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Alle Weihnachtsmärkte im Westmünsterland

Die Weihnachtsmärkte im Kreis Borken auf einen Blick Foto: Kreis Borken
Die Weihnachtsmärkte im Kreis Borken auf einen Blick
Foto: Kreis Borken

Kreis Borken. Mit einem Klick lassen sich jetzt die Standorte von 25 Weihnachtsmärkten, die in den kommenden Wochen im Kreis Borken stattfinden werden, in den Blick nehmen.

Unter der Internetadresse www.kreis-borken.de/wm hat die Kreisverwaltung alle ihr bekannten Veranstaltungsorte mit Öffnungszeiten, genauen Standortangaben und Kurzbeschreibungen der Weihnachtsmärkte auf einer interaktiven Karte dargestellt. Nach Überzeugung der Pressestelle des Kreises wird für jeden etwas Passendes dabei sein. Eine Gewähr für die Termine wird allerdings nicht übernommen.

Arthrose: Erfolgreiche Behandlung bei Wirbelsäulen- und Gelenkverschleiß

„Arthrose, d.h. der Verschleiß der eigenen Gelenke wird in einer alternden Bevölkerung an Bedeutung gewinnen“. Mit diesen Worten eröffnete Dr. Willi Kretzmann, Chefarzt der Orthopädischen Klinik I der Klinik am Park Lünen, seinen Vortrag vor über 85 Besuchern im PueD in Eving.

Der Mediziner, der neben seiner Chefarzttätigkeit in der Klinik ein Medizinisches-Versorgungs-Zentrum im Unioncarré und eine Praxisklinik an der Leopoldstraße in Dortmund leitet, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem immer häufiger auftretenden Problem des Verschleißes an Wirbelsäule und Gelenken. „Ursprünglich ist ein Hüftkopf ähnlich glatt wie eine Billardkugel. Weist dieser jedoch Unregelmäßigkeiten, Risse oder ähnliche Veränderungen auf liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Arthrose bzw. ein Gelenkverschleiß vor“, so Kretzmann. Und weiter: „In Deutschland leiden fast 80% der über 70-jährigen an dieser Art von Schmerz. Das Knie ist mit einer Quote von ca. 50% am häufigsten betroffen.“

Dr. Kretzmann betonte, dass der beste Schutz vor Arthrose die Vorbeugung ist. Wichtige Faktoren sind die Vermeidung von Übergewicht und ausreichend Bewegung. Sollte bereits Verschleiß vorliegen, so stehen Betroffenen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Auswahl. „Es müssen nicht immer Medikamente, welche eine Vielzahl an Nebenwirkungen haben, oder Kortisonspritzen sein. Psycho-, ergo- sowie psychologische Ansätze zeigen sehr positive Wirkungen bei Patienten. Gestützt werden diese Annahmen durch zahlreiche wissenschaftliche Studien“, so Kretzmann. „Die Medizin bietet auch neue Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Eigenbluttherapie, bei der eigenes Blut entnommen wird und nach Durchlauf in einer Zentrifuge den kranken Gelenken wieder hinzugefügt wird, an. Die neu gewonnenen Wachstumsfaktoren fördern die Gelenkheilung und verbessern die Produktion von Knorpelbausteinen“, erläuterte der Chefarzt.

Dr. Kretzmann selber hält eine Kombination verschiedener  Therapien für sinnvoll. „Ich wende bei meinen Patienten in der Klinik am Park eine Multimodale Schmerztherapie an.“ Dabei kommt eine Kombination aus den drei Teilbereichen „Medizinische Therapie“ (Medikamentöse Komponenten, Injektionen oder Akupunktur) „Physio- und Ergotherapie“ (Gerätetraining, Massage oder weitere Verhaltenstherapien)  und „Psychologischer Therapie“ Entspannungsübungen oder kognitive Sitzungen) zum Einsatz.
„Es gibt kein allgemeingültiges Verfahren, Arthrose zu heilen. Jede Patientin und jeder Patient ist verschieden. Das heißt, dass wir individuell je nach Diagnose geeignete Maßnahmen einsetzen, um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen“.

