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Grüner Spargel mit Mozzarella

Grüner Spargel mit Mozzarella Foto: Wirths PR
Grüner Spargel mit Mozzarella
Foto: Wirths PR

Grüner Spargel mit Mozzarella
(für 4 Personen)

800 g geputzter, grüner Spargel
Salzwasser
1 Prise Zucker
1 Stück Butter
250 ml Milch
1 Eigelb
2 EL Olivenöl
1 EL Weizenstärke
250 ml Sahne
Salz
1 EL Zitronensaft
frisch geriebene Muskatnuss
125 g Mozzarella
1 EL fein gehackter Kerbel
2 fein gewürfelte Tomaten
1 EL Kerbelblättchen
1 Flasche Weißer Burgunder (Deutsches Weintor eG)

Das Salzwasser mit etwas Zucker und Butter erhitzen und den Spargel darin etwa 10 Minuten kochen. Herausnehmen und abtropfen lassen. Für die Sauce Milch, Eigelb, Öl und Weizenstärke verrühren und unter Rühren zum Kochen bringen. Die Sahne zugießen, mit den Gewürzen abschmecken, Mozzarella in kleine Würfel schneiden und mit dem gehackten Kerbel zugeben. Über den Spargel gießen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C ca. 5 Minuten überbacken. Mit Tomatenwürfelchen und Kerbelblättchen betreuen und servieren. Dazu reicht man einen trockenen Weißwein, wie z. B. weißer Burgunder.

Pro Person: 411 kcal (1720 kJ), 14,8 g Eiweiß, 33,3 g Fett, 11,6 g Kohlenhydrate

Gesundheits-Tipp:
Artischocke verbessert die Verdauung

Es heißt zwar immer wieder, Spargelrezepte seien besonders leicht, in der Spargelküche wird jedoch selten mit Fett gegeizt. Und das kann ganz schön auf den Magen schlagen. Hier hilft ein Verdauungscocktail aus 200 ml Tomatensaft und 2 EL Artischocken-Presssaft, z. B. von Schoenenberger, gibt es im Reformhaus. Die Wirkstoffe der Artischocke verbessern die Fett-verdauung und regen den Gallenfluss an. Da Artischocken-Presssaft etwas bitter schmeckt, mischt man ihn am besten mit Gemüsesaft. Damit dieser Gesundheitscocktail am besten wirkt, sollte er kurz vor dem Essen getrunken werden.

Pferdemist richtig dokumentieren

(aid) – Auf größeren Pferdebetrieben gibt es einen Termin, der in jeder Woche regelmäßig stattfindet: Mistabholung. In Nordrhein-Westfalen sind es oft holländische oder belgische Unternehmer, die Pferdemist als Grundlage für die Champignonproduktion oder zur Düngerherstellung abholen. Kleinere Pferdehalter fahren ihren Mist meist zu einem Landwirt oder größeren Pferdehalter, der die Entsorgung übernimmt. Wie viel Mist sie tatsächlich abgeben, wissen die wenigsten. Weder die großen noch die kleinen Halter. Aus den Augen, aus dem Sinn ist allerdings hier nicht angesagt. Wenn schon der ökonomische Faktor, sprich „wieviel Mist gebe ich ab und wieviel zahle ich dafür?“ viele nicht interessiert, bleibt trotzdem die Verpflichtung, auch als Pferdehalter dazu beizutragen, dass Böden und Wasser geschont werden.

Mit der Verbringungsverordnung sollen deswegen die überbetrieblichen Nährstoffströme nachvollziehbar und damit auch kontrollierbar gemacht werden. Eine wichtige Maßnahme, die Pferdehalter – wie alle anderen Tierhalter – nicht als pure Gängelung ansehen sollten.

Jeder, der Wirtschaftsdünger oder Stoffe, die Wirtschaftsdünger enthalten, in Verkehr bringt, befördert oder mit ihnen handelt, muss umfangreiche Aufzeichnungen vornehmen. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise muss er der Landwirtschaftskammer als zuständiger Behörde bis zum 31. März mitteilen, dass er die genannten Stoffe in Verkehr bringt und auch melden, welche Mengen er eventuell aus anderen Bundesländern oder EU-Mitgliedsstaaten importiert hat. Von den Aufzeichnungs-, Mitteilungs- und Meldepflichten sind Betriebe befreit, die weniger als 200 t Frischmasse in Verkehr bringen, befördern oder aufnehmen, sagt die Verordnung.

