Alle Beiträge von Redaktion

Wann wurde Ireen Sheer geboren?

ImmerWiederSonntags_Martin_Black_0542
Foto: https://www.flickr.com/photos/martin_black_photography/

Geburtstag von Ireen Sheer

Die deutsch-britische Sängerin und Schauspielerin Ireen Sheer wurde am 25. Februar 1949 in Romford, England geboren. Ihr eigentlicher Name lautet: Ireen Wooldridge. Die Künstlerin wuchs zweisprachig aufwuchs auf.

Europäische Förderung für Ökonomen

Die Europäische Union fördert herausragende Nachwuchswissenschaftler mit Starting Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC). Der Ökonom Prof. Dr. Stephan Lauermann von der Universität Bonn erhält einen dieser begehrten Preise und wird in den nächsten fünf Jahren mit 616.000 Euro gefördert. Der Wissenschaftler untersucht mit Methoden der volkswirtschaftlichen Spieltheorie Einflussmöglichkeiten auf Wahlen, wie zum Beispiel Aktionärsabstimmungen.

Prof. Dr. Stephan Lauermann vom Institut für Makroökonomik und Ökonometrie der Universität Bonn. (c) Foto: Barbara Frommann-Czernik
Prof. Dr. Stephan Lauermann
vom Institut für Makroökonomik und Ökonometrie der Universität Bonn. (c) Foto: Barbara Frommann-Czernik

Wahlen sind das Fundament demokratischer Entscheidungen. „Das Management hat bei Aktionärsversammlungen aber häufig erhebliche Einflussmöglichkeiten, den Ausgang von Wahlen zu beeinflussen“, sagt Prof. Dr. Stephan Lauermann vom Institut für Mikroökonomik und der Bonn Graduate School of Economics (BGSE) der Universität Bonn. So könne das Management zum Beispiel die Wahlen abbrechen, bevor ein Vorschlag abgelehnt wird, und zu einem günstigeren Zeitpunkt wiederholen. Eine weitere Möglichkeit sei, gezielt einflussreiche Anteilseigner mit für diesen Zweck strategisch aufbereiteten Informationen zu versorgen, damit diese zustimmen.

Der Ökonom erhält einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Damit ist in den nächsten fünf Jahren eine EU-Förderung in Höhe von 616.000 Euro verbunden. Das Geld ermöglicht dem Wissenschaftler, mit Methoden der volkswirtschaftlichen Spieltheorie zu untersuchen, wie das Zusammenspiel der Wahlveranstalter mit den Wählern funktioniert und wie es zu strategischen Einflussnahmen kommen kann. „Ein Ziel des Projektes ist es, robuste Wahlmechanismen zu entwickeln, die weniger anfällig für mögliche Beeinflussung sind“, berichtet Prof. Lauermann.

Rückkehr an die Bonn Graduate School of Economics

Der Ökonom hat Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn studiert und an der BGSE promoviert. Im Austauschprogramm der Graduiertenschule studierte er an der University of California in Berkeley (USA). Außerdem war er Gastwissenschaftler an der Northwestern University und dann Professor an der University of Michigan und in Yale. Vor wenigen Monaten kehrte er an die Universität Bonn zurück. „Die Ausbildung und Förderung an der Bonn Graduate School of Economics war für mich besonders wichtig“, sagt Prof. Lauermann. Er freut sich, jetzt selbst als Mitglied der BGSE zur Ausbildung der nächsten Studierendengeneration beitragen zu können.

Für den Preisträger gab es jedoch weitere handfeste Gründe, an die Universität Bonn zu wechseln: „Der volkswirtschaftliche Fachbereich in Bonn ist international herausragend, bietet eine exzellente Forschungsumgebung und zieht auch viele sehr gute Doktoranden und Wissenschaftler an.“ Von der Universität Bonn und der Stadt seien er und seine Familie ganz begeistert.

