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Onlineportal WOLLES WELT startet

Der Ausbau der Kinderbetreuung in Wolfsburg geht mit großen Schritten voran. Die Anmeldung für einen Betreuungsplatz in Krippen, Kindergärten und der Tagespflege wird ab morgen, 1. Februar, deutlich einfacher. Sie ist dann ausschließlich über das neue Onlineportal WOLLES WELT möglich – Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadträtin Iris Bothe und Doris Stein von der Arbeitsgemeinschaft der Träger der Kindertagesstätten in Wolfsburg haben heute offiziell den Startschuss gegeben.
WOLLES WELT gibt Eltern bequem von zu Hause aus einen umfassenden

Überblick über die Betreuungsangebote. Auf der Internetseite www.wolfsburg.de/wolles-welt erhalten sie alle wesentlichen Informationen über die verschiedenen pädagogischen Schwerpunkte und Profile der Einrichtungen, über Gruppenstrukturen, Öffnungszeiten und vieles mehr. Betreuungsplätze können nach verschiedenen Kriterien ausgewählt und bis zu fünf Wunscheinrichtungen unter Angabe von Prioritäten vorgemerkt werden. Eltern können ihre Kinder bis zu zwei Jahre vor dem Wunschbeginn der Betreuung anmelden. Wer zu einem bestimmten Betreuungsstart berücksichtigt werden möchte, muss die Anmeldung allerdings spätestens zu den Vergabestichtagen abschließen, die im Onlineportal genannt werden.

„Mit WOLLES WELT geht Wolfsburg als dynamische Stadt neue Wege bei der Anmeldung für einen Betreuungsplatz. Die Qualität der Kinderbetreuung spielt eine herausragende Rolle, wenn es darum geht, wie familienfreundlich unsere Stadt ist. Mit dem neuen Onlineportal fügen wir einen wichtigen Baustein hinzu, der die Kinderbetreuung noch besser macht“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Stadträtin Iris Bothe sieht Vorteile für Eltern und Verwaltung: „Für die Eltern bedeutet WOLLES WELT mehr Übersicht und weniger Aufwand bei der Anmeldung. Und die Verwaltung kann den Bedarf noch besser beurteilen und in die weiteren Ausbauplanungen einfließen lassen. Das neue Onlineportal soll das persönliche Gespräch vor Ort natürlich nicht ersetzen – vielmehr können sich Eltern im Internet einen Überblick über das Betreuungsangebot verschaffen und ihre Wunscheinrichtungen auswählen. Im Anschluss laden die Einrichtungen zu einem Kennenlern-Termin ein.“

Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Träger der Kindertagesstätten in Wolfsburg, Doris Stein, ergänzt: „Auch wir als Träger der Kitas versprechen uns eine enorme Vereinfachung der Platzvergabe und gewinnen zudem Planungssicherheit. Diese kommt auch den Eltern zugute, die nun nicht mehr von Kita zu Kita laufen müssen, um sich anzumelden.“
Ab Montag wirbt die Stadt außerdem mit 17 mobilen Großflächenplakaten an den Hauptverkehrsstraßen für das neue Onlineportal. Fragen dazu beantworten Mitarbeiter der Geschäftsbereiches Jugend unter der E-Mail-Adresse wolles-welt@stadt.wolfsburg.de und die Servicehotline 115 montags bis freitags von 7:00 – 18:00 Uhr.

Alle Daten der Anmeldung und des Betreuungsvertrages werden auf Servern der Stadt Wolfsburg gespeichert. Sie sind nur für die zuständigen Mitarbeiter der Stadt Wolfsburg sowie die jeweiligen Leitungen der ausgewählten Betreuungseinrichtungen und, nach Abschluss des Betreuungsvertrages, den für die Rechnungsstellung zuständigen Sachbearbeitern der Träger zugänglich. Die Daten werden selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben. Eltern, die keine Möglichkeit für eine Online-Anmeldung haben, können sich beim Familienservice Wolfsburg oder in der Antragsannahme des Geschäftsbereiches Jugend, Rathaus D, Zimmer 001 oder 003, Tel. (05361) 28-2824 oder -2314, für die gewünschten Einrichtungen vormerken lassen.

