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Drei von vier Berufspendlern erreichen ihren Arbeitsplatz in weniger als einer halben Stunde

73,7 Prozent der Berufspendler in NRW benötigten im Jahr 2012 weniger als 30 Minuten für den arbeitstäglichen Weg von der Wohnung zum Arbeitsplatz. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, schafften es 22,5 Prozent sogar in weniger als zehn Minuten. Eine Stunde oder mehr für die einfache Wegstrecke zum Arbeitsort brauchten 4,3 Prozent der Erwerbstätigen. Zu den Berufspendlern zählen dabei alle Erwerbstätigen ab 15 Jahren am Ort der Hauptwohnung, deren Arbeitsstätte nicht auf demselben Grundstück liegt wie ihre Wohnung.

Die meisten Pendler nutzten für den größten Teil der Wegstrecke einen Pkw: Mehr als zwei Drittel der Berufspendler fuhren mit dem Auto zur Arbeit, und zwar entweder selbst (65,0 Prozent) oder als Mitfahrer (3,6 Prozent). 13,2 Prozent der Pendler nutzen für den Großteil des Arbeitsweges den öffentlichen Personennahverkehr, 8,2 Prozent waren überwiegend zu Fuß und 7,9 Prozent mit dem Fahrrad unterwegs zur Arbeit.

Die Bereitstellung dieser und vieler weiterer interessanter Ergebnisse ist nur durch die Mithilfe der befragten Haushalte beim Mikrozensus möglich. Diese größte deutsche Haushaltsbefragung wird von den Statistikern seit 1957 jährlich durchgeführt. Der Mikrozensus liefert Informationen über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung sowie über Erwerbstätigkeit, Arbeitsmarkt und Ausbildung. In vierjährigen Abständen werden zusätzlich Daten zu wechselnden Schwerpunktthemen, wie beispielsweise Wohnsituation, Gesundheit oder Pendlerverhalten erfragt. Die Befragungen starten jetzt bei rund 76 000 Haushalten in NRW. Sie werden von rund 350 besonders geschulten Interviewerinnen und Interviewern des Landesbetriebes Information und Technik Nordrhein-Westfalen durchgeführt, die ihren Besuch zuvor schriftlich ankünden und sich durch einen Ausweis legitimieren können. Um Datenschutz und statistische Geheimhaltung zu gewährleisten, sind sie zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. (IT.NRW)

Bauhauptgewerbe: Investitionen um 1,6 Prozent gestiegen

Von den Unternehmen des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes mit 20 oder mehr Beschäftigten wurden im Jahr 2012 Investitionen in Höhe von 348,7 Millionen Euro getätigt. Dies teilt Information und Technik Nordrhein Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich der Baufachmesse DEUBAUKOM mit, die vom 15. bis 18. Januar in Essen stattfindet. Der Zuwachs der Bruttoanlageinvestitionen belief sich gegenüber dem Jahr 2011 damit auf 5,6 Millionen Euro (+1,6 Prozent).

Der größte Teil der Investitionen floss mit 331,3 Millionen Euro auch im Jahr 2012 in die Anschaffung von Maschinen und maschinellen Anlagen. Gegenüber 2011 bedeutet dies einen Zuwachs von 5,1 Prozent. Die Investitionen in Gebäude und Grundstücke beliefen sich 2012 auf 17,4 Millionen Euro; sie gingen somit binnen Jahresfrist um mehr als ein Drittel (−37,4 Prozent) zurück.

Die Investitionen im Hoch- und Tiefbau entwickelten sich ebenfalls entgegengesetzt: Während die Unternehmen mit wirtschaftlichem Schwerpunkt im Hochbau im Jahr 2012 insgesamt 87,5 Millionen Euro und damit 40,3 Prozent mehr Kapitalmittel einsetzten als ein Jahr davor, sank das Investitionsvolumen der Tiefbauunternehmen um 21,9 Prozent auf 148,1 Millionen Euro. (IT.NRW)

Käse Rezepte: Basilikum-Mozzarella-Spießchen in würziger Marinade

Käse Rezepte: Basilikum-Mozzarella-Spießchen in würziger Marinade Foto: Wirths PR/Zott
Käse Rezepte: Basilikum-Mozzarella-Spießchen in würziger Marinade
Foto: Wirths PR/Zott

Basilikum-Mozzarella-Spießchen in würziger Marinade
(für 4 Personen)

150 g Mozzarella-Kügelchen
einige Zweige Basilikum
8 Cherrytomaten
1/4 gelbe Paprika
1/4 Salatgurke
16 Holzspießchen
1 kleine rote Zwiebel
1 kleine mittelscharfe Peperoni
2 Knoblauchzehen
1 unbehandelte Zitrone
1 EL feingeschnittene Petersilie
1 TL Oreganoblättchen
100 ml Olivenöl
Salz
Pfeffer

Mozzarella gut abtropfen lassen, Basilikum fein wiegen und die Kügelchen darin wälzen. Die Tomaten waschen und quer halbieren. Die Paprika in Würfel von 1 cm Kantenlänge schneiden. Die Salatgurke in ca. 8 mm dicke Scheiben schneiden, vierteln. Die Käsekügelchen mit Tomatenhälften, Paprikawürfeln und Gurkenscheiben abwechselnd auf die Spieße stecken.

Für die Marinade Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Peperoni längs aufschneiden, Kerne entfernen und fein hacken. Die Zitrone heiß abspülen und die Schale mit einem Zestenreißer in Streifen abziehen oder die Schale dünn abschälen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch, Zitronenzesten, Petersilie, Oregano und Olivenöl in einer flachen Form mischen.

Die Spieße leicht salzen und pfeffern, in die Marinade legen und darin wenden. Zugedeckt bei Zimmertemperatur 1 Stunde marinieren. Gut abtropfen lassen und mit Baguette oder Ciabatta servieren.

Pro Person: 146 kcal (611 kJ), 7,1 g Eiweiß, 12,2 g Fett, 1,8 g Kohlenhydrate

Bayern haben die gesündesten Arbeitsplätze

© Foto: Techniker Krankenkasse
© Foto: Techniker Krankenkasse

Über schlechte Arbeitsplatzbedingungen wie hohe Lärmbelastung, Hitze oder Kälte, schlechte Beleuchtung klagen 40 Prozent der Berufstätigen in Deutschland. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern klagen sogar mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer über die schlechten Arbeitsplatzbedingungen. In Bayern dagegen haben nur 23 Prozent der Beschäftigten etwas an ihrem Arbeitsplatz zu beanstanden.

Das ergab eine bevölkerungsrepräsentative Studie, die vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) durchgeführt wurde.

„Eine wichtige Aufgabe des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist deshalb, Führungskräfte und Personalverantwortliche zu sensibilisieren“, so Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung Bayern. „Denn ergonomische Arbeitsplätze und das Arbeitspensum beeinflussen den Krankenstand in den Betrieben“.

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