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In vielen Hotels im Indischen Ozean übernachtet die Braut kostenlos

Seychellen. Insel Mahé. 5-Sterne-Hotel Constance Ephélia Seychelles © Foto: DER Touristik
Seychellen. Insel Mahé. 5-Sterne-Hotel Constance Ephélia Seychelles
© Foto: DER Touristik

Auf den Seychellen, Mauritius und den Malediven verwöhnt Jahn Reisen Hochzeitsreisende mit Flitterwochen-Extras und Zimmern zu Vorzugspreisen. In vielen Hotels auf den Seychellen und auf Mauritius schläft die Braut kostenlos oder übernachtet mit kräftigen Rabatten. Auch wer seine runden Ehejubiläen mit einer besonderen Auszeit zu Zweit feiert, freut sich bei Buchung der Honeymoon-Zimmer je nach Hotel über Extras wie romantische Badeerlebnisse, Candle-Light-Dinner oder Ausflüge.

Hochzeitsreisende finden unter dem Tropenhimmel des Indischen Ozeans garantiert ihr kleines Paradies. Wie grüne Farbtupfer verteilen sich die 115 Inseln der Seychellen in der Weite des Meeres. Etwa 1.600 Kilometer vor der Ostküste Afrikas finden Honeymooner hier unberührte Natur. Auf dem Archipel sind Tiere und Pflanzen heimisch, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Gewaltige, von Wind und Wellen rund geschliffene Granitblöcke liegen wie von Riesenhand zufällig hingestreut an den oft menschenleeren Sandstränden.

Türkisblau schimmert das glasklare Wasser am 5-Sterne-Resort Constance Ephélia. An zwei Badebuchten gruppieren sich die Suiten und Villen des Resorts in die Hügel der Mangrovenlanschaft. Eine bunte Fischvielfalt lockt zum Schnorcheln und Tauchen. Beim Sonnenuntergang über dem Meeresschutzgebiet nahe Port Launay erscheinen die vorgelagerten Inseln vor dem rotglühenden Himmel wie Scherenschnitte. Frischvermählte genießen ihre Einladung zum Sekt oder Gourmet-Dinner oder den Cocktail beim romantischen Bad zu Zweit.

Auf Mauritius erleben Hochzeitsreisende und auch Silberhochzeiter im 4-Sterne Hotel Tamarina Beach Golf & Spa ein luxuriöses Boutique-Hotel inmitten einer Savannenlandschaft. Ob in einem der vier Außenpools, am feinsandigen Strand der Tamarin Bay an der Westküste oder auf dem anspruchsvollen 18-Loch-Golfplatz – überall umgibt Jahn Reisen-Gäste die Ruhe und gediegene Atmosphäre eines Adults-only-Hotels. Bei Buchung des Honeymoon-Zimmers freuen sich die Brautleute über Blumen, ein Überraschungsgeschenk und ein Seafood-Dinner.

Korallenweiße Sandstränden vor einer tropischen Vegetation sind ein Markenzeichen der Malediven. Die Inselrepublik erstreckt sich südwestlich der Küste Indiens über 26 Atolle mitten im Ozean. Nur etwa 200 der mehr als 1.200 Inseln sind bewohnt. Abseits von Trubel und Hektik finden Jahn Reisen-Gäste auf Hochzeitsreise jede Menge Raum für Romantik und Exotik. Ein Schnellboot entführt im Nord-Male-Atoll auf die exklusive Insel, auf der das Sheraton Maledives Fullmoon Resort liegt. Die Zimmer gruppieren sich im tropischen Garten oder sind auf Stelzen in die Lagune gebaut. Fischschwärme ziehen hier direkt vor der Villentür vorbei. Bei einer Einladung zum privaten Dinner, bei Extras wie Obstkorb, Schokolade, Blumen und Wein lassen sich Honeymooner von der besonderen Atmosphäre verzaubern.

Gute Konjunktur stärkt Steuerkraft von Kommunen und Kreisen

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) senkt den Hebesatz für die Landschaftsumlage in diesem Jahr von 16,4 auf 16,3 Prozent. Das hat am Donnerstag (30.1.) in Münster die Landschaftsversammlung der 106 Abgeordneten aus den 27 LWL-Mitgliedsstädten und -Kreisen mit großer Mehrheit beschlossen.

