornografie“ im Internet auftauchen und damit auch über Smartphone abrufbar sind, überrascht schon lange nicht mehr. Welches Ausmaß allerdings die folglich auch für Heranwachsende zugänglichen sexuellen Darstellungen im World Wide Web haben, beschäftigt pädagogische Fachkräfte und Jugendschützer inzwischen unter dem Stichwort „sexuelle Verwahrlosung“.

Im Rahmen der öffentlichen Fachtagung „jugend sexualität medien … alles porno?“ soll nun am Montag, 7. Oktober 2013, in der Zeit von 9 bis 17 Uhr im Borkener Kreishaus gemeinsam mit Medienpädagogen diese besondere Problematik aufgearbeitet werden. Vor allem geht es um die Frage: Wie lässt sich angemessen darauf reagieren? Schließlich sind sich Erwachsene oftmals unsicher – sie wollen weder Verharmlosung noch übereifrige Skandalisierung.

Interessierte Fachleute insbesondere aus dem Schulbereich, der Jugendarbeit und des Gesundheitswesens können sich dazu kurzfristig noch anmelden beim Kreis Borken, Fachbereich Gesundheit, Burloer Straße 93, 46325 Borken, Tel.: 02861/82-1169, E-Mail: r.wantia@kreis-borken.de. Die Veranstaltung findet im Rahmen der dann laufenden „Woche der Bildung im Kreis Borken“ statt.

Thematisiert wird in der Tagung, wie sich Sexualität aktuell in den Medien darstellt und wie sie dort Kindern und Jugendlichen entgegenkommt – von der Werbung bis zum Heftroman, vom Manga-Comic bis zum Pornofilm, von der Jugendzeitschrift bis zum Netzangebot und Hiphopsong. Jörg Nitschke vom Institut für Sozialpädagogik in Dortmund wird dazu eingangs über aktuelle „Erkenntnisse aus der Medien- und Sexualforschung“ berichten. Danach besteht die Möglichkeit, in einem von drei moderierten Workshops mitzuarbeiten:
· „Die Wirkung von Medien im Detail – Reflektion von Medienwirkungen und Auseinandersetzung mit pädagogischen Handreichungen“
· „Der vergessene Blick: Mädchen und Pornografie“
· „Zum Thema Pornografie arbeiten – mit Jugendlichen, Eltern und Multiplikatoren“

Vorgestellt und diskutiert wird zudem der Film „Geiler Scheiß“ des Medienprojekts Wuppertal, in dem es um Jugendliche und Pornografie geht.
Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/sexualpaedagogik.

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