Auch im nächsten Jahr wird das Klinikum Westfalen in Kooperation mit dem PueD in Evinig eine Gesundheitsinformationsreihe an selber Stelle veranstalten.

Dorint Kongresshotel Mannheim

Gemeinsam mit der Prüfungsbesten im Ausbildungsberuf Hotelfach, Georgina Haas, (Mitte) freuten sich Dorint Direktionsassistentin Martina Brunner (links) und Personalleiterin Brigitte Wegener über die Auszeichnung der IHK Rhein-Neckar. Foto: Dorint Hotels & Resorts
Gemeinsam mit der Prüfungsbesten im Ausbildungsberuf Hotelfach, Georgina Haas, (Mitte) freuten sich Dorint Direktionsassistentin Martina Brunner (links) und Personalleiterin Brigitte Wegener über die Auszeichnung der IHK Rhein-Neckar. Foto: Dorint Hotels & Resorts

Hotel ist spitze bei der Ausbildung

Die Auszubildenden des Dorint Kongresshotel Mannheim sind spitze: Regelmäßig erzielen sie in den Ausbildungsgängen Hotelfach, Restaurantfach und Hotelkaufleute hervorragende Ausbildungsergebnisse. Zur Anerkennung erhielt das Vier-Sterne-Haus jetzt eine Ehrenurkunde der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar als hervorragender Ausbildungsbetrieb.

„Wir sind stolz auf diese Auszeichnung“, sagt Hoteldirektor Kirsten Stolle. „Die gesellschaftliche Verantwortung, für beruflichen Nachwuchs zu sorgen, nehmen wir sehr ernst. Es ist für uns eine Verpflichtung und Freude, gesammeltes Wissen und Erfahrung an die junge Generation weiterzugeben.“ Wie zur Bestätigung wurde die ehemalige Auszubildende Georgina Haas ebenfalls von der IHK als Prüfungsbeste im Ausbildungsberuf Hotelfachfrau ausgezeichnet. Georgina Haas hatte im Sommer ihre Abschlussprüfung mit einem hervorragenden Ergebnis abgeschlossen. Gerne wäre sie dem Dorint Kongresshotel Mannheim treu geblieben, doch das Heimweh nach ihrer Familie in Aachen war stärker. Hier kann sie nun ihre erlernten Fähigkeiten an der Rezeption eines Stadthotels unter Beweis stellen.

Das Dorint Kongresshotel Mannheim ist das größte Tagungs- und Kongresshotel in der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Hotel liegt einen Steinwurf vom Stadtkern entfernt mit direkter Anbindung an das Congress Center Rosengarten. Das Vier-Sterne-Hotel verfügt über 287 elegante Zimmer und Suiten. 13 Konferenz- und Veranstaltungsräume von 30 bis 630 Quadratmetern bieten Platz für bis zu 600 Personen. Weitere 44 Kongress-Säle für maximal 9.000 Personen befinden sich im direkt angeschlossenen Congress Center Rosengarten. Für Entspannung im Hotel sorgt der Wellness-Bereich mit finnischer Sauna, Ruheraum und modernen Trainingsgeräten. Kulinarisch bietet das Dorint Hotel mit dem à la carte-Restaurant „Symphonie“ mit internationalen und regionalen Spezialitäten sowie der Lobby Bar und der Kastanienterrasse ein breit gefächertes Angebot.

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Die Neue Dorint GmbH mit Sitz in Köln betreibt mit der Marke Dorint Hotels & Resorts europaweit 40 Häuser. Rund 3.500 Mitarbeiter in Deutschland, in den Niederlanden, in der Schweiz, in Österreich, Tschechien und Spanien leben herzliche und natürliche Gastlichkeit. Dorint Hotels & Resorts gehört zu den führenden Hotelketten auf dem deutschen Markt.