Die ERC Starting Grants sind bei Wissenschaftlern sehr begehrt, der Wettbewerb darum groß. Europaweit haben bei der Ausschreibung 2014 acht Volkswirte einen ERC Starting Grant gewonnen. Prof Lauermann ist der einzige erfolgreiche Bewerber aus Deutschland. „Das Forschungsdezernat der Universität Bonn hat mich von Anfang an bei meiner Bewerbung beim ERC unterstützt und entscheidend zum Erfolg beigetragen“, sagt Prof. Lauermann.

Ouelle: http://www.uni-bonn.de/

Sicherheit von Bluttransfusionen

Die meisten Menschen sind im Laufe ihres Lebens auf Blutspenden angewiesen. So verhindern diese im akuten Notfall das Verbluten eines Unfallopfers. Zudem wären beispielsweise Behandlungen von Krebspatienten und auch viele Operationen ohne Blutpräparate undenkbar. In der Bonner Region werden rund 33.000 Blutkonserven unterschiedlicher Art pro Jahr vom Institut für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Bonn hergestellt. „Sicherheit und Verträglichkeit der Blutprodukte haben höchste Priorität“, sagt Institutsdirektor Prof. Dr. Johannes Oldenburg.

Reisethrombose – Risiko und Vorbeugung

Unbewegliches Sitzen bei einem Langstreckenflug, langen Zugreisen oder Autoreisen kann den Blutfluss in den Beinvenen behindern. Dies begünstigt die Bildung von Blutgerinnseln. „Das Risiko für das Auftreten einer Thrombose ist individuell sehr unterschiedlich und hängt vom ‚Thromboserisikoprofil’ des Reisenden ab“, sagt Dr. Ursula Harbrecht, Oberärztin am Institut für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Bonn.

Ouelle: http://www3.uni-bonn.de/

Die Jugend forscht: Sieger an der Uni Bonn

Nils Waßmuth (19): Der Student an der Universität Bonn errang den ersten Platz im Bereich Mathematik/Informatik. In der Aula der Universität Bonn stellte er sein Projekt zu Sedenionen vor. (c) Foto: Volker Lannert/Uni Bonn
Nils Waßmuth (19):
Der Student an der Universität Bonn errang den ersten Platz im Bereich Mathematik/Informatik. In der Aula der Universität Bonn stellte er sein Projekt zu Sedenionen vor. (c) Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Ein verletzungssicherer Industrieroboter, mathematisch zurück zu den Wurzeln und ein Mini-Labor auf einem Chip: Mit diesen Themen belegten heute Jungforscher beim Regionalwettbewerb Bonn/Köln von Jugend forscht und Schüler experimentieren an der Bonner Universität erste Plätze. Insgesamt 56 Teilnehmer in 30 Projektteams waren angetreten und präsentierten am Nachmittag in der Uniaula ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit. Die Erstplatzierten qualifizierten sich für die Teilnahme am Landeswettbewerb.

Mit einem kompletten Labor auf einem winzigen Chip siegten Adrian Lenkeit (15 Jahre) und Jan Matthias Schäfers (16) vom Städtischen St. Michael-Gymnasium Bad Münstereifel im Bereich Technik des Regionalwettbewerbs Jugend forscht. „Uns war es möglich, mithilfe von Computersimulationen Steuerelemente zum Erzeugen einer Strömung in Tropfen zu entwickeln und diese in einem Experiment funktionsfähig aufzubauen“, berichten die beiden Jungforscher. Damit wird es zum Beispiel möglich, Chemikalien zu mischen oder feste Bestandteile im Zentrum eines Flüssigkeitstropfens zu konzentrieren.

Jan Matthias Schäfers (16) und Adrian Lenkeit (15; von links): vom Städtischen St. Michael-Gymnasium Bad Münstereifel mit ihrem Labor auf einem winzigen Chip. Das Team siegte im Bereich Technik des Jugend forscht-Regionalwettbewerbs Bonn/Köln. (c) Foto: Volker Lannert/Uni Bonn
Jan Matthias Schäfers (16) und Adrian Lenkeit (15; von links):
vom Städtischen St. Michael-Gymnasium Bad Münstereifel mit ihrem Labor auf einem winzigen Chip. Das Team siegte im Bereich Technik des Jugend forscht-Regionalwettbewerbs Bonn/Köln. (c) Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Mathematik: Zurück zu den Wurzeln

Den ersten Platz im Bereich Mathematik/Informatik des Regionalwettbewerbs Jugend forscht errang Nils Waßmuth (19), der an der Universität Bonn studiert, mit dem Thema: „Zurück zu den Wurzeln: Die primitiven Nullteiler der Sedenionen“. Hierfür leitete er in kompakter Form eine Bilinearform her. „Dabei werden erstaunliche Symmetrien erkennbar, die im Dreidimensionalen visualisierbar sind“, berichtet der Gewinner.

