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Eine Schatzkiste an wertvollen Tipps für Babys erstes Jahr

Mit der Geburt eines Kindes ändert sich nicht nur schlagartig der Lebensmittelpunkt: Neben der ersehnten innigen Nähe und Dreisamkeit stellen die ersten Wochen und Monate mit Baby die frischgebackenen Eltern auch vor viele neue Herausforderungen und drängende Fragen.

Baby_1x1_Cover.inddWird das Kleine satt? Entwickelt es sich normal? Ist ihm zu warm oder zu kalt? Warum schreit es? Die erfahrene Hebamme Birgit Laue gibt im GU Titel Das Baby-Einmaleins über 300 hilfreiche Tipps und Informationen rund um Babys erstes Jahr. Hier können junge Eltern schnell und einfach alles nachschlagen, was gerade wichtig für sie ist: vom Stillen und Füttern über die Babypflege bis hin zum Reisen mit dem Nachwuchs.

Bis Mitte des letzten Jahrhunderts wuchsen viele Kinder noch im Kreise einer Großfamilie auf; junge Mütter und Väter konnten auf die Erfahrung und die Unterstützung der älteren Generation bauen. In der heutigen Gesellschaft mit ihren Klein- und Kleinstfamilien gibt es kaum noch Gelegenheit, eine „Eltern-Lehrzeit“ zu absolvieren.

Die Unsicherheiten im Umgang mit dem Baby sind daher oft groß. Einfühlsam und praxisnah, mit vielen fundierten Ratschlägen, beantwortet die Autorin Fragen von Mama und Papa kompakt und auf den Punkt und begleitet sie während der verschiedenen Phasen im ersten Jahr mit Kind. Von der Ernährung und Pflege über die körperliche und geistig-seelische Entwicklung und die Gesundheit bis hin zu Hilfestellungen, wenn sich die Eltern überfordert fühlen: Birgit Laue steht ihnen mit ihrer langjährigen praktischen Erfahrung kompetent zur Seite. Die optisch wie inhaltlich ansprechende Aufmachung macht den GU Titel zu einem unkomplizierten Nachschlagewerk für den Alltag mit Baby und gleichzeitig zu einem idealen Geschenk für junge Eltern.

Birgit Laue ist freiberufliche Hebamme mit über 20-jähriger Erfahrung in klinischer und außerklinischer Geburtshilfe. Gleichzeitig ist sie als Lehrerin für Gesundheitsberufe und Referentin für Gynäkologie und Geburtshilfe in der Fortbildung für medizinische Fachleute tätig. Birgit Laue arbeitet zudem als Medizinjournalistin und ist Autorin mehrerer Bücher zu Kinder- und Frauengesundheit. Für den GRÄFE UND UNZER Verlag hat sie u. a. die Ratgeber „Schwangerschaft und Geburt“ und „Babypflege“ verfasst.

Birgit Laue
Das Baby-Einmaleins
Die wichtigsten Hebammentipps fürs erste Jahr
160 Seiten, ca. 120 Farbfotos
Format: 18,5 x 24,2 cm, Softcover mit Klappen
Preis: 14,99 € (D) / 15,50 € (A) / 21,90 sFr
ISBN: 978-3-8338-2501-9

Bakterien zerfraßen seine Herzklappe

Plötzlich bekam Miran nicht mehr richtig Luft und magerte in kurzer Zeit auf 18 Kilo ab. Der Zehnjährige musste schnellstmöglich operiert werden. In akuter Lebensgefahr schwebend wurde das Kind aus dem Nordirak schließlich in das Universitätsklinikum Bonn eingeliefert. Aufgrund einer bakteriellen Infektion war seine Mitralklappe bereits fast vollständig zerstört. Daher implantierten Ärzte in einem Noteingriff eine künstliche Herzklappe – mit Erfolg. Miran ist inzwischen wieder wohlauf.

