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Rezeptideen – Internet überholt Kochbuch

Jeder zweite Deutsche stöbert online nach neuen Kochrezepten. Damit ist das Internet als Ideenquelle beliebter als Kochbücher, Zeitschriften und Kochsendungen. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergeben, an der über 1.000 Männer und Frauen teilnahmen.

Im Dezember 2013 wurden Hobbyköche gefragt, woher die Rezepte stammen, nach denen sie kochen. Das Internet belegte mit einem Anteil von 48 Prozent den ersten Platz, gefolgt von Tipps aus der Familie oder von Freunden (45 %) und dem guten alten Kochbuch (43 %). 26 Prozent der Befragten holen sich neue Zubereitungsempfehlungen aus Zeitschriften. Lediglich zehn Prozent inspirieren sich in Kochsendungen.

Zwischen den Geschlechtern gab es einige Unterschiede: So kocht jede zweite Frau nach Kochbuch, aber nur 36 Prozent der Männer. Zudem sind Männer in der Küche experimentierfreudiger, denn 32 Prozent brauchen kein Rezept. Im Gegensatz dazu bereiten nur 19 Prozent der weiblichen Köche ihre Mahlzeiten ohne Anleitung zu. Frauen stehen viel häufiger am Herd: Über die Hälfte kocht mindestens fünf Mal in der Woche, das ist nur bei jedem dritten Mann der Fall. Rund 90 Prozent der Köchinnen nutzen für die Zubereitung der Speisen in erster Linie frische Zutaten, bei den Männern sind es etwa 77 Prozent. Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
Rezepte finden Sie auch auf www.was-wir-essen.de in der Rubrik „Service“.

Milchreis mit frischem Obst (laktosefrei)

Milchreis mit frischem Obst (laktosefrei) Foto: Wirths PR
Milchreis mit frischem Obst (laktosefrei)
Foto: Wirths PR

Milchreis mit frischem Obst (laktosefrei)
(für 4 Personen)

250 g Milchreis
1 l laktosefreie Vollmilch
2-3 EL Zucker
1 Kiwi
1 Banane
1 Orange
1 Apfel
100 g rote und weiße Trauben

Die Milch erhitzen, den Milchreis in die kochende Milch einrühren und nach Packungsanweisung kochen lassen, dabei häufiger umrühren. Nach Beendigung der Kochzeit den Milchreis mit geschlossenem Deckel weitere 10 Minuten ausquellen lassen und danach mit Zucker süßen. Inzwischen Kiwi und Banane schälen, in Scheiben schneiden und diese nochmals halbieren. Die Orange schälen, filetieren und die Filets quer halbieren. Den Apfel vom Stielansatz und Kerngehäuse befreien und würfeln. Die Trauben halbieren, dabei die Kerne entfernen. Die Früchte mischen und abwechselnd mit dem Milchreis in vier große, hohe Dessertgläser füllen.

Pro Person: 489 kcal (2047 kJ), 13,7 g Eiweiß, 9,6 g Fett, 86,1 g Kohlenhydrate

Traue niemandem

Kommissarin Claire Linné (Alice Taglioni) gibt bei der Verfolgung des Flüchtigen vollen Einsatz. © Foto: ZDF/ Sébastien Bossi
Kommissarin Claire Linné (Alice Taglioni) gibt bei der Verfolgung des Flüchtigen vollen Einsatz.
© Foto: ZDF/ Sébastien Bossi

Den französischen Thriller „Traue niemandem“ zeigt das ZDF-„Montagskino“ am 27. Januar 2014, 22.15 Uhr, als Free-TV-Premiere. Eric Valette inszenierte den actionreichen Film, in dem der französische Charakterkopf Albert Dupontel in der Hauptrolle mit allen Mitteln um das Leben seiner Tochter kämpft. International bekannte Schauspieler wie Caterina Murino („James Bond 007 – Casino Royale“) und Sergi López („Pans Labyrinth“) sind als Nebendarsteller zu sehen. Das Drehbuch schrieben Laurent Turner und Luc Bossi, der auch an der Buchentwicklung des englischsprachigen Remakes mitarbeiten wird, für das Steven Spielbergs Produktionsfirma Dreamworks Mitte Januar 2014 die Rechte erworben hat.

Franck Adrien (Albert Dupontel) sitzt wegen Bankraubs ein. Wenige Monate vor seiner Haftentlassung vertraut er sich seinem Zellengenossen Jean-Louis Maurel (Stéphane Debac) an und begeht damit einen folgenschweren Fehler. Denn kaum ist dieser auf freiem Fuß, spürt er Francks Beute aus dem Überfall auf und entführt zudem dessen kleine Tochter. Dem verzweifelten Vater bleibt nichts anderes übrig, als aus dem Gefängnis auszubrechen. Sofort heftet sich die couragierte Kommissarin Claire Linné (Alice Taglioni) an seine Fersen. Jäger und Gejagter zugleich, beginnt für Franck ein Wettlauf gegen die Zeit: Der unscheinbare Mitinsasse von einst entpuppt sich als kaltblütiger Serienkiller.

Übergewichtige Kinder oft nicht kritisch genug

Viele übergewichtige Kinder brauchen Unterstützung, um Werbung für Lebensmittel besser verstehen und einschätzen zu können. Das lässt eine Untersuchung der Universität Klagenfurt vermuten, an der 249 Kinder im Grundschulalter teilnahmen. Die Forscher hatten anhand von Interviews mit 7- bis 11-Jährigen den Einfluss von Körpergewicht, Körperwahrnehmung und Ernährungsgewohnheiten auf die Medienkompetenz beim Konsum von Fernsehwerbung untersucht. Zur Gewichtsbeurteilung wurde anhand von Körpergewicht, -größe und Alter der Body-Mass-Index (BMI) bestimmt.

Werbung erkennen, einordnen und verstehen zu können sind wichtige Kompetenzen für die kindliche Entwicklung hin zu informierten Konsumenten. Nach den Resultaten der Studie sind Kinder, die gerne ungesundes Essen konsumieren, oft weniger skeptisch gegenüber in der Werbung angepriesenen Lebensmitteln. Auch ein geringes Selbstbewusstsein, das zum Teil durch einen hohen Body-Mass-Index und eine negative Körperwahrnehmung bestimmt ist, setzt die Medienkompetenz herab. Die Autoren empfehlen für Kinder mit Übergewicht und einer ungesunden Lebensmittelwahl ein spezielles Training zur besseren Beurteilung von Werbung. Ein derartiges Angebot wäre in Schulen, in Adipositaszentren und bei Kinderärzten möglich. Zudem hat die Haltung der Eltern gegenüber Lebensmittelwerbung einen großen Einfluss auf die Medienkompetenz der Kinder.

Immer mehr Jungen und Mädchen sind übergewichtig. In Europa sind es 16 bis 22 Prozent, von denen 4 bis 6 Prozent an Adipositas (Fettleibigkeit) leiden. Wer in der Kindheit zu viele Pfunde auf die Waage bringt, ist meist auch im Erwachsenenalter übergewichtig. Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Arteriosklerose können die Folge sein. Neben den gesundheitlichen Problemen kann ein zu hohes Körpergewicht in der Kindheit auch zu sozialer Ausgrenzung, dem Gefühl der Stigmatisierung und der Isolation führen. / Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.uni-klu.ac.at, Uni-News
aid-Unterrichtsmaterial „So schmeckt mir Werbung – Baustein zur Verbraucherbildung für die Klassen 3 bis 6“, Bestell-Nr. 3972, www.aid-medienshop.de

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