Weicher Roboterarm verhindert Verletzungen

Bei Schüler experimentieren lagen Björn Bouwer (14) und Nico Hochgürtel (14) vom Städtischen St. Michael-Gymnasium Bad Münstereifel ganz vorne. Mit einem weichen Roboterarm siegten sie im Bereich Technik. In der Industrie arbeiten Roboter und Menschen eng zusammen. Um schwere Verletzungen durch Unfälle zu verhindern, konstruierten sie eine Art Elefantenrüssel aus weichem Material. „In diesem Silikon sind speziell angeordnete Luftkammern, welche sich so ausdehnen können, dass sich der Rüssel krümmt“, berichten die beiden. Damit ließen sich auch empfindliche Gegenstände sicher greifen.

Hoher wissenschaftlicher Anspruch der Teilnehmer

Prof. Dr. Jürgen Fohrmann, Rektor der Universität Bonn, war von der Themenvielfalt der Jungforscher beim Regionalwettbewerb begeistert: „Es ist imponierend, mit welchem Eifer und welch großer Ausdauer die Teilnehmer ihre Projekte verfolgen. Die Fragestellungen aus der Praxis werden mit hohem wissenschaftlichen Anspruch bearbeitet.“ Der Regionalwettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren sei ein wichtiger Bestandteil in den Bemühungen der Bonner Alma mater, forschungsinteressierte Jugendliche früh für die Wissenschaft zu begeistern.

Björn Bouwer (14) und Nico Hochgürtel (14; von links): Die Schüler des Städtischen St. Michael-Gymnasiums Bad Münstereifel siegten beim Regionalwettbewerb Schüler experimentieren im Bereich Technik. Sie konstruierten einen Roboterarm in Form eines Elefantenrüssels. (c) Foto: Volker Lannert/Uni Bonn
Björn Bouwer (14) und Nico Hochgürtel (14; von links):
Die Schüler des Städtischen St. Michael-Gymnasiums Bad Münstereifel siegten beim Regionalwettbewerb Schüler experimentieren im Bereich Technik. Sie konstruierten einen Roboterarm in Form eines Elefantenrüssels. (c) Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Jugend forscht feiert Jubiläum

Jugend forscht feiert in diesem Jahr Jubiläum: Der einzigartige Wettbewerb startete vor 50 Jahren. Bereits zum vierten Mal richtete die Bonner Universität nun den Regionalwettbewerb aus und ist nach wie vor die einzige Hochschule in Nordrhein-Westfalen, die sich auf diesem Feld engagiert. „Seit einem halben Jahrhundert führt Jugend forscht bundesweit Wettbewerbe durch, um Kinder und Jugendliche für MINT-Fächer zu begeistern und Talente frühzeitig zu fördern. Hierzu leistet die Universität Bonn als Pate des Regionalwettbewerbs mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.

Die öffentliche Präsentation der Exponate von insgesamt 56 Teilnehmern in 30 Projektteams am Nachmittag in der Aula der Universität Bonn stieß auf großes Interesse. „Aus meiner Sicht haben alle gewonnen: Sämtliche Teilnehmer haben mit ihren Projekten eindrucksvoll bewiesen, dass sie sich den Herausforderungen der Wissenschaft auf hohem Niveau stellen“, sagt Jugend forscht-Patenbeauftrage Dr. Andrea Grugel von der Universität Bonn.

Weitere Informationen zu den Projekten im Internet:
www.jugend-forscht.uni-bonn.de

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...