Ausgabenstruktur des LWL-Etats 2014 Grafik: LWL
Ausgabenstruktur des LWL-Etats 2014
Grafik: LWL

Zugleich verabschiedeten die Delegierten den Etat 2014 des Verbandes. Er hat ein Volumen von knapp drei (2,95) Milliarden Euro. Zum Haushaltsausgleich muss die so genannte Ausgleichsrücklage mit einem Betrag von rund 3,4 Millionen Euro in Anspruch genommen werden. Damit schmilzt diese Risiko- oder Schwankungsreserve des LWL von einst 325 Mio. Euro im Jahr 2010 weiter ab auf nur mehr 56 Mio. Euro im Jahr 2014.

Von seinen Mitgliedern wird der LWL trotz prozentual leicht sinkendem Hebesatz im laufenden Haushaltsjahr rund 84,5 Millionen Euro mehr einnehmen als 2013. Grund sind die dank guter Konjunktur gestiegenen Steuereinnahmen in den Kommunen und Kreisen. Dadurch erhöht sich die Bemessungsbasis, also die vor allem durch die Steuerkraft definierte „Umlagegrundlage“ bei der jeweiligen Mitgliedskörperschaft. Die Folge: Alle 27 LWL-Mitglieder zahlen mehr – zwischen 8,3 Millionen (Kreis Recklinghausen) und rund 307.000 Euro (Kreis Olpe). Und tragen damit dazu bei, den Sozialhilfeträger LWL bei den diesjährigen Kostensteigerungen von 119 Mio. Euro in der Behindertenhilfe zu entlasten.

Insgesamt nimmt der Verband zur Finanzierung seiner sozialen und kulturellen Aufgaben in ganz Westfalen-Lippe aus den ‚Mitgliedsbeiträgen‘ rund 1,87 Milliarden Euro ein (2013: 1,78 Milliarden). Hinzu kommen weitere Einnahmen zum Beispiel nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz des Landes und aus weiteren Zuweisungen. Dem stehen bei den Ausgaben rund zwei Milliarden Euro (= rund 70 Prozent des Gesamtetats) gegenüber, die der LWL allein für die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung zahlt.

Fehlfunktionen der Plazenta auf der Spur

Wissenschaftler der Universität Bonn haben mit ihren Kollegen aus Cambridge (England) eine Methode entwickelt, mit der sich Erkrankungen der Plazenta mithilfe von Stammzellen erforschen lassen. Sie werden aus den Zellen gewonnen, aus denen sich später auch die Plazenta entwickelt. Die Technologie nutzt nur hochreine Chemikalien. Damit ist eine Verunreinigung der Stammzellkulturen unter anderem durch Viren ausgeschlossen. Die Forscher sind zuversichtlich, mit dieser Technik die Stammzellen der menschlichen Plazenta isolieren und kultivieren zu können. Ziel ist, die molekularen Ursachen von Plazentadefekten zu erforschen, zu verstehen und zu behandeln. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Stem Cell Reports“ erschienen.

Ein eingespieltes Team: Prof. Dr. Hubert Schorle und Caroline Kubaczka vom Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Bonn bei der Kontrolle der Zellkulturen. (c) Foto: Barbara Frommann/Uni Bonn
Ein eingespieltes Team:
Prof. Dr. Hubert Schorle und Caroline Kubaczka vom Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Bonn bei der Kontrolle der Zellkulturen. (c) Foto: Barbara Frommann/Uni Bonn

Stammzellen aus der Plazenta – sogenannte Trophoblast Stammzellen – haben großes Potenzial für die Krankheitsforschung: An ihnen lassen sich etwa Fehlfunktionen der Plazenta untersuchen, die zum Beispiel zu mangelnder Ernährung des Fötus führen. „Kinder, die aufgrund einer solchen Erkrankung als Fötus zu klein sind, tragen ein erhöhtes Risiko, später an Übergewicht und Herzproblemen zu erkranken“, sagt Prof. Dr. Hubert Schorle von der Abteilung Entwicklungspathologie des Universitätsklinikums Bonn. Ein Ziel der Forscher ist es, nun aus humaner Plazenta solche Trophoblast Stammzellen zu gewinnen. Im Vergleich mit gesunden Trophoblasten wollen die Wissenschaftler an den Stammzellen untersuchen, welche Programme in der Entwicklung gestört sind. „Auf diesen Erkenntnissen aufbauend könnte den Föten dann mit geeigneten Therapien ein optimaler Start ins Leben ermöglicht werden“, blickt Prof. Schorle in die Zukunft.