200 Tonnen erreicht ein Betrieb, der etwa 500 bis 600 kg schwere Pferde hält mit 19 bis 23 Pferden und je nach Einstreumenge. Allerdings müssen auch Kleinbetriebe, die nicht der in NRW geltenden Verbringungsverordnung unterliegen, die Abgabe und Aufnahme von Wirtschaftsdüngern mit Lieferscheinen genau dokumentieren. Vielen kleineren Pferdehaltern ist das nicht bewusst. Die Lieferscheine müssen zudem drei Jahre aufbewahrt werden, auch wenn es sich nur um kleine Mengen handelt, um die Einhaltung der Vorschriften der Düngeverordnung nachzuweisen. Kleine Tierbestände machen eben auch Mist, der sich summiert.
Britta Klein, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/ackerbau/duengung/duengeverordnung/vvoartikel.htm

Wie bienenfreundlich ist Ihr Garten?

(aid) – Bei dem Wort Biene denken die meisten Menschen an die allseits bekannte und wegen ihres Honigs beliebte Honigbiene. Es gibt jedoch noch wesentlich mehr Bienenarten, die sogenannten Wildbienen. So unterschiedlich diese aussehen, so verschieden sind auch ihre Bedürfnisse an den Lebensraum. Von Nestern im Boden, in Abbruchkanten oder Holzstücken bis zu abgestorbenen Pflanzenstängeln ist alles möglich. Diese Spezialisierungen erschweren den Wildbienen aber auch die Suche nach Nistmöglichkeiten. Viele Gärten sind heute einfach zu „perfekt“. Abgestorbene Pflanzenreste werden entfernt, der Rasen regelmäßig gemäht und Totholz findet sich auch nicht immer. Eine gute Lösung, um diesen Missstand für die Wildbienen zu beheben, sind Nistkästen oder sogenannte Insektenhotels.

Diese kann man entweder fertig kaufen oder selber bauen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Holzstücke mit Bohrlöchern, Tannenzapfen, Bambusstäbe oder alte Dachziegel können, richtig verarbeitet, den Insekten ein Zuhause bieten. Der beste Zeitpunkt für das Aufstellen eines Insektenhotels ist zu Beginn des Frühlings, da dann viele Wildbienen dank der höheren Temperaturen aktiv werden. Sie sollten eine trockene und windgeschützte Stelle im Garten aussuchen, und mit etwas Geduld können Sie dann hoffentlich bald das rege Treiben der Insekten beobachten. Die Angst vor Stichen ist übrigens meistens unbegründet. Viele Wildbienen sind schlichtweg zu klein, als dass ihr Stachel die menschliche Haut durchdringen könnte. Da die Insekten außerdem anders als Bienen und Hummeln keinen Staat bilden, zeigen sie auch nicht das typische – manchmal aggressive – Verteidigungsverhalten.
Marilena Kipp, www.aid.de

Weitere Informationen:
Tipps und Anregungen zum Selber-Bauen von „Nisthilfen für Wildbienen“ gibt es unter:
www.aid.de/landwirtschaft/artenschutz_wildbienen.php
www.aid.de/verbraucher/garten_pflanzenschutz.php

Energieholz: Neues Erntesystem für Weiden- und Pappelstecklinge

(aid) – Europäische Standorte eignen sich generell gut für die Energieholzproduktion. Trotzdem sind Kurzumtriebsplantagen nicht allzu weit verbreitet. Zu groß sind die Kosten und der Arbeitseinsatz. Die Produzenten von Weiden- und Pappelstecklingen leiden zusätzlich noch unter fehlenden technischen Möglichkeiten. Das EU-finanzierte Forschungsprojekt ROD-PICKER hat es sich vor zwei Jahren zum Ziel gemacht, die Stecklingsproduktion durch technische Innovationen zu vereinfachen. Vor kurzem wurde das Ergebnis dieser Forschung präsentiert: ein automatisiertes Erntesystem für Stecklinge.

Das entwickelte System deckt alle Arbeitsschritte vom Feld bis zur Auslieferung ab. Hierfür wurde es in zwei Abschnitte unterteilt: das Erntemodul und die Sortier- und Bündeleinheit.

Das Erntemodul besteht aus einem einachsigen Anhänger mit Schwenkdeichsel und ist dafür verantwortlich, die Ruten zu ernten, zu sammeln und abzulegen. Diese werden dann nach der Ernte einer Aufbereitung zugeführt.

Die Sortiereinheit prüft jede Rute auf zu erfüllende Kriterien und schiebt verkaufswürdiges Pflanzmaterial zur Bündeleinheit, wo mehrere Ruten zum Endprodukt verpackt werden.

Durch das neue System lässt sich der Personaleinsatz um mehr als zwei Drittel verringern. Die zukünftige Vermarktung erfolgt durch die an der Entwicklung beteiligten Unternehmen.
Marilena Kipp, www.aid.de

Weitere Informationen:
http://rod-picker.eu

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