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Jennifer Lawrence: „Ich darf mir keine Fehler erlauben“

34 Millionen Dollar hat Jennifer Lawrence in diesem Jahr verdient, doch im Alltag zeigt sich der Star preisbewusst. „Es ärgert mich, wenn für Möbel oder Klamotten Wucherpreise verlangt werden“, klagt die Oscar-Preisträgerin im Interview mit TV Movie (Heft 1/2015). „Ein Shirt für 150 Euro? Nicht mit mir!“ Einen Luxus allerdings gönne sie sich: „Hin und wieder fliege ich mit einem Privatjet, damit keiner weiß, wo ich bin.“

Tatsächlich fehle ihr Privatsphäre. „Ich liebe meinen Job und weiß mein Glück zu schätzen“, sagt die Schauspielerin. „Aber überall lauern Fotografen. Das ist echt eine schreckliche Erfahrung. Ich darf mir keine Fehler erlauben …“

Dabei sei sie eine ganz normale 24-Jährige. „Ich denke über denselben Kram nach wie jeder andere. Erst vor kurzem habe ich Tupperdosen gekauft.“

Der Erfolg habe zwar ihr Leben, nicht aber sie selbst verändert. „Ich kann einfach nicht verstehen, warum die Leute plötzlich nervös werden, wenn die Fahrstuhltür aufgeht und sie mein Gesicht sehen“, sagt Jennifer Lawrence im TV-Movie-Gespräch. „Hey, Leute, ich bin’s doch nur!“

Bastian Pastewka: „Ich war ein rätselhafter Nerd mit Inselbegabung“

„Baymax“ heißt der Held eines neuen Disney-Animationsfilms (Kinostart: 22. Januar) – ein pummeliger Roboter, dem Bastian Pastewka in der deutschen Synchronisation seine Stimme leiht. „Er ist mir ja nicht nur optisch ähnlich, sondern auch ein ganz klarer und lustiger Charakter“, sagt der Comedian im Gespräch mit TV Movie. „Wenn er real wäre, könnten wir sicher dicke Kumpel werden.“ Doch auch dem Roboter-Erfinder im Film, einem superschlauen Teenager, fühlt er sich seelenverwandt. „Genau wie der kleine Hiro war auch ich mal ein rätselhafter Nerd mit Inselbegabung. Ich bin ein Kind der 80er, war Turnschuhbeutelvergesser und hatte als Schwächster in der Klasse einiges auszuhalten.“

Doch der bekennende „Die drei ???“-Fan und Serienjunkie findet sich selbst nicht weiter absonderlich. „Ich mag Pünktlichkeit, lebe gern still und schätze es nicht, gestört zu werden“, sagt Pastewka. „Ich finde, meine Macken halten sich absolut in Grenzen.“ Was seinen Serienkonsum betrifft, habe er in seiner Frau sogar seine Meisterin gefunden. „Wenn ich frage: Wollen wir mal reden?, sagt sie: Was gucken wir denn heute? Das ist fantastisch!“

Pastewkas Traum für 2015 ist eine ernste Rolle: „Gern wäre ich mal der Schurke im ‚Tatort'“. Allerdings, so befürchtet er, würden ihn wohl eher die „Rosamunde Pilcher“-Macher als verwitweten Landschaftsgärtner mit Vietnam-Trauma besetzen. „Macht nichts“, sagt der 42-Jährige. „Ich bin offen für alles.“

Jennifer Aniston: „Ich bin ein Spätzünder“

Für ihre Rolle als Schmerzpatientin in dem Drama „Cake“ (Kinostart: 9. April) erhält Jennifer Aniston derzeit jede Menge Kritikerlob. Und auch privat hat die Schauspielerin mit Kollege Justin Theroux offenbar endlich ihr Glück gefunden. „Ich liebe seine Güte, Ehrlichkeit, Großzügigkeit, sein Einfühlungsvermögen“, schwärmt der Hollywood-Star im Interview mit TV Movie (Heft 4/2015). „Er strotzt vor Enthusiasmus und hat einen wunderbar schelmischen Sinn für Humor …“

Aus ihren bisherigen Beziehungen habe sie vieles gelernt. „Diese Lektionen braucht man, um nicht dieselben Fehler zu wiederholen“, so Aniston. „Ich bin ein Spätzünder, was das betrifft. Aber jetzt habe ich den Richtigen getroffen!“

Nach zwei Jahren Verlobungszeit sei die Hochzeit zwar geplant, doch beide würden sich noch Zeit lassen wollen. „Unverheiratet zu sein, fühlt sich für uns nicht anders an. Mit und ohne Trauschein sind wir aneinander gebunden“, sagt die 45-Jährige im TV Movie-Gespräch, die sich auch Kinder wünscht.

Ihre größte Stärke sei ihr Humor in allen Lebenslagen. „Ich habe Schmerz und Verlust erlebt – aber egal, wie schwer es war: Ich habe nie meinen Sinn für Humor verloren.“ Lachen sei tatsächlich die beste Medizin. „Es hellt das Leben auf. Ich finde immer etwas, über das ich mich amüsieren kann.“

Hugh Jackman: „Als Fiesling muss man viel weniger einstecken“

In dem Science-Fiction-Film „Chappie“ (derzeit im Kino) spielt Hugh Jackman einen knallharten Waffenhändler. Die für ihn neue Rolle des Bösewichts hat der Actionstar sehr genossen. „Es ist super, fies zu sein“, erklärt Jackman im Gespräch mit der aktuellen TV Movie (Heft 7/2015). „Ich verstehe jetzt, warum sich alle Schauspieler darum reißen.“ Als Held müsse man jede Menge Prügel einstecken, bis man zum Schluss endlich gewinne. „Als Fiesling gewinnt man alles bis auf den letzten Kampf. Logische Folge: Man muss viel weniger einstecken.“

Auch mit seiner uncoolen Vokuhila-Frisur habe er sich bestens gefühlt. „Ich habe meine Frau sogar mit Vokuhila kennengelernt. Vorn Geschäft, hinten Party – so nannten wir es damals“, erzählt der 46-Jährige. Dass er für seine Filmrollen ständig sein Äußeres verändern müsse, gefiele seiner Frau übrigens sehr. „Sie sagt, mit mir verheiratet zu sein, sei, wie alle paar Monate eine Affäre mit einem neuen Mann zu haben“, lacht Hugh Jackman. „Das peppt unsere Beziehung richtig auf.“

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