Verunreinigungen können die Anzucht der Stammzellen stören

Bislang ist die Gewinnung von Stammzellen aus Trophoblasten beim Menschen noch nicht gelungen. „Dies liegt daran, dass die optimalen Nährbedingungen für die Kultur dieser Stammzellen unbekannt sind“, führt Erstautorin Caroline Kubaczka aus, Mitarbeiterin in Prof. Schorles Team. Nach herkömmlichen Techniken ist bei der Anzucht und Kultur der aus Trophoblasten gewonnenen Stammzellen vor allem Kälberserum erforderlich, welches je nach Charge hohen qualitativen und inhaltlichen Schwankungen unterliegt. Dies erschwert die Analyse der Stammzellkulturen und verhindert die Vergleichbarkeit der Daten unterschiedlicher Forschergruppen.

Optionen für neue Therapien

Das Forscherteam unter Federführung der Abteilung Entwicklungspathologie am Institut für Pathologie und unter Beteiligung des Life & Brain Zentrums am Universitätsklinikum Bonn sowie der Universität Cambridge (England) hat nun gezeigt, dass das Serum und sämtliche tierischen Komponenten durch zehn hochreine Chemikalien ersetzt werden können. „Wir konnten zeigen, dass damit Verunreinigungen ausgeschlossen sind, und diese Methode zu sicheren Ergebnissen in gleichbleibend hoher Qualität führt“, sagt Prof. Schorle. Die Wissenschaftler wollen als nächsten Schritt die Methode an Plazenta-Zellen von Patientinnen testen. „Dies könnte uns bei der Erforschung von Erkrankungen der Plazenta zu einem Durchbruch verhelfen und Optionen für neue Therapien eröffnen“, sagt der Forscher.

Aufenthalt an einer Top-Forschungsinstitution in Boston

Prof. Schorle arbeitet derzeit im Rahmen eines Forschungssemesters am M.I.T. – Whitehead Institute in Boston (USA), einem der Top-Institutionen für Lebenswissenschaften in der Welt. Bis Juni widmet er sich dort weiter der Stammzellforschung. „Ich bin sehr stolz, dass ich dieses Angebot bekommen habe“, sagt er. Für ihn ist es eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: Vor rund 20 Jahren arbeitete er dort bereits als Postdoc.

Publikation: Derivation and maintenance of murine trophoblast stem cells under defined conditions, Fachjournal „Stem Cell Reports“, DOI: http://dx.doi.org/10.1016/j.stemcr.2013.12.013

Lockenpracht und Wampe – Bradley Cooper und Christian Bale

Zwei Stars im neuen Look: Für die mehrfach Oscar-nominierte Tragikomödie „American Hustle“ (Kinostart: 13. Februar) mussten Bradley Cooper und Christian Bale aufwendige Veränderungen auf sich nehmen. „Es war eine echte Quälerei!“, bekennt Cooper im Interview mit TV Movie (Heft 04/2014). „Ich musste jeden Morgen um vier in die Maske, um 110 Lockenwickler einzudrehen. Danach saß ich 50 Minuten unter der Haube und schlief meistens ein.“ Während des Drehs habe er sich aber sehr an die Lockenpracht gewöhnt. „Ich vermisse den Look jetzt.“

Christian Bale musste für seine Rolle als aufgedunsener Trickbetrüger sogar 18 Kilo zunehmen. „Ich habe rund um die Uhr gefuttert und nur faul rumgesessen“, lacht der Star. „Mit meiner dicken Wampe sah ich aus wie der Weihnachtsmann!“ Zusätzlich rasierte er sich eine Glatze: „Die leichte Brise am Kopf war sehr angenehm. Meine Frau war nicht begeistert, aber meine Tochter fand es toll, weil sie Trommel spielen konnte.“

Bale selbst hasse Betrüger, sei aber durchaus schon reingelegt worden. „Ich bin kein guter Geschäftsmann und sehr blauäugig. Ich glaube Leuten, wenn sie mir etwas erzählen. Aber wenn ich herausfinde, dass sie lügen, sind sie für mich gestorben.“

Auch sein Kollege Bradley Cooper wurde bereits mehrmals betrogen. „Nach jedem Mal schwöre ich mir aber, mehr auf meine innere Stimme zu hören“, sagt der Star. „Ich habe die Intuition meiner Mutter geerbt, leider ignoriere ich sie viel zu oft.“

Gute Vorsätze hegt Cooper auch für seinen 40. Geburtstag im nächsten Jahr: „Ich möchte gesünder leben. Das bedeutet viel Wasser trinken, weniger Junk Food und mehr Schlaf und Sport.“ Christian Bale, der gerade 40 wurde, hat dagegen andere Pläne: „Ich wünsche mir eine Pause. Ich habe viele Filme hintereinander gedreht, und es ist höchste Zeit, dass ich aus dem Rampenlicht verschwinde.“

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