Westfälische Juden und ihre Nachbarn

Drei Jahre arbeitete ein Team des Jüdischen Museums Westfalen an dem Projekt „Heimatkunde. Westfälische Juden und ihre Nachbarn“. Nachdem bereits ein Lesebuch und ein Hörbuch vorgestellt werden konnten, wird nun am 16. November die Ausstellung eröffnet.

Das Projekt widmet sich ausgewählten Phasen und Erfahrungen des Zusammenlebens von Juden und Nichtjuden in Westfalen. Das Jüdische Museum knüpft an verbreitete Vermutungen an, dass Juden ein besonderes Verhältnis zu ihrer Heimat haben, und zeigt an geschichtlichen Spuren aus dem 19. und 20. Jahrhundert, wie es zu dieser Wahrnehmung kam. Dabei werden Bedingungen der Sesshaftwerdung und des Erwerbs von Bürgerrechten sichtbar gemacht, ebenso wie die verschiedenen jüdischen Wege der Integration und die sich wandelnden Identitätsentwürfe in diesen Prozessen.

Ab wann kann von Bürgerrechten und gesicherter Sesshaftigkeit der Juden in Westfalen gesprochen werden, wie konnte sie erreicht resp. erkämpft werden? Welchen Gebrauch machten jüdische Bürger, Kaufleute, Intellektuelle von ihren Mitgestaltungsrechten in Städten und Regionen Westfalens? Welche Entwicklungen führten zur Aberkennung dieser Rechtspositionen? Wie reagierten westfälische Juden auf den Rückfall der 1930er Jahre sowie das Exil und wie blicken Juden heute auf die Heimat Westfalen?

Jüdisches Engagement in Städten und Gemeinden, die jüdische Beteiligung an der Herausbildung regionaler Identitäten und Kulturzeugnisse werden an Beispielen vorgestellt – es geht um Schlachter, Kaufleute, Dichter, Soldaten, Wandergesellen, Sammler, Flüchtlinge, Rennfahrer, Schützenkönige, um Geleitbriefe, Erinnerungsstücke und vieles mehr. So wird die nachbarschaftliche Nähe als Chance und Gefährdung der jüdischen Minderheit ebenso in den Blick gerückt wie der Umgang mit Heimatverlust und mehrfacher Heimat. Die Themenstationen werden mit „Heimatrecht – Heimatliebe – Heimatverlust – Heimweh – Mehrere Heimaten“ umschrieben.

Elf jüdische Menschen, die in Westfalen geboren wurden bzw. hier eingewandert sind, äußern sich in kurzen Interviews zum Thema Heimat. Der Dorstener Fotograf Axel Baumgärtel schuf von ihnen eindrucksvolle Fotoporträts, die die Videoinstallation ergänzen.

Die Ausstellung konnte realisiert werden dank einiger größerer Sponsoren (LWL-Kulturstiftung Westfalen-Lippe, Münster, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen, Bethe-Stiftung, Bergisch-Gladbach, Sparkasse Vest Recklinghausen und Evonik Industries, Essen) sowie vieler ungenannter Spender aus dem Trägerverein und Freundeskreis des Museums.

Das Projektteam bestand aus Dr. Iris Nölle-Hornkamp (Projektleitung), Thomas Ridder M.A. (wissenschaftliche Mitarbeit), Elisabeth Cosanne-Schulte-Huxel (wissenschaftliche Mitarbeit) und Dr. Norbert Reichling (Konzept und Beratung). Für das Design konnte Tobias Katz mit seinem Team von katzkaiser (Köln/Darmstadt) gewonnen werden. Die Internetseite (www.heimatkunde-jmw.de) wird gestaltet von31M Agentur für Kommunikation GmbH, Essen.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 16. November um 17:00 eröffnet. Zur Ausstellungseröffnung ist der Eintritt frei. Die Ausstellung ist bis zum 16. Mai 2015 zu sehen.

Am Donnerstag, 13.11.2014, findet um 11:00 Uhr im Jüdischen Museum Westfalen ein Pressegespräch statt, zu dem die Veranstalter alle Pressevertreter herzlich einladen. Für Auskünfte wenden Sie sich bitte an homas Ridder (02362-951431).

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