Ehemaliges „Selam“ wird abgerissen

Braunschweig. Das Gebäude an der Hamburger Straße 24, das bis zum Jahr 2009 das Jugendzentrum „Selam“ beherbergte, wird abgerissen. Nach dem Umzug der Jugendeinrichtung in die Hamburger Straße 34 stand das Haus leer. Der Abriss steht auch im Zusammenhang mit dem Ausbau der Hamburger Straße. Teile der neuen Fahrbahn sowie der Fuß- und Radweg werden über das Grundstück Hamburger Straße 24 führen.

Der Rückbau beginnt am Montag, 3. Februar, mit der Entkernung des Gebäudes. Für die weiteren Abbrucharbeiten, die am Montag, 17. Februar, beginnen, muss dann die rechte Fahrspur stadteinwärts für etwa zwei Wochen und der Geh- und Radweg für etwa drei Wochen gesperrt werden.

Larissas Vater: „Es tut weh, zu sehen, wie das eigene Kind behandelt wird“

Nach der gestrigen Wut-Attacke von Winfried Glatzeder gegen Larissa im RTL-Dschungelcamp verteidigt Heinz-Anton Marolt seine Tochter exklusiv in auf einen Blick: „Es tut uns Eltern bis in die Knochen weh, wenn man sieht, wie das eigene Kind behandelt wird – vor allem wie, als Winfried handgreiflich wurde.“ Auch die Drogenvorwürfe gegen die 21-Jährige weist ihr Vater entrüstet zurück: „Die waren natürlich letztklassig. Aber diese Aussage hat sich ja dann selbst bestraft, Gabby musste das Camp ja verlassen.“

Egal, wie die Camp-Quälerei ausgeht, Marolt ist stolz auf sein Mädchen: „Wenn Larissa Dschungelkönigin wird, wäre das für mich natürlich eine besondere Freude. Aber egal, was wird: Für mich bleibt sie immer meine Dschungelprinzessin, unser kleiner Peter Pan. Sie verzaubert die Menschen einfach.“ Und Heinz-Anton Marolt ist froh, dass bald alles vorbei ist: „In Graz holen wir sie dann am Flughafen mit der ganzen Familie wieder ab. Ich freue mich schon sehr, sie dort wieder in den Arm zu schließen.“

Ornamentales Dekor

Graveur Heikko Schulze-Höing bei der Arbeit. Foto: LWL
Graveur Heikko Schulze-Höing bei der Arbeit.
Foto: LWL

Wie entsteht ornamentales Dekor auf Kelch- und Trinkgläsern? In der Gravurwerkstatt des LWL-Industriemuseums Glashütte Gernheim haben die Besucher am Sonntag, 9. Februar, die Gelegenheit, Gravurmeister Heikko Schulze Höing bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Am Themensonntag „Ornamentgravur“ zeigt er alle Arbeitsschritte, die eine Dekoration von Gläsern mit gravierten Ornamenten erfordert. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt von 10 bis 13.30 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr zu den Vorführungen in sein Industriemuseum nach Petershagen ein.

Durch die Kombination verschiedener Werkzeuge und dem Variieren der unterschiedlichen Schritte lässt der Graveur schmückende Elemente auf den Gläsern entstehen. Bearbeitet werden einfache Trinkbecher und Weingläser aus eigener Produktion. Zum Einsatz kommen dabei verschiedene Techniken: Bei der Gravur mit künstlichen Schleifrädchen wird nass gearbeitet. Zur Kühlung läuft bei diesem Verfahren Wasser über die Schleifräder aus Korund, Silizium-Carbid oder Industriediamanten. Bei der Gravur mit Kupferrädern dagegen wird ein mit Öl und Petroleum angerührtes loses Korn an ein Kupferrädchen angestrichen.

Auch die Schauproduktion im Glasturm ist für die Besucher des Thementags geöffnet. Hier entstehen die Becher und Gläser, die durch Schliff und Gravur veredelt werden. In der Dauerausstellung erfahren die Museumsbesucher alles rund ums Glas – seine Produktion und Verwendung. Das LWL-Museum ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Erhoben wird zum Thementag nur der normale Museumseintritt.

LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Karte und Routenplaner

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