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Online-Dating: Kein Geld an Unbekannte versenden

Am 14. Februar ist Valentinstag, Online-Dating-Plattformen haben dann Hochkonjunktur. Jedoch stellt sich so manche „Liebe auf den ersten Klick“ als Schwindel heraus: Trickbetrüger machen sich Online-Dating-Sites zu Nutze und gaukeln mit gefälschten Profilen verheißungsvolle Verliebtheit vor. Ziel ist, sich von den ahnungslosen Opfern finanzielle Zuwendungen zu erschleichen. Western Union rät daher, auf keinen Fall Geld an Menschen zu senden, die man nicht vorher persönlich getroffen hat.

„Betrüger haben verschiedene Maschen, um das Vertrauen ihrer Opfer zu erschleichen. Manchmal machen sie sofort auf verliebt, manchmal nehmen sie sich aber auch mehr Zeit und wirken damit umso authentischer“, sagt Siegfried Bergles, Compliance Verantwortlicher von Western Union. „Ganz gleich aber, wie stark das Herz klopft: Man sollte sofort misstrauisch werden, sobald jemand um Geld bittet beziehungsweise Kreditkartennummern oder andere persönliche Informationen haben möchte.“

Folgende Vorgehensweisen sind typisch – und sollten Nutzer misstrauisch werden lassen:

  • Die Person möchte das Gespräch oder den Chat auf einem externen Messaging Service weiterführen. So können die Betrüger in Ruhe ihr Ziel verfolgen, ohne dass die Dating-Site das Gespräch speichern kann.
  • Die Person gibt an, zwar aus Deutschland zu kommen, derzeit aber im Ausland zu arbeiten oder Urlaub zu machen.
  • Die Person fragt nach Geld oder Kreditkarteninformationen.
  • Die Person versendet E-Mails mit fragwürdigen Links zu Websites von Dritt-Anbietern.

Am meisten werden zum Valentinstag Blumen verschenkt

Knapp jeder dritte Deutsche (31 Prozent) will am Valentinstag an diesem Freitag seinen Liebsten etwas schenken. In einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern gaben dies vor allem Männer (38 Prozent) an. Bei den Frauen sind es 24 Prozent. Besonders aufmerksam sind Jüngere zwischen 18 bis 29 Jahren, hier wollen 43 Prozent ihrer/ihrem Angebeteten ein Präsent überreichen.

Als Liebes-Gabe am begehrtesten sind Blumen. Fast jeder Zweite (47 Prozent) nannte sie in der stern-Umfrage. 27 Prozent wollen Süßigkeiten schenken. 22 Prozent haben vor, ihre Liebste oder ihren Liebsten zum Ausgehen einzuladen. Als Geschenke weniger gefragt sind Parfum (9 Prozent), Gutscheine beziehungsweise Geld (9 Prozent) oder ein Foto (2 Prozent).

Obwohl in der Vergangenheit in den Medien immer wieder über die schlechten Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen Afrikas berichtet wurde, ist den meisten Bundesbürgern die Herkunft der Schnittblumen egal. 77 Prozent erklärten in der stern-Umfrage, sie würden sich beim Kauf nicht informieren, woher Rosen, Ranunkeln und Tulpen stammten. Dabei gibt es bei einigen Floristen und Supermärkten mittlerweile Blumen mit Fairtrade-Label. Doch nur 16 Prozent der Bürger schauen hier genauer hin – bei den Männern sind es sogar nur 12 Prozent (Frauen: 20 Prozent).

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 5. und 6. Februar 2014 für den stern 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Bei den Geschenken waren Mehrfachnennungen möglich. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

Was ein Valentinstags-Date kostet

Gerade am Valentinstag will niemand gern allein sein. Doch was kostet es Mann und Frau, das passende Date zu finden und den Abend zusammen zu verbringen? Der Strom- und Gasanbieter E WIE EINFACH hat die Rechnung aufgemacht.

Bei den Kosten für die erste Annäherung über eine Singlebörse liegen Mann und Frau noch gleich auf: Mit 45 Cent für den Stromverbrauch des Computers ist die Kontaktaufnahme vergleichsweise günstig. Sieben Stunden dauert es im Idealfall von der Anmeldung über die Erstellung des Profils bis zum Vereinbaren des ersten Dates.

Dann stellt sich die Frage nach dem perfekten Look: Für 200 Euro gibt es ein neues Outfit. Noch schnell zum Friseur (50 Euro) und das Make-up für 30 Euro aufgefrischt – dann ist sie fertig. Und er? Die Kosten für das Glätteisen (2 Cent bei 175 Watt) und neues Make-up kann er sich sparen. Auch der Gang zum Friseur fällt für ihn mit 25 Euro deutlich günstiger aus.

Beim Date selbst ist der Mann gefragt: Mit Blumen für 20 Euro kann er punkten. Auch die Rechnung für das Essen (100 Euro) und die Cocktails – 56 Euro für vier Drinks – sollte er übernehmen. Damit hat er die Frau in punkto Kosten wieder überholt.

