Der amerikanischer Schauspieler Matt Damon kam am 8. Oktober 1970 in Cambridge, Massachusetts zur Welt. Sein bürgerlicher Name lautet: Matthew „Matt“ Paige Damon.
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Positive Ergebnisse landesweit für Inklusion nutzen
Schulministerin Sylvia Löhrmann hat eine überwiegend positive Bilanz aus dem sechsjährigen Schulversuch „Ausbau von Förderschulen zu Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Förderung (KsF)“ gezogen. Auf einem Fachkongress in Oberhausen betonte sie vor rund 450 Lehrkräften die Bedeutung des Schulversuchs als Wegbereiter für ein gut funktionierendes inklusives Schulsystem: „Der Schulversuch bringt uns dem Ziel näher, Schülerinnen und Schüler mit Behinderung möglichst früh individuell zu fördern – unabhängig von Wohnort oder Schulform. Durch intensive Abstimmungsprozesse zwischen den Kompetenzzentren und allgemeinen Schulen sind vor Ort feste Strukturen der Koordinierung entstanden, auf die wir auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem zurückgreifen können.“
An dem Schulversuch hatte sich fast ein Fünftel der Schulen des Landes beteiligt. Seit seinem Beginn 2008 haben mehr als 2.000 Schulen im Netzwerk der 50 Pilotregionen regionale Konzepte zur sonderpädagogischen Förderung entwickelt und dabei auch mit außerschulischen Partnern kooperiert. Der Schulversuch endet zum 1. August 2014.
Ministerin Löhrmann unterstrich den Willen der Landesregierung, die Erkenntnisse aus dem Schulversuch landesweit zu nutzen: „Die im Rahmen des Schulversuchs entwickelten Netzwerke und Konzepte funktionieren gut und sollen nun in die Fläche getragen werden. Besonders die schulinterne Diagnostik wurde erfolgreich weiterentwickelt und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern.“ Darüber hinaus würden die Erfahrungen mit einer veränderten Lehrerstellenzuweisung nun mit der Einführung regionaler Stellenbudgets für die sonderpädagogische Förderung im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen ab dem Schuljahr 2014/2015 auf ganz Nordrhein-Westfalen übertragen, so Löhrmann.
Die Ministerin dankte allen Beteiligten für ihr außerordentliches Engagement: „Sie haben vor Ort eine pädagogische Praxis entwickelt, die in vielen Fällen einen hohen Grad an Innovation ermöglicht hat. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem, das jedem Kind gerecht wird.“
Prokon Kündiger kriegen erst mal nichts
Anleger des angeschlagenen Windkraftspezialisten Prokon Regenerative Energien, die ihre Genussrechte gekündigt haben, bekommen ihr Geld erst einmal nicht zurück. Prokon bringt zudem ein ganz neues Szenario ins Spiel – nämlich dass ein möglicher Insolvenzantrag abgelehnt werden müsste. Zum 30. November 2013 wies die Gesellschaft erneut hohe Verluste aus.
Auf der Internetseite verkündet Prokon jetzt: „Tatsächlich können wir in der jetzigen Situation aber keinerlei Rückzahlungen oder Zinsauszahlungen vornehmen.“ Prokon Regenerative Energien hatte bereits in einen Nachtrag vom 14. Januar 2014 zum aktuellen Verkaufsprospekt bekannt gegeben, dass gekündigtes Genussrechtskapital „mindestens erst mit erheblicher Verspätung“, vielleicht aber auch gar nicht an die Anleger zurückgezahlt werden könne. Wer versuche, den Rückzahlungsanspruch gerichtlich durchzusetzen, gehe ein Risiko ein, teilt Prokon mit.
Quelle:
www.test.de/Prokon-Kuendiger-kriegen-erst-mal-nichts-4657880-0/
NRW intensiviert Zusammenarbeit mit Nordfrankreich
Gemeinsam mit Daniel Percheron, dem Präsidenten des Regionalrats Nord-Pas de Calais in Frankreich, hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ein Abkommen über die Zusammenarbeit und den Ausbau der freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der Region Nord-Pas de Calais unterzeichnet. Hierzu hat sie eine zehnköpfige Delegation in der Staatskanzlei empfangen.
„Freundschaftsabkommen werden vor allem durch die direkte Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern mit Leben gefüllt“, sagte die Ministerpräsidentin im Anschluss vor rund 50 Gästen. „Dass das bei uns schon sehr gut funktioniert, zeigen die 55 Städte- und 70 Schulpartnerschaften, die es zwischen NRW und Nord-Pas de Calais bereits gibt. Wir haben uns nun vorgenommen, in den kommenden drei Jahren noch näher zusammenzurücken. Und darauf freuen wir uns, denn Frankreich ist und bleibt der wichtigste Partner für Deutschland in Europa.“
Die gemeinsame Erklärung sieht künftig eine engere Zusammenarbeit als bisher vor, besonders in den Bereichen Bildung, Energie, wirtschaftliche Entwicklung, Innovation, Wissenschaft und Forschung, Kultur und gemeinsames industrielles Erbe. Auch die Sprachausbildung und interkulturelle Erziehung soll unterstützt werden, sowie die Mobilität von Jugendlichen im Sinne ihrer beruflichen Einsatzmöglichkeiten.
Für Präsident Percheron ist die Beziehung zu NRW eine „Verbindung mit Herz und Verstand“ und das Ergebnis einer natürlichen Entwicklung: „Unsere beiden Regionen teilen das gleiche industrielle und auch soziale Erbe. Und was wir ebenfalls gemeinsam haben, ist unser Wille, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Veränderungen umzusetzen, die notwendig sind und dabei das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt zu stellen.“ Vor allem NRW sei in Deutschland diesbezüglich weit vorne.
Mit der französischen Region Nord-Pas de Calais ist Nordrhein-Westfalen seit vielen Jahren eng verbunden. Bereits 2004 wurde ein gemeinsames Arbeitsprogramm vereinbart. Die Verbundenheit hat vor allem historische Gründe aus den gemeinsamen Erfahrungen als Montanregion. Besonders das Elysée-Jahr 2012/2013 zum Jubiläum des deutsch-französischen Freundschafts- und Aussöhnungsvertrages von 1963 hat aktuell zur Vertiefung der Kontakte zwischen Nord-Pas de Calais und NRW beigetragen.
Über die trilaterale Partnerschaftsvereinbarung im Regionalen Weimarer Drei-eck pflegt NRW mit Nord-Pas de Calais und der polnischen Region Schlesien seit 2001 gute Beziehungen. Jährliche Jugendbegegnungen sowie ein trilateraler Austausch zum Industriellen Erbe und Kulturprojekte gehören zum festen Programm.
