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Ein Familienidyll wird zum Albtraum: „Mein Mann, ein Mörder“

Minette (Veronica Ferres) beobachtet ihrem Mann Paul beim heimlichen Treffen mit seiner Geliebten Foto: ZDF/Hendrik Heiden
Minette (Veronica Ferres) beobachtet ihrem Mann Paul beim heimlichen Treffen mit seiner Geliebten
Foto: ZDF/Hendrik Heiden

Veronica Ferres, Ulrich Noethen, Esther Zimmering und Mehdi Nebbou spielen die Hauptrollen in dem Beziehungsthriller „Mein Mann, ein Mörder“, den das ZDF am Montag, 3. Februar 2014, 20.15 Uhr, zeigt. Der „Fernsehfilm der Woche“ wurde inszeniert von Regisseur Lancelot von Naso, der gemeinsam mit Kai-Uwe Hasenheit auch das Drehbuch schrieb.

Übersetzerin Minette Frei (Veronika Ferres) ist glücklich verheiratet. Sie hat zwei Kinder, eine schmucke Altbauwohnung und einen Hund. Doch das Familienidyll bekommt Risse: Ihr Ehemann Paul (UIrich Noethen) betrügt sie mit einer anderen Frau. Minette, die hofft, dass die Affäre bald vorbei ist, kann ihre große Eifersucht nicht bezwingen und beobachtet ihren Ehemann und seine Geliebte Nora. Als Paul sich von Nora trennt und reuevoll zu seiner Ehefrau zurückkehrt, ist die Geliebte plötzlich spurlos verschwunden.

Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken steigt nur leicht

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im Januar 2014 nur leicht gestiegen. Das teilt jetzt das „Jobcenter im Kreis Borken“ mit. Es weist für den vergangenen Monat insgesamt 5.071 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert wurden. Im Vergleich zum Dezember ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen damit um 161 Personen gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen beläuft sich im Kreisgebiet somit auf 2,5 Prozent.

„Im gesamten vergangenen Jahr bewegte sich die Zahl der Arbeitslosen konstant auf einem sehr niedrigen Niveau „, erklärt dazu Landrat Dr. Kai Zwicker. Der aktuelle Anstieg um 161 Personen sei für die Jahreszeit völlig normal. So stieg die Langzeitarbeitslosigkeit im Kreis im vergangenen Januar (2013) um 182 Personen gegenüber dem Vormonat.
Nichtsdestotrotz hofft der Landrat auf ein schnelles Ende des Winters und ist zuversichtlich, dass sich im Frühjahr eine positive Entwicklung des Arbeitsmarktes im Kreis ergeben wird.

Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten stieg im Januar nur leicht. Sie liegt derzeit bei 10.780 Personen (+107). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im Januar 16.213 Personen (+214) in 7.920 Bedarfsgemeinschaften (+74) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

In den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes waren die Veränderungen gegenüber dem Vormonat ganz unterschiedlich. Während es in Raesfeld mit – 6 Personen und in Heiden mit – 5 Personen einen Rückgang zu verzeichnen gab, ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Januar in Bocholt (+47), Gronau (+39), Rhede (+19) und Ahaus (+18) leicht gestiegen.
Gegenüber Januar 2013 zählt das „Jobcenter im Kreis Borken“ 100 langzeitarbeitslose Personen mehr. In Gronau (+74), Velen (+18), Rhede (+17) und Ahaus (+17) gab es absolut den stärksten Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Städte Borken (-26), Bocholt (-16), Gescher (-5) und Stadtlohn (-5) können im Jahresvergleich den deutlichsten Rückgang verzeichnen.
Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden heruntergebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem 2. Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.

Für das Kreisgebiet verharrt diese Quote im Vergleich zum Vormonat bei 2,0 Prozent. Die höchste Belastung weist die Stadt Gronau mit 3,5 Prozent aus, gefolgt von Bocholt mit 3,0 Prozent. Die kleineren Gemeinden Heek, Heiden, Legden, Raesfeld, Schöppingen und Südlohn weisen mit unter 1 Prozent die niedrigsten Quoten aus.