Rettung in letzter Minute: (v. li) Dr. Bahman Esmailzadeh und Prof. Dr. Johannes Breuer mit ihrem Patienten Miran und dessen Vater; © Rolf Müller / UKB
Rettung in letzter Minute:
(v. li) Dr. Bahman Esmailzadeh und Prof. Dr. Johannes Breuer mit ihrem Patienten Miran und dessen Vater; © Rolf Müller / UKB

Miran litt auf einmal unter Atemnot und konnte nur noch im Sitzen schlafen. Seine Herzklappe zwischen linkem Vorhof und linker Herzkammer hatte sich entzündet. Rasch vermehrten sich die Bakterien und die Infektion breitete sich in kürzester Zeit immer weiter über die Mitralklappe aus. Dabei zerstörte sie das Gewebe der beiden Klappensegel, die daher nicht mehr richtig schlossen. „Bei jedem Herzschlag floss bei unserem kleinen Patienten mit Sauerstoff angereichertes Blut aus der linken Herzkammer wieder zurück in den linken Vorhof. Es staute sich sogar bis in die Lunge zurück“, sagt Prof. Dr. Johannes Breuer, Leiter der Kinderkardiologie am Universitätsklinikum Bonn. So war das Herz von Miran plötzlich enorm überlastet.

Herzfehler blieb lange unerkannt

Obwohl der Zehnjährige stark abnahm – zum Schluss wog er nur noch 18 Kilogramm – und der schnelle Takt seines bereits stark vergrößerten Herzens durch die Rippen sichtbar war, blieb das vorliegende Herzproblem trotz zahlreicher Untersuchungen unerkannt. Denn im Nordirak herrscht ein Mangel an qualifizierten und spezialisierten Ärzten. „Es gibt dort viele Kinder, bei denen ein Herzfehler nicht entdeckt wird“, sagt Kinderherzchirurg Dr. Bahman Esmailzadeh, Oberarzt an der Klinik für Herzchirurgie des Universitätsklinikums Bonn. So gehen die beiden Bonner Ärzte davon aus, dass Miran bereits seit seiner Geburt einen Herzfehler hatte. Anders als in Deutschland wurde dieser jedoch nicht frühzeitig behandelt. An der fehlgebildeten Herzklappe konnten sich so die Bakterien gut ansiedeln und die schnell verlaufende Endokarditis, eine Entzündung der Herzinnenhaut, bei dem Zehnjährigen auslösen. Erst ein Arzt in Sulaymaniyah, einer Stadt im Nordirak, erkannte bei einer Herzultraschall-Untersuchung die Gefahr in der Miran bereits schwebte.

Rettung in letzter Minute

Für Mirans Vater war sofort klar, dass sein Sohn schnellstmöglich in Deutschland operiert werden sollte. Doch ein Visum zu bekommen war nicht so einfach: „Ich hoffe, dass dies für andere, die dringend medizinische Hilfe benötigen, in Zukunft leichter wird.“

Etwa vier Wochen nachdem es Miran plötzlich sehr schlecht ging, traten er und sein Vater die Reise nach Bonn an. Laut den beiden Bonner Ärzten war es ein Wunder, dass der Zehnjährige überhaupt den Flug überstanden hat. Sofort nach seiner Ankunft im Universitätsklinikum Bonn kam er auf die Intensivstation. „Es fehlte nicht viel und wir hätten ihn reanimieren müssen“, sagt Prof. Breuer. Kurz darauf wurde er von einem Team um Kinderherzchirurg Esmailzadeh operiert: „Üblicherweise rekonstruieren wir bei Kindern die Herzklappe. Doch bei unserem Patienten waren die Segel der Mitralklappe durch die bakterielle Infektion schon weitestgehend zerstört, weshalb wir eine künstliche Klappe implantieren mussten.“

Auf dem Programm steht der Kölner Zoo

Der Zehnjährige hat die Operation gut überstanden. „Ganz über den Berg ist er noch nicht. Dafür ist sein Herz durch die vorherige enorme Belastung noch sehr geschwächt“, sagt Prof. Breuer. Doch seine Bonner Ärzte sind zuversichtlich, dass er mit Hilfe von Medikamenten und regelmäßigen Untersuchungen in der nordirakischen Großstadt Erbil mit relativ guter medizinischer Versorgung, in naher Zukunft wieder mit seinen Freunden Fußball spielen kann. Nach der Zeit des Bangens ist sein Vater enorm erleichtert: „Ich freue mich, dass mein Sohn weiterleben kann wie andere Kinder auch.“ Jetzt steht für Vater und Sohn erst einmal ein kleiner Urlaub in Deutschland an. Miran freut sich bereits sehr auf einen Besuch im Kölner Zoo.

