Hattingen (lwl). Seit dem 9. Mai zeigt das LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen die Sonderausstellung „Stahl und Moral – Die Henrichshütte im Krieg 1914-1945“. Am Mittwoch, 18. Juni, startet im Beiprogramm eine Filmreihe, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten dem Thema Krieg und Gewalt widmet. Der erste Abend steht unter dem Motto „Das Geschehen“ und erinnert an den Ausbruch des Erst
Die Dokumentation „14-18. Europa in Schutt und Asche“ des französischen Journalisten und Dokumentarfilmers Jean-François Delassus vermittelt einen bewegenden Eindruck vom Leben und Sterben in den Schützengräben des „Großen Krieges“. Die zweite Dokumentation „An der Heimatfront. Westfalen und Lippe im Ersten Weltkrieg“ von Markus Schröder ist eine Quellenkollage des LWL-Medienzentrums für Westfalen, die über Tagebücher, Archivalien und Fotos den Kriegsalltag der Region nachzeichnet. Beide Filme zeichnen aus unterschiedlichen Perspektiven ein Bild des Krieges, der heute weitgehend aus dem kollektiven Gedächtnis der Deutschen verschwunden ist.
LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Werksstr. 31-33
45527 Hattingen
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