EU-Gesetzgebungsverfahren zum Emissionshandel im Luftverkehr

Das Deutschen Verkehrsforum (DVF) sieht in dem Beschlussvorschlag des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments zum Emissionshandelssystem im Luftverkehr (ETS) vom 30. Januar 2014 keine Verbesserung gegenüber der bisherigen Situation, sondern zusätzliche Risiken.

DVF-Geschäftsführer Thomas Hailer: „Der Umweltausschuss stellt sich im Prinzip hinter das Airspace-Modell von EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard. Damit ist die nächste internationale Konfrontation leider vorprogrammiert – es sei denn, der Rat stoppt diesen Kurs.“

In der Vergangenheit ist das ETS nur für innereuropäische Flüge umgesetzt worden. Mit dem EU-Airspace-Modell würden zusätzlich alle Flüge von und nach Drittstaaten mit ihrem Streckenanteil im Luftraum der EU erfasst.

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO hatte im vergangenen Jahr grundsätzlich vereinbart, bis 2020 ein marktbasiertes Instrument für CO2 im internationalen Luftverkehr einzuführen. Drittstaaten wie die USA und China erwarten allerdings, dass ihr Flugverkehr von und nach Europa bis dahin vollständig vom ETS ausgenommen bleibt (Stop-the-clock).

Das DVF befürchtet, dass die Umsetzungschancen einer ICAO-Lösung durch eine erneute Konfrontation verschlechtert werden. Außerdem drohen wirtschaftliche Gegenmaßnahmen anderer Staaten, die auf dem Rücken der europäischen Fluggesellschaften und Luftfahrtwirtschaft ausgetragen werden.

Hailer fügt hinzu: „Wir sollten nicht vergessen, dass Europa als Umsteigepunkt im Interkontinental-Verkehr im direkten Wettbewerb mit stark expandierenden Akteuren in der Golf-Region steht. Besonders die Flughäfen und Airlines in Deutschland sind schon durch Einschränkungen bei den Betriebszeiten, durch die Luftverkehrssteuer und andere hohe Standortkosten belastet. Es wäre besser, das ETS im Luftverkehr vorläufig auszusetzen und nicht jahrelang als europäische Insellösung zu betreiben.“

Kronprinzessin Victoria von Schweden und Prinz Daniel zu Besuch in Essen

Die schwedische Kronprinzessin Victoria trägt sich ins Stahlbuch der Stadt Essen ein. Foto: Peter Prengel
Die schwedische Kronprinzessin Victoria trägt sich ins Stahlbuch der Stadt Essen ein. Foto: Peter Prengel

Die schwedische Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel waren im Rahmen ihres Besuches in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch, 29. Januar, auch zu Gast in Essen. Begleitet wurden sie unter anderem von der schwedischen Außenhandelsministerin Dr. Ewa Björling und der Bürgermeisterin der schwedischen Stadt Umeå, Ann-Kristin Rönnmark.

Besuch des schwedischen Kronprinzessinnenpaares, Victoria und Daniel, in Essen v.l.n.r : Ewa Björling, schwedische Aussenhandelsministerin, Oberbürgermeister Reinhard Paß, Kronprinzessin Victoria, Prinz Daniel und Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen Foto: Elke Brochhagen
Besuch des schwedischen Kronprinzessinnenpaares, Victoria und Daniel, in Essen v.l.n.r : Ewa Björling, schwedische Aussenhandelsministerin, Oberbürgermeister Reinhard Paß, Kronprinzessin Victoria, Prinz Daniel und Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen Foto: Elke Brochhagen

Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß begrüßte das Kronprinzessinnenpaar auf dem Gelände des Welterbes Zollverein. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die königlichen Hoheiten von vielen Essenerinnen und Essenern begeistert empfangen. Anschließend trug sich Victoria von Schweden in das Stahlbuch der Stadt Essen ein.

Oberbürgermeister Paß nutzte das Treffen auch für einen regen Austausch mit seiner Amtskollegin Bürgermeisterin Rönnmark. Die Stadt Umeå ist im Jahr 2014 Kulturhauptstadt Europas und, wie die Stadt Essen, ein wichtiger Standort für die Bereiche Design und Kreativwirtschaft. Beide bekräftigten den Wunsch, in diesen Bereichen zukünftig auf eine verstärkte Zusammenarbeit zu setzen.

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