Zeugen der Vergangenheit – Im Reich der Steine

Sie sind hart oder brüchig, glatt oder rau, eckig oder rund, dunkel oder hell. Steine faszinieren mit ihren vielfältigen Formen und Farben. Sie erzählen Geschichten aus ihrer Vergangenheit. Bei der nächsten Zechen-Safari am Dienstag, 28. Januar, gehen die Teilnehmer auf dem Gelände der Zeche Nachtigall zwischen Stollen und Steinbruch auf die Suche nach Sandstein, Schiefer, Kiesel und Kohle. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt von 15 bis 17 Uhr dazu in sein Wittener Industriemuseum ein.

Unter der Lupe kann man die Struktur der Steine genau sehen - manchmal kommen auch fossile Spuren zu Tage. Foto: LWL/Ehses
Unter der Lupe kann man die Struktur der Steine genau sehen – manchmal kommen auch fossile Spuren zu Tage.
Foto: LWL/Ehses

Die Teilnehmer erfahren, woher die verschiedenen Steine stammen, wie alt sie sind und warum sie unterschiedlich aussehen. Unter dem Mikroskop lassen sich besondere Strukturen und Einschlüsse erkennen. „Vielleicht finden wir sogar fossile Spuren“, so Safari-Leiterin Birgit Ehses.
Wozu man Steine noch gebrauchen kann, beispielweise zum Spielen und Basteln, erfahren die Besucher zum Schluss der Veranstaltung.

Die Zechen-Safari richtet sich an Kinder ab fünf Jahre und erwachsene Begleitpersonen.
Die Teilnahme kostet 5 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 02302 936641-0.

Zechen-Safari
Die Zechen-Safari ist ein Angebot für kleine und große Entdecker mit Spaß und Interesse an der Natur. An jedem 4. Dienstag im Monat steht ein anderes Thema auf dem Programm. Das Angebot ist nach Absprache auch für Kindergruppen frei buchbar. Mehr Infos gibt es unter http://www.lwl-industriemuseum.de sowie im Faltblatt „Naturkalender Nachtigall 2014“, das im LWL-Museum erhältlich ist.

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstr. 35
58452 Witten
Karte und Routenplaner

Gespräche übers Sammeln in geselliger Runde

Spruchtücher aus der Sammlung von Willemina Krüger-Nijenhuis sind aktuell in Lage ausgestellt. Foto: LWL
Spruchtücher aus der Sammlung von Willemina Krüger-Nijenhuis sind aktuell in Lage ausgestellt.
Foto: LWL

Kunst, Alltagsgegenstände, Technisches oder Kitsch – es gibt praktisch nichts, was man nicht sammeln kann. Was sammeln Sie? Das fragt das Ziegeleimuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „Gesammelte Leidenschaften – Von Kunst bis Krempel“.

Am Mittwoch, 5. Februar, von 14 bis 16.30 Uhr lädt das LWL-Industriemuseum im Rahmen der Reihe „60+“ zu einem gemütlichen Nachmittagsprogramm nach Lage ein.

Nach einer kurzen Führung mit Museumspädagogin Janke Waltking durch die Ausstellung in der Villa Beermann gibt es in geselliger Runde Kaffee, Tee und ein Stück Kuchen im Museumscafé. „Jeder Teilnehmer ist eingeladen, ein Objekt mitzubringen, das er selbst gesammelt hat und die Geschichte dazu zu erzählen“, erklärt LWL-Museumsleiter Willi Kulke. Die Teilnahmegebühr beträgt 9 Euro.

LWL-Industriemuseum – Ziegeleimuseum Lage
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Sprikernheide 77
32791 Lage
Karte und Routenplaner

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