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Pilzgerichte: Knackiger Sommersalat mit Champignons

Knackiger Sommersalat mit Champignons Foto: Wirths PR
Knackiger Sommersalat mit Champignons
Foto: Wirths PR

Pilzgerichte: Knackiger Sommersalat mit Champignons
(für 4 Personen)

1 Kopf Friséesalat
1/2 Bund Radieschen
1/2 Salatgurke
100 g Champignons
1 rote Paprika
1 Möhre
2 Frühlingszwiebeln
4 Tomaten
60 g Baguette
1 Knoblauchzehe
0,1 l Sonnenblumenöl
4 EL Essig
Salz
Zucker
Pfeffer

Das Gemüse putzen und waschen. Friséesalat in mundgerechte Stücke zupfen, die Radieschen, Salatgurke, Champignons und Paprika in Scheiben, die Möhre in feine Stifte, die Frühlingszwiebeln in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Zwei Tomaten achteln, die anderen in Scheiben schneiden. Das Gemüse in einer großen Salatschüssel anrichten. Baguette in dünne Scheiben schneiden und diese nochmals halbieren. Eine Knoblauchzehe abziehen und auspressen. 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch zugeben und die Baguettestücke in dem Knoblauchöl knusprig anrösten. Aus dem restlichen Öl, dem Essig, Salz, Zucker und Pfeffer ein Dressing zubereiten. Den Salat mit den Knoblauchcroutons anrichten und mit dem Dressing beträufeln.

Pro Person: 311 kcal (1301 kJ), 5,4 g Eiweiß, 25,8 g Fett, 14,5 g Kohlenhydrate

Eingeschleppte Schädlinge sorgen für weniger Ertrag

Japanische Kirschessigfliege bedroht Weinlese

Nicht immer haben eingeschleppte Schädlinge so unmittelbare Folgen für Umwelt, Natur und Landwirtschaft – doch die Japanische Kirschessigfliege hat es in sich. Zurzeit sind die Winzer in Baden, in der Pfalz, in Reinhessen und Nahe in Aufruhr, denn viele sehen ihre Leseerträge akut in Gefahr. Der Befall mit der Kirschessigfliege kann im Handumdrehen zu totalen Ausfällen führen, da der Most befallener Trauben meist nicht mehr zu vermarkten ist. Viele Winzer in den betroffenen Anbaugebieten lassen bereits die Trauben hängen, um nicht noch in die Lese zu investieren, wenn die Trauben ohnehin unbrauchbar sind. Für die Betriebe hat dies enorme wirtschaftliche Einbußen zur Folge.

Der Schädling befällt vor allem Rotweinreben, indem er die Trauben anritzt und darin seine Eier ablegt. Der kurze Entwicklungszyklus ist fatal, denn innerhalb von wenigen Tagen schlüpfen die Larven und fressen sich durch das Fruchtfleisch. Ein Fäulnisprozess setzt ein und die Trauben beginnen zu gären. Für den Most gibt es Grenzwerte für die entstehenden flüchtigen Säuren, so dass der Verbraucher keine Sorge vor schlechter Qualität des Weins haben muss. Der Most würde vorher aus dem Verkehr gezogen.

Eigentlich hatten die Winzer einen guten Ertrag für die Weinlese 2014 erwartet, da der Sommer sehr niederschlagsreich war. Da Pflanzenschutzmittel eine Wartezeit haben, können Winzer in der akuten Situation nur durch eine zeitige Lese Abhilfe schaffen, auch wenn sie damit auf einige Sonnentage verzichten müssen. Gepflegte Weinberge mit ausgedünntem Laub und geringem sonstigen Schädlingsbefall und unbeschädigten Trauben sind weniger anfällig gegen die Invasion der Kirschessigfliege. Ansonsten bleibt noch die Hoffnung auf einen kalten Winter, um einem ähnlichen Befallsdruck im nächsten Jahr nicht noch einmal ausgesetzt zu sein.

www.aid.de, Friederike Heidenhof

Alltagsphänomene aus der Küche spielerisch erforschen

Wieso fließen beim Zwiebelschneiden Tränen? Weshalb schwimmen Klöße oben, wenn sie gar sind? Warum verschwindet Zucker in Wasser? Der Umgang mit Lebensmitteln birgt jede Menge Geheimnisse.

