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„Ein attraktives neues Wohngebiet für ein wachsendes Braunschweig“

Das neue Stadtquartier Nördliches Ringgebiet soll nach dem Entwurf des Büros „Ackers Partner Städtebau“ Braunschweig gestaltet werden. Diesen Vorschlag legt Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer den Ratsgremien jetzt zur Entscheidung vor. Stimmt abschließend der Verwaltungsausschuss am 18. Februar zu, wird der Ackers-Entwurf Grundlage des in den kommenden Monaten aufzustellenden Bebauungsplans. Auf dem etwa 24 ha großen Gebiet um die Taubenstraße sollen ab 2015 etwa 500 Wohnungen entstehen. Das Projekt ist damit das wichtigste Vorhaben, innenstadtnahe Wohnungen zu schaffen. Insgesamt sollen im nördlichen Stadtbereich in den kommenden Jahren bis zu 1.000 Wohnungen entstehen.

Nördliches Ringgebiet Perspektive Grafiknachweis: „Ackers Partner Städtebau“ Foto: Stadt Braunschweig
Nördliches Ringgebiet Perspektive Grafiknachweis: „Ackers Partner Städtebau“
Foto: Stadt Braunschweig

„Der Ackers-Entwurf wird den komplexen Anforderungen an das neue Quartier am besten gerecht,“ so Leuer. Er überzeuge mit seiner Konzeption der Freiflächen, seiner gelungenen Einbindung der angrenzenden Bebauung und verspreche ein hohes Maß an Wohnqualität für die künftigen Bewohner. Insbesondere was die Quartiersplätze und die Einbindung ins umliegende Stadtgebiet betreffe, könne der Entwurf von „Ackers Partner Städtebau“ noch mehr überzeugen als der von „Gesamtkonzept Architekten“ Hannover, der sich ebenfalls in der engeren Auswahl befand. „Der Entwurf von Ackers Partner Städtebau“ ist insgesamt überzeugender und fügt sich mit größerer Selbstverständlichkeit in den neu zu bebauenden Stadtraum ein, ein Entwurf aus einem Guss. Wir können uns auf ein neues, attraktives und innenstadtnahes Quartier in Braunschweig freuen, das über die Stadtgrenzen hinaus für großes Interesse sorgen wird.“

So diene im „Ackers-Entwurf“ der zentrale Stadtanger als identitätsstiftender Freiraum für das Quartier und bilde darüber hinaus durch seine Lage entlang der von Fußgängern und Radfahrern schon jetzt stark genutzten Spargelstraße ein verbindendes Element über die Quartiersgrenzen hinaus. Mit dem angrenzenden Nordpark böten sich so attraktive Freizeitflächen für das gesamte Nördliche Ringgebiet. Der Nordpark sorge mit Spielplätzen, Aufenthaltsbereichen, Rodelhügel u.a. für Naherholungsmöglichkeiten in der Nordstadt.

Das gewählte Erschließungssystem sei ferner wirtschaftlich gut umsetzbar und erlaube eine gute Orientierung innerhalb des Quartiers. Die Baufelder ließen verschiedenste Wohnformen wie z.B. den angestrebten Geschosswohnungsbau, die gereihten Stadthäuser sowie freistehende Stadtvillen zu. „Somit kann den Anforderungen für eine durchaus heterogene Bewohnerstruktur Rechnung getragen werden. Wohnen für Familien, für Studenten, Senioren und auch Mehrgenerationenwohnen, all das lässt der Entwurf zu und reagiert damit hervorragend auf die Erfordernisse unserer Zeit“, sagte Leuer.

Darüber werde es einen Bereich mit Wohnen und Kleingewerbe geben, der sich gut einfüge. So entstehe ein Angebot, das die Attraktivität des Gebietes weiter erhöhe und Wohnen und Arbeiten auf angemessene Weise verbinde (Stichwort: „Stadt der kurzen Wege“).

Auch der Entwurf vom Büro „Gesamtkonzept“ aus Hannover verspreche vom Grundsatz her ein lebenswertes und abwechslungsreiches neues Stadtquartier, das flexibel auf die Anforderungen der unterschiedlichen Wohnbautypologien reagiere und somit der vorgesehenen Bewohnerstruktur Rechnung tragen könne, erläuterte Leuer. Das gewählte städtebauliche Grundmuster bleibe jedoch hinsichtlich der Orientierbarkeit innerhalb des Quartiers und der Differenzierung öffentlicher und privater Freiräume hinter dem Entwurf von „Ackers Partner Städtebau“ zurück.