Der Abend soll weitergehen? Die Taxikosten (15 Euro) vom Restaurant zur Wohnung werden partnerschaftlich geteilt. Die Flasche Rotwein für zehn Euro spendiert der Gastgeber. Und die lauschige Hintergrundmusik (80 Watt Stereo-Anlage) ist mit vier Cent fast geschenkt.

Fazit: Der Mann muss für ein Valentinstags-Date mit rund 410 Euro tiefer in die Tasche greifen als die Frau mit zirka 300 Euro. Aber es lohnt sich: Schließlich könnte hinter jedem Date der Partner fürs Leben stehen.

Der Knigge für die Liebe

Am 14. Februar ist der Tag der Liebenden – am Valentinstag stehen liebevolle Küsse und zärtliche Gesten hoch im Kurs sowohl bei lange verbandelten Paaren als auch bei frisch verliebten Turteltauben. Neben Pralinen, Blumensträußen und lieben Worten gehören zu diesem besonderen Tag auch gemeinsame Restaurantbesuche unbedingt dazu. Egal, wie kurz oder lange ein Paar bereits zusammen ist – gerade zu derart romantischen Anlässen ist es besonders wichtig, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Schließlich soll der Partner auch am Ende des Candlelight-Dinners immer noch felsenfest davon überzeugt sein, sich für den richtigen Menschen an seiner Seite entschieden zu haben. Bookatable, Europas größter Restaurantführer mit Reservierungsfunktion, gibt Tipps, wie der Restaurantbesuch auf jeden Fall zum knisternden Erlebnis wird.

Das Restaurant als Wohlfühl-Oase

Die Wahl des richtigen Restaurants ist die Gretchenfrage, wenn es um ein perfektes Date geht. Dabei kommt es weniger auf kulinarische Kostbarkeiten oder die Größe der Portionen, als viel mehr auf die Atmosphäre an. Ein Mann, der einlädt, sollte sich also vor allem fragen, wo sich seine Angebetete am wohlsten fühlt. Die griechische Taverne ist vielleicht der falsche Ort, wenn die Partnerin schon immer eine Anhängerin französischer Lebensart war – kann aber genau das Richtige sein, wenn es gastfreundlich und gemütlich zugehen soll. Grundsätzlich gilt: Nur an wirklichen Wohlfühl-Orten kann der Funken überspringen. Das gilt natürlich auch für die Wahl des richtigen Tisches – ein kleiner Tisch, idealerweise mit schönem Ausblick und etwas abseits vom Trubel der Küche oder der hygienischen Anlagen ist der beste Ort für ein turtelndes Paar.

Schwer verliebt, leicht gegessen

Der Bookatable-GastroKOMPASS hat kürzlich herausgefunden: Die meisten Deutschen bestellen am liebsten gut-bürgerliche Küche. Beim Rendezvous mit dem oder der Liebsten könnte Schnitzel, Schweinebraten oder Frikadelle vielleicht die falsche Wahl sein. Grund: Wer allzu satt ist, dem fällt es oft schwer unbeschwert über Gott und die Welt zu plaudern und dabei Witz und Charme zu versprühen. Etwas leichtere Kost ist daher womöglich die bessere Wahl – das Wiener Schnitzel kann es ja am nächsten Tag wieder sein.

Ein gutes Gespräch hat immer ein Kompliment parat

Paare, die sich nichts zu sagen haben, empfinden den gemeinsamen Restaurantbesuch eher als langwierige Qual, denn als Geschenk. Wichtig ist es daher, das Gespräch immer im Gang zu halten, was Verliebten eigentlich leicht fallen sollte. Dabei gelten die Grundregeln: ausreden lassen, nicht kauen und sprechen zugleich, sowie ab und an ein Kompliment für den Gegenüber einstreuen. Anlässe dazu gibt es viele – sei es das heute besonders hübsche Aussehen, die Wahl des Restaurants oder das umwerfende Lächeln an diesem wundervollen Abend.

Richtiges Benehmen darf ruhig altmodisch sein

Traditionelle Benimmregeln kommen gerade bei Frauen oft gut an – wenigstens dann, wenn sie in einem Restaurant essen. Für Männer bedeutet das: sich selbst erst zu setzen, wenn die Dame sitzt und man(n) ihr den Stuhl zurecht gerückt hat, das antialkoholische Getränk unaufgefordert nachzuschenken oder ihr die Gelegenheit zu geben, zuerst zu bestellen. Für viele mag der gute alte Knigge aus der Mode zu sein – an Tagen wie dem Valentinstag ist er allerdings aktueller denn je. Übrigens: Ein kleines Geschenk zu Beginn eines Treffens kann Wunder bewirken.

Großzügig sein ist sexy

Spendabel zu sein ist nach wie vor eine Tugend. Die Rechnung sollte also unbedingt der Einladende, in den meisten Fällen ist das der Mann, übernehmen und das komplett. Nichts törnt mehr ab, als die Rechnung auseinander zu dividieren oder sie nach Getränken und Essen aufzuteilen. Derartiges Verhalten gehört an den Stammtisch, aber nicht zu einem echten Date. Geiz mag zwar im Elektromarkt „geil“ sein, im Restaurant sicher nicht.

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