Mit den Unterrichtsmaterialien „Küchengeheimnissen auf der Spur“ können Schüler/-innen der 3. bis 6. Klasse 46 solcher Rätsel eigenständig erforschen und die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge verstehen. Die vom aid infodienst erarbeiteten Versuche lassen Kinder möglichst selbstständig experimentieren und entdecken. So wecken sie Freude am Forschen und vermitteln praxisnah, einfach und anschaulich naturwissenschaftliches Wissen. Die CD-ROM enthält Experimente rund um neun Themengebiete: „Fleisch“, „Gemüse“, „Obst“, „Kartoffeln“, „Milch und Milchprodukte“, „Eier“ und „Getreide“, „Kräuter, Zucker und Salz“ sowie „Nüsse und Speisefette“.

Jedes Experiment knüpft an Alltagserfahrungen von Kindern an und ist im Unterrichtsmaterial ausführlich beschrieben. Mit Hilfe von Arbeitsblättern können die Schüler/-innen selbstständig experimentieren. Fachinformationen bieten den Lehrkräften Hinweise zum Einsatz des Versuches, eine Erklärung des Phänomens und didaktische Anregungen zur Einbindung in den Unterricht. Die neun Bausteine der CD-ROM eignen sich für den Unterricht in den Klassen 3 bis 6, aber auch für Arbeitsgemeinschaften, als Nachmittagsangebot an Ganztagsschulen und für Vertretungsstunden.

Auf der CD-ROM befinden sich alle Arbeitsblätter als PDF-Datei zum Ausdrucken und als Word-Datei. Mit Hilfe der Word-Dateien können Sie die Seiten auch verändern und an Ihre Bedürfnisse anpassen. Alle Bausteine sind außerdem einzeln als Download erhältlich.

Bestell-Nr. 4168, ISBN 978-3-8308-1123-7

Internet: www.aid-medienshop.de
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=4168

Quelle/Text/Redaktion: www.aid.de

Gedächtnistraining mit Fisch?

Wer im Alter von mehr als 65 Jahren ausreichend Fisch isst, kann geistigem Verfall und Gedächtnisverlust entgegen wirken. Das zumindest lässt eine Studie vermuten, an der über 1.500 Chinesen ab 55 Jahren teilnahmen. Zu Beginn der Untersuchung bestimmten die Forscher die Ernährungsgewohnheiten der Probanden, indem sie an drei aufeinanderfolgenden Tagen 24-Stunden-Protokolle durchführen ließen. Die Teilnehmer wurden für durchschnittlich fünf Jahre medizinisch begleitet. In diesem Zeitraum prüften die Forscher ihre geistigen Leistungen wie Aufmerksamkeit, Orientierung, Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis.

Ab einem Alter von 65 Jahren hatte der Fischkonsum einen nachweislichen Einfluss auf die geistigen Fähigkeiten. Wer mindestens eine Portion Fisch pro Woche (100 g) aß, konnte die Rate an geistigem Verfall verringern. Als Vergleichsgruppe dienten Menschen, die weniger als 100 g Fisch wöchentlich aßen. Auch die Gedächtnisleistung nahm bei „Fischessern“ langsamer ab. Der Zusammenhang war unabhängig von weiteren Faktoren wie zum Beispiel Obst- und Gemüseverzehr, Körpergewicht und sportliche Betätigung. Im Alter von 55 bis 65 Jahren war noch kein Effekt nachweisbar, was eine positive Wirkung des Fischkonsums aber nicht ausschließe.

Viele im Fisch enthaltene Nährstoffe können für die günstige Wirkung auf die kognitiven Leistungen verantwortlich sein. Neben Omega-3-Fettsäuren sind auch Vitamin D und B-Vitamine, die Aminosäuren Arginin und Taurin sowie Spurenelemente wie Selen und Magnesium in der Diskussion. Weitere Studien sollen zeigen, ob der positive Einfluss auf bestimmte Nährstoffe oder einzelne Fischarten und ihre spezifische Nährstoffkombination zurückzuführen ist.
Heike Kreutz, www.aid.de

Quelle:  Journal of Nutrition, Online-Veröffentlichung (doi: 10.3945/jn.114.193854)

Weitere Informationen:
Alles über Fisch in der Rubrik Lebensmittel von A-Z auf www.was-wir-essen.de

aid-Broschüre „Fisch und Fischerzeugnisse“
Bestell-Nr. 1001,
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1001

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