Die Lage des Quartiersplatzes entwickle nur wenig Strahlkraft über das Quartier hinaus auf die angrenzenden Stadtteile. Die mosaikartige Bebauungsstruktur reagiere nicht so intensiv auf das vorhandene städtebauliche Umfeld. Schwierigkeiten seien hinsichtlich der Zuordnung und Einsehbarkeit der privaten Freiräume zu erwarten, auch wenn der Entwurf grundsätzlich interessante räumliche Bezüge biete.

Die Präferenz für den Entwurf von „Ackers Partner Städtebau“ sei auch durch den Gestaltungsbeirat der Stadt Braunschweig sowie durch zahlreiche Rückmeldungen von Bürgern, die in den vergangenen Wochen die ausgestellten Entwürfe begutachtet hatten, bestätigt worden. Der Gestaltungsbeirat, dem Vertreterdes Instituts für Städtebau der TU Braunschweig sowie namhafter Architekturbüros und der Bauverwaltung angehören, hat mit 4:1-Stimmen für den Ackers-Entwurf votiert.

Im vergangenen Jahr hatte eine Jury zunächst 27 im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs eingereichte Arbeiten bewertet. Maßgeblich waren dabei die Kriterien städtebauliche Idee, Konzept und Umgang mit dem Bestand, freiräumliche Qualitäten, funktionale Mischung, Wohnqualitäten, Erschließungssystem, Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit der Bauabschnitte beurteilt und nach ausführlicher Diskussion die Arbeiten der Büros „Ackers Partner Städtebau“, Braunschweig und „Gesamtkonzept“, Hannover, jeweils mit einem ersten Preis (dotiert mit je 16.000 Euro) ausgezeichnet.

Beide Büros wurden im Anschluss gebeten, ihre Planungen für den avisierten ersten Bauabschnitt zu konkretisieren. Diese Überarbeitungen waren nur die Grundlage für den abschließenden Vorschlag an die Ratsgremien. Nach der Entscheidung wird mit der Arbeit am Bebauungsplan begonnen, so dass dieser nach der Beteiligung von Öffentlichkeit und Trägern öffentlicher Belange voraussichtlich Ende 2014 abschließend dem Rat vorgelegt werden kann. Ab 2015 sollen die Baumaßnahmen in Kooperation mit den Wohnungsbauunternehmen NiWo, Wiederaufbau und Braunschweiger Baugenossenschaft zunächst mit der Erschließung des Baufeldes beginnen.

Er beobachte mit Interesse die lebhafte Debatte um den künftigen Namen des Quartiers, sagte Leuer. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt die Bürgerinnen und Bürger wirklich angesprochen haben.“ Im weiteren Planungsverlauf würde diese öffentliche Diskussion berücksichtigt.

Hintergrund: Das Gesamtprojekt

Braunschweigs größtes neues Wohnbauprojekt soll rund um den Nordbahnhof entstehen. In dieser innenstadtnahen Lage können bis zu 500 neue Wohnungen entstehen. Diese Planung ist das größte städtisch geprägte Wohnbauprojekt seit den 1970er Jahren in Braunschweig.

Das neue Stadtquartier „Nördliches Ringgebiet“ wird sich zwischen Weinbergweg und Wodanstraße im Norden, Bültenweg im Osten, der Hamburger Straße im Westen und dem Rebenring im Süden erstrecken. Der erste Abschnitt betrifft den Bereich nördlich der Taubenstraße. Zwischen Mittelweg, Mitgaustraße, Bültenweg und Taubenstraße sollen in den nächsten Jahren bis zu 500 Wohnungen entstehen. Weitere 500 Wohnungen sind für die Bereiche des bisherigen Geländes des Braunschweiger Zeitungsverlags und nördlich der Ludwigstraße vorgesehen.

Drosselung für Staubsauger

Die EU verbietet vom 1. September 2014 an stromfressende Staubsauger. Ab diesem Zeitpunkt dürfen nur noch Geräte verkauft werden, die weniger als 1.600 Watt Leistung erbringen – und damit weniger Strom verbrauchen. 2017 wird auf 900 Watt gedrosselt. Eine entsprechende Verordnung ist bereits Mitte 2013 in Kraft getreten. Ebenfalls ab Anfang September 2014 müssen Hersteller alle Staubsauger mit einem Label versehen, das den Verbrauch anzeigt. Dies reicht vom grünen A für geringen Stromverbrauch bis zum roten G für hohen Verbrauch. Entscheidend ist die Leistung, also die Watt-Zahl.

Die Ökodesign-Verordnung der EU zum Staubsaugen nimmt explizit einige Geräte wie Nasssauger, Saugroboter, akkubetriebene Staubsauger, Industriestaubsauger und Bohnermaschinen von der Drosselung aus.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

Reispfanne mit Putencurry (laktosefrei)

Reispfanne mit Putencurry (laktosefrei) Foto: Wirths PR
Reispfanne mit Putencurry (laktosefrei)
Foto: Wirths PR

Reispfanne mit Putencurry (laktosefrei)
(für 4 Personen)

500 g Putenbrust
250 g Reis mit Wildreis
3 EL Sonnenblumenöl
1 walnussgroßes Stück Ingwerwurzel
4 Aprikosenhälften (frisch oder aus der Dose)
250 g Ananas, in Scheiben
Pfeffer
Salz
200 ml laktosefreie Schlagsahne
100 ml Kokosmilch (ersatzweise 3-4 EL Kokosflocken)
Currypulver
1 EL Stärke
5 EL laktosefreie Milch
75 g Cashewkerne
einige Blättchen Zitronenmelisse

Das Fleisch kalt abbrausen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. Den Reis nach Packungsanweisung zubereiten. Ingwerwurzel fein würfeln, die Aprikosen halbieren und in dünne Spalten schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Aprikosen und die halbierten Ananasscheiben darin kurz andünsten, herausnehmen und warm stellen. Das Putenfleisch in dem Bratfett rundum anbraten. Pfeffern, salzen und den Ingwer zugeben. Die Schlagsahne und die Kokosmilch angießen und mit reichlich Curry pikant würzen. Die Stärke in etwas Milch auflösen und die Sauce damit leicht binden. Die Cashewkerne in einer zweiten Pfanne rösten. Die gebratenen Aprikosen und Ananasscheiben auf Teller verteilen, das Putengeschnetzelte mit dem Reis darauf anrichten und mit Cashewkernen und in Streifen geschnittener Zitronenmelisse bestreuen.

Pro Person: 736 kcal (3081 kJ), 38,2 g Eiweiß, 31,3 g Fett, 71,5 g Kohlenhydrate

Frostschutz-Tipps für die Mülltonne

Im Winter sind Abfall- und Wertstofftonnen, die ungeschützt im Freien stehen, frostgefährdet. Die Behälterinhalte können festfrieren und die Mülltonnen dann am Abfuhrtag nicht geleert werden.
Die folgenden Tipps des Umweltbetriebs sollen dem zuvorkommen und auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die geregelte und zügige Abfuhr der Abfälle erleichtern:

  • Restmüll- und Biotonnen sollten im Winter möglichst an einem geschützten Ort, beispielsweise in der Garage oder im Carport, aufgestellt werden.
  • Oftmals frieren die Tonneninhalte erst in der Nacht und am frühen Morgen an. Daher sollten die Behälter erst am Abfuhrtag bis 6.00 Uhr am Straßenrand bereitgestellt werden.
  • Der Boden und die Innenwände des Behälters sollten mit Zeitungspapier ausgekleidet werden. Auf diese Weise kann die Feuchtigkeit aufgesogen werden, sodass die Abfälle nicht am Boden beziehungsweise an den Innenwänden festfrieren.
  • Holzhäcksel und Sägespäne von unbehandeltem Holz binden ebenfalls die Feuchtigkeit und verhindern das Festfrieren an der Tonnenwand.
  • Feuchte Küchenabfälle sollten in Zeitungspapier eingeschlagen werden, bevor sie in die Biotonne gegeben werden.
  • Restmüll sollte nur in fest zugebundenen Mülltüten in die Tonne gegeben werden. So kann eventuelle Feuchtigkeit nicht austreten und festfrieren.
  • Sind die Abfälle bereits in der Tonne festgefroren, können sie vor dem Abfuhrtag mechanisch gelockert werden, indem der Tonneninhalt mit einem Besenstiel oder einem Spaten vorsichtig vom Behälterrand gelöst wird.

Allergische Personen oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem sollten besondere Vorsicht beim Umgang mit Abfallstoffen walten lassen.

Der Umweltbetrieb weist darauf hin, bei Frostwetter dafür zu sorgen ist, dass der Abfall nicht an der Tonne festfriert. Behälter, die am Abfuhrtag auf Grund festgefrorenen Inhalts nicht geleert werden konnten, können nicht kostenlos nachgeleert werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, eine gebührenpflichtige Sonderentleerung zu beauftragen.

Für weitere Informationen steht das Servicecenter der Stadtreinigung telefonisch unter 0521 / 51-0 zur Verfügung. Informationen zur Abfallvermeidung und Abfallentsorgung gibt es auch im Internet auf www.umweltbetrieb-